Afrika-Reisende

Plauderei von Otto Stollowsky.
Mit Federzeichnungen von Hans Martin Lemme.

Nicht von den Heroen der Afrika-Forschung, nicht von den glänzenden Namen, die mit der Erschliessung des ältesten der Kontinente dauernd verknüpft bleiben, soll hier die Rede sein, sondern von nichtbekannten, unbenannten Personen, die Wissensdurst, Abenteuerlust oder des Lebens Not in den dunklen Erdteil geführt, und die ohne den Ruhm eines „Afrika-Reisenden“ zu erstreben, als tragikomische oder auch toternste Karikatur eines solchen in der Erinnerung ihrer afrikanischen Zeitgenossen fortleben.

Ein neuerschlossencs Land übt immer eine grosse Anziehungskraft auf wanderlustige Leute aus, wobei es durchaus nicht notwendig ist, dass eine Fama von vorhandenen Gold- oder Diamantfeldern ihre Lockungen voraus gehen lässt. Die ganz unbestimmte Sehnsucht allein, die dem einzelnen Menschen von einem fremden Lande Glück und Reichtum oder auch nur die Befriedigung der Lust an neuartigen Erlebnissen erhoffen lässt, genügt, um vielen Leuten den oft recht beschwerlichen Weg ins Neuland zu weisen. So ist es auch mit unseren Kolonien der Fall. Ganz besonders hat Deutsch-Ostafrika. von wo die Berichte über die abenteuerlichen Kämpfe der Wissmann-Truppe der Phantasie grosse Anregung geboten, dieAufmerksamkeit aller abenteuer- und wanderlustigen Gesellen in allen Volkskreisen frühzeitig auf sich gelenkt. Wie altes in der Welt, in der richtigen Perspektive betrachtet, schliesslich in unsäglicher Nüchternheit sich darstellt, so stellt sich auch die afrikanische Kolonie dem Neukömmling umso nüchterner dar, je phantasievoller seine Vorstellung von dem Leben und Treiben im Lande vorher gewesen ist. Mit ungeheuerer Tatenlust erfüllt, betritt dann der Neuling das Land, in der festen Meinung, dass er ganz besonders berufen sei, eine vorhandene Lücke auszufüllen, ja dass dieses Land geradezu nur auf ihn gewartet habe. Und nun wird er einfach und formlos in ein auch hier vorhandenes Alltagsleben eingefügt, das trotz Afrika, der Tropen und der schwarzen Menschen, die ja wirklich da herumlaufen, auch hier seinen gewohnten, engbegrenzten Gang geht. Hieraus erstehen dann die Grotesken, die Originale, wie eines schon der verstorbene Ostafrika – Forscher Dr. Oscar Baumann in seinem bekannten Werke: „Usambara und seine Nachbargebiete“ mit köstlichem Humor geschildert — den „Kilimandjaro – Schuster“! Nun, auch der Kilimandjaro-Schuster hat es durch weise Einfügung seiner ursprünglich abenteuerlichen Persönlichkeit in das solide Milieu der Kolonie zu ganz behäbigem Wohlstand und gutbürgerlichem Ansehen gebracht.

Freilich ist er aber auch nicht als Schuster bei seinen Leisten geblieben, das Bauhandwerk hat dem anpassungsfähigen Mann die Sprossen seiner Le-bcnslcitcr bis zu eigenem, mehrfachem Hausbesitz in der palmen-umgürteten Kapitale der Kolonie dargeboten! Dort lebt er noch heute, hat den Kilimandjaro, einst das Ziel seiner Jugendwünsche, auch jetzt nach mehr als 20 Jahren, noch nicht einmal von der Ferne gesehen, und heisst dennoch noch immer der „Kilimandjaro-Schuster“! Dieser Spitzname ist ihm zu einem respekticrlichen Titel geworden. Doch wie er es einst in jugendlicher Naivität erstrebt, wie ein braver, deutscher Wanderbursche, unbesorgt um das Morgen, unbeschwert durch jegliches Gepäck, geschweige denn Ausrüstung oder gar Moneten, nach dem Kilimandjaro von Tanga aus zu reisen, so haben auch andere ähnliche Wagnisse versucht.

Als der Gouverneur Freiherr von Scheie nach seinem Feldzug gegen die Wahehe, wieder der Küste zustrebte, begegnete er eines Morgens nahe der Mafissi – Fähre, unerwarteterwcise und zu seiner nicht geringen Ueberraschung, inmitten der Steppe, zwei jugendlichen Europäern. Die Begegnung von einander fremden Weissen auf den Karawanenstrassen im Innern der Kolonie, abseits von den Eisenbahnstrecken, ist heute noch nicht etwas gerade Alltägliches, um so mehr also in jener Zeit, da ausschliesslich nur Angehörige der Schutztruppe, ausnahmsweise wohl auch einmal ein Forscher oder Missionar, das schwer zugängliche Land durchzogen. Es ist daher erklärlich, dass die munter ihres Weges einherschreitenden fremden Reisenden das Interesse des Gouverneurs erregten. Auf seine Frage nach dem Ziel der Fahrt ward ihm die erstaunliche Kunde, dass die beiden, mit den üblichen Khakianzügen bekleideten Wanderer auf der Reise von Daressalam nach Kamerun sich befinden! Durch mehrmonatige Abwesenheit von der Küste über die dortigen Vorgänge naturgemäss nicht mehr ganz auf dem Laufenden, lag für Oberst Scheie immerhin die Möglichkeit vor, die Leiter einer neuen Durchquerungs-Expedition vor sich zu haben. Seine begründeten Zweifel ob einer derartigen Annahme suchte er demgemäss durch Fragen über nähere Einzelheiten aufzuklären. Da die beiden Wanderer, denen die Person des Fragestellers völlig unbekannt, nicht geneigt schienen, ihr Inkognito zu lüften, so liess der Oberst sie mit dem Wunsche für eine glückliche Reise weiter ziehen, indem er von der sicherlich nachfolgenden Begleitung der kühnen Reisenden Aufklärung zu erlangen hoffte. Doch als er den nächsten Lagerplatz, Msenga, in vollkommen friedlicher, menschenleerer Stille antraf, ohne auch nur einer Menschenseele begegnet zu sein, war er über die Qualität seiner neuesten Bekannten natürlich im klaren. Einer der mittlerweile nun auch in Msenga angelangten Unteroffiziere seiner Expedition erhielt jetzt den Befehl, die beiden Herren am Ruvu aufzusuchen und sie zu einer freundlichen Rückkehr in das Lager des Herrn Gouverneurs von Deutsch-Ostafrika höflichst einzuladen. Um dieser Einladung den gehörigen Nachdruck zu geben, wurde eine Askari-Patrouille dem Unteroffiziere beigegeben. Sehr betrübt und innerlich sicher sehr ungehalten über die verursachte Störung in ihren Reisedispositionen, erschienen die beiden afrikanischen Pfadfinder denn auch am späten Abend im Lager des Gouverneurs in Msenga, um am nächsten Tage mit dessen Expedition den unfreiwilligen Rückmarsch zur Küste anzutreten.

Man muss nun ohne weiteres zugeben, dass nach der Peters- und Wissmannzeit eine Epigonenherrschaft in Ostafrika angebrochen war, die über afrikanische Reisebedürfnisse geradezu luxuriöse Anschauungen hatte. Die geradezu spartanische Einfachheit, die noch wenige Jahre zuvor einem Carl Peters genügt hatte, um den Grundstock zur Gründung der Kolonie in Usagara legen zu helfen, die einem Wissmann und seinen tapferen Helfern, Offizieren und Unteroffizieren, auf seinem Zuge nach Mpapua die Palme eines unvergänglichen Ruhmerfolges erringen liess, war sehr schnell in Misskredit geraten und hatte dem sogenannten „Banamkubwa-Vogel“ Platz machen müssen. Der „Banamknbwa“ ist in Ostafrika bei den Eingeborenen immer der gegenwärtig anwesende, sozial Höchststehende. Also ist es möglich, dass die Grossmannssucht — Banamkubwa heisst verdeutscht „grosser Herr“ — unter Umständen bei dem sozial Niedrigststehenden am höchsten entwickelt zu Tage tritt. Nichts erleichterte diese Art der Entwicklung mehr, als eine viele Wochen, ja mehrere Monate dauernde Reise im afrikanischen Busch, die verhältnismässig schon recht kurze Zeit nach den die ganze Kulturwelt in Erstaunen und Bewunderung versetzenden Reisen der grossen Forscher des dunklen Kontinents nun von jedem jungen Offizier und auch Unteroffizier und Beamten unternommen wurde. Die väterlich fürsorgliche Regierung stellte Ausrüstung und Träger, der Kredit beim Kaufmann schaffte den Proviant gleich für Jahre — flüssigen und festen — und hinaus ging es in den heiteren Sonnenglanz der jungfräulichen, afrikanischen Natur! Heissa! welch eine Lust zu reisen und zu leben! Heute ist es geradezu etwas Ungeheuerliches, ohne Zelt und Bett, Tisch und Stuhl und Liegestuhl, Küche, Koch und Reittier, kurz mit der ganzen Ausrüstung eines fliegenden Hausstandes, in Verbindung eines reich assortierten Warenlagers, auf Reisen ins Innere zu gehen. Und doch hat es ein mittlerweile recht bekannt gewordener, deutscher Volkswirtschaftslehrer zu Beginn der 90er Jahre durchgeführt, ohne solche Hilfsmittel weitausgedehnte Reisen in der Kolonie zu unternehmen, die ihm das gewünschte Ziel, das Land und seine Verhältnisse aus eigener Anschauung und gründlich kennen zu lernen, vollauf und besser vielleicht wie so manchen der modernen Spezialforscher erreichen liessen. Es gehörte aber sicherlich die abgeklärte Weisheit einer überlegenen Menschennnatur und der untrübbare Gleichmut eines Philosophen dazu, um sich über das mitleidsvolle Lächeln und die empfindliche Geringschätzung der zahlreichen grossen und kleinen „Bwanamkubwas“ im Lande hinwegzusetzen. Sein Erscheinen auf der Feste in Kilimatinde ist mir damals durch einen Augenzeugen etwa folgenderweise geschildert worden: Erscheint da eines schönen Tages am späten Nachmittag ein Mann mit langem, schwarzem Bart auf der Veranda unseres Hauses, wo der Chef mit uns bei einem Glase Bier sass. „Guten Tag, meine Herren, DoktorX.“ — Verbeugung — „Ich komme. Sie auf meiner Durchreise zu begrüssen“. Allgemeine Verwunderung über das plötzliche Auftauchen eines fremden Europäers, da uns über das Nahen einer Karawane, wie es sonst gewöhnlich zu geschehen pflegt, nichts bekannt geworden ist. Der Chef ladet den Herrn ein, Platz zu nehmen und ein Gläschen mitzutrinken! Wird dankend angenommen. Unser Gast gibt uns alsbald eine Fülle eingehender Reiseerlebnisse zum besten, schildert uns einzelne Volkstypen, ergeht sich über verschiedene Spracheigcnheiten einiger Volksstämme, nicht laut, immer sehr diskret — wir merKen deutlich den Gelehrten. Doch noch immer warten wir heimlich auf die Ankunft seiner Begleitung. Keinerlei Unruhe zeigt unser Besucher. Nun es schon Zeit zu Tisch ist, meint der Chef: „Ihre Leute müssen recht weit zurück geblieben sein, cs wird bereits Abend. Ist es Ihnen recht, so speisen Sie, bitte, heute mit uns und nehmen wohl am besten auch bei uns hier im Fort Ihr Absteigequartier ?“ „Sehr freundlich,“ erwidert unser Gast und setzt sehr ruhig hinzu: „Ich habe nur einen Diener, der ist bereits gleichzeitig mit mir hier eingetroffen, er dürfte ganz in der Nähe sein.“ Ein Ruf: Hamissi!

Ja-ä-a! und oben erscheint die „Karawane“ des Herrn Doktor — ein Neger, bekleidet im landesüblichen Lendenschurz und weisser Baumwolljacke, auf dem Rücken einen Rucksack! Sein Herr trägt einen gelben Anzug und grossen grauen Filzhut. Er bittet „Toilette“ machen zu dürfen und wir erwarten mit Spannung seine Wiederkehr aus dem ihm vom Chef angewiesenen Schlafgemach. Als unser Gast wieder erscheint, hat er seine derben Marschstiefel mit bequemen Schuhen vertauscht, ist gewaschen, wir gehen zu Tisch und verbringen einen durch anregende Unterhaltung gewürzten Abend.

Am frühen Morgen des nächsten Tages ist der Doktor wieder reisefertig. Auf unsere Frage nach dem Reiseziel nennt er uns Kondoa-Irangi und schreitet, nach Dank- und Abschiedsgrüsscn, fürbass von hinnen.

Nun dieser angeblich „sonderbare Kauz“, der ohne den obligaten Tross die etwa 400 km von Bagamoyo entfernte Station Kilimatinde erreichte und über das wiederum rund 200 km nordwestlich von dieser Station gelegene Kondoa-Irangi zur Küste nach Pangani zurück kehrte und zu dieser Fusstour kaum 40 Tage gebrauchte, hat mit dieser Reise gewiss eine seltene Rekordleistung aufgestellt, die sicherlich interessant genug wäre, von ihm selbst mit allen Einzelheiten geschildert zu werden! Nur schade ist es, dass dies meines Wissens nie erfolgt ist! Besonders bemerkenswert noch ist es, dass Doktor X. während dieser Reise, die übrigens nicht die einzige von ihm in gleicherweise unternommene geblieben ist, auch nicht einmal eine Schusswaffe mit sich führte, zum vertrauensseligen Beweise seiner Friedlichkeit den Eingeborenen gegenüber. In Anbetracht der damaligen, noch recht ungeklärten politischen Verhältnisse in jenen Gebieten, allerdings das stärkste Stück seiner Reiseart! Doktor X. war entzückt von dem kindlich-harmlosen Wesen aller Eingeborenen im Lande, die ihm überall ein freundliches Entgegenkommen und eine gastliche Aufnahme bereitet hatten und den schuldigen Respekt niemals vermissen liessen. Die Eingeborenen von damals, vor nun ungefähr 16 Jahren, werden denn auch wohl zweifellos dem Herrn Doktor X. das Epitheton „Bwanamkubwa“, als weissem Manne, nicht versagt haben. Heutzutage würde das sicher nicht mehr der Fall sein! Die Schwarzen haben seitdem auch im Innern sehr wohl gelernt, Klassengegensätze unter den Europäern nach Aeusserlichkeitcn wahrzunehmen und dementsprechend ihr Benehmen einzurichten.

Was hier zielbewusste, planmässige Handlungsweise gewesen, höchst wahrscheinlich bedingt durch die Rücksicht auf den Geldbeutel, stellt sich in anderen Fällen als heilere Naivität dar. Auch hiervon ein Beispiel!

Zu einer Zeit, als die Eisenbahn von Daressalam nach Morogoro, als Teil der sogenannten Zentralbahn, erst in der Phantasie einiger Kolonialenthusiasten existierte, so dass auch die Reise nach Morogoro, wohin uns der Zug der Taborabahn jetzt in kaum zehnstündiger Fahrt bringt immerhin mehr wie ein Spaziergang war, ereignete sich folgendes Vorkommnis:

Der regsame Bezirksamtmann von Morogoro befand sich an einem heissen Dezembermorgen in seinem am Fusse des Stationsberges gelegenen Kulturgarten, als er, seinen Augen kaum trauend, auf der nahen Landstrasse, die vom Eingeborenendorf hinauf zum Bezirksamt führt, eine mit einem dunkelblauen Tuchanzug, schwarzen Lederschuhen und hartem, schwarzem Huf bekleidete Gestalt herankommen sah. Von der seltenen Erscheinung gefesselt, erwartet er den Herannahenden am Wegesrande. „Guten Morgen!“ lautet dessen Gruss. Der schwarze Filz lüftet sich höflich dabei. „Mein Name ist Hannemann.“ „Guten Tag, ich bin der Bezirksamtmann,“ wird ihm als Entgegnung zu Teil. „So, na da können Sie mir wohl gleich sagen, ob ich hier in dieser Gegend Arbeit finden könnte. Ich bin Steward von der Ostafrika-Linie und habe in Daressalam abgemustert Ich wollte einmal sehen, ob sich in der Kolonie „etwas machen“ liesse.“

„Ja, sagen Sie mir, wie kommen Sie eigentlich hierher nach Morogoro?“ fragt nun auch der Rczirksamtmann.

„Na, das ist ganz einfach. In Daressalam war nämlich nichts los, da dachte ich mir, da musst du wohl anderwärts hingehen. Da bin ich nun von Daressalam auf der Landstrasse fortgegangen, und als ich einen tüchtigen Tag gelaufen war, sah ich eine Tafel stehen: „Nach Kilossa“ und da dachte ich mir, dorthin musst du „machen“, und so bin ich denn ruhig weiter marschiert und bis hierher gekommen. Nach Kilossa ist’s wohl noch immer ein Ende Weges und weil ich hier nun Europäerhäuser sehe, so meine ich, es könnte vielleicht auch Arbeit für mich geben.“

„Wo haben Sie Ihr Gepäck gelassen?“

Vielsagendes Erstaunen seitens des Gefragten.

„Gepäck habe ich keines mitgebracht und mit meinem Reisegeld bin ich auch zu Ende. Als ich von Daressalam fortging, hatte ich noch 3 Rupie. Unterwegs habe ich mir immer Bananen gekauft bei den Schwarzen und so bin ich gerade heute mit meiner Barschaft fertig geworden“, lautet schliesslich die gemütsruhige Antwort. „Sagen Sie, war Ihnen denn nicht sehr heiss, jetzt in der glühenden Sonne und in Ihrer dicken Kleidung?“ frägt der Bezirksamtmann weiter.

„Nee, heiss war mir nicht besonders. Wenn’s mal ’n bisschen warm wurde, so um Mittag herum, so habe ich’s immer so gemacht“ — sprach’s und fächelte sich Kühlung mit dem Topfhut in der Hand um das entblösstc Haupt! „Mensch, da konnten Sie aber leicht den Sonnenstich kriegen und irgendwo liegen bleiben unterwegs.“ „Ach nee, wir Stewards sind die Hitze gewöhnt. So heiss, wie am Woermann-Steamer im Roten Meer in unserer Kambüse ist’s ja doch noch lange nicht gewesen“, meint der seefahrende Ganymed.

So war also unser Freund Hannemann in sechs Tagen und im bekannten Stewardzivil, von Daressalam nach Morogoro gewandert, was einer Marschleistung von etwa 35 Kilometer pro Tag entspricht. Der Bczirksamtmann verschaffte ihm zwar eine Anstellung als Aufseher bei den Stationsbauten. Aber seines Bleibens war nicht lange. Immerhin mit mehr als 200 Rupie im Sack zog der wackere Mann wieder zur Küste des Affenlandes und von dieser wohl wieder zur Heimat!

Uebrigens hatte unser Hannemann gerade in Morogoro und zwar schon sehr viele Jahre ehe die deutsche Flagge über dem Lande wehte, ja sogar noch bevor Stanley des grossen Kingo’s Reich an den Hängen der Uluguruberge betreten, Beine Vorgänger gehabt. Stanley berichtet in seinem Werke „Durch den dunklen Erdteil“ von den in damaliger Zeit in Morogoro bestandenen, massiven Befestigungsanlagen, die dem Orte den Charakter einer Festung gaben. Die fragmentarischen Spuren hiervon sind in der Tat auch heute noch im Häuptlingsviertel des Eingeborenendorfcs bemerkbar. Nun, diese Mauern sind durch zwei deutsche Matrosen dem Kingo mkubwa – Onkel des jetzigen Kingo — wohl schon in den 50 er Jahren des vorigen Jahrhunderts erbaut worden, zum Dank für gewährte Gastfreundschaft. Diese beiden Matrosen sollen einer vorhandenen Fama gemäss, von einem deutschen Segelschiffe in Zanzibar desertiert sein. Der Drang nach Abenteuern führte sie in das Innere des fremden Landes. Ueber ihr weiteres Schicksal verlautet, dass sie den menschenfresserischen Neigungen der Wadoe — eines im nahen Hinterlande Bagamoyos sesshaften Volksstammes — zum Opfer fielen. Das klingt durchaus nicht so unwahrscheinlich, ist doch im Oktober 1907 ein deutscher Sanitäts-Unteroffizier, kaum eine Tagereise von Morogoro, von Angehörigen des gleichen Volksstammes bei einem Jagdausflug in der Steppe ermordet und aufgezehrt worden.

Man sieht, dass Gefahren und schneller Tod, in absonderlicher Gestalt, auch heute noch den Reisenden in der afrikanischen Wildnis sehr leicht umdrohen. Was jugendlicher Widerstandskraft, gepaart mit eiserner Energie des Willens, auch in einzelnen Fällen, ohne unmittelbare üble Folgen für die Gesundheit zu überwinden gelingt, kann unter Umständen, nicht weniger wie äussere Gefahren, zu raschem, tragischem Ende führen. Auch hierfür ein lehrreiches Beispiel aus dem ostafrikanischen Kolonialleben.

Kam da einst ein Mann, der als Laienbruder einer Missionsgcsellschaft ins Land gelangt war, diesem Berufe aber nach kurzer Frist den Rücken gewendet hatte, mit einem Bittgesuch an die Regierung in Daressalam, das Gouvernement solle ihm behilflich sein, in seiner Heimat eine Lebensgefährtin zu holen. Dem Manne sollte denn auch geholfen werden! Das schöne Uheheland zu besiedeln. war der heisseste Wunsch des Gouverneurs, und dort hatte sich der Bittsteller seine Heimstatt gewählt. Er erhielt somit nicht allein die Zusage der freien Ueberiahrt für seine zu holende Lebensgefährtin, sondern auch für jede Frau weiterer Kolonisten, in beschränkter Anzahl, die auf seine Vermittelung hin ihm aus Deutschland Gefolgschaft leisten würden. Der Mann fuhr nach Europa und kehrte in der Tat beweibt, mit einem anderen jungen Ehepaare, nach kurzer Zeit zurück. Auf einem vierrädrigen Eselwagen wurde der geringe Hausrat und die noch geringeren Lebensmittel verladen und eines schönen Tages, kurz vor Beginn der grossen Regenzeit, zogen die beiden Familien aus dem friedlichen Daressalam, hinaus zum Kampf um des Lebens Güter im hoffnungsvoll winkenden Neuland !

Schon in den Pugubergen, 20 km hinter Daressalam, zeigte es sich, dass die ostafrikanischen Strassen, die vorher keines Wagens Räder je berührt, für solche Transporte unzulänglich waren. Der Karren musste erleichtert werden. Die entladenen Gepäckstücke wanderten auf die Schultern der Träger, welche durch Zurücklassung eines Zeltes freigemacht gänglich waren. Mit nahezu völlig leerem Wagen und mit insgesamt 12 Trägern zogen die beiden Familien weiter. Nach 12 tägiger Reise, während welcher die des Klimas mit Ausnahme ihres Führers, ungewohnten Leute, stets im Freien nächtigten und mit primitivster Eingeborenennahrung ihr Leben fristeten, erreichte die Karawane Morogoro. Beide Frauen waren bereits von Fieberanfällen heimgesucht und litten ausserdem an Dysentherie. Dem wohlmeinenden Rat der wohltätigen schwarzen Missionsväter, zunächst im Missionshause in Morogoro die Genesung der Frauen abzuwarten und dann erst weiter zu reisen, wurde unverständlicherweise keine Folge geleistet. In jenen Tagen setzte mit Macht die grosse Regenzeit ein, so dass den erbarmungswerten Menschen auch der ganze Schrecken der wassererfüllten Makattasteppe zu allem bisherigen Elend ihrer Reise noch hinzukam. Die nächste Station — unser Kilossa — erreichte das blutjunge Weib des unglückseligen Urhebers des ganzen Jammers nur als Sterbende. Noch in der ersten Nacht verschied sie in unserem Hause. Kaum 48 Stunden später starb auch die Frau des anderen Ansiedlers, der durch den Tod seines geliebten Weibes, so kurz nach geschlossener Ehe, derartig niederbrach, dass auch er in wenigen Tagen, gleichfalls im Stationshause zu Kilossa, dem Fieber erlag! Nur der Leiter dieser unglückseligsten aller Expeditionen, die jemals die Karawanenstrassen Ostafrikas betreten, erreichte, nachdem auch er längere Zeit am Fieber in Kilossa darniedergclegcn, das Land Uhehe, wiederum so allein, wie er es froher Hoffnung voll vor kaum Jahresfrist verlassen! Auf dem waldumschlossencn, kleinen Friedhof in Kilossa liegen nun drei Grabhügel, die letzte Herberge der drei jugendfrischen Menschen, die ihre traute Heimat verlassen haben, um hier im fremden, aber neuen deutschen Lande, just als „Ansiedler“ zu sterben!

In unmittelbarer Nähe dieser letzten Lagerstätte früh gebrochener Menschenblüten läuft die Trace der im Bau befindlichen Zentralbahn. Nur noch wenige Wochen wird es dauern, dann braust die erste Lokomotive mit schrillem Pfiff vorbei an den Gräbern, dem weiteren Innern des Landes zu! Eine neue Zeit ist angebrochen. Im bequemen Rcisewagen, wohl geborgen vor der Unbill, den Fährnissen der Steppe und Wildnis, durcheilen die neuen Reisenden in 14 Stunden die weiteStrecke von Daressalam bis Kilossa. Die Tücken und Beschwerden der früher 16 Tage erfordernden Karawanenreise sind im Fluge überwunden durch dieses Verkehrsmittel europäischer Kultur!

Weiteres aus der Reihe „Kolonie und Heimat“
Eine Straussenfarm in Deutschland
Wie der Neger in Togo wohnt
Deutsche Diamanten
Zur Frauenfrage in den deutschen Kolonien und andere Bekanntmachungen
Die Landesvermessung in Südwestafrika
Bilder aus dem Norden von Deutsch-Südwest: Namutoni
Koloniale Neuigkeiten
Deutschland, England und Belgien in Zentralafrika
Das Deutsche Institut für ärztlich Missionen in Tübingen
Bilder von der afrikanischen Schutztruppe
Die Kolonien in der Kunst
Der Handelsagent in Deutsch-Afrika
Bierbrauerei der Eingeborenen in Afrika
Samoanische Dorfjungfrau
Losso-Krieger aus dem Norden von Togo
Allerlei aus dem Leben des Togonegers
Ostafrikanisches Obst
Ostafrikanische Küstenbilder
Tabakbau und Tabakverarbeitung in Havanna
Die französische Fremdenlegion
Kamerun : Totentanz der Küstenneger
Ein Rasseproblem
Blick in eine Wanjamwesi-Siedlung bei Daressalam
Der Botanische Garten zu Berlin als Zentralstelle für koloniale Landwirtschaft
Die Kirchen in Daressalam
Das Meer und seine Bewohner : Seevögel
Sie riss das Gewehr an die Backe, zielte einen Augenblick und schoss . . .
Wie man in Afrika in der Regenzeit reist
Auf den Diamantenfeldern von Lüderitzbucht
Die Diamanten-Regie des südwestafrikanischen Schutzgebiets in Berlin
Bilder aus der ostafrikanischen Vogelwelt
Vom Deutschtum im Ausland (Chile)
Medizintanz der Baias in Kamerun
Hamburg als Hafenstadt
An der Trasse der Bagdadbahn
Die Baumwollfrage
Die Mischehen unter fremden Rassen
Das Haar
Deutsches Leben in Deutsch-Südwest Afrika
Unteroffiziere der Schutztruppe in Südwest-Afrika feiern Weihnachten
Wenn der Buschneger den ersten Weissen sieht …
Berittene Spielleute des Sultans Sanda von Dikoa
Ein Morgenpirschgang in Ostafrika
Die Kilimandjaro-Bahn
Die Aufgaben der deutschen Frau in Deutsch-Südwestafrika
Kolonie und Heimat : Rückblick und Ausblick
Prosit Neujahr!
Wie die Ponapeleute entwaffnet wurden
Goldgewinnung an der Goldküste
Eingeborenen-Bilder aus Kamerun : Die Wute
Wie schafft man sich gesundes Blut?
Bilder aus der Tierwelt Südafrikas
Totengebräuche auf den Salomons-Inseln
Fünfundzwanzig Jahre Deutsch-Ostafrika
Eine Reise durch die deutschen Kolonien
Neues aus dem Innern von Neu-Guinea
Der Nord-Ostsee-Kanal
Bilder aus der Kameruner Vogelwelt
Die landwirtschaftliche Ausstellung in Keetmanshoop
Herero-Mann Deutsch-Südwestafrika
Die Straussenzucht in Südwestafrika
Kolonie und Heimat erscheint von jetzt an wöchentlich.
Die deutsche Frau in der Südsee
Die Ölpalme
Frauenerziehung in China
Seltsame Fleischkost
Mitteilung des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft
Die Herstellung von Rindentuch in Zentralafrika
Südwestafrikanische Früchte in Deutschland
Windhuk
Der Panamakanal
Bilder aus Kiautschou : Unsre Besatzungstruppe
Bilder aus Kiautschou : Chinesische Verkehrsmittel
Ein Besuch in der chinesischen Stadt Kiautschau
Das neugierige Krokodil
Bilder vom Wegebau in Kamerun
Negerkapelle
Verarmte deutsche Ansiedler in Jamaika : Ein Notschrei aus Westindien
Pestgefahr in Kiautschou?
Gastfreundschaft in Deutsch-Ostafrika
Eine leckere Mahlzeit
Südseeinsulaner aus Jap (Westkarolinen)
Kalkutta
Liebesdienst
Die Ausfuhrprodukte Deutsch-Ostafrika
Die Bewohner von Ruanda
Die Heuschreckenplage in Südafrika
Südseeschutzgebiete
Deutsch Ostafrika : Gefangene junge Elefanten in Udjidji am Tanganjikasee
Koloniale Plastik
Wie der Europäer in Südafrika wohnt
Bilder von der ostafrikanischen Nordbahn
Die Tropenhygiene auf der Internationalen Hygiene-Ausstellung
Kamerun: Ein Haussa-Fleischer in Bamum räuchert Fleisch
Ein afrikanischer Operettenkrieg
Der tote Buschmann
Das neue Südafrika
Auf einer Station im Innern von Südkamerun
Die drahtlose Telegraphie und ihre Bedeutung für unsere Kolonien
Das Museum für Meereskunde in Berlin
Ein Besuch in Bombay
Bilder aus Ceylon
Suahelifrau im Festgewand
Hamburg als Hafenstadt II
Idyll aus Deutsch-Südwest: Fütterung eines jungen Springbocks
Die Bremer Baumwollbörse
Rund um Afrika
Schlangen in Südwest-Afrika
Mädchen von der Karolineninsel Jap
Milchwirtschaft auf einer südafrikanischen Farm
Auf den Lüderitzbuchter Diamantenfelder
Missionspredigt in einem Dorf von Süd-Togo
Altindische Baudenkmäler
Ein neuer Ostafrika-Dampfer
Haartrachten der Eingeborenen in Afrika
Totengebräuche im alten Samoa
Badende Kinder auf Samoa
Eine Fahrt auf der sibirischen Eisenbahn
Äquator Taufe
Buschmänner beim Bogenschiessen
Die Bekämpfung der Pest in Kiautschou
Kamerun: Marktszene aus Banjo
Wei-hai-wei
Jugendbelustigungen in Niederländisch-Indien
Diamantendiebstähle
Der findige Telegraphist
Toto, der erste aus Ostafrika nach Deutschland gebrachte Elefant
Fischerboot an der ostafrikanischen Küste
Vom Deutschtum im Stillen Ozean : Deutsche Arbeit auf Hawaii
Die Post im Innern Afrika
Hamburg als Handelsstadt : Aus Hamburgs Vergangenheit
Vom Deutschtum im Ausland
Wieviel Menschen sprechen Deutsch?
Echtheitsbestimmungen der Diamanten
Allerlei vom ostafrikanischen Neger
Tanzmasken der Graslandbewohner im nordwestlichen Teile von Kamerun
Die Fürsorge für die Mischlingskinder in Südwest-Afrika
Die Wohnstätten der ostafrikanischen Eingeborenen : Die Temben
Das Aquarium in Neapel
Bilder aus Marokko
Explosion in Karibib
Elefant in Afrika
Eine Reise durch die deutschen Kolonien : Kamerun
Ein unfreiwilliger Weltrekord auf der Elefantenjagd
Der Gorilla
Von Roosevelts Jagdfahrt in Afrika
Die Trommelsprache der Waldlandneger Kameruns
Kultur-Kolonien : Ein Wort für die Esperanto-Sprache
Bilder vom Telegraphenbau in Kamerun
Zanzibar
Robert Koch
Die erste Tagung des südwestafrikanischen Landesrats
Der Dauerkäse
Die deutsche Kolonialschule in Witzenhausen
Das deutsche Kolonialmuseum in Berlin
Ein Idyll aus Nordkamerun : Kaffestündchen auf der Veranda der Station Garua
Dampfa kudja! — der Dampfer ist da
Die Marienburg
Herbstbilder aus Tsingtau
Die Wirkung des elektrischen Stromes auf einen Neger
Suahelifrauen bei der Toilette
Die Verkehrsmittel von Südwestafrika
Das Deutschtum in den baltischen Provinzen Russlands
Im chinesischen Theater zu Tsingtau
Die dankbare Schlange (Chinesisches Märchen)
Die Völker Togos
Hongkong
Afrikanische Pfahlbauten
Haifischfang im Korallenmeer
Mekkapilger
Frauenmangel in Deutsch-Neuguinea
Eine Reise durch die deutschen Kolonien : Deutsch-Südwestafrika
Malaria
Arbeiter-Rekrutierung in Neu-Guinea
Seekuhjagd in Kamerun
Kapitalanlagen : Marktbericht
Im Lande der Pharaonen : Bilder aus Kairo
Des deutschen Kronprinzen Reise nach Ostasien
Veddamänner (Jäger) aus dem Innern von Ceylon
Der Kakao, Seine Kultur und Verarbeitung
Die Kulturfähigkeit der Mikronesier : Ernste Gedanken zum Aufstand in Ponape
Die Feuerzeuge der Naturvölker
Zur Inder-Frage in Deutsch-Ostafrika
Über die Chinesen-Frage
Küstenneger von Togo beim „Fufu“-Stampfen
Die neue Marineschule in Flensburg
Fünfzig Jahre einer deutschen Siedelung in Brasilien
Die Pest in China
Der Aufstand auf Ponape ist gesühnt
Schweinefleisch
Haschischraucher in Südkamerun
Nabus, der Hottentottenjunge
Wie lernt der Kapitän über den Ozean steuern?
Die Dankbarkeit beim Neger
Südwestafrikanische Landschaftsbilder : Die Namib
Zebra, im Norden von Südwestafrika erlegt
Chinesische Hausierer in Berlin
Reitertod
Bienenzucht in Afrika
Gerüchte über einen neuen Aufstand in Südkamerun
Zur Krisis im südwestafrikanischen Farmerbund
Marokko und die Marokkaner
Der Islam in Afrika : Seine Verbreitung und politische Bedeutung
Aus dem Leben deutscher Goldsucher in Panama
Eingeborenebilder aus Ostafrika: Die Bakulia
Konkombakrieger aus Nord-Togo
Verzicht auf Diamantenfelder?
Der Ausbau der sibirischen Eisenbahn
Die Feuerwehr in China
Überallen
Die Tagung der Kolonialgesellschaft und des kolonialen Frauenbundes in Stuttgart
Das Lindenmuseum in Stuttgart
Eingeborenebilder aus Ostafrika: Die Wagogo
Die Eisenbahnen in unseren Kolonien
Ein deutsches Kriegsschiff in Marokko
Feuergefährlichkeit der Holzhäuser in den Tropen
Die Kolonialwirtschaftliche Ausstellung in Kassel
Vom Deutschtum im Ausland: Berlin und Potsdam im Kaffernland Nordkamerun: Ein Würdenträger des Sultans Sanda von Dikoa
Die Zukunft der Bagdadbahnländer
Die Südsee-Insulaner als Zeitungsliebhaber
Ein historischer Beitrag zur Frauenfrage in den Kolonien
Der gestrandete Dampfer
Mondfinsternis: Ein Erlebnis aus Zansibar
Die Auswanderung nach überseeischen Ländern
Der „König“ von Bimbila (Togo) beim Palaver mit einem deutschen Beamten
Landwirtschaft und Ackerbau in Persien
Kribi, der Hauphandelsplatz von Südkamerun
Die Rickschas
Drahtlose Telegraphie für unsre Kolonien
Das Afrikahaus in Hamburg
Neues aus dem Caprivizipfel
Vom Eisenbahnbau in Kamerun
Das Jubiläum einer deutschen Siedlung in Südbrasilien
Kasuarjagd in Deutsch-Neu-Guinea
Die deutschen Diamanten am Weltmarkt
Der Deutsche Kolonialkongress
Deutsches Frauenleben in Südwest-Afrika: Die Hauswirtschaft
Der angehende Farmer in Afrika
Koranschulen in Deutsch-Ostafrika
Eine Mahnung an deutsche Eltern und Erzieher
Die Schlafkrankheit in Deutsch-Ostafrika
Kolonialkriegerdank
Marmorvorkommen in Südwest-Afrika
Ein Wollschafzuchtunternehmen für Deutsch-Südwestafrika
Gesundheitsverhältnisse und Körperpflege in Südwest-Afrika