Arbeiter-Rekrutierung in Neu-Guinea


Also, wenn Sie mitwollen, wir gehen morgen „Anker auf“, um Leute für die Pflanzungen anzuwerben, so unterrichtete mich der biderbe Kapitän des Küstendampfers „Siar“. Und ob ich mitwollte! Am andern Morgen bei Sonnenaufgang waren wir bereits unterwegs. Vor uns lagen die grünen Berge des Hinterlandes der Astrolabe-Bai, die unverkennbare Silhouette des Nasenberges, das Wahrzeichen von Stephansort und in blauer Ferne die hochravenden Gipfel des geheimnisvollen Bismarckgebirges, überflutet von der Lichtfülle der tropischen Sonnenstrahlen.

Unser erstes Ziel war Potsdamhafen; der Stationsvorsteher daselbst — er ist inzwischen längst gestorben — hatte vor Monaten gebeten, ihm zur Komplettierung der Speisekarte einige Hühner mitzubringen, die ein ökonomisch veranlagter Pflanzer in Erima züchtete.

Als unser Dämpfling diesen Platz anlief, begaben wir uns sogleich an Land und gaben der farbigen Dienerschaft des Hühnerzüchters den Auftrag so viel der Tiere einzufangen, „als ein Mensch, Finger und Zehen hat“. Die Boys, für die ein Hühnerfang immer ein Spezialvergnügen bedeutet, legten mit freudigem Jagdeifer los, während wir uns zur Stärkung in das Pflanzerhaus begaben. Nach einer halben Stunde hatten wir „aufgeräumt“ und beauftragten die Boys, die Hühner an Bord zu bringen. Diese greifen jeder einen Petroleumtin auf und tragen ihn zum Strand; verwundert gehen wir näher und sehen nun, dass die Kerle sämtliche Hühner in leere Petroleumbüchsen gequetscht hatten, ohne in ihrer Einfalt auf den Gedanken zu kommen, dass die Tiere in dieser Verpackung ersticken mussten. Hier hatte ich den ersten, aber auch eklatantesten Beweis von der oft geradezu unglaublichen Stupidität der Eingeborenen. Schleunigst mussten die zum Teil erstickten Tiere heraus gerissen und die bereits toten geschlachtet werden. Am Mittag gab’s auf der „Siar“ ausgezeichnetes Backhuhn. —

Ein frischer, würziger Erdgeruch wehte mir entgegen, als ich am nächsten Morgen beim Sonnenaufgang die Kabine verliess und der Badekammer zustrebte. In greifbarer Nähe lagen die Hügel von Bogia und Potsdamhafen vor uns, im satten Grün ihrer Kautschuk- und Kokosplantagen. Bald entdeckten wir am Strand einige verschlafene Boys, und dann kam auch schon die kleine Gig des Stationsleifers angefahren. Wir hatten nicht die Absicht, hier Arbeiter anzuwerben und verliessen daher nach kurzem Aufenthalt den Hafen, während der Administrator einen Inspektionsgang die Küste entlang nach der nächsten Station, Nubia, antrat. Hier erwarteten wir ihn mit unserem Dampfer. Gegen Abend setzten wir die Fahrt nach Westen fort. Zur Rechten ja eine interessante Vulkaninsel, deren fast beständig tätiger Krater mit hellem Feuerschein die Szenerie weithin beleuchtete.

Wir näherten uns jetzt einer weniger bekannten Gegend und wollten wenigstens den Versuch machen, in diesem oder jenem Dorf Beziehungen anzubahnen. Süssanu, dessen Bewohner erst vor ganz kurzer Zeit durch eine Strafexpedition des inzwischen verschollenen Gouvernementsdampfers „Seestern“ wegen Bedrohung von Europäern heimgesucht worden waren, erschien uns als geeignetes Objekt dazu; wir gingen in einiger Entfernung vom Land vor Anker und fuhren mit dem Boot an das Dorf heran. Weit und breit war nichts zu sehen, als Strand und Urwald. Die Nachmittagssonne brütete in sengender Glut über der Landschaft und liess die Luft über Palmen und Hütten leicht erzittern, kein menschliches Wesen, nicht mal der unvermeidliche Dorlköter liess sich blicken. Mit der leichtsinnigen Neugierde des Weissen, dem noch kein Ucberfall den Glauben an die Harmlosigkeit der Papuas geraubt hat, ging ich in das Dorf hinein; erst die geheimnisvolle Stille, die öde Leere, das ganz ungewohnte Fehlen jeglichen Lebewesens erzeugten so eine Art Witterung von Gefahr und liessen mich dann plötzlich meine waghalsige Exkursion abbrechen. Ich zog mich scheinbar ruhig und ohne verräterische Eile an den Strand zurück und war froh, als ich ohne einen Speer oder Pfeil im Leibe das Boot erreicht hatte. Sicher haben Dutzende von bewaffneten Eingeborenen hinter Bäumen und Gebüsch versteckt meine Rekognoszierungstour aufmerksam beobachtet.

Mit der Anbahnung geschäftlicher Beziehungen war es also nichts. Wir gingen wieder in See, Kurs nach Westen. Im nächsten Dorfe, Suwain, hatten wir mehr Glück. Die Bewohner hatten schon seit Wochen das Erscheinen der „Siar“ erwartet, um ihre abgenutzten Lendentücher, Messer und Aexte erneuern und die erschöpften Vorräte an Tabak und Streichhölzern ergänzen zu können. Nach der üblichen einfachen Begrüssung setzten wir uns in den Sand vor dem Männerhause, während die Dorfältesten im Halbkreise um uns herumhockten. Nach kurzer Pause steckten wir uns eine Zigarre an, die Dorfältesten streckten wie selbstverständlich die Hand nach dem Rest unseres Vorrates aus und teilten sich in den Genuss der für ihren ausgepichten Gaumen viel zu leichten Marken. Die nächste Nummer des Programms war eine Spuckattacke auf unsere frisch gekreideten Segeltuchschuhe und weissen Leinenbeinkleider. Unterdessen hatten unsere Boys die Kisten mit den Schätzen der Zivilisation in die Mitte des Kreises gezogen und ausgepackt. Der Handel begann. Ein Ruf des Dorfältesten brachte die arbeitsfähigen Jünglinge herbei. Wir musterten die Erschienenen und wählten siebzehn von ihnen für die Anwerbung aus. Je nach der körperlichen Beschaffenheit wurde dann die Gebühr für den einzelnen Mann festgesetzt, der zwischen einem Lendentuch nebst Messer und Streichhölzern und einer grossen Axt, Waschbluse nebst gläsernen Armringen usw. schwankte. Diese Sachen erhielten die Angehörigen des Angeworbenen; ausserdem wurde ihnen als unvermeidliche Zugabe ein entsprechendes Quantum des Südsee – Spezialhandelsartikels, Stangentabak, dediziert, eines unglaublichen amerikanischen Produkts, das jeden Europäer nach einigen Zügen totsicher zur Strecke bringt. Gegen Abend traten wir mit unseren Rekruten den Rückzug zum Boot und Dampfer an, begleitet von dem Klagegeheul der Weiber und Dorfköter, welch letztere sich bei solchen und ähnlichen Gelegenheiten offenbar verpflichtet fühlen, mitzuheulen.

Wir hatten von unserem Dolmetscher, einem vielgereisten Burschen aus Seleo,erfahren, dass die Bewohner des Dorfes Warapu Kulturbestrebungen zeigten. Diese gedachten wir für unsere Zwecke auszunutzen. Allzugross war die Entfernung nicht. Als wir uns der Küste näherten, sahen wir mit dem Fernglas die leichten Kanus der Eingeborenen pfeilschnell den Lagunenfluss hinunterschiessen. Am  Strand empfing uns last das ganze Dorf, Männer, Weiber und Kinder. Wir hatten reichlich Gelegenheit, diese auffallend kräftigen, breitschultrigen Gestalten zu betrachten, und ich konstatierte in den Mienen des Administrators einen auf sein Kennerauge zurückzuführenden Zug freudiger Ueberraschung. Welch ein Vergnügen musste es sein, mit diesen Kerls Urwald zu roden. Hei, was waren das für „Kulturträger“. Und erst die Weiber! Prächtige Gestalten mit glänzendem Körper und blitzenden Zähnen, nackt bis auf einen Baststreifen, den sie dreimal um den Leib wickelten, worauf die Enden — eins von vorn nach hinten, das andere umgekehrt — zwischen den Schenkeln durchgezogen und festgeklemmt wurden. Uebrigens hatten wir hier nicht den erwarteten Erfolg; nur vier Rekruten entschlossen sich zur Mitfahrt.

Auf Vallis, westlich von Berlinhafen, sollten wir zur Arrondierung einige Hektar Land ankaufen. Die Insel präsentiert sich als ein reizendes von Palmen, Kasuarinen, Brotfrucht-, Mango- und Galippbäumen bedecktes Eiland mit reichlichem Strand und vorgelagertem Korallenriff, das den Eingeborenen bei Ebbe unzählige essbare Schaltiere, verirrte Fische und sonstige schmackhafte Meeresbewohner als Beute liefert. Was Wunder, dass die Leute kein Verständnis für unsre Pläne zeigten. Aber Stangentabak macht den Papua mürbe. Der geöffneten Kulturkiste widerstanden die Leute nicht. Die Dorfältesten beanspruchten für sich und ihre nächsten Angehörigen je eine Axt, ein Lendentuch, ein grosses und mehrere kleine Messer, Streichhölzer, Spiegel, Perlen und den traditionellen Stangentabak. Befriedigt dampften wir aus der Bucht, als schon die Sonne sank, und traten nunmehr die Heimreise an. Unterwegs liefen wir noch Muschu an, um anlässlich des Ablebens eines Dorfältesten Kondolenzbesuch zu machen, ferner wurden eine Menge Pflanzungs- und Handels-Stationen inspiziert. Nach vierzehnlägiger Abwesenheit trafen wir wohlbehalten in Friedrich-Wilhelmshafen wieder ein. —

Carl Leidecker

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