Augsburger Allgemeine Zeitung: Wissenschaftliche Beilage vom 21. Februar 1844

„Wir Deutsche meinen Wunder, was für einen Vorteil wir davon haben, wenn deutsche Sitte, Sprache und Bildung in die Vereinigten Staaten Nordamerikas versetzt sei. Wir träumen von dem vortrefflichen Alliierten, den wir uns jenseits des Weltmeeres nach und nach bilden, während wir doch im Grunde nichts thun als uns einen gefährlichen Nebenbuhler erziehen. Zur Zeit fühlen wir das noch nicht; es wird wohl auch noch eine oder zwei Generationen dauern, bis wir es fühlen. Dann aber, wenn es zu spät sein wird, Mittel dagegen zu finden, dann werden wir erfahren, dass eine Nation nicht ungestraft Menschen und Kapital verschenken kann. So wird denn die Zeit kommen, da der Enkel des deutschen Bauern unser Deutschland mit den Produkten nordamerikanischer Industrie überschwemmt und durch diese Konkurrenz nicht bloss unsere Industrie, sondern auch die deutsche Landwirtschaft an der Wurzel angreift.“