Die deutsche Wehrmacht hat den vom bolschewistischen Moskau aus Lüge und Verdrehung gewobenen Vorhang, durch den der Blick in den Ostraum so lange versperrt war, für immer zerrissen. Ihrem opferbereiten Ansturm, ihrer kämpferischen Ueberlegenheit hat Europa, hat die Welt dafür zu danken, daß die Wirklichkeit in einem Staat, der fast ein Sechstel der Erdoberfläche umfaßte, wieder klar vor aller Augen liegt. Die deutsche Führung wird nunmehr ihr Augenmerk darauf richten müssen, daß die Gegebenheiten dieses Riesenraumes in allen Fragen des Volkstums, des Einsatzes an Mensch und Gut und der verwaltungsmäßigen und wirtschaftlichen Gestaltung zum Segen des gesamten europäischen Kontinents zur Auswirkung gelangen.

Wie unendlich groß sind die Gebiete des bisher wiedererschlossenen Ostens! Ihre Einführung in die neue europäische Völkergemeinschaft räumt mit allen irrigen Vorstellungen auf, die das ehemalige Moskowitertum geschaffen und aufrechterhalten und der dahinscheidende Bolschewismus mit einer erlogenen marxislisch-leninistisch-stalinistischen Hülle umgeben haben. Nie wieder darf die Behaupiung Glauben finden, daß die erst zaristisch und dann bolschewistisch regierten Länder von einem Volk bewohnt wurden. Niemand konnte eindeutiger als der deutsche Soldat feslslellen, wie verschieden nach Rasse, Volkstum, Sprache, Art und Sille die Menschen sind, die man von der Eismeertundra über Wälder hinweg bis zur baumlosen, mit Gräsern und Kräutern bedeckten Steppe zwischen dem Schwarzen mad der Wolga an traf. Finnen, Esten, Letten, Litauer, Weißruthenen, Küssen, Ukrainer, Donkosaken, Krimtataren, Nordkaukasier, Georgier, Aserbeidschaner, Armenier, Idel-Uraier, Turkestaner und viele andere, darunter auch Deutsche, waren in einem Staatsmonstrum zusammengeschlossen, in dem die europateindlichen Kräfte durch Jahrhunderte hindurch immer wieder einen Ansturm gegen den Westen unternahmen und die Schicksalsfrage zunächst für Moskowien entschieden

Genau so wie der Zarismus setzte die Sowjetmacht das unter ihre Führung gezwungene Völkergemisch für die politischen Ziele ein, die sich aus den inneren und äußeren Umständen der zusammengeklammerten Menschen und Räume ergaben. Sprach jener von einem Einheitsrussen, der gar nicht existierte, so erfand diese den Sowjetbürger. Dieser Zweckbegriff sollte der eigenen Bevölkerung und der gesamten Welt vorgaukeln, daß es dem Kreml gelungen sei, über alle rassisch-völkischen Unterschiede hinweg eine ungezählte Masse von sowjetischen Einzelwesen zu schaffen, die in bolschewistisch-ideologischer Verbundenheit geeinigt seien. So erdachte und propagierte man den Sowjetpatriotismus, durch dessen trügerische Konstruktion alle Volkstumsverschiedenheiten wenn nicht gänzlich ausgetilgt, so doch wenigstens zum Schweigen gebracht werden sollten. Da Moskau hierbei jedes Machtmittel bis zum hemmungslosen Mord anwenden ließ, wurden Wille und Möglichkeiten zum Widerstand, zum Eigenleben und Selbstbewußtsein mehr und mehr eingeengt. Es entstand jene Fassade der „Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken“, die eine Einheit vortäuschen sollte. Die Kremlgewaltigen errichteten sie im Inland aus Terror und Blut, im Ausland aber sorgten die bezahlten, meist jüdischen Propagandisten dafür, daß Schaubilder, Statistiken und Reportagen den Glauben an Echtheit und Zuverlässigkeit dieser Behauptung verbreiteten.

Read More Sowjetunion-Schlußwort

3. Reich Die Sowjet-Union

Nachdem wir in diesem Jahrhundert gelernt haben, daß es eine Vererbung der menschlichen Eigenschaften gibt, ist es eine Folgerung des gesunden Menschenverstandes, sich auch den Gesetzen der Zucht zu unterwerfen. Mag es vor einem Vierteljahrhundert, ja, bis in unsere Zeit hinein noch einen entwertenden Beigeschmack gehabt haben, Gedanken der Zucht auf den Menschen übertragen zu wollen, so zwingen uns heute die neuen Erkenntnisse von der Vererbung und damit unser Wissen von der Heiligkeit unseres Blutes dazu, die Zucht zur Grundlage staatlicher Vernunft zu erheben. Zucht als angewandtes Wissen von der Vererbung muß zum Hochziel strebenden Menschentums werden: Das ist die Aufgabe unserer Zeit.

Wenn Nietzsche ahnend forderte: „Nicht fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf“, so wird nunmehr seine seherische Hoffnung für uns eine wissende und damit verpflichtende Haltung gegenüber unserem Volk und unserem Blute. Man kann geradezu Voraussagen, daß das XX. Jahrhundert nicht das Jahrhundert der Technik sein wird. Sondern der Blutsgedanke und das Wissen von der Vererbung werden zum tragenden Gedanken unseres Jahrhunderts werden und werden schließlich sein Gesicht zeichnen. In der Forderung nach einer ahnenverantworteten Zucht und ihrer Bejahung innerhalb unseres Volkes wird dieses Jahrhundert seinen geprägten Ausdruck finden.

Es ist von der Vorsehung so bestimmt, daß der Same des Mannes im Schoße des Weibes zum Keime werde, aus welchem die Frucht sich entfalte, und ein neuer Mensch schließlich entsteht. Im ewigen Kreislauf des Seins vollzieht sich dieses Gesetz zur Erhaltung der Art.

Das Weib ist wie der Acker, der den Sämann braucht, um Korn wachsen lassen zu können. Und wie der Acker die Güte der Frucht bedingt, bedingt die Frau den Wert des Kindes. Gewiß, auch ein guter Acker versagt, wenn er schlecht gepflegt wird oder schlechte Saat erhält; aber sicher ist auch, daß die beste Saat nichts nutzt, wenn der Acker nichts taugt. Man kann auch ein anderes Gleichnis wählen: Wie ein guter oder schlechter Spiegel das Bild gut oder schlecht wiedergeben kann, so bestimmt das Blut der Mutter das Wesen des Kindes. Das Blut der Mutter bestimmt, wie der Vater sich in seinem Sohn wiederfindet. Wo das Blut der Mutter gut ist, wird der Vater sein Wesen wiederfinden oder gar gesteigert wiederfinden; wo das Blut der Mutter unterwertig, krank oder faulig war, wird der Sohn den Vater nicht erreichen oder gar ihm Schande bereiten.

Weil das alles aber so ist, muß uns das Weib guter Art, das gesunde Mädchen wertvollen Blutes wieder das werden, was es unseren Vorfahren schon war: heilig! Das Wort „heilig“ sagt, daß es uns „Heil“ bringen soll: wie uns „mächtig“ die „Macht“ und „zornig“ den „Zorn“ bringt. Das gutgeartete, gesunde Mädchen unseres Blutes soll uns wieder „Heil“ bringen.

In ihr wollen wir den schönsten, weil zukunftsträchtigsten Ausdruck unserer eigenen Art verehren. Wer sich verantwortungslos an ihr vergreift, ist ein Volksschädling: Dies muß auch zum neuen Gesetz einer neuen Zeit erhoben werden.

Das alles sind völlig neue Gesichtspunkte, die eine Neuordnung unseres Denkens in weitestem Umfange erfordern. Ein Beispiel: Auf das letzte durchdacht, ist dann die gesunde Schönheit des artgemäßen Weibes unseres Blutes nicht mehr nur eine Frage des Kunstgeschmackes oder ichbezüglichen Kunstgenusses, sondern wird zum Ausdruck unserer im Blute verankerten heiligsten Güter. Schönheit als Ausdruck der Art ist damit eine Aufgabe und eine Verpflichtung zugleich. Die Erziehung des Volksgenossen zum Erkennen der artgemäßen Schönheit und ihre Anerkennung an sich wird damit zu einer edlen Aufgabe des Staates, die um so umfassender ist, je eindeutiger sich der Staat zum Blute seines Volkes bekennt.

Wir wollen nicht mißverstanden werden: Wir leugnen nicht die Seele, wenn wir die artgemäße Schönheit unserer Art als volksverpflichtende Frage des Blutes bejahen. Wir glauben nur, daß die Seele ebenso der Artbedingtheit unterworfen ist wie der Leib. Denn wie ließe es sich sonst erklären, daß es Feiglinge und Helden, vaterlandslose Gesellen und pflichtbewußte Landesverteidiger gibt! Erst aus dem Zusammenklang von Leib und Seele entsteht das Bewußtsein als Anfang und Grundlage des menschlichen Verstandes und der gestaltenden Vernunft. Aus dem Bewußtsein heraus gestaltet erst der Mensch die ihn umgebende Welt zu jener Ordnung, welche ihm seine innere Stimme befiehlt und die daher zweifellos seelischen Ursprungs ist.

Wir leugnen daher nicht die Seele, wenn wir den Leib bejahen. Wir teilen nur beiden, dem Leibe sowohl wie der Seele, den entsprechenden Anteil am Zustandekommen des vollkommenen Menschen seiner Art zu. Eine edle Seele mag einen unedlen Körper durchleuchten und verklären, ein edler Leib ohne edle Seele mag peinlich wirken: jenes mag erfreuen, dieses beleidigen. Solche Feststellungen mögen in der Bewertung menschlicher Einzelschicksale eine große Rolle spielen, ja, sie vermögen hier oft von entscheidender Bedeutung bei der Bewertung eines Menschen zu sein. Trotzdem enthebt uns dies nicht der Aufgabe, in den Fragen der Art, d.h. in Fragen des Blutes, Leib und Seele zu berücksichtigen und zu werten. Und damit wird bei aller Bejahung der Seele die Vollkommenheit des Leibes, wenn sie Ausdruck artgemäßer und artgerechter Schönheit ist, zum verpflichtenden Grundgedanken einer ahnenverantworteten Zuchtaufgabe an unserem Blute.

Read More Zucht ist angewandtes Wissen von der Vererbung

3. Reich Leitgedanken

Der Verfasser dieser Arbeit ist am 29. Mai 1940 beim Vormarsch auf Dünkirchen als Mitglied der Waffen SS gefallen.

Das Buch, das er bei Kriegsbeginn unvollendet zurückgelassen hatte und dem er nur noch einige Wochen eines Heimaturlaubes widmen konnte, übergeben wir der Öffentlichkeit im wesentlichen unverändert. Nur einige Ergänzungen, die Prof. Otto Brunner, Wien, und Prof. Hermann Heimpel, Straßburg, freundlich beigesteuert haben, und ein paar Zusätze des Herausgebers wurden beigefügt. Sonst wurde der hinterlassene Wortlaut beibehalten, auch dort, wo Hinweise hätten erweitert oder manche überschärfte Formulierung hätte geglättet werden können.

Denn es sollte nicht verwischt werden, daß der Verfasser um ein Grundsätzliches gerungen hat, dem er seine ganzen letzten Lebensjahre mit leidenschaftlichem Streben geweiht hat: um die Klärung des Unterschieds zwischen Zweckverbänden, in denen der Einzelne sein wohlverstandenes Interesse sucht, und solchen Lebensgemeinschaften, denen er als Ganzer sich eingliedert, denen er als einem übergeordneten „gehört“ und dient.

Der Sinn der vorliegenden Untersuchung ist das Streben, diesen schicksalsschweren Gegensatz zwischen atomisierten Interessenverbänden und organischen Gemeinschaften klären zu helfen und historisch zu erweisen, daß die Zunft in ihrer ursprünglichen Form nur als organische Lebensgemeinschaft verstanden werden kann, nicht als ein Zusammenschluß isolierter Einzelner, die ihren privaten Vorteil suchten.

Siemsen führt seinen Beweis durch eine Untersuchung der zünftischen Lebensformen, — Formen, die bei reinen Interessenverbänden vom Typus der Aktiengesellschaften, Kartelle o. dgl. sinnlos und unvorstellbar wären, sich aber im Zunftwesen als wichtige und wichtig genommene, zäh verteidigte Daseinsgestalten erweisen: Teilnahme am Jahreskult, feierliche Weihe neuer Mitglieder, pathetische Symbolformen für die Ehre der Gemeinschaft und ein das ganze Bundesbrauchtum prägendes treues Festhalten an den Toten.

Diese und andere, über jeden rationellen wirtschaftlichen (oder sonstigen) „Zweck“ hinausreichende und gleichwohl jahrhundertelang unsterbliche, überaus ernst genommene Brauchtumsformen der Zunft erweist Siemsen durch morphologischen Vergleich als typische Gestaltelemente menschlichen Lebens, die weit über den Kreis des Handwerkerstandes hinausgreifen. Die einzelnen Formen — Jahresfeiern, Weihebräuche, Totenehrungen und manche andere — lassen sich bis ins germanische Altertum und weiter zurück verfolgen und erweisen sich als immer wiederkehrende, offenbar innerlich notwendige Lebensgestalt wehrhaft-kultischer Männerbünde. Die mittelalterliche Zunft stellt sich als eine Sonderausformung dieses Grundtypus dar. Die reiche Formenwelt, in der sie lebt, beweist engen und ungebrochenen Zusammenhang mit altgermanischen Gestaltungen und bezeugt dadurch die einheimisch germanische Herkunft und den bodenständig deutschen Gehalt dieser Gebilde, die in unserer Geschichte eine so wichtige und ehrenvolle Rolle gespielt haben.

Read More Germanengut im Zunftbrauch

3. Reich Germanengut im Zunftbrauch

Na, Klein-Lieschen, ob du wohl die Schürze jetzt mal aus dem Mund nimmst – bist doch sonst nicht so schüchtern?

Arbeitsmaiden und Kinder — das beides läßt sich nicht trennen, denn kaum sind die Arbeitsmaiden in ihr neues Lager im Dorf eingezogen, da sind auch schon die ersten Kleinen da — ein wenig scheu noch und schüchtern sind sie, aber da gibt es bald so vieles, dem ein Kinderherz nicht lange widerstehen kann: beim Einkäufen darf man mitgehen — abends singen die Arbeitsmaiden immer so schön an der Linde vor dem Lager, und sonntags zeigen sie den Kindern feine Spiele — am schönsten aber ist es, wenn sie Märchen und Geschichten erzählen!

„- und da kamen viele, viele Soldaten anmarschiert, und sie sangen und winkten allen Kindern auf der Straße zu – – seht Ihr?“
Die Arbeitsmaid mit Ihren Schützlingen im NSV.-Kindergarten.

Read More Arbeitsmaiden und Kinder im 3. Reich

3. Reich