Kategorie: Allgemeine Zitate

Hier im Felde, an der Somme, ist Tod und Trauer etwas ganz anderes. Das weiß jeder: es sterben in jedem Augenblick die Kameraden, die Fahnenträger: Aber die Idee, die Fahne lebt, wird hochgehalten. Und das ist das Wesentliche. Die ihr Leben für uns ließen, sind die, welche uns und unserem Volke das Leben geben. Sie sind das Fundament der Zukunft. Darum ist der Tod fürs Vaterland höchste Lebenserfüllung; das sei der Stolz der Trauernden.

Siehe auch:
Masseneinwanderung wilder Völker
…hätte die Hansa Amerika entdeckt
Volkskultur
Das deutsche Genie wird immer siegen …
Wissenschaftliche Beilage vom 21. Februar 1844
Schlacht bei Kunersdorf
Ein Soldat erlebt einen Baum

Allgemeine Zitate Arno Breker

Nur Kultur hängt mit der Wesensart eines Volkes zusammen. Verläßt es freiwillig und leichtfertig den Boden dieser Kultur, dann geht es der nur ihm gemeinsamen Wesenszüge und damit der Kraft, einen seiner Wesensart adäquaten Stil zu schaffen, verlustig. Kultur ist Achtung vor der Vergangenheit, vor der Tradition.

„Nur darum —schreibt Ernst Robert Curtius in einem Aufsatze der ‚Literarischen Welt’— möchten wir die Tradition bei uns neu und höher gewertet sehen, weil sie eine unvergleichliche Intensivierung des Lebens ermöglicht. Der Lebensinhalt eines die Tradition leugnenden Menschen wird an Gehalt immer arm und dürftig sein. Die Gegenwart der Tradition im Einzel- und Gesamtleben bedeutet Steigerung, Reichtum, Vervielfachung der Möglichkeiten und der Weltaspekte. Richtig verstanden ist die Tradition also kein Museumsgegenstand, sondern ein Präzisionsinstrument zur Verstärkung der Wellen, die das Universum auf uns entsendet. Wer nur in der Aktualität lebt, empfängt von der Welt zu wenig.“

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Taurec sagt

Das Einfallen von Fremdvölkern ist äußerlich und lediglich ein Symptom des schon fortgeschrittenen inneren Zerfalls. Dekadenz beginnt schon viel früher, in Rom spätestens im 1. Jahrhundert vor Christus, in Griechenland schon vor Alexander dem Großen. Invasionen und Völkerwanderungen stehen insofern am Ende des Untergangs und besiegeln ihn.
Nicht übersehen werden darf, daß im römischen Reich schon Jahrhunderte vor der Völkerwanderung durch massenhaften Sklavenimport und Geburtenschwund der Römer und Griechen (also der Träger der Antiken Kultur) bereits vergleichbare demographische Schieflagen erreicht waren wie im heutigen Europa.
Die Einwanderer nehmen äußerlich die Lebensgewohnheiten der Zivilisation an, ohne ihr innerlich anzugehören. In dem Maße, in den die Träger der untergehenden Kultur schwinden, sinken Lebensstandard, Bildung, geistige Höhe etc., bis ein Zustand vergleichbar der Spätantike entstanden ist, als auf dem Forum Romanum zwischen Ruinen Schafe weideten und die Menschen glaubten, das Kolosseum wäre von Göttern oder unbegreiflichen mythischen Urwesen erbaut worden. Die Kaiserpaläste waren aber noch bewohnbar und in ihnen regierten Herrscher, die mit Römern nichts mehr gemein hatten. Sie hatten römisch klingende Namen, trugen Toga, waren aber Nachfahren freigelassener Sklaven oder germanischer Feldherren.

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Es ist aber auch durchaus notwendig, auf unsere neuen Unterthanen belehrend und erziehend einzuwirken, da wir durch die Erwerbung überseeischen Besitzes mit den kolonialen Rechten auch koloniale Pflichten übernommen haben und unsere Schutzgebiete nicht bloss einseitig als Länder betrachten dürfen, denen möglichst viel zu entnehmen ist. Obendrein haben wir allen Grund, uns um die Eingeborenen zu kümmern, und mit Recht betont G. A. Fischer: Afrika kolonisieren heisst den Neger arbeiten machen. Denn in der unerschöpflichen Arbeitskraft der Eingeborenen besteht vor allem der grosse Schatz, den der dunkle Erdteil birgt. Sie stellen in der heissen Zone, wo die Europäer nicht arbeiten können und die Kulieinfuhr den Arbeiterbedarf nicht im entferntesten deckt, die einzig brauchbaren Arbeitskräfte und müssen mit der Zeit zu Abnehmern unserer heimischen Gewerbeerzeugnisse gemacht werden. Nur unter der Oberleitung des Europäers raffen sich die Neger zur Thätigkeit und zu höherer Gesittung auf. Fehlt die Führung durch eine höhere Rasse, so wird ihnen der geistige Fortschritt zum Fluche, und sie vermögen sich, wie die zerfahrenen Verhältnisse der unabhängigen Negerrepubliken Haiti und Liberia zeigen, nie zur Selbsterzichung und Selbstregierung emporzuschwingen. Allerdings wäre es falsch, die Schwarzen samt und sonders als träge zu verurteilen. Im Gegenteil, die Wei- und Kruneger, die Wanjamwesi, Waschamba und andere Stämme verdienen wegen ihrer Arbeitsamkeit uneingeschränktes Lob. Aber sie sind immerhin bloss als Ausnahmen anzusehen.

Daher war die plötzliche Aufhebung der Sklaverei ein schwerer wirtschaftlicher Fehler. Zwar führt man zu gunsten ihrer Beseitigung die moralischen Forderungen des Christentums und des heutigen Völkerrechts an. Aber in Wirklichkeit haben nicht Nächstenliebe und Menschenfreundlichkeit, sondern Handelsinteressen die Engländer veranlasst, mit der Unterdrückung des Sklavenhandels zu beginnen, nachdem sie im 18. Jahrhundert die ärgsten Sklavenhändler gewesen waren. Ebenso ist der nordamerikanische Bürgerkrieg von 1861/65 nicht um der Sklavenbefreiung willen, sondern aus volkswirtschaftlichen und handelspolitischen Gründen ausgebrochen. Jedenfalls wurden die freien Neger, die als Sklaven fleissig waren oder fieissig sein mussten, grösstenteils faule, arbeitsscheue Menschen, die in Amerika eine wenig angesehene gesellschaftliche Stellung einnehmen. Die Vereinigten Staaten konnten die schädlichen Nachwirkungen der Neger-Emanzipation leichter überwinden, weil die massenhafte europäische Einwanderung einen brauchbaren Ersatz ins Land brachte. Brasilien dagegen, das wegen seiner geringen europäischen Bevölkerung und seiner tropischen Lage durchaus auf Negerarbeit angewiesen war, hat durch die Sklavenbefreiung in seiner wirtschaftlichen Entwickelung einen argen Stoss erlitten.

Deutschlands Kolonien, Kurt Hassert, Quelltext.

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