Von der Wissenschaft zum phantastischen Weltbilde.

Bis in die ältesten Zeiten kann man nachspüren, wie die Menschen eifrig bestrebt waren, sich bestimmte Vorstellungen von der Welt zu machen, die auf Erfahrung und Erkenntnis beruhten. Sehr bedeutend war schon die Erdkunde der Ägypter, der Hebräer und namentlich die der Phöniker; einen hohen Standpunkt aber erreichte sie durch die Griechen. Obwohl ihre Zeitgenossen noch an der Annahme einer Erdscheibe festhielten, so stellten die Pythagoreer die Lehre der Erdkugel bereits auf. Aristoteles vertrat diese Anschauung vom philosophischen Standpunkte; auch beschäftigte er sich mit Berechnungen über den Erdumfang. Die seefahrenden Karthager, von denen Hanno um das Jahr 460 vor Christi Geburt mit 60 Pentekonteren — Schiffe mit 25 Kuderern an jeder Seite — die afrikanische Westküste befuhr und den Senegal sowie das Grüne Vorgebirge erreichte, pflegten selbstverständlich die wissenschaftliche Erdkunde.

Rom selbst schenkte der Entwicklung der Erdkunde wenig Aufmerksamkeit; es fehlte ihm die seemännische Tüchtigkeit, doch um so mehr erregte sie die Aufmerksamkeit der Alexandriner. Dort verfasste der gelehrte Vorsteher der Bibliothek Eratosthenes, der im Jahre 194 vor Christi Geburt starb, das erste systematische Lehrgebäude der Erdkunde. Das für seine Zeit und die spätere Entwicklung der Erdkunde wichtigste Werk schrieb um das Jahr 150 nach Christi Geburt der Alexandriner Claudius Ptolemäos auf streng wissenschaftlicher Grundlage, soweit die damals festgestellten Tatsachen es gestatteten. Unter anderem berechnete er die Grösse der Erdkugel und bestimmte die Lage der Hauptorte nach geographischer Länge und Breite. Der Titel des Werkes, zu dem Agatliodämon 27 Karten zeichnete, lautete: “Anleitung zum Kartenzeichnen.? ” Die Erdkunde war auf dem besten Wege, sich zu einer wirklichen Wissenschaft zu entwickeln.

Die Alten teilten die Erde in fünf Zonen ein: zwei kalte im hohen Norden und Süden, denen sich die beiden gemässigten anschlossen mit der Zone der grosen Hitze in der Mitte. Bewohnbar für Menschen und Tiere waren nur die gemässigten Zonen. Als Festland kannte man drei Kontinente — die drei Erdteile — Europa, Lybien (Nordafrika) und Asien, von dessen Ausdehnung man aber nur verschwommene Ansichten hegte. Wohl vermutete man in der grossen Wasserwüste, dem Okeanos, noch weitere Länder — so sollte zwischen Afrika und Asien das märchenhafte Australland und im Atlantischen Ozean westlich der Säulen des Herkules die versunkene Atlantis, der fabelhafte Inselkontinent Platons, grösser als Afrika und Asien zusammengenommen, liegen —, doch gewisses wusste man nicht. Die Mutmassungen waren aber nicht so weit von der Wahrheit entfernt ….

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Der deutsche Ursprung des Namens Amerika

Ein Glückskind . . .

Denn von allen Kontinenten ist Amerika der einzige, der einen Geburtstag und einen Namenstag hat. Geboren wurde die Neue Welt am 12. Oktober 1492 und getauft wurde sie am 25. April 1507.

Nun sollte man denken, dass ein so aussergewohnliches Ereignis wie die Taufe eines Kontinents mit aussergewohnlichen Feierlichkeiten, mit all der Pracht und all dem Pomp einer hochwichtigen Staatsaktion von Papst und Prälaten, Kaisern und Königen, umgeben von den Grossen aller Nationen, im Dome der Welthauptstadt, bejubelt von Volksmassen, vollzogen wurde. . .

Mit nichten!

Wie alles wirklich Grosse in der Welt, so machte auch der Name Amerika sein Erscheinen arm und klein, bescheiden und prunklos; aber aus dem Findelkinde wurde ein Universalherrscher. Sein Eigenwert verschaffte ihm Weltgeltung. Durch seinen Wohlklang und seine Harmonie mit den anderen Kontinentalnamen brach er sich schnell überall Balm. Er wurde gedruckt, gesehen und — siegte . . .

Fern von den Stätten, wo die Geschichte am Webstuhl der Zeit gesponnen, weit ab von den Händeln der Welt, in St. Die, einem abgelegenen Bergstädtchen der Vogesen im Herzogtum Lothringen, das damals ein deutscher Bundesstaat war, erblickte der Name Amerika unbeachtet das Licht des Tages. Es war ein Sohn des Wasgengaus, der elsässische Dichter und Gelehrte, Schriftsteller und Schulmeister Mathias Ringmann, der, bezaubert von dem Klang- und Sprachwerte des Vornamens Amerigo des florentinischen Seefahrers Vespucci, der zuerst entdeckte, dass eine neue Welt endeckt worden war, den Namen Amerika prägte und in einem Büchlein, betitelt “Einführung zur Kosmographie”, das am 25. April 1507 in St. Die erschien, den Vorschlag machte, den vierten Weltteil so zu nennen. Es war auch Ringmann, der seinen Freund, den genialen Kartenzeichner Martin Waldseemüller aus dem Badischen, Schüler und Freund von Holbein und Dürer, veranlasste, den Namen Amerika auf seine grosse Weltkarte, die um dieselbe Zeit veröffentlicht wurde, zu setzen. Dieses bahnbrechende Meisterwerk der Kartenzeichnungskunst war dem Schutz und der Gunst des den schönen Künsten und Wissenschaften wohlgeneigten deutschen Kaisers Maximilian I, dem letzten der Ritter, gewidmet. So kam der Name auf die Karte; und blieb darauf!

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Der deutsche Ursprung des Namens Amerika

Der deutsche Dichter Mathias Ringmann, der, entzückt von dem romantischen Vornamen Amerigo des florentinischen Seefahrers Vespucci, dem zuerst bewusst wurde, dass eine Neue Welt entdeckt worden war. diesen Vornamen erst in Americus verlateinischte und dann in Amerika verweiblichte, da die anderen Erdteile der Sage gemäss nach Frauen genannt waren.

Wer setzte den Namen zuerst auf die Karte?

Der Freund und Mitarbeiter Ringmanns, der geniale badische Kartenzeichner Martin Waldseemüller verschaffte dem vorgeschlagenen Namen Amerika für die Neue Welt dadurch wissenschaftliche Anerkennung, dass er ihn auf seiner grossen Welt- und Wandkarte des Jahres 1507 einzeichnete.

Wem war diese epochemachende kartographische Schöpfung gewidmet? Dem deutschen Kaiser Maximilian I, dem Gönner der schönen Künste und Wissenschaften.

Wo entstand der Name Amerika?

Das Büchlein “Einführung zur Kosmographie,” in dem Ringmann den Namen Amerika für die Neue Welt vorschlug, erschien am 25. April 1507 in St. Die einem Vogesenstädtchen des Herzogtums Lothringen, das damals dem deutschen Reiche angehörte.

Woher stammt der Name Amerika?

Er ist eine Verwelschung des westgotischen Könignamens Amalrich, aus dem Geschlecht der Amaler, die ihre Abstammung von dem Asengott Amal herleiteten.

Was bedeutet der Name Amerika?

Seine Grundbedeutung ist: Ewige erleuchtete Energie . ..

Also der Name Amerika ist:

Urdeutsch!

Alldeutsch!

Und Made in Germany!

Siehe auch:
Deutsche Geschichte-Zeittafel
Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.
Die Schmach von Versailles und die Republik

Der deutsche Ursprung des Namens Amerika

Der ironischste Treppenwitz der Weltgeschichte . . .

Die drei Nationen, deren Wortführer im Weltkriege das deutsche Volk am meisten beschimpften, beschmutzten und verleumdeten, tragen deutsche Namen: England, das Land der Angeln; Frankreich, das Land der Franken; und Amerika, das Land der Amaler.

Der Stempel des deutschen Genius bleibt ihnen unauslöschlich für ewige Zeiten aufgedrückt. . . .

Es ruht ein eigenes Verhängnis auf der deutschen Weltschiffahrt und den deutschen Kolonien. . . . Der Rote Adler im Weissen Felde, der so stolz auf brandenburgischen Schiffen, der Schöpfung des Grossen Kurfürsten, flatterte, wurde klang-und sanglos in der Zeit des Soldatenkönigs eingezogen. Jan Cuny, der Negerkönig, der treu bis zum bitteren Ende die Feste Gross-Friedrichsdorf, am 16. März 1682 durch Major Otto Friedrich von der Göben auf dem Berge Manfro am Kap der drei Spitzen an der afrikanischen Guineaküste gegründet, verteidigte, musste sich im Jahre 1725 nach heldenhafter Gegenwehr, aber von Brandenburg-Preussen im Stich gelassen, ergeben. Und Benjamin Raule, der die “churfürstliche Flotte,, geschaffen, konnte hinter den Gefängnismauem von Spandau, wohin ihn Neid und Missgunst gebracht, über die Wechselfälle dieses Lebens nachdenken … Es war einmal ein Roter Adler auf Weissem Felde. . . .

Von noch kürzerer Dauer war die Seegeltung des Grossen Fritzen; seine kleine Flotte, die er im Jahre 1757 zum Schutz der Odermündung gegen die Schweden geschaffen, wurde kurzer Hand am 10. September 1759 im Haff vernichtet… Der Schwarze Adler war nicht glücklicher als der Rote…

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Der deutsche Ursprung des Namens Amerika