Ernst von Hoeppner, Hermann Thomsen, Karl Allmenroeder, Oliver Freiherr von Beaulieu-Marconnay, Paul Bäumer, Otto Bernet, Hans Berr, Rudolf Berthold, Walter Blume, Erwin Böhme, Oskar Freiherr von Boenigk

Ein Berliner Kind. Er ist am 20. Juni 1893 in der Reichshauptstadt geboren. Carl Bolle war 1912 nach England gegangen, hatte in Oxford Wirtschaftswissenschaften Studiert und sich nebenbei auch in sportlicher Hinsicht ausgezeichnet. Nach seiner Rückkehr hatte er als Einjährig-Freiwilliger beim Kürassier – Regiment von Seydlirz (Magdeburgisches) Nr. 7 gedient, machte bei dieser Truppe die ersten Kämpfe im Westen mit und wurde im September 1914 als Fahnenjunkerunteroffizier aktiviert.

Als Kavallerist macht Bolle sodann im Winter 1914/15 die Kämpfe in Nordpolen und Kurland mit, meldet sich, als der Schützengrabenkrieg auch hier beginnt, zur Fliegertruppe und erreicht nach längeren vergeblichen Bemühungen sein Ziel. Im Juli 1916 kommt er nach vollendeter Ausbildung zum Kampfgeschwader IV. Mit ihm als Beobachter fliegt Lothar von Richthofen, der Bruder Manfreds. Im Oktober 1916 wird er im Kampf mit fünf französischen Jagdfliegern, wehrlos durch Ladehemmung seines Maschinengewehrs, schwer verwundet, kann aber das zerschossene Flugzeug gerade noch bis zur eigenen Artilleriestellung bringen. Er schleppt noch seinen verwundeten Beobachter zum nächsten Unterstand und bricht dann selbst zusammen.

Nach seiner Heilung finden wir ihn zunächst als Offizier z. b. V. bei der Jagdstaffel 28 in Flandern, aber bald ist er wieder in der Luft. Von Leutnant Max Müller, einem hervorragenden Lehrer, lernt er die richtige Taktik des Luftkampfs. Bolle erringt seine ersten Luftsiege und wird im Februar 1918, in richtiger Erkenntnis seiner grollen Fähigkeiten, zum Führer der verwaisten Jagdstaffel Boelcke ernannt. Als Bolle diese übernahm, hatte er selbst fünf Abschüsse hinter sich, die Staffel zusammen 194. Beim Waffenstillstand war er bei 36 Erfolgen angelangt, und die Staffel konnte auf 336 Luftsiege zurückblicken!

Carl Bolle hatte inzwischen das Mecklenburgische Militärverdienstkreuz und das Ritterkreuz des Hohenzollern-Hausordens erhalten. Seit dem 21 August 1918 trug er auch den Pour le mérite. Er hat die Jagdstaffel Boelcke bis zur Demobilmachung geführt und ist erst Ende April 1923 aus dem aktiven Militärdienst bei der Reichswehr ausgeschieden. Große Verdienste hat er sich später bei der Erziehung des fliegerischen Nachwuchses erworben, als er 1926 die Leitung der Deutschen Verkehrsfliegerschule übernahm. Als dann Hermann Göring 1933 das Reichsluftfahrtministenum aufbaute, wurde auch sein alter Frontkamerad Bolle zur Mitarbeit herangezogen. Zunächst als Referent tätig, wurde der später zum Oberstleutnant beförderte zum Abteilungsleiter z. b. V. bestellt und wurde von seiten des Ministers mit der Erledigung von Sonderaufträgen betraut. Es sei noch erwähnt, daß sich der kampferprobte Weltkriegsflieger bei der Einrichtung eines Krümpersystems 1926 zur Ausbildung einer möglichst großen Zahl von Flugzeugführern besondere Verdienste erworben hat.

Siehe auch:
Deutsche Geschichte-Zeittafel
Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.
Die Schmach von Versailles und die Republik.

Flieger des ersten Weltkrieges

Ernst von Hoeppner, Hermann Thomsen, Karl Allmenroeder, Oliver Freiherr von Beaulieu-Marconnay, Paul Bäumer, Otto Bernet, Hans Berr, Rudolf Berthold, Walter Blume, Erwin Böhme, Oskar Freiherr von Boenigk, Carl Bolle.

Oskar Freiherr von Boenigk ist am 25. August 1893 in Siegersdorf im Kreise Bunzlau geboren. In seinem 11. Lebensjahr trat er in das Kadettenkorps ein und besuchte die Kadettenanstalten in Wahlstatt und später in Lichterfelde.

Am 23. März 1912 wurde er Leutnant im Grenadierregiment „König Friedrich III.“ (2. Schlesisches) und rückte bei Kriegsausbruch als Zugführer ins Feld. Schon im August 1914, in der Schlacht bei Longwy, erhielt er einen schweren Lungenschuß. Kaum von dieser schweren Verwundung geheilt, war er im Oktober schon wieder beim Regiment, wurde Kompanieführer, dann Ordonnanzoffizier beim Regimentsstabe. In der Winterschlacht in der Champagne, im März 1915, wurde Freiherr v. Boenigk wiederum verwundet, war aber im April schon wieder bei der Truppe und machte als Kompanieführer die Kämpfe an der Lorretohöhe und bei Arras mit.

Sein Kampfgeist drängt ihn zu den Fliegern. Er wird als Flugzeugbeobachter ausgebildet und kommt im März 1916 zur Kampfstaffel 32 der OHL, die in den Vogesen eingesetzt ist, dann folgt die Ausbildung zum Kampfflieger, im Juli 1917 wird er der Jagdstaffel 4 im Richthofengeschwadcr zugeteilt. Am 20. Juli erkämpft er seinen ersten Luftsieg. Im Oktober mit der Führung der im Abschnitt Reims-Verdun kämpfenden Jagdstaffel 21 betraut, vergrößert er nun nicht nur ständig die Zahl seiner Erfolge, sondern leistet vor allem auch vorbildliche Arbeit in der Erziehung und Ausbildung der Angehörigen seiner Staffel. Seine Kaltblütigkeit ist bewundernswert, ebenso seine Kühnheit. Das Ritterkreuz des Hohenzollernschen Hausordens wird sein Lohn. Eine noch höhere Anerkennung erfährt er im Sommer 1918, von Boenigk wird Kommandeur des Jagdgeschwaders II, das bald der Schrecken des Feindes wird.

Der erbitterte Gegner versuchte nun, die in der Luft unbesiegbaren deutschen Flugzeuge am Boden zu zerstören. Am 19. September greifen fünf Bombenflieger vom Breguet-Typ den deutschen Flugplatz an. Sie werden, noch ehe sie ihr Ziel erreichen können, vom Jagdgeschwader II angegriffen und vernichtet. Drei stürzen brennend ab, zwei werden zum Landen gezwungen. Der Führer des Geschwaders war an diesen Erfolgen persönlich stark beteiligt. Er hatte seinen 26. Luftsieg hinter sich, als er am 25. Oktober 1918 den Pour le mérite erhielt. Bis zum Waffenstillstand kam noch ein weiterer Erfolg hinzu. Für Oberleutnant von Boenigk war aber der Krieg noch nicht zu Ende. Vom Dezember 1918 bis zum August 1919 war er als Führer fliegerischer Formationen im Grenzschutz Ost, in Posen und Oberschichten, tätig, bis zum letzten Augenblick bemüht, seine ganze Kraft für das Vaterland und seine engere Heimat einzusetzen.

Freiherr v. Boenigk ist der Fliegerei treu geblieben. Als der Führer seine Wehrmacht zur Verteidigung der Grenzen des Großdeutschen Reiches aufrief, gehörte der ehemalige Weltkriegsflieger zu den „jungen Generalen“, die ihr Bestes dazu beitrugen, daß die junge Luftwaffe des Reichsmarschalls in unerhörtem Siegeszug der Schrecken und das Verderben der Feinde wurde.

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Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.
Die Schmach von Versailles und die Republik.

Flieger des ersten Weltkrieges

Ernst von Hoeppner, Hermann Thomsen, Karl Allmenroeder, Oliver Freiherr von Beaulieu-Marconnay, Paul Bäumer, Otto Bernet, Hans Berr, Rudolf Berthold, Walter Blume, Erwin Böhme, Oskar Freiherr von Boenigk, Carl Bolle.

Gegenüber den anderen, fast durchweg noch jugendlichen Kampffliegern ist Erwin Böhme schon als gereifte Persönlichkeit Flieger geworden. Er war am 29. Juli 1879 zu Holzminden an der Weser geboren, bei Kriegsausbruch also bereits 35 Jahre alt und hatte schon einiges vom Leben erfahren.

Böhme hatte nach Absolvierung des Gymnasiums die technische Fachschule in Dortmund besucht, war als Ingenieur zwei Jahre in Elberfeld, fünf Jahre in Zürich und Biel tätig gewesen und im Jahre 1909 nach Deutsch-Ostafrika gegangen. Hier hatte er den Bau einer Seilbahn geleitet, die von der Usambara-Bahn nach dem hochgelegenen Neu-Hornow fühlte.

Bei Kriegsausbruch war Böhme zufällig auf einer Dienstreise in Deutschland. Er hatte seinerzeit bei den Garde-Jägern gedient, war im übrigen ein ausgezeichneter Sportsmann, Schwimmt, Schlittschuhläufer und Alpinist. Seine Neigung zog ihn nun zur Fliegerei. In Döberitz und Leipzig wird er aus-gcbildet und besteht als erster seines Kursus die Prüfungen. Doch muß er dann noch ein Jahr als Fluglehrer in Leipzig-Mockau bleiben. Aber sein Streben geht dahin, an der Front sein fliegerisches Können zu beweisen. Endlich ist es so weit. Im Dezember 1915 kommt er zum Kampfgeschwader 2, das von Hauptmann Wilhelm Boelcke, Oswald Boelckes Bruder, geführt wird. An der Ostfront, während der Brussilow-Offensive, hat Böhme die ersten Erfolge. Hier lernt er Oswald kennen, der seinen Bruder besucht. Von dieser ersten Begegnung an verbindet ihn eine herzliche Freundschaft mit dem Meister. Zwei Männer holt sich Oswald Boelcke bei diesem Besuche für seine an der Somme eingesetzte Kampfstaffel: Manfred von Richthofen und Erwin Böhme.

Dort lernt Böhme den wendigen Fokker-Eindecker kennen und ist geradezu begeistert. Zusammen mit Boelcke darf er nun fliegen, kämpfen und siegen. Bald kann ihm sein Kommandeur das Eiserne Kreuz I. Klasse überreichen. Dann aber kommt der 28. Oktober 1916, jener Tag des Unglücks und der tiefen Trauer, den wir bereits früher geschildert haben. Das tragische Ende des großen Meisters trifft Böhme ungemein schwer, aber er kämpft weiter. Ein Armschuß zwingt ihn vorübergehend zur Ruhe. Nach seiner Rückkehr übernimmt er die Führung der Jagdstaffel 29, im August 1917 soll er Boelckes Nachfolger als Führer werden.

Böhme zeigt sich dieser Ehrung würdig. Am 29. November hat er bereits den 23. Luftsieg errungen und kommt über Zonnebcke in Flandern nochmals zum Kampf mit einem englischen Geschwader. Noch einmal bleibt er Sieger, dann umkreist ihn feindliche Übermacht, die ihn zu Tode hetzt. Sein Flugzeug sinkt westlich des Ziilebeker Sees zu Boden. Auf dem Friedhof zu Keerselaarhook haben ihn die Engländer mit militärischen Ehren bestattet, In Böhmes Frontquartier war an diesem Tage eine besondere Ehrung eingetroffen, „für sein und seiner Staffel Verdienst in der Flandernschlacht“. Es war der Pour le merite. Der hohe Orden hat den tapferen Kämpfer nicht mehr erreichen können.

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Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.
Die Schmach von Versailles und die Republik.

Flieger des ersten Weltkrieges

Ernst von Hoeppner, Hermann Thomsen, Karl Allmenroeder, Oliver Freiherr von Beaulieu-Marconnay, Paul Bäumer, Otto Bernet, Hans Berr, Rudolf Berthold, Walter Blume, Erwin Böhme, Oskar Freiherr von Boenigk, Carl Bolle.

Hirschberg, am Fuße des Riesengebirges, ist Walter Blumes Heimat. Dort ist er am 10. Januar 1896 geboren. Als der Krieg ausbrach, hatte er gerade das Abiturium bestanden und war als Ingenieurpraktikant in einer Maschinenfabrik tätig. Er meldete sich sofort als Kriegsfreiwilliger und kam im September zum Schlesischen Jägerbataillon Nr. 5 ins Feld.

Das Bataillon stand damals auf dem Kriegsschauplatz in Ostpreußen. Im Oktober wurde er bei Lyck durch einen Gewehrschuß verwundet. Nach seiner Genesung meldete er sich zur Ausbildung als Flugzeugführer. Er hatte Erfolg, kam zur Flieger-Ersatzabteilung Großenhain und dann zur Fliegerschule Leipzig-Mockau. Nach beendeter Ausbildung kam Blume an die Westfront, zuerst zum Versuchs- und Übungspark West bei St. Quentin, dann zum Armeeflugzeugpark A nach Straßburg, schließlich zur Feldfliegerabteilung Nr. 65 nach Schlettstadt. Hier war die Front ziemlich ruhig, er konnte sich aber bei erfolgreichen Erkundungsflügen auszcichnen und wurde im August 1916 bereits Vizefeldwebel. Am 31. Januar 1917 wurde Walter Blume sodann zum Leutnant befördert.

Inzwischen hatte Bruno Loerzer im Elsaß die Jagdstaffel 26 neu aufgestellt, der damals als stellvertretender Staffelführer auch Hermann Göring angehörte. Blume gehörte zu den Auserwählten, die Loerzer hinzuzog. Er und die anderen Neulinge hörten, so berichtet Blume, mit heißen Köpfen zu, wenn die alten „Kanonen“ über ihre erfolgreichen und gefahrvollen Flüge berichteten. Anfang April wird die Staffel bei St. Quentin eingesetzt, wo es zu schweren Kämpfen mit den Engländern kommt. Am 10. Mai schießt Blume seinen ersten Gegner, einen Bristol-Fighter, ab. Nach weiteren fünf Siegen erhalt er das Eiserne Kreuz I. Klasse. Am 29. November ist es um ein Haar mit ihm zu Ende. Er bekommt in 4000 m Höhe einen schweren Brustschuß und kann nur noch mit Aufbietung seiner letzten Kräfte wenigstens die Maschine glatt zu Boden bringen, aber zum Aussteigen ist er nicht mehr fähig. Der Schwerverwundete wird vorsichtig herausgehoben und muß den Ärzten anvertraut werden.

Nach seiner Wiederherstellung finden wir Blume als Führer der Jagdstaffel 9 in der Champagne. Seine Erfolge häufen sich. Sein 25. Sieg ist gleichzeitig der hundertste der Staffel. Am 7. August wird ihm das Ritterkreuz des Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern verliehen, am 2. Oktober schmückt den tapferen Flieger der Pour le le mérite.

Seinen letzten, den 28. Gegner, hat Blume am 28. Oktober 1918 zum Absturz gebracht. Nach dem Waffenstillstand kehrt er in die Heimat zurück, um zunächst seine Studien als Diplom-Ingenieur zu beenden. Wichtige Aufgaben beim Neuaufbau der deutschen Luftfahrt warteten auf ihn, denen sich der verdienstvolle Weltkriegsfliegcr in besonderem Aufträge widmete.

Siehe auch:
Deutsche Geschichte-Zeittafel
Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.
Die Schmach von Versailles und die Republik.

Flieger des ersten Weltkrieges