Kategorie: Kunstartikel

„Man hat zu allen Zeiten gesagt und wiederholt“, meint Goethe zu Eckermann, „man solle trachten, sich selber zu erkennen. Dies ist eine seltsame Forderung, der bis jetzt niemand genügt hat, und der auch eigentlich niemand genügen soll.“

In jedem Kunstwerk veranschaulicht sich für die rezeptive Vorstellung des Betrachtenden eine Summe geistiger Arbeitsleistung des gestaltenden Künstlers, dessen längere oder kürzere produktive Vorstellungsreihen sich im Material objektiviert haben. Alle anschaulichen Formen haben ihr Leben in der Vorstellung des gestaltenden Künstlers hinter sich. Man ist versucht, für ihre langsame Herausschälung aus dem Geistigen zum Anschaulichen das Bild der Kristallisation zu gebrauchen, doch träfe ein solches Gleichnis den Gestaltungsvorgang nur halb. Es werden nicht einzig Teile, die das Kunstwerk ausmachen, angezogen und nach gefaßtem Plan gebildet, sondern ebensosehr und vielleicht sogar in reichlicherem Maß werden Teile als unrein abgestoßen.

Das Endergebnis schwebt nicht sogleich intuitiv vor, sondern es entfaltet sich nach und nach im Vorstellen, Gestalten, Bilden und Formen. Im gestaltenden Künstler herrscht geradezu ein Chaos von hervorstrahlenden und erbleichenden Ideen und Formen, von Gestaltungsmöglichkeiten und Ausdrucksbeziehungen, die seinen Geist dehnen und ihn oft zu sprengen drohen, ohne daß er sich sofort Rechenschaft von ihrem Wert für das endgültige Ergebnis, für das Kunstwerk, zu geben vermöchte. Vielmehr erscheint ihm, dem Gestaltenden, jeder Zustand seiner Vorstellungen als Repräsentant einer wahren Ewigkeit von besonderem Wert; erst der zeitliche Ablauf der sich folgenden Vorstellungen sondert aus, bewertet relativ, sodaß gerade eine reiche Begabung höchstes Glück und tiefste Qualen im Gestalten findet.

Und selbst das Endergebnis, das anschauliche Kunstwerk, ist kein Abschluß der Vorstellungsreihen. Häufige neue Fassungen des alten Motivs sind dafür Beweis, die einmal in Bewegung gesetzte Vorstellung hält nicht plötzlich ein, der zeitlich festgelegte Punkt der Bildbeendigung ist nicht zugleich auch für sie Ziel und Ende, sondern sie gestaltet an dem aufgenommenen bildnerischen Problem weiter. Es hat Künstler gegeben, wie Lionardo da Vinci, mit einer so ungeheueren Fülle innerlichen Vorstellungsvermögens — „innerlich voller Figur sein“ nennt es Dürer —, daß sie kaum noch Interesse für zeitraubende Veranschaulichung eines Vorstellungs – Ergebnisses fanden. Ein schlechter Künstler, der jemals fertig wird, der nicht zugleich auch gegenüber dem abgeschlossenen Kunstwerk — und man nehme den Ausdruck abgeschlossen ganz wörtlich — in dem Gefühl der endlichen Befreiung heimgesucht würde von einer schmerzlichen Ergriffenheit, wie sie der Eremit haben mag, der freiwillig die Welt mit der Einsamkeit vertauscht — nur daß demKünstlerdie Vorstellung zum Schlüsseleiner erneut aufleuchtenden Welt zu werden vermag.

Versteht man das Vorstellen und das Gestalten am Kunstwerk als Wirbel geistiger Vorstellungen, so findet man auch einen Weg zu einer Seite des Expressionismus, der diesen Wirbel nicht in zeitlicher Abfolge und Welle um Welle nicht durcheinander bedingt nehmen möchte, sondern das Nacheinander und die Bedingtheit ersetzt durch Gleichzeitigkeit und Gleichwertigkeit. Und es sind letzten Grundes nur Prinzipienfragen und Fragen der geistigen Beweglichkeit, ob man das eine oder das andere ablehnt oder die Berechtigung beider Kunstausdrücke zugibt. Ob man verlangt, daß die künstlerische Gestaltungskraft alles Nacheinander der sich ablösenden Vorstellungen auf eine Quersumme bringe, oder ob man zugibt, daß dieses Nacheinander zu einem Beieinander im Kunstwerk werden könne und es dem Betrachter überlassen bleibt, wie einstmals gegenüber der letzten Entwicklung des Impressionismus eine Synthese der Farbenteilchen selbst vorzunehmen, so nun auch hier eine Synthese der Vorstellungsreihen nach Idee und Form zu finden.

Auch darin liegt die Bedeutung des expressionistischen Kunstwerks für die rezeptive Vorstellung des Betrachtenden: Fäden, die sich nicht zu einem Knoten schürzen, spinnen sich fort. Mit anderen Worten: der Betrachter wird leichter in den Vorstellungsvorgang mit hineingerissen. Wenn wir aber, wie weiter unten dargelegt wird, dem Vorstellungsvorgang größte Bedeutung für das Verständnis des endgültigen Kunstwerks zuschreiben, so ruhen hier nicht zu unterschätzende Werte des expressionistischen Kunstwerks. Fast paradox klingt es, aber es ist doch so, daß das expressionistische Kunstwerk sich leichter gibt, wie die kühle Ruhe einer endgültig vereinheitlichten Vorstellung im Kunstwerk. Es scheint einzig darum anders, weil die rezeptive Vorstellung so gar-nicht geschult ist, produktiven Vorstellungsreihen nachzudenken.

Wir sind der Überzeugung, daß gerade die in unfaßlicher Unendlichkeit auf uns hereinhämmernden Ereignisse dieser Zeit, die völlige Unmöglichkeit, sie zu einer einzigen Synthese zu bringen, uns den Gedankengängen des Expressionismus nahebringen werden, obgleich doch gerade seiner relativen Einfachheit wegen als komplizierteres Ziel einer späteren Zeit wieder vorschweben dürfte, das ganze Strahlenbündel in einem Brennpunkt zusammenzuziehen und erst wieder in der rezeptiven Vorstellung des Betrachtenden als eine Unendlichkeit von Wirkungen auseinander fliegen zu lassen.

Kunstartikel

Aus Luzern zu stammen ist kein Verdienst, kann aber eine Bestimmung sein. Eines Tages entlief Fritz Huf, erstieg einen Berg und sah in das blaue und sehr weit gespannte Leben hinein. Über Handwerk kam er zu Sehnsucht und schöpferischer Tätigkeit. Muskulärer Anlage folgend fuhr er nach Paris und sah Rodin an, ein wenig die Hände in den Hosentaschen. Zurückfahrend begann er den großen Kampf um den gewaltigsten Ausdruck. Natürlich lockt das Impressionistische als erster Hebel zum Außergewöhnlichen: strotzenden Köpfen, verzogenen Gesichtern, rauschenden Gebärden.

Er stürzt sich auf die Gegenstände, wühlt sich hinein, bestaunt sie und wirft sie weg. Nimmt sie wieder auf. Biegt sie in neue Form, wilder, suchender, und schlägt sie entzwei. Er greift nach Köpfen ungewöhnlicher Menschen, belauert den Ausdruck, greift zu und baut auf. Der Dichter Franz Werfel kreuzt seinen Weg.

Er modelliert ihn und erreicht in dieser Arbeit die letzte Hölle des Impressionismus: In betäubenden Linien wölbt sich die zerrissene Fläche des Gesichts nach den Schläfen hinauf und rauscht symphonisch in den zuckenden Büschel der Haare. Die Augen abgeplattet stieren nach oben in die Höhle der Stirn, als brännten sie durch das Hirn hindurch testamentarische Flammenbündel in den Raum. Die letzte Äußerung des impressionistischen Augenblicks ist erreicht. —

Huf geht an die Figur. In Savonarola packt er den menschlichen Körper. Er baut und zerschlägt. Er sucht die große Linie. Wenn man aus Luzern ist, braucht man keine Theorie zu kennen. Expressionismus kann ein tauber Klang sein, dem, der mit wenig Jahren den Berg bestieg und in das Leben rannte. Es gibt nur einen Trieb, elementar und einfach : Kraft. Hitzig geht er dem Geheimnis gestalteter Körper nach. Savonarola steigt von Form zu Form. Das Maul aufgerissen, die Augenhöhlen des Geiers, fanatisch Arme und Beine zum Sprung gestellt, so beginnt es. In steifer Ruhe eines glattgewandeten Priesters endet es. Doch es genügt nicht. Es ist nicht letzter Ausdruck, es schwebt etwas hinter dem zeitlich gefangenen des Impressionistischen, das ausgeschöpft ist. Es fehlt die lange Wirkung.

Der Schauspieler Wegner kreuzt seinen Weg. Huf wirft sich auf diesen Kopf. Der Bemühung entsteigt eine Büste, aus Flächen zusammengeschlossen, ohne Fuge, einfach, die Nähte der Flächen vernietet mit Gewalt. Stärke nicht mehr auf die Oberfläche gehauen, sondern aus den einfachen Mitteln selbst herausgeholt, geistig verankert. Eine Lösung ist erreicht. Es schließt die erste Phase.

Der Weg zum Expressionismus ist nie schwerer als vom Expressionismus selbst aus, ehrlicher nirgends als vom Impressionistischen her. Denn diesen Beginn nehmen, in dem eine titanenhafte Natur wie Rodin schon ganz sich ausgab, heißt triebhaften Gesetzen folgen, und im Expressionistischen landen will dann sagen: dem Ausdruck Vertiefung geben müssen. Es ist nicht der einzige Weg zur künstlerischen Glückseligkeit, aber es ist ein guter und ehrlich, das sei bemerkt. — Früh schon brach sich der Schöpferstrom vor dem Kunstwerk in zwei Teile. Einer holte real Kräftiges aus dem Gegenstand, der andere zog ins Unwirkliche und löste Visionäres aus, Frauenmasken, dem athletischen schweizer Körper entsprechende muskuläre Halluzinationen, sehr rätselvolle von Abenteuer und Gefahr verdichtete Gesichte, nach einer anderen Welt hinschauend.

Sonst fiel alles in Vereinfachung. Torsos, in sich selbst stehend, Klarheit und reines Leben ausgebend, tierhaft stille nach innen hin lebende Körper. In den Köpfen legt sich die Wut. Ekstatische Linien laufen in reinen Flächen. Einfache Ebenen fügen sich in den klaren Abfall des Linearen, von innerem Rhythmus überfüllt. Die Erkenntnis vom unbedingteren Wert innerer Form zwingt das ursprünglich Robuste des Talents in den höheren Zwang des Stils. Die stürmische Gebärde ergibt sich originalerer Sachlichkeit. — Neue Menschen queren seinen Weg. Franz Bleis Abbe-haften Wikingerkopf treibt er zurück auf die einfache Äußerung einer intellektuellen Hydra: zwischen zusammengepreßten Wangen das Lid durch die Hälfte der Pupille gezogen, eingefroren in satanischem Geist. Der Dichter Rilke, im Gleichfluß schöner Bogen der Brauen und des Schnurbarts mit den schweren Augenlidern in sich selbst ausruhend. Der Fürstin Lichnowsky dichterisches Gesicht, glashell und zart in das spröde Netz ägyptischer Linien gezogen. Schon bilden sich Formeln: der Ring der Haare, der metallene Schwung der Brauen, der Schnitt des Augapfels — nicht als Träger der Manier, sondern als Konstante eines Willens zu strenger Form, deren Inhalt unendlich neu zu gestalten die Fülle des zurückgedämmten Kraftstroms berufen scheint…..

Kasimir Edschmid.

Bildverzeichnis:
Fritz Huf-Büste-Däubner
Fritz Huf-Fürstin M.Lichnowsky
Fritz Huf-Javanerin

Siehe auch:
Die Kunst und die Gegenwart
Die Lebensfrage der Kunst
Die Landschaft ist ein Seelenzustand
Vom Wert der Anschauung
Ein Kriegerdenkmal
Was ist Expressionismus?
Linie und Form in der Plastik
Der Tastsinn in der Kunst
Fritz Boehle
Ratschläge vorm Verkauf von Kunstbesitz
Silhouetten
Die Kunst nach dem Kriege
Ein Deutsches Ledermuseum
Heldenhaine und Ehrenhaine
Kriegs-Gedächtnis-Male
Krieger-Denkmäler
Lebenswerte der Kunst
Constantin Meunier-Denkmal der Arbeit
Die Anfänge einer neuen Architektur-Plastik
Neue Brunnen und Denkmäler von Franz Metzner
Monumentale Kunst
Franz Metzner-Steinmetz und Bildhauer
Bildhauer Georg Kolbe
Zum Denkmals-Problem
Quellen des Behagens
Sascha Schneider-Bildhauer und Maler
Die Wiener Plastik und Malerei

Kunstartikel

Herrlicher deutscher Sommer 1914, wohin bist du verweht? Hast du die Ernte gebracht, die wir schon in vollen Ähren wogen sahen? Wohin kam die Klarheit der Augen und die Reinheit des Herzens jener Tage, wo wir nur uns gehörten?

Damals stand eine deutsche Kunst so nahe vor uns. Als ob wir nur zuzugreifen brauchten, sie aller Welt zu offenbaren. — Deutsch im Stoff, deutsch im Gehalt, deutsch auch den Mitteln nach: so haben die Besten gefühlt. Aber geschrieen haben es die andern, die kein inneres Recht dazu hatten. Es war ein Klüngel der Unzufriedenen, der Auch-Künstler niederer Ordnung, denen ihr Ich höher steht als die Kunst. Sie konnten gewiß keine deutsche Kunst schaffen, sie dachten auch gar nicht so weit, sie wollten nur die fremde Kunst beiseite schaffen.

Sie war ihnen verhaßt nicht als Form dem geistigen Werte nach, sondern als käufliches Gut auf dem Kunstmarkt. Die diese Trommel rührten, waren selbst verkappte Händler und schändeten den Tempel. Unter dem Schutzmantel deutscher Gesinnung sollten die lästigen Mitbewerber ein für allemal aus dem Wege geräumt werden. Wer scharfe Augen hatte, sah das Lammfell um ihr Wolfsgebein schlottern. Aber neben diesen, die den Schlamm peitschten, haben doch die andern in kristallklarer Umgebung gelebt. Sie blieben stumm. Das waren die berufenen Wärter der Kunst. Denn die Kunst läßt sich nicht von der Zeit gebieten.

Wir haben es nun selber erlebt: die großen Gefühlserlebnisse schlagen sich am schnellsten rein nieder in Dichtung und Musik, kurzum im Liede. Dafür hatten wir als Vorläufer über zeitliche Schöpfungen, die unvergänglichen Lieder aus dem niederländischen Unabhängigkeitskampf und die flammende Lyrik der Befreiungskriege. In diesen Liedern ist die Schwüle der bebenden Furcht und dasGetaumel der Hoffnung und die wuchtig stehende Kraft der Zuversicht. In diesen Gedichten klingt der brennende Zorn, die klirrende Kraft und das jauchzende Glück der Freiheit.

Aber für die bildende Kunst ist kein Platz. Nur ein dürftiges Rinnsal läuft, um das Tagesbedürfnis zu befriedigen. Flüchtige Eindrücke, Tagesstimmungen werden uns gereicht in farbigen Skizzen, zumeist in Schwarz-Weiß-Kunst, immer absichtsvoll mit Werten inhaltlicher Art.

Wir gewöhnten uns an die unerhörten Stoffe, blättern und gehen gleichmütig weiter. Nur selten durchzuckt es uns jäh, wenn uns ein fremdartig Feuerzeichen ungesehener Formen entgegenschlägt. Das, was aller Augen sehen, ist nur die Neuheit der Stoffe: die Bilder des Krieges im umfänglichsten Sinne. Daran werden die begleitenden Werte des Vorwurfs, allenfalls der Auffassung geschätzt, die sich vordrängen, weil Form und Farbe überkommen und verkommen sind. Der neue Wein läßt sich nicht in die alten verschlissenen Schläuche füllen. Wir brauchen eine Kunst von solcher Großheit, daß ihr Anblick uns hochgemuter stimmt, daß wir den Alltag dann leichter ertragen.

Im Deutschland des 18. Jahrhunderts war die führende Kunst an den Höfen der weltlichen und geistlichen Fürsten zu finden. An Wänden und Gewölben prangten Ruhmesapotheosen für den lebenden Fürsten oder den Namensheiligen des regierenden geistlichen Herrn.

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Im Februar 1915 hatte das österreichische Kultusministerium einen Wettbewerb für Kriegerdenkmäler ausgeschrieben. 66 000 Kr waren insgesamt für Preise ausgesetzt. Die außerordentliche Aufgabe fand unter den Künstlern Österreichs eine außerordentliche Beteiligung. Die wichtigeren der Entwürfe liegen jetzt in einem Sammelwerk vor, das der Verlag Anton Schroll in Wien unter dem Titel „Kriegerdenkmäler“ herausgebracht hat. Zusammen mit dem früher erschienenen Werke „Soldatengräber und Kriegerdenkmäler“ (im gleichen Verlag), worüber wir im November-Heft 1915 der „Deutschen Kunst und Dekoration“ berichteten, besitzt jetzt Österreich eine solche Fülle von Anregungen und Vorbildern, daß gewiß keine Gemeinde in Verlegenheit kommen dürfte. Was die Künstler Österreichs hier in Erfindung und Gestaltung geleistet haben, ist staunenswert. Wir können mit aller Bestimmtheit aussprechen, sie werden der Aufgabe, die Helden des Weltkrieges würdig zu ehren, voll und ganz gewachsen sein.

Einige andere Bedenken und Fragen lassen sich aber angesichts so prächtiger Werke nicht unterdrücken: Werden die Denkmalsausschüsse dem sachkundigen Künstler nun wirklich freie Hand geben? Wenn sie, wie bisher, Ort und Art des Denkmals selbst bestimmen wollen, ist trotz alledem eine Besserung nicht zu erhoffen. Und werden die Künstler, die oft durch verwandtschaftliche und sonstige Beziehungen den Auftrag erhalten, sich auch selbst die nötige Sachkunde erwerben? Nicht jeder gute Plastiker hat ohne weiteres das Zeug zu einem Denkmalbauer, mancher versteht es nicht einmal, seinen eigenen Werken den günstigsten Platz, die rechte Aufstellung zu finden. Denn hier spricht noch anderes mit, als Fragen der plastischen Form. Und endlich: Wird es überhaupt angehen, nach einem so sinnlosen, kulturwidrigen Völkermorden triumphierende Denkmäler aufzurichten, Zeichen des Stolzes, versteinerte Hurrarufe? Oder wäre es nicht vielmehr angezeigt, der tiefen Trauer über die ungeheuren Verluste Ausdruck zu geben, Zeichen zu schaffen, die auf Jahrhunderte hinaus zum Ernst, zum Opfersinn, zur Einfachheit, zur Einigkeit mahnen? Der Geist von 1914 ist verflucht rasch verflogen. Wir brauchen „Denk“-Mäler, die zur Einkehr mahnen, die die Völker aufrütteln und erschüttern auf ewige Zeiten.

A. Jaumann.



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