Abbildungen Kunstsammlungen

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Die stolze Heimatliebe des Holländers ist bekannt. Er hat sein Land selbst geschaffen, indem er es dem Meer abrang. Den schönen Besitz aber hat er so glücklich zu pflegen und zu kultivieren gewusst, dass das an sich kleine Gebiet bedeutend und stark wurde wie ein grosser Staat. Wer Italien allein das Land der Kunst nennt, hat Holland nicht gesehen oder vergessen; denn ungleich dichter noch als in Italien liegen die grossen Kultur- und Kunstzentren in Holland nebeneinander und staunenswert ist es, wie die einzelnen Städte, trotzdem sie so enggesät auf dem schmalen Küstenstriche liegen, doch Besonderheiten des Kunststiles, jede in ihrer Art, ausgebildet haben, so dass eine ganze Anzahl einzelner Schulen zu beobachten ist. Das schönste Zeugnis legen dafür heute noch die vielen Sammlungen ab, die die edlen und noch immer so stattlichen Reste der alten Kunst pietätvoll und verständig bergen; fast jede Stadt hat ihr Museum und viele haben deren mehrere, ganz abgesehen von dem reichen Gut an alten Kunstschätzen, das zum Teil in unberührter Erbfolge sich in den Familien erhalten hat. Dieser Reichtum muss uns nun umsomehr überraschen oder vielmehr uns ehrwürdig erscheinen, als so viele Werke der holländischen Malerei ins Ausland gekommen sind. Wenn man eine Statistik der in fremden Museen befindlichen Bilder anlegt, so findet man gewöhnlich, dass die holländischen Werke an Zahl überwiegen. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass an Quantität die Holländer das Hauptkontingent in unseren Sammlungen stellen. Dieselbe Kraft, die das schöne Land geschaffen hat, sie hat auch in der Kunst geblüht. Ausser der venezianischen Schule gibt es keine, die sich mit der holländischen an rüstiger Ausdauer und Leistungsfähigkeit messen kann.

Wenn es nun auch in Holland eine grosse Anzahl von Lokalschulen gegeben hat, so steht doch über allen die Gemeinsamkeit der nationalen Kultur. Es ist oft genug schwer, die einzelnen Künstler einer bestimmten Schule einzugliedern, und besonders schwer ist es dadurch geworden, dass Amsterdam der Mittelpunkt des Handels wurde und aus allen Provinzen die Künstler anzog. Darum hat man auch bei der Anlage des gegenwärtigen Bandes das bis jetzt eingehaltene Prinzip, die Künstler nach Schulen zu ordnen, aufgegeben.

Neben dem Amsterdamer Rijks-Museum ist wohl die Galerie des Mauritshuis im Haag die bedeutendste Sammlung holländischer Gemälde, die sich noch im Lande befindet. Das berühmte Gebäude ist benannt nach seinem Erbauer, dem Grafen Johann Maurits von Nassau, der es gegen 1640 durch den tüchtigen Baumeister Pieter Post nach den Plänen des Jacob van Campen hatte hersteilen lassen. Es muss früher ein überaus gediegener Barockbau gewesen sein, an Kostbarkeit und Prunk der Ausstattung vielleicht mit dem Augsburger Rathaus vergleichbar. Leider ist der stolze Palast im Jahre 1704 bis auf die Mauern ausgebrannt. Man hat ihn dann unter Beibehaltung der äusseren Erscheinung, aber mit wesentlicher Vereinfachung der Ausschmückung des Inneren wiederhergestellt. 1820 wurde die Königliche Gemäldegalerie darin untergebracht und seitdem dient das künstlerisch und historisch so interessante Gebäude den Galeriezwecken. Es gibt wenige Galeriegebäude, die sich an Reiz und Zweckmässigkeit der Lage mit dem Mauritshuis vergleichen können. Der Blick auf den kleinen See, an dem es gelegen ist und der uns inmitten der reichen Stadt die stille Behaglichkeit der Einsamkeit mitteilt, bereitet in glücklichster Weise auf die traute Intimität dieser ohnehin spezifisch holländischen Sammlung vor, und wenn wir dann die Galerie verlassen haben, trägt wieder der Anblick des Sees wesentlich dazu bei, den schönen Eindruck in uns wach zu halten. Die Galerie ist als Ganzes nicht gross und auch nicht alt; aber in einzelnen Teilen geht sie auf Sammlungen früherer Jahrhunderte zurück. Den Grundstock bildet die Sammlung von Wilhelm V., dem letzten Statthalter der Niederlande, die noch in der glänzenden Sammlerepoche des Rokoko angelegt worden war. Im Laufe des 19. Jahrhunderts ist die Galerie dann noch namhaft vermehrt worden und erfreut sich besonders gegenwärtig unter der ausgezeichneten Leitung des Direktors Bredius eines höchst erfreulichen Aufschwungs, zumal dieser bedeutende Sammler seinen Schatz an Meisterwerken des Rembrandt der Galerie leihweise zur Verfügung gestellt hat; leider können diese hier nicht reproduziert werden. Die Lage vom Haag hat dazu beigetragen, dass die Galerie sich nicht allein aus holländischen Werken zusammensetzt, sondern dass auch das benachbarte Belgien freier zum Worte kommt, als sonst in holländischen Galerien. So sind schon die ältesten Gemälde, die noch ins 15. Jahrhundert zurückgehen, flämischen Ursprungs; von ihnen wird hier eine Kreuzabnahme aus der Richtung des Roger van der Weyden reproduziert. Das besonders in der noch gotisch bunten Farbe reizvolle Bild wurde früher dem grossen Brüsseler Meister selbst zugeschrieben, gilt aber jetzt mit Recht als eine Nachahmung. Aus dem Anfänge des 16. Jahrhunderts aber treffen wir eine rein holländische Arbeit, die Salome mit dem Haupte Johannis, 1524 von Jacob Cornelisz. van Oostsanen gemalt, einem Künstler, der in Amsterdam gelebt hat. Die Salome gehört zu seinen besten Leistungen. Zeichnung und Kolorit sind sehr fein, fast kokett und preziös; nur das an sich sehr hübsche Köpfchen der Salome verfällt einem gewissen Manierismus. Auffallend berührt nun der Gegensatz, in dem dieser nicht ableugbare Sinn für Delikatesse zu einer fast rohen Gemütlosigkeit steht, wie sie besonders das Arrangement vom abgeschlagenen Kopf des Heiligen mit dem blutigen Halsstumpfe verrät. Die damalige Zeit fand Geschmack an solchen grausigen anatomischen Details. Was die Haager Galerie noch an guten Werken des 16. Jahrhunderts besitzt, gehört dem Porträt an. Die Bildnismalerei hatte sich ja auch am reinsten und selbständigsten erhalten, als die übrigen Genres mehr oder weniger dem welschen Geschmack oder einer glatten Virtuosität unterlegen waren. Das holländische Porträt stand immer auf achtenswerter Höhe, und zwar so sehr, dass am Hofe des sehr kunstverständigen Philipp II. von Spanien Antonio Moro, ein gebürtiger Holländer, als Porträtist in ganz besonderen Ehren stand. Moro hat nun zwar hinsichtlich des würde- und geschmackvollen Arrangements manches von den Südländern gelernt; sein Hauptvorzug aber, dem er wohl die Gunst des mächtigen Sammlers zu danken hatte, die strenge Sachlichkeit, ist rein holländisches Erbteil. Ein schönes Beispiel für seine freilich malerisch nicht temperamentvolle Wahrheitsliebe ist im Haag das berühmte Bildnis eines Goldschmiedes.

Die eigentliche Blüte erlebte für uns in Holland die Malerei erst im 17. Jahrhundert. Was im 15. Jahrhundert, der Epoche der ersten Blüte, Herrliches geleistet wurde, das können wir ja heute nur ahnen, aber nicht mehr in allen Einzelheiten nachweisen. Dagegen steht uns die Kunst des grossen 17. Jahrhunderts noch immer in fast unveränderter Pracht vor Augen. Ihr auch dankt die Galerie des Haag ihre besten Stücke und den Ruhm, trotz des kleinen Umfanges zu den feinsten Sammlungen der Welt zu gehören.

Die holländische Kunst hat von der eifrigen Pflege des Porträts ausserordentlich segensreiche Förderung erhalten. Diese oft so einfachen Stücke sind heute von den Sammlern lebhaft begehrt. Es liegt in der Tat etwas von weltgeschichtlicher Gerechtigkeit in dem Umstande, dass sich gegenwärtig die allgemeine Aufmerksamkeit den tüchtigen Bildnissen jener einfachen Bürgersleute zugewendet hat. Wir kennen die dargestellten Personen oft nicht einmal bei Namen und doch erscheinen sie lieb und ihre Züge werden uns vertraut wie die von guten Freunden. Andere Schulen mögen stolzere oder elegantere Porträts geschaffen haben, aber im 17. Jahrhundert hat keine verstanden, im Abbild auch der schlichtesten Individualität so viel künstlerischen Reiz und so viel warmes Leben zu geben. Es ist darum auch kein Zufall, dass Rembrandt, der fast alle inneren Triebe der Kunst seines Volkes zur höchsten Vollendung reifen läßt, auch im Porträt das beste geleistet hat; für die Erkenntnis seiner Bedeutung als Bildnismaler aber ist die Galerie des Haag von grosser Wichtigkeit. Wir werden auf ihn vorbereitet durch die malerisch so feinfühligen, freilich wenig abwechslungsreichen Bildnisse des Jan van Ravesteyn und durch die Werke des berühmten Thomas de Keyser: Beispiele des älteren Stiles, der mit nur allzugrosser Konsequenz die Hauptaufgabe des Porträts betonte und dadurch zu einer Nüchternheit kam, die mitunter recht peinlich wirkt. Dieser grundgediegenen, aber noch nicht vielseitig ausdrucksvollen Auffassung des Porträts setzte Rembrandt schon in früher Jugend die seinige gegenüber, die wesentlich tiefer und reicher in den Nuancen war. Das beweist sein aus den ersten Anfängen seines Schaffens stammendes Selbstbildnis, wo er mit überraschender Leichtigkeit das Momentane des Blickes gibt und wo er mit einer allerdings gewalttätigen Kontrastwirkung von hell und dunkel den Eindruck des Bildes so nachhaltig verstärkt. Vor allem aber wichtig ist in der Geschichte des holländischen Porträts die berühmte Anatomie des Professors Tulp. Anatomische Demonstrationen waren ein beliebtes Motiv der alten Kunst und sind schon um 1500 nachweisbar. Sie sollten in erster Linie das etwas barbarische Interesse des Publikums für die Geheimnisse der Körperbildung befriedigen; die Künstler verstehen sich nicht dazu, die Vortragenden und lernenden Personen, kurz den Vorgang selbst, als Hauptsache darzustellen. Erst Rembrandt fasst die Situation unter dem einheitlichen Gesichtspunkte der Wechselwirkung auf, die Lehrer und Hörer auf sich ausüben. Das Rohe und Triviale des Stofflichen ist ausgeschieden. Die Aufmerksamkeit der Beschauer wird auf die Personen gelenkt und von da aus gewinnt der Künstler Gelegenheit, in klarer und mannigfaltiger Anordnung die Szene viel ausführlicher als alle seine Vorgänger zu entwickeln. Die Anatomie des Professors Tulp ist im übrigen vielleicht etwas überschätzt. Rembrandt hat dem theatralischen Geschmack des Barock hier mehr nachgegeben, als gut war, und der Vergleich mit der im Rijks-Museum aufbewahrten, herrlichen Anatomie des Dr. Deyman, die er etwa 20 Jahre später gemalt hat, lässt keinen Zweifel aufkommen, dass der Künstler in den Jahren seiner höchsten Reife das selbst empfunden hat. In einem um 1634 gemalten Selbstbildnis hat Rembrandt sich als Offizier dargestellt, wie er sich ja so gerne in mancherlei reicher Tracht zu porträtieren liebte. Er hat hier den Ausdruck des Gesichtes etwas zu energisch betont; aber gerade indem er an sich selbst solche physiognomische Studien machte, gelangte er später zu der grossen Freiheit in geschlossener Gesamtauffassung der Schilderung des Menschen, durch die er als einer der ersten, wenn nicht als der erste innerhalb der alten Malerei dasteht. Die Haager Galerie besitzt endlich noch zwei Kabinettstücke biblischer Malerei, die zum schönsten gehören, was wir aus den früheren Zeiten des grossen Meisters besitzen: „Simeon im Tempel“ von einer kostbaren Heimlichkeit in der Lichtführung, die den weiten dämmerigen Raum des Tempels so leise durchzieht, und ferner „Susanna im Bade“ von einer entzückenden Liebenswürdigkeit in der Charakterisierung der keuschen, so brutal erschreckten Frau und von einer herrlichen Leichtigkeit in der Bewegung des jäh zusammenfahrenden nackten Leibes.

Frans Hals, der grösste neben Rembrandt unter den holländischen Porträtisten, ist im Haag unter anderem mit den Bildnissen eines Ehepaares recht gut vertreten. Diese stammen noch aus verhältnismässig früher Zeit, wo Hals seine künstlerischen Launen mehr zügelte, als er das später zu tun liebte. Bewundernswert ist die Vereinigung individueller Charakteristik mit der Grösse der Konzeption im allgemeinen. Wie vornehm stehen diese Vertreter eines demokratisch gesinnten Volkes vor uns! Zur Schule eines Bruders des Frans Hals gehört ein Meister, dessen Werke wenigstens in öffentlichen Sammlungen selten sind, Jan Olis; sein Bildnis eines Gelehrten bekundet auf das deutlichste den grossen Nutzen, den die holländischen Porträtmaler aus der Verbindung mit der Genremalerei zu ziehen wussten. Das Beiwerk an Hausrat hat bei ihnen nicht nur repräsentative oder allegorische Bedeutung. Sie suchen vielmehr eine intimere Wirkung der Charakteristik dadurch zu erreichen. Leider hat sich trotz dieses glücklichen Instinktes in Holland doch auch immer mehr die Freude am Pathetischen und schliesslich sogar an ausländischem, besonders flämischem und französischem Geschmack geltend gemacht und die alte Einfachheit besiegt. Wir können das schon ahnen an dem interessanten Bildnis des Malers Paulus Potter von Bartholomeusvan der Heist und an dem 1640 gemalten Bildnis des berühmten Sekretärs Huygens, das früher dem Dyck zugeschrieben wurde und jetzt für ein Werk des Adriaen Hanneman gehalten wird. Es ist wirklich ganz im Geiste des van Dyck gehalten, den Hanneman während seines langjährigen Aufenthalts in England wohl gekannt haben wird und dessen Manier er offenkundig für seine holländische Art eingetauscht hat.

ln der zweiten Blüteperiode der holländischen Malerei nimmt das Genrebild eine sehr vorteilhafte Stelle ein. Anfänglich noch etwas derb an Inhalt, Farbe und Form, wie wir das bei den Bildern des Duyster und Pot bemerken, hat es sich sehr schnell zu grosser malerischer Feinheit und zu einer sehr glücklichen oft diskreten Ruhe der ausgeglichenen Schilderung entwickelt. Auf diesem Gebiete hat sich besonders auch die Eigenart der Schulen ziemlich deutlich herausgebildet. Man kann z. B. die Feinmaler von Leiden wie Metsu, Dou und dessen schon viel weniger erfreulichen Nachfolger Mieris leicht unterscheiden von der Haarlemer Schule, die den Holländern die besten Genremaler geschenkt hat inJ.M. Molenaer, Adriaen Ostade, TerBorch und vor allem in Adriaen Brouwer, von dem die Königliche Galerie des Haag leider nichts besitzt.

Sie sind alle mehr oder weniger direkt Schüler des Frans Hals; aber alle haben sie sich auch nach ihrer Eigenart entwickelt: Molenaer mit seinen robusten Sinnen für das ungebundene Treiben des Volkes, Ostade mit seiner vornehmen, oft allzu ruhigen Auffassung, die überall das Idyllische sieht, Ter Borch mit seiner aristokratischen Vorliebe für gediegene Pracht und die glänzende Tracht der Kavaliere und der Damen der feinen Gesellschaft oder auch der eleganten Halbwelt, ln Zusammenhang mit der Haarlemer Schule steht endlich auch Jan Steen, der alle ihre Vorzüge vereinigt mit einer Tiefe und Vielseitigkeit der psychologischen Charakteristik, die kein anderer auch nur annähernd erreicht hat. Steens Werke sind eine besondere Zierde der Haager Galerie; vor allem berühmt ist die Familie des Meisters, der inmitten des fröhlichen, gern geduldeten Lärms der Kinder mit seiner hübschen Frau so behaglich dasitzt, die Sorgen vergessend oder nicht ahnend, die ihn wie so manchen der grossen holländischen Maler drücken durften. Die harmlosen und doch so unvergesslichen Freuden der Kindheit unter den Alten hat ja kein anderer so humorvoll mitempfunden wie er: Zeuge dessen die köstliche Menagerie, wo Steen ein kleines Mädchen unter buntem Federvieh schildert, wie es gerade einem zierlichen, ungemein traulich und charakteristisch dargestellten Lämmchen die Milchschüssel reicht. Mit welchem Humor aber Steen auch das Leben der Erwachsenen versteht, sieht man an den zwei mit Recht berühmten „ärztlichen Besuchen“. Die junge schöne Patientin ist krank und matt, aber nicht des Arztes Kunst kann sie heilen, sondern nur die Nähe des Geliebten. Darüber macht der Arzt sich selbst kein Hehl und auch die etwas trotzige, ungeduldige Kranke im Bett sagt es mit beredtem Blick, dass die künstlichen Tränke des Apothekers bei ihr durchaus unnötig sind. Zu den Haarlemer Genremalern darf man wohl auch Philips Wouwerman zählen, der in den vielen Hunderten seiner stets mit gleicher Liebe und Feinheit ausgeführten Werke nie müde wurde, die Schönheit des edelsten der vom Menschen gezähmten Tiere, des Pferdes, zu verherrlichen. Dieser ebenso fruchtbare wie gewissenhafte Künstler ist einer der wenigen unter den grossen holländischen Malern, dem es gelungen ist, für seine Kunst den verdienten materiellen Lohn zu ernten. Darum wohl tragen seine Gemälde den gleichmässigen Charakter des Behagens und der wohltuenden inneren Ruhe.

Er hat die schrecklichen Schlachten des traurigen dreissigjährigen Krieges geschildert und mit echter Kampfesfreude erfüllt; aber vor diesen reizvollen Kabinettstücken erhalten wir keinen Begriff von all dem Graus und Elend, das damals herrschte. Wenn man irgendwo die doch so lang verkannte und verlästerte Feinheit und den grundvornehmen Charakter der holländischen Malerei erkennen kann, so sind es die durchaus wahren, aber tendenziösen frischen Soldatenbilder des Wouwerman, der in berechtigtem Optimismus auch im Kriege das Gute und Gesunde sah. Kein Wunder, dass er auch gerne das Jagdleben der hohen Herrschaften schilderte. So lernen wir ihn in den Werken der Haager Galerie kennen, die fast alle ausgewählt schön und charakteristisch sind; leider ist ein Hauptgebiet seiner Kunst, die Landschaftsmalerei, nicht entsprechend vertreten. Von seinem Nachahmer Lingelbach, der zwar ein geborener Deutscher, aber als Maler rassereiner Holländer war, finden wir die historisch interessante Darstellung der Abreise Karls II. nach England.

Die grossen holländischen Landschafter können wir im Mauritshuis nicht alle kennen lernen; aber die stolze Galerie besitzt doch einige ihrer berühmtesten Werke. Vor allen anderen pflegt die Ansicht von Delft genannt zu werden, die der erst im 19. Jahrhundert wieder zu Ehren gekommene Jan van der Meer van Delft gemalt hat. Auch unter der durch Treue und Wahrheitsliebe so verdienstvollen holländischen Schule nimmt das glänzende Bild durch die Sachlichkeit eine besonders hohe Stelle ein; allerdings ist die Sachlichkeit etwas äusserlich, und ein modernes Auge wird vielleicht ein gewisses Übermass an Schönheit und Glanz der Farbe störend empfinden und über der grossen Weichheit die pralle räumliche Anschaulichkeit vermissen. Doch das sind ketzerische Worte, die heutzutage nicht gerne gehört werden. Vermeer hat mehr noch als in der Landschaft auch im Figurenstück die Neigung besessen, unser Auge mit dem Scheine der Tatsächlichkeit zu blenden; von diesen heute ebenfalls so sehr geschätzten Stücken besitzt die Galerie keines; das eine aber, das man ihm früher, allerdings nur zögernd zuzuschreiben versuchte, Diana im Bade, wird jetzt einem nach Utrecht gehörigen Namensgenossen zugewiesen. Höher selbst als die berühmte Ansicht von Delft scheinen mir die Landschaften des Jacob von Ruisdael zu stehen, von dem die Galerie einige seiner schönsten Gemälde, darunter die berühmte, von ihm öfters gemalte Bleiche bei Haarlem, besitzt. Kunstreich und doch schlicht in der Behandlung, weit und frei im Ausblick, voll und prächtig in der Farbe ist das kleine Bild einer der besten Ruisdael, die es gibt, wie denn überhaupt diejenigen seiner Landschaften, wo er keine dramatischen und schweren Akzente wählt, am reinsten und echtesten in der Wirkung sind. Ein unvergleichlich munteres und feinsinniges Werk ist auch die köstliche Marine mit der eleganten Badegesellschaft, ein Motiv, das man noch heute in den holländischen Seebädern beobachten kann. Ein schwer zu lösendes Rätsel ist es, dass dieser grosse Künstler, dessen Bild doch in so edler Reinheit dasteht, sich dazu herbeigelassen hat, als Nachahmer des Allart van Everdingen, nordische Wasserfälle zu malen, die er nicht aus eigener Anschauung kannte. Man muss damals in Bezug auf die Landschafterei im Publikum wie in künstlerischen Kreisen mit einem viel geringeren Grad von Wahrheit zufrieden gewesen sein, als man das heute ist. Die Rücksicht auf den Zweck der Bilder, als schönster Schmuck in den kleinen, traulichen, wohl nicht immer sehr hellen Zimmern zu hängen, hat vermutlich dazu beigetragen, dass man der blitzenden, aber mitunter doch grellen Wahrheit des Freilichtes weniger Interesse entgegenbrachte. Die Gemälde hingen übrigens, wie man das aus dem hier reproduzierten Speisezimmer des Tilborgh sieht, so hoch, wie wir sie heutzutage kaum hängen würden. Auch bei dem jüngeren Willem van de Velde, dem ausgezeichneten Marinemaler, begegnen wir dieser echt holländischen Freude, das Gemälde als stolzes Zierstück des Hauses zu behandeln. Seine Bilder sind von einem ungemein kräftigen und dabei leichten Aufbau und von einer Stärke des vollen schönen Tones, dass sie allen Schwankungen des Geschmackes zum Trotz noch immer zu den besten ihrer Art gerechnet werden. Das Mauritshuis ist so glücklich, mehrere sehr gute Arbeiten seiner Hand zu besitzen, wo doch diese ausserhalb Englands ziemlich selten sind. Adriaen van de Velde, der Bruder des jüngeren W. van de Velde, war ebenfalls ein ausgezeichneter Maler, der als Landschafter und Tiermaler sein leider nicht langes Leben der Schilderung der holländischen Flachlandschaft gewidmet hat. Er entfaltete grossen Reiz durch die Kunst, in heller, freundlicher, fast neuzeitlicher Tönung das Ganze zusammenzuhalten. Adriaen war als Staffagemaler sehr beliebt und hat vielen seiner Kunstgenossen die hübschen Figuren in die Landschaften gemalt; jedoch war er hierin kein Spezialist, der, wie das damals üblich war, nur eine Seite seines Talentes gepflegt hätte. Seine Werke sind aus einem Guss, wie man das auch in dem hier abgebildeten Stücke sieht, das übrigens nicht zu seinen besten Arbeiten zählt. Der meistgenannte der holländischen Tiermaler ist Paulus Potter, dessen grosser Stier nicht nur zu den berühmtesten Gemälden im Mauritshuis, sondern der gesamten holländischen Malerei gehört. Der Ruhm des fraglos sehr tüchtigen, aber gar nicht temperamentvollen Bildes ist wohl über Verdienst gross. Trotz der erstaunlichen Wahrheit in der Formengestaltung fehlt die künstlerische und auch die malerische Wahrheit und mit ihnen ein tieferes Leben. Mehr als dieses lebensgrosse Tierporträt schätzt man mit Recht heute die kleinen, in der Farbe so frischen, fast erkältend frischen Kabinettstücke Potters, von denen die Galerie in der sich im Wasser spiegelnden Kuh eines der besten besitzt. Wie Jacob van Ruisdael sich nicht scheute, ausländische, von ihm nicht gesehene Landschaften zu malen, so haben viele der damaligen holländischen Künstler sich mit Vorliebe in italienischer Szenerie versucht; manche von ihnen wie Jan Both, von dem wir ein stattliches Bild wiedergeben, waren nun wirklich in Italien gewesen, andere aber nicht. Man malte in Holland solche südlichen Gegenden, im besten Falle nach eigenhändigen Skizzen, oft genug nur nach Laune oder fremder Vorlage. Der tüchtigste in dieser Gruppe war wohl Nicolaes Berehern, dessen italienische Furt in der Haager Galerie besonders klar und scharf ausgeführt ist. Ihr Verdienst liegt in der feinen, emailreinen Farbe. Diese wurde auch von den Architekturmalern, unter ihnen wieder am besten von J a n van der Heyden gepflegt, von dem wir hier ein hinsichtlich der dargestellten Szenerie viel umstrittenes, vielleicht aus Düsseldorf genommenes Städtebild reproduzieren. In metallischer Festigkeit der glänzenden Farbe steht diesen Landschaftern der ausgezeichnete Tiermaler Melchior d’Hondecoeter nahe, der entsprechend solcher koloristischer Eigentümlichkeit am besten in der Darstellung des Geflügels ist.

Das Mauritshuis bewahrt neben den holländischen Gemälden noch eine freilich kleine, aber doch sehr kostbare Kollektion fremder Werke, darunter eines der besten Porträts von der Hand des jungen Holbein, den Falkenjäger aus dem vorletzten Lebensjahre des grossen Porträtisten. Die bekannte kühle Objektivität Holbeins paart sich hier mit einer feinen intimen Belebung; bewundernswert ist die ganz unmerklich und doch unendlich reich nüancierte Zeichnung; ein zweites Bildnis eines Falkoniers, Namens Cheseman, muss einst vorzüglich gewirkt haben, ist aber leider nicht gut erhalten. Das anmutige Bildnis einer jungen Frau galt früher für ein echtes Werk des Meisters, ist aber wohl nur als Kopie nach einem bedauerlicherweise verschollenen Original anzusehen. Die flämische Schule glänzt mit einem Paradies, bei dem Landschaft und Tiere von dem älteren Jan Brueghel höchst sauber ausgeführt sind, während Adam und Eva von Rubens gemalt sind, und zwar in solcher Geschmeidigkeit und Schönheit, dass Rubens ausnahmsweise seinen Namen darunter setzte oder setzen Hess. Ausserdem sind unter den anderen Werken, die dem Rubens mit mehr oder weniger Recht zugeschrieben werden, die Bildnisse seiner zwei Frauen zu nennen, von denen das der Helene Fourment ein zwar flüchtiges, aber doch kaum zu bezweifelndes Original ist. Vom jüngeren Teniers finden wir ein besonders gut durchgeführtes Küchenstück, von Snijders ein Stillleben und von van Dyck in den Bildnissen des Ehepaares Sheffield zwei Werke von einer beredten Individualisierung, die dieser Künstler nicht gerade häufig besitzt. Aus der älteren italienischen Schule stammen zwei männliche Bildnisse von der Hand des wunderlichen Florentiners Piero di Cosimo, in denen man mit Interesse starken Einfluss von Norden her wahrnimmt. Der Spanier Murillo ist mit einer seiner lieblichsten Madonnen vertreten.

Wir reihen an die schöne Galerie des Mauritshuis noch einige Werke aus dem kleinen, aber weltberühmten Museum der Stadt Haarlem, in dem die dortige Lokalschule vorzüglich vertreten ist. So interessant aber auch die Werke dieser Künstler sind, so stehen sie alle zurück hinter die des grossen Haarlemer Hauptmeisters, des älteren Frans Hals.

Die Eigenart der Haarlemer Schule ist geistvolle Charakterisierung der psychologischen Momente im Porträt und im Genrebild, sowie die Vorliebe für elegante, glänzende Verve der Ausführung. Man liebte dort das witzige Ausspitzen der Pointe einer Erzählung mehr noch als die ruhige Schilderung des Sichtbaren. Darum sind die Haarlemer die eigentlichen Meister des erzählenden Genrebildes und des Porträts geworden. Es ist gewiss kein Zufall, dass derjenige, der neben Rembrandt der grösste Maler der holländischen Schule war, in Haarlem gelebt hat. Es war Frans Hals, der mit unversieglicher Kraft der Individualisierung das sonst etwas gar zu solide, nur auf regelrechte körperliche Ähnlichkeit oder vielmehr Erkennbarkeit der Dargestellten ausgehende Bildnis in der holländischen Schule auf die Höhe der regsamsten und pikantesten Charaktermalerei brachte; nirgendswo aber lernt man diesen herrlichen Künstler so gut kennen wie in Haarlem. In anderen Galerien tritt er uns nur zu oft als glänzender Virtuose, nicht aber als tiefer Künstler entgegen; in Haarlem jedoch zeigt er sich als einer der ganz Grossen, die im geduldigsten und scharfsinnigsten Ausgestalten einer persönlichen Technik nur die Vorbereitung zur reinen meisterlichen Kunstübung sehen, an der nichts irdisches und handwerkliches mehr haftet. Es ist ein überwältigender Eindruck, wenn man in diesem sonst so gut bürgerlichen Museum zum erstenmal und fast ahnungslos in den langen Hauptsaal tritt, auf dessen Längswand acht sehr grosse Gruppenbilder von Frans Hals in ununterbrochener Reihenfolge nebeneinander hängen. Licht und freudigste Reinheit der jubilierenden Farbenklänge! Man darf sagen, dass ausser der Galerie des Prado keine andere Sammlung der Welt so sehr den Begriff der höchsten Leistungsfähigkeit der malerischen Technik gibt, wie eben die Haarlemer. All die sieghafte Pracht stellt einfache Bürgersleute einer kleinen holländischen Stadt dar und doch sind die Tafeln das fast kongeniale und ebenbürtige Pendant zu den grossen Gemälden des Velazquez in Madrid, auf denen er die königliche Familie und ihre einzelnen Mitglieder darstellt.

Von den Gruppenbildern stellen fünf die Offiziere der Hadrians- und Georgsschützen in festlicher Vereinigung meistens beim Prunkmahle dar; sie fallen zwischen die Jahre 1616 und 1639; die anderen geben Sitzungen von Spitalvorständen wieder und führen bis kurz vor den Tod des Künstlers, der wohl mindestens achtzig Jahre alt war, als er die beiden letzten schuf. Das erste, das aus dem Jahre 1616 stammt, ist eine der frühesten datierten Arbeiten des Frans Hals, so dass es für uns gewissermassen an dem Anfang seiner Karriere steht. Aber er hatte damals sein dreissigstes Lebensjahr wohl schon überschritten und konnte jedenfalls auf eine reiche Tätigkeit zurückblicken; denn es ist unmöglich, ein Werk von solcher Stärke und Sicherheit zu schaffen, ohne dass man eine Reihe von Jahren einer energischen und erfolgreichen Arbeit gewidmet hat. Der Hauptvorzug des Bildes ist seine grosse Ehrlichkeit. Man sieht überall, wie der Künstler sich bemüht hat, in Farbe, Form und Charakterisierung nichts als die Wahrheit zu sagen, die sich seinem Auge darstellt. Man sieht aber auch trotz aller Meisterschaft, dass Hals sich um den Erfolg in harter Plage mühen musste. Das Bild mutet uns an, als sei es der Abschluss der ersten Periode seiner Laufbahn und als ob er sich mit diesem Meisterstück die völlige Freiheit errungen habe. Welchen Gebrauch er von ihr machte, zeigen die beiden nächsten Bilder, die elf Jahre später entstanden sind. Hier ist keine Spur mehr von Müh’ und Plage, die Komposition ist nicht mehr so eng, dielebhaft gestikulierenden Persönlichkeiten sprechen unmittelbarer zu uns und haben nichts mehr von der Gebundenheit des Modellsitzens an sich, vor allem aber sind die Farben heller und lichter und das Stilleben, zu dem die Schüsseln und Gläser doch geradezu reizten, muss nicht mehr wie auf der ersten Tafel den Lücken-büsser machen. Bald danach schuf Frans Hals in den Hadrianschützen von 1633 das glänzendste Stück der ganzen Reihe, scheinbar als freies Gartenbild gehalten, jedoch auch in Atelierbeleuchtung gemalt wie die anderen. Die Freiheit ist immer grösser geworden, aber sie zügelt jetzt sich selbst und die brausende Lebhaftigkeit der zwei vorangehenden Gemälde wird gemildert zu einer echt humanen goldenen Munterkeit von grösster, fast koketter Frische. Diese Hadrianschützen, besonders der vielbewunderte elegante Offizier in blauem Kostüm, der in der Mitte steht, beherrschen durch den Reichtum der lustigsten, schönsten Farben den ganzen Saal und helfen dazu, ihn so unvergesslich zu machen; aber das prachtvolle Bild kann, wie seine beiden Vorgänger, sich trotz aller Verve und berauschenden Schönheit an künstlerischem und malerischem Ernste nicht mit dem freilich ungelenkeren Werke messen, das an der Spitze der Serie steht, ln der Tat hat Hals selbst in späteren Jahren das laute fröhliche Kolorit aufgegeben und eine ruhigere Durchbildung der Farbe bevorzugt. Man kann das vor den schon bald danach (1639) entstandenen Georgsschützen ahnen, die, verhältnismässig wenig beliebt, einen fast würdevollen Ernst in die Reihe dieser Schützenstücke bringen. Schon in den Vorstehern des Sankt Elisabeth-Spitals von 1641 aber kündigt sich der Umschwung unverkennbar an. Es ist nicht allein die farbenarme Zivilkleidung, die gegenüber den bunten Waffenröcken und Fahnen hier den Eindruck einer für Frans Hals auffallenden Zurückhaltung und Mässigung macht, sondern das Ganze ist viel stärker konzentriert und straffer zusammengehalten. Dabei ist kein Verlust an innerem Leben zu beklagen. Das Bild erinnert auf das lebhafteste an die „Staalmeesters“ des Rembrandt, aber es ist zwanzig Jahre vor ihnen gemalt, so dass in gewissem Sinne Hals hier als der Vorläufer des grossen Amsterdamer Meisters erscheint. Das Ende seiner ruhmvollen Tätigkeit, zugleich der Triumph seines Schaffens, sind die beiden Regentenstücke aus dem Jahre 1664. Hals war ein sehr alter Mann, als er sie schuf, zwar noch in höchsten Ehren von seinen Mitbürgern gehalten, aber verarmt und auf Unterstützung angewiesen, die ihm auch zum unvergänglichen Ruhm für Haarlem nicht versagt blieb. Er hat mit einer Energie und Überzeugungstreue, die ganz ohnegleichen dasteht, alles aufgegeben, wodurch seine Werke früher die Wirkung so feiner malerischer Kultur erreichten und ist nur noch grösser geworden. Diese beiden Tafeln gelten vielen als seine Meisterwerke. Aber sie sind auch, weil sie leider durch ganz unsachgemäss vor sie gestellte Möbel nicht gut aus der entsprechenden Ferne zu betrachten sind, bis in die letzte Zeit immer wieder verlästert worden. Man hat gewisse Eigenheiten der knappen Vortragsweise für Unsicherheit genommen, ein Urteil, das vor diesen so ausserordentlich zielbewussten und selbstsicheren Arbeiten, wenn sie besser gehängt wären, niemals hätte gefällt werden können. In der Tat hat Frans Hals bei äusserst sparsamer Farbe durch impressionistische, scharfe Betonung der koloristischen Werte und durch einen Geschmack von einer auch bei ihm unerhörten Delikatesse Bilder vom höchsten malerischen Reiz geschaffen und er hat hier, wo er gewissermassen Abschied von seinen lieben Haarlemern nehmen musste, eine Tiefe der menschlichen Empfindung bewiesen, durch die diese seine letzten Tafeln sich ebenbürtig den tiefsten und best gemalten Werken des Rembrandt anreihen. Das aber ist das schönste Lob, das dem Meister von Haarlem gespendet werden kann, dass er, ohne sich in Konkurrenz oder Nachahmung neben den grossen Amsterdamer zu stellen, ihm hier durchaus gleichgekommen ist.

MÜNCHEN, im November 1903.

Aus dem Buch:Die meisterwerke der Königl. Gemälde-Galerie im Haag und der Galerie der Stadt Haarlem (1903), Autor: Voll, Karl.

 

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Ausgewählte Abbildungen aus der Galerie.

Siehe auch: Dresdner Galerie und Kasseler Galerie auf Kunstmuseum Hamburg.

Weitere Kunstmaler auf Kunstmuseum Hamburg: HYACINTHE RIGAUD, ALBRECHT DÜRER, TIZIAN, RAFFAEL, FERDINAND BOL, ADRIAEN VAN DER WERFF, SALOMON KÖNINCK, JAN VAN DER MEER VAN DELFT, CARLO DOLCI, KASPAR NETSCHER, GERARD DOU, REMBRANDT VAN RIJN, JAN DAVIDSZ DE HEEM, GABRIEL METSU, REMBRANDT VAN RIJN, ADRIAEN VAN OSTADE, DER MEISTER DES TODES DER MARIA, JUSEPE DE RIBERA, GUIDO RENI, LORENZO LOTTO, FRANCISCO DE ZURBAR AN, RAPHAEL MENGS, REMBRANDT VAN RIJN, BARTOLOME ESTEBAN MURILLO, HANS HOLBEIN DER JÜNGERE, JEAN ETIENNE LIOTARD, ANTON GRAFF, ANGELICA KAUFFMANN, ANTONIO ALLEGRI DA CORREGGIO, JAN VAN EYCK, ANTONIUS VAN DYCK, JACOB VAN RUISDAEL, CLAUDE LORRAIN, ANTOINE WATTEAU, PAOLO VERONESE, MEINDERT HOBBEMA, PETER PAUL RUBENS, CIMA DA CONEGLIANO, JAN WEENIX, PALMA VECCHIO, JAN WILDENS, MICHELANGELO CARAVAGGIO, POMPEO BAtONI, FRANCESCO FRANCIA, JAN VAN DER MEER VAN HAARLEM, DAVID TENIERS DER ÄLTERE, WILLEM KLAASZ HEDA, ADRIAEN BROUWER, JAN FY , HRISTIAN LEBERECHT VOGEL, Hieronymus Bosch.

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