Seit den Tagen der Besetzung Norwegens und der Eroberung der Festung Holland steht die Fallschirmjägertruppe mit immer neuen, ruhmvollen Taten im Buch der deutschen Geschichte verzeichnet. Immer wieder hat sie den Sprung ins Ungewisse gewagt, immer wieder, unter fast übermenschlichen Anstrengungen und mit eiserner Zähigkeit, das im Sprung besetzte Stück Boden gehalten und diesen Besitz ausgeweitet. Damit hat diese jüngste Waffengattung der Wehrmacht den Beweis geliefert, daß die ihr angehörenden Männer Tod und Teufel nicht fürchten und es mit jedem Gegner aufnehmen.

Kurz nach dein Absprung, in ihren Gurten hin- und herpendclnd, schweben die Männer in der Luft — jeglicher Feindsicht ausgelicfcrt. Doch daran denken sie nicht. Ihre Gedanken sind längst auf der Erde, bei dem Kampf, den es jetzt zu bestehen gilt. — Wenige Minuten später ist der Boden erreicht. Die Truppe, die sich beim Absprung weit ins Gelände verstreut hat, sammelt sich an der nahen Landstraße, um schon in den nächsten Augenblicken den Angriff gegen die vom Feind besetzte Stadt vorzutragen.

Read More Straßenkampf – Fallschirmjäger erobern eine Stadt

3. Reich Wehrmacht Magazientexte

Japanische Truppen besetzten die Stadt Itschang am Jangtsekiang, „Hungersnot in den Gebieten der Tschungking-Regierung“, „Tschungking-Truppen gehen zur Nanking-Regierung über“, so lauten die Nachrichten, die uns in letzter Zeit aus Asien übermittelt wurden. Sie werfen Schlaglichter auf das Geschehen in China. Doch die Zusammenhänge, die Auswirkungen der einzelnen Ereignisse auf die Gesamtlage in China bleiben mehr oder weniger in Dunkel gehüllt.

Es soll daher der Versuch gemacht werden, die Entwicklung des Krieges in China und die augenblickliche Lage zusammenfassend darzustellen.

Das Vorspiel

Am 18. September 1931 besetzten an der südmandschurischen Eisenbahn stationierte japanische Truppen die Stadt Mukden in der Mandschurei.

Während sich noch die öffentliche Meinung in China um die Frage stritt, ob man die Japaner mit Waffengewalt aus der Mandschurei vertreiben solle oder ob der Völkerbund den Streit friedlich beilegen werde, besetzten die Japaner die gesamte Mandschurei, ein Gebiet von mehr als der doppelten Größe Groß-Deutschlands mit über 30 Millionen Einwohnern.

Dieses Geschehen löste weitgehende Spannungen in allen Kreisen des chinesischen Volkes aus. Sie entluden sich am 28. Januar 1932 im Zusammenstoß japanischchinesischer Truppen am Stadtrande der internationalen Niederlassung von Schanghai. Waren ursprünglich nur japanische Marinetruppen und ein südchinesisches Infanterie-Regiment an diesem örtlichen Kampf beteiligt, so führten beide Teile nach und nach mehrere Divisionen in den Kampf, die wochenlang im Weichbild der Stadt um die Entscheidung rangen. Erst am 22. März 1932 gelang es den Japanern, durch die Landung einer Division jangtseaufwärts im Rücken der Chinesen diese Rückzug zu zwingen. Die Chinesen bezogen ohne allzu schwere Einbußen eine neue starke, durch Wasserhindernisse geschützte Stellung halbwegs Nanking-Schanghai, die den Japanern den Einsatz fahrender Artillerie ohne zeitraubenden Ausbau der Wege und Brücken unmöglich machte.

Das Eintreffen der Untersuchungskommission des Völkerbundes im Fernen Osten, die Tatsache des chinesischen Rückzugs vor Schanghai erleichterten es den Japanern, den Kampf abzubrechen. Eine Zeitlang schien es, als ob es gelingen sollte, den Frieden zu erhalten. Doch monatelang glomm das Feuer unter der Decke weiter. China forderte unter Mitwirkung des Völkerbundes die Rückgabe der Mandschurei. Japan lehnte die Einmischung des Völkerbundes ab und wollte nur unmittelbar mit China verhandeln.

Read More Wie steht es um Tschungking?

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Die Produktion der schweren und schwersten Flak seit 1941 um 315 v.H. gesteigert.

Wer Gelegenheit hatte, einen Blick in eine der gewaltigen Produktionsstätten der deutschen Rüstung zu werfen, in denen Tag und Nacht tausend und abertausend fleißige Hände die besten Waffen der Welt schmieden helfen, dem erst wird die Bedeutung der Worte klar, die Reichsminister Speer in seinem stolzen Rechenschaftsbericht über den Stand der deutschen Rüstung am 5. Juni 1943 sprach „Wir werden der Front neue Waffen, Panzer, Flugzeuge und U-Boote in einer Zahl zur Verfügung stellen, die es unserem Soldaten mit seiner persönlichen unübertrefflichen Überlegenheit als Kämpfer gegen unsere Feinde ermöglicht, diesen Kampf nicht nur zu bestehen, sondern endgültig zu siegen …“

In einem der zahlreichen Werke, in denen die beim Feind so gefürchteten 8,8-cm-Flak-Geschütze hergestellt werden. Aus der Gießpfanne wird flüssiger Stahl in die Kokillen (Gußformen) gegossen. Die daraus gewonnenen Stahlblöcke bilden das Ausgangsmaterial für die schweren Geschützteile, wie Rohre, Bodenstücke, Verschlußteile usw. Gegen das gleißende Licht und die große Hitze (1500 bis 1600 Grad C!) schützen sich die Arbeiter durch Lederschürzen und farbige Gläser

Read More Eine Geburtsstätte der 8,8 Flak

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Oft liegen zwischen Front und Heimat Tausende von Kilometern. Wieviel schwerer würden die Menschen die Trennung ertragen, wenn nicht der Feldpostbrief die weiten Entfernungen überwinden, dem Soldaten an der Front von der Heimat und den Angehörigen daheim von den „Männern draußen“ erzählen würde. Er ist das starke Band um die Gemeinschaft der Verwandten und Freunde und ersetzt ein wenig die Gegenwart des andern. Er zaubert die Gestalt des Absenders vor das innere Auge des Empfängers und läßt ihn für Minuten seine Umgebung vergessen und Zwiesprache mit dem fernen Briefpartner halten. Entspannung, Freude und einen Gruß bringt der Feldpostbrief, und das Schöne ist, daß er nicht wie das Gespräch verklingt, sondern daß die Gedanken und Empfindungen, auf das Papier gebannt, immer wieder ein Quell der Freude sein können und der Erinnerung — wenn einmal ein Briefwechsel jäh abbricht.

Read More Der Feldpostbrief

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