Seit den Tagen der Besetzung Norwegens und der Eroberung der Festung Holland steht die Fallschirmjägertruppe mit immer neuen, ruhmvollen Taten im Buch der deutschen Geschichte verzeichnet. Immer wieder hat sie den Sprung ins Ungewisse gewagt, immer wieder, unter fast übermenschlichen Anstrengungen und mit eiserner Zähigkeit, das im Sprung besetzte Stück Boden gehalten und diesen Besitz ausgeweitet. Damit hat diese jüngste Waffengattung der Wehrmacht den Beweis geliefert, daß die ihr angehörenden Männer Tod und Teufel nicht fürchten und es mit jedem Gegner aufnehmen.

Kurz nach dein Absprung, in ihren Gurten hin- und herpendclnd, schweben die Männer in der Luft — jeglicher Feindsicht ausgelicfcrt. Doch daran denken sie nicht. Ihre Gedanken sind längst auf der Erde, bei dem Kampf, den es jetzt zu bestehen gilt. — Wenige Minuten später ist der Boden erreicht. Die Truppe, die sich beim Absprung weit ins Gelände verstreut hat, sammelt sich an der nahen Landstraße, um schon in den nächsten Augenblicken den Angriff gegen die vom Feind besetzte Stadt vorzutragen.

Der Fallschirmjäger sucht das unübersichtliche Gelände ab. ln höchster Anspannung und auf jeden Gegenstoß gefaßt, dringt er Schritt für Schritt vor.

Die ersten Häuser der Stadt sind erreicht. Im Laufschritt und hinter jeder Mauerecke Deckung suchend, gehen die Männer in der verödeten Straße vor, hinter deren schweigenden Häuserfronten Tod und Verderben lauern.

Der Feind hat Barrikaden errichtet, die den Vormarsch der Fallschirmjäger aufhalten sollen. Doch im Handumdrehen ist die Verdrahtung gelöst und das Hindernis beseitigt.

„Hier entlang!“ ruft der Stoßtruppführer und winkt seine Leute zu sich. Diese Kaimauer bietet ihnen beim weiteren Vordringen gute Deckung.

Eine Wand von künstlichem Nebel zieht sich quer über die Straße. Sie schützt vor dem Gesehenwerden, verwehrt aber auch die Einsicht. Darum heißt es jetzt: doppelte Vorsicht.

Der Kampf ist beendet, die feindliche Stadt besetzt. Nun gilt die erste Sorge den Verwundeten. Ein Sanitätssoldat legt sachkundig einen Notverband an. — Was hier als Übung gezeigt wurde, kann in jedem Augenblick ernste Wirklichkeit werden. Unsere Fallschirmjäger sind jedenfalls jeder Aufgabe gewachsen.

Siehe auch:
Alarm im Feldflughafen
Fliegerprüfung auf „Herz und Nieren“
BV 138 : Das neue Flugboot für Seeaufklärung
Straßenkampf – Fallschirmjäger erobern eine Stadt
Die brennende Stadt: Der deutsche Großangriff auf Southampton
Wir jagen Panzer
Wie die Luftwaffe einer Großstadt den Lebensnerv abschneidet
Der Feldpostbrief
Flak auf Skiern
Angriff !
Fliegerschützen auf der Schulbank
Bunker, Stollen, Panzertürme
Flak sinkt in die Erde
Die Deutsche Wehrmacht-Gedenktage der Luftwaffe
Die Deutsche Wehrmacht-Luftnachrichtentruppe
Die Deutsche Wehrmacht-Flakartillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Seeflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Jagdflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Kampfflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Aufklärungsflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Bodentruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Sonderausbildung
Die Deutsche Wehrmacht-Torpedo u. Torpedoboot
Die Deutsche Wehrmacht-Schiffsartillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben II
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben III
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben IV
Die Deutsche Wehrmacht-Kriegsschiffe
Die Deutsche Wehrmacht-Kriegsschiffe II
Die Deutsche Wehrmacht-Führung-Tradition-Parade
Die Deutsche Wehrmacht-Kasernenleben
Die Deutsche Wehrmacht-Kasernenleben II
Die Deutsche Wehrmacht-Ausbildung
Die Deutsche Wehrmacht-Ausbildung II
Die Deutsche Wehrmacht-Ausbildung III
Die Deutsche Wehrmacht-Infanterie
Die Deutsche Wehrmacht-Infanterie II
Die Deutsche Wehrmacht-Infanterie III
Die Deutsche Wehrmacht-Kavallerie
Die Deutsche Wehrmacht-Kavallerie II
Die Deutsche Wehrmacht-Artillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Artillerie II
Die Deutsche Wehrmacht-Pionierdienst
Die Deutsche Wehrmacht-Pionierdienst II
Die Deutsche Wehrmacht-Nachrichtendienst
Die Deutsche Wehrmacht-Nachrichtendienst II
Die Deutsche Wehrmacht-Gebirgstruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Kraftfahrtruppen-Motorisierung
Die Deutsche Wehrmacht-Kraftfahrtruppen-Motorisierung II
Die Deutsche Wehrmacht-Kraftfahrtruppen-Motorisierung III
Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver
Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver II
Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver III
Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver IV
Die Deutsche Wehrmacht-Ehrung der Fahnen der alten Armee
Die Deutsche Wehrmacht-Kesselpauker
Die Deutsche Wehrmacht-Fahnenkompanie
Die Deutsche Wehrmacht-Posten am Ehrenmal
Die Deutsche Wehrmacht-Parademarsch der Artillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Parade der Panzertruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Wachablösung am Brandenburger Tor
Die Deutsche Wehrmacht-Feierlicher Zapfenstreich
Die Deutsche Wehrmacht-Einzug der Rekruten
Die Deutsche Wehrmacht-Empfang von Bettwäsche und Eßgeschirr
Die Deutsche Wehrmacht-Zum ersten Essen in der Kaserne
Die Deutsche Wehrmacht-Bettenbauen
Die Deutsche Wehrmacht-Einkleidung auf Kammer
Die Deutsche Wehrmacht-Fahneneid

3. Reich Wehrmacht Magazientexte

Japanische Truppen besetzten die Stadt Itschang am Jangtsekiang, „Hungersnot in den Gebieten der Tschungking-Regierung“, „Tschungking-Truppen gehen zur Nanking-Regierung über“, so lauten die Nachrichten, die uns in letzter Zeit aus Asien übermittelt wurden. Sie werfen Schlaglichter auf das Geschehen in China. Doch die Zusammenhänge, die Auswirkungen der einzelnen Ereignisse auf die Gesamtlage in China bleiben mehr oder weniger in Dunkel gehüllt.

Es soll daher der Versuch gemacht werden, die Entwicklung des Krieges in China und die augenblickliche Lage zusammenfassend darzustellen.

Das Vorspiel

Am 18. September 1931 besetzten an der südmandschurischen Eisenbahn stationierte japanische Truppen die Stadt Mukden in der Mandschurei.

Während sich noch die öffentliche Meinung in China um die Frage stritt, ob man die Japaner mit Waffengewalt aus der Mandschurei vertreiben solle oder ob der Völkerbund den Streit friedlich beilegen werde, besetzten die Japaner die gesamte Mandschurei, ein Gebiet von mehr als der doppelten Größe Groß-Deutschlands mit über 30 Millionen Einwohnern.

Dieses Geschehen löste weitgehende Spannungen in allen Kreisen des chinesischen Volkes aus. Sie entluden sich am 28. Januar 1932 im Zusammenstoß japanischchinesischer Truppen am Stadtrande der internationalen Niederlassung von Schanghai. Waren ursprünglich nur japanische Marinetruppen und ein südchinesisches Infanterie-Regiment an diesem örtlichen Kampf beteiligt, so führten beide Teile nach und nach mehrere Divisionen in den Kampf, die wochenlang im Weichbild der Stadt um die Entscheidung rangen. Erst am 22. März 1932 gelang es den Japanern, durch die Landung einer Division jangtseaufwärts im Rücken der Chinesen diese Rückzug zu zwingen. Die Chinesen bezogen ohne allzu schwere Einbußen eine neue starke, durch Wasserhindernisse geschützte Stellung halbwegs Nanking-Schanghai, die den Japanern den Einsatz fahrender Artillerie ohne zeitraubenden Ausbau der Wege und Brücken unmöglich machte.

Das Eintreffen der Untersuchungskommission des Völkerbundes im Fernen Osten, die Tatsache des chinesischen Rückzugs vor Schanghai erleichterten es den Japanern, den Kampf abzubrechen. Eine Zeitlang schien es, als ob es gelingen sollte, den Frieden zu erhalten. Doch monatelang glomm das Feuer unter der Decke weiter. China forderte unter Mitwirkung des Völkerbundes die Rückgabe der Mandschurei. Japan lehnte die Einmischung des Völkerbundes ab und wollte nur unmittelbar mit China verhandeln.

Read More Wie steht es um Tschungking?

Magazientexte

Die Produktion der schweren und schwersten Flak seit 1941 um 315 v.H. gesteigert.

Wer Gelegenheit hatte, einen Blick in eine der gewaltigen Produktionsstätten der deutschen Rüstung zu werfen, in denen Tag und Nacht tausend und abertausend fleißige Hände die besten Waffen der Welt schmieden helfen, dem erst wird die Bedeutung der Worte klar, die Reichsminister Speer in seinem stolzen Rechenschaftsbericht über den Stand der deutschen Rüstung am 5. Juni 1943 sprach „Wir werden der Front neue Waffen, Panzer, Flugzeuge und U-Boote in einer Zahl zur Verfügung stellen, die es unserem Soldaten mit seiner persönlichen unübertrefflichen Überlegenheit als Kämpfer gegen unsere Feinde ermöglicht, diesen Kampf nicht nur zu bestehen, sondern endgültig zu siegen …“

In einem der zahlreichen Werke, in denen die beim Feind so gefürchteten 8,8-cm-Flak-Geschütze hergestellt werden. Aus der Gießpfanne wird flüssiger Stahl in die Kokillen (Gußformen) gegossen. Die daraus gewonnenen Stahlblöcke bilden das Ausgangsmaterial für die schweren Geschützteile, wie Rohre, Bodenstücke, Verschlußteile usw. Gegen das gleißende Licht und die große Hitze (1500 bis 1600 Grad C!) schützen sich die Arbeiter durch Lederschürzen und farbige Gläser

Read More Eine Geburtsstätte der 8,8 Flak

Magazientexte

Oft liegen zwischen Front und Heimat Tausende von Kilometern. Wieviel schwerer würden die Menschen die Trennung ertragen, wenn nicht der Feldpostbrief die weiten Entfernungen überwinden, dem Soldaten an der Front von der Heimat und den Angehörigen daheim von den „Männern draußen“ erzählen würde. Er ist das starke Band um die Gemeinschaft der Verwandten und Freunde und ersetzt ein wenig die Gegenwart des andern. Er zaubert die Gestalt des Absenders vor das innere Auge des Empfängers und läßt ihn für Minuten seine Umgebung vergessen und Zwiesprache mit dem fernen Briefpartner halten. Entspannung, Freude und einen Gruß bringt der Feldpostbrief, und das Schöne ist, daß er nicht wie das Gespräch verklingt, sondern daß die Gedanken und Empfindungen, auf das Papier gebannt, immer wieder ein Quell der Freude sein können und der Erinnerung — wenn einmal ein Briefwechsel jäh abbricht.

Nicht wie zu Hause – bequem und ruhig am Schreibtisch sitzend — kann der Soldat die Post beantworten. Zwischen Schlachten und Märschen werden in einer kurzen Pause an einem Hang neben der staubigen Straße ein paar Zeilen an die Lieben daheim aufs Papier geworfen.

Beim nächsten Feldpostkästen. Der Brief tritt seine lange Reise in die Heimat an. Dort wird er immer — und sei er noch so kurz — mit Freude aufgenommen werden, als ein sehnlich erwartetes Lebenszeichen.

Der erste Brief! Zuerst hatte Heiner mächtigen Respekt vor einem Brief. Aber jetzt kann er schon selbst schreiben und merkt, daß es gar nicht so schwierig ist, dem Vati ausführlich zu berichten, was er in der Schule oder mit seinen Spiel gefährten alles erlebt hat.

Nach Tagen oder Wochen hält der Soldat den Brief seines Buben in der Hand. Noch ungelenk und wackelig stehen die Schriftzeichen in den Zeilen, aber sie erzählen von dem Eifer, mit dem der Brief geschrieben wurde, und von Heiners sorglosem, unbekümmertem Erleben. Dem Soldaten versinken für eine Weile Unrruhe und Kriegsgeschehen, die ihn umgeben. Er ist mit seinen Gedanken daheim.

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Flak sinkt in die Erde
Die Deutsche Wehrmacht-Gedenktage der Luftwaffe
Die Deutsche Wehrmacht-Luftnachrichtentruppe
Die Deutsche Wehrmacht-Flakartillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Seeflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Jagdflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Kampfflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Aufklärungsflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Bodentruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Sonderausbildung
Die Deutsche Wehrmacht-Torpedo u. Torpedoboot
Die Deutsche Wehrmacht-Schiffsartillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben II
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Die Deutsche Wehrmacht-Kriegsschiffe
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Die Deutsche Wehrmacht-Kasernenleben
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Die Deutsche Wehrmacht-Artillerie II
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Die Deutsche Wehrmacht-Pionierdienst II
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Die Deutsche Wehrmacht-Nachrichtendienst II
Die Deutsche Wehrmacht-Gebirgstruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Kraftfahrtruppen-Motorisierung
Die Deutsche Wehrmacht-Kraftfahrtruppen-Motorisierung II
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Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver
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3. Reich Wehrmacht Magazientexte