Der Bau der Kilimandjaro-Bahn macht gute Fortschritte

Die Gleisspitze hat den südlichen Fuss von Nordpare und die Station Same, etwa 260 Kilometer von der Hafenstadt Tanga, fast erreicht. Die Strecke Tanga-Buiko ist im vollen Betriebe. Dreimal wöchentlich verkehren Personenzüge zwischen Tanga und Buiko und zurück. Buiko, die jetzige Bauzentrale, ist vorläufig Uebernachtungsstation für die Reisenden. Bereits zweimal wöchentlich werden Personen von Buiko nach Same und umgekehrt befördert. Ende des Jahres 1911 wird der Baubetrieb bis zum Kilimandjaro eröffnet sein, und etwa Frühjahr 1912 werden dann die Reisenden voraussichtlich nach einer Tagesfahrt dort eintreffen, wohin man früher nur mittels eines etwa 14 Tage dauernden Karawanenmarsches gelangte. Der Verkehr der Reisenden zwischen dem Kilimandjaro (Moschi) und der Bauspitze wird zurzeit durch wenige Ochsenwagen der Buren mühsam in drei bis vier Tagen bewerkstelligt. Bis Aruscha am Meru-Berge fährt ein solcher Ochsenwagen in acht Tagen.