Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Ikonographisches – Die Engel und Teufel.

6. Die Engel und Teufel.

Aus dem Bereich der Symbol Vorstellungen kehren wir zurück in dasjenige reiner Phantasie. Es fehlt uns noch die Betrachtung einer grossen Schaar von Gestalten, welche für die bildliche Vorstellungswelt von Mystik und Kunst gleich wichtig geworden sind, nämlich der Engel. Die in der Phantasie geschehene Schöpfung dieser Wesen, so alt sie ist und so wenig sie eine Erfindung erst der mittelalterlichen Mystik genannt werden kann, gehört dennoch durchaus in den Kreis unserer Betrachtungen, da sie entschieden Gedanken mystischer Art ihren Ursprung verdankt. Der Welt des alten Testaments entnahm das Christentum diese Gestalten nicht; die Seraphim und Cherubim des alten Bundes sind etwas anderes, und man weiss, dass, wollte sich die, im Uebrigen bildlose und kunstfeindliche Religion der Juden, sich jene Wesen bildlich vorstellen, sie ihre Augen zu jenen beflügelten Mischgestalten hinüberschweifen Hess, welche sich die Kunst der Nachbarvölker, insbesondere der Assyrer gebildet hatte, zu jenen, aus den Bestandteilen mehrerer Tierleiber zusammengesetzten gewaltigen Kolossalbildern mit Menschenköpfen, die zumeist neben den Portalen der Riesenbauten von Palästen und Tempeln angebracht wurden, — so wie die von Jehovah zu Wächtern gesandten Cherubim vor dem Eingang in das Paradies.

Es ist wieder jene gewisse, sich der Mystik nähernde Richtung später antiker Philosophie, welcher die christliche Anschauung und Kunst auch diese Anregung verdankt. Die mittelalterlichen Mystiker verfehlen fast nie, kommen sie eingehender auf die Engel zu sprechen, als auf die Quelle ihrer Vorstellungen auf die mystische Schrift des sogenannten Dionysius Areopagita hinzuweisen, mit dem sie überhaupt enge Fühlung haben. Dieser, antike und mittelalterliche Mystik verbindende Philosoph verkörpert aber nur das zu einem festen System und zu anschaulicher bildlicher Phantasievorstellung, was er im Neuplatonismus schon vorfand. Der Dämonenglauben dieser Philosophenrichtung ist es eigentlich, dem die christliche, durch den Areopagiten zuerst festgesetzte Engelsvorstellung sich anschliesst.

«Die religiöse Sehnsucht der späten antiken Philosophie»

, so führt Kuno Fischer in seiner

«Einleitung in die Geschichte der neueren Philosophie»

aus,

«bedurfte der Mittelglieder, welche die Kluft ausfüllen»

zwischen Gottheit und Welt.

«Natürliche Wesen können diese Mittelglieder nicht sein, also werden es höhere, übernatürliche Wesen sein müssen. Von der Welt führt keine Stufenleiter empor zu Gott, also wird von Gott eine Stufenleiter herabführen müssen zu der bedürftigen Menschenwelt. Diese Mittelglieder sind demnach übermenschliche und untergöttliche Wesen: es sind die Dämonen, welche die Vermittlung führen zwischen Gott und den Menschen.»

Noch unter dem Banne dieser, durch die Worte Fischer’s gekennzeichneten spätantiken religions-philosophischen Bestrebungen dürfte die Lehre von den Engelhierarchien des Pseudo-Dionysius Areopagita entstanden sein. Wie bekannt, teilt diese die Gesammtheit der als Engel gedachten, von Gott als Erstes geschaffenen Dämonen in neun Hierarchien oder Chöre ein, von denen die obersten die vollkommensten und Gott am nahestehendsten, die unteren der Welt am nächsten sind, und welche alle mit bestimmten verschiedenen Bezeichnungen und begrifflichen Eigenschaften versehen werden. Ganz so, wie sie die Schrift des Areopagiten gebildet hatte, nimmt die mittelalterliche Mystik, dem Beispiel der kirchlichen Lehre folgend, diese Vorstellung zunächst auf. In der gesammten spätmittelalterlichen Kunst jedoch, die unter dem Zeichen der Mystik steht, finden wir sie nicht. Uns ist kein Beispiel bekannt, wo die Schaaren der Engel in neun von einander getrennten und verschiedentlich gekennzeichneten Chören dargestellt wären, ausser in Miniaturen und, in Anlehnung an solche, erfundenen Holzschnitten, wo sie aber immer bloss als Illustrationen zu gelehrtem Text erscheinen, und sich an die Darstellungen früherer Kunst anschliessen; so z. B. sollen sie auf dem ersten Bilde des «Hortus Deliciarum» der Aebtissin Herrad von Landsperg zu sehen gewesen sein, so sehen wir sie deutlich unterschieden in den Miniaturen der beiden Codices des «Liber Scivias S. Hildegardis», die wir schon kennen; und so endlich finden sie sich noch, wohl zum letzten Male, auf einem der Holzschnitte der Schedelschen Weltchronik in Reihen neben dem Throne Gott Vaters angebracht. Der byzantinischen Kunst war die Vorstellung durchaus geläufig; auch soll sie, nach F. X. Kraus, auf spätmittelalterlichen Wandmalereien der russischen Kunst Vorkommen. Die spätere abendländische Kunst jedoch, insbesondere die mystische deutsche, befasst sich nicht mit ihr. Einmal glaubten wir ein einziges Beispiel gefunden zu haben, das wir jetzt jedoch nicht mehr ganz gelten lassen. Im erzbischöflichen Museum zu Köln befindet sich nämlich ein kleiner hölzerner Reliquienbehälter aus früher gothischer Zeit in Form eines zusammenklappbaren spitzbogigen Triptychons, das auf seiner Aussenseite eine Temperamalerei auf Goldgrund zeigt, die jedoch sehr stark zerstört und schwer erkennbar ist. Eine beigefügte Erklärung behauptet, dass dort die neun Engelchöre dargestellt seien. In der That unterscheidet man bei näherem Zusehen neun übereinandergestellte Schichten, etwa den «Höllenbulgen» gewisser italienischer trecento-Darstellungen vergleichbar, angefüllt mit einzelnen Reihen von Gestalten, die verschieden charakterisiert sind; man erkennt Reihen von Fürsten, von Geistlichen, von Frauen etc., alle mit betend erhobenen Händen. Wir sind jedoch der Ansicht, dass wir dieselbe Darstellung vor uns haben, welche, deutlicher erkennbar, sich auf dem frühgotischen Glasgemälde des 2. Fensters im rechten Seitenschiff vom Münster zu Strassburg befindet. Es wird uns dort das himmlische Reich vorgeführt, in seiner Einteilung nach dem letzten Gericht. Oben erblickt man Christus mit segnend ausgestreckten Händen und mit dem apokalyptischen Schwert, das ihm aus dem Munde geht; unter ihm sieht man rechts die flammenerfüllte Hölle voll Verdammter mit der greulichen Riesengestalt Lucifer’s in der Mitte, während links in einer grossen, durchaus an jenes Kölner Triptychon erinnernden Darstellung die Schaar der Heiligen und Seligen sichtbar ist, wie sie, nach ihrem verschiedenen Range, in neun getrennten Schichten übereinander gestellt sind und mit betend erhobenen Händen zu Christus hinaufschauen. In der obersten Schicht sieht man unter den Gestalten von nicht näher charakterisierten Heiligen diejenigen der vier Evangelisten mit Tierköpfen, in der zweiten sieht man die Schaar der «Lehrer, Bekenner und Beichtiger» in geistlicher Kleidung mit Bischofsmützen, und in der dritten befinden sich selige Jungfrauen; in den übrigen unteren Himmelsräumen drängen sich die anderen Seligen, Gestalten verschiedenen Geschlechtes und Standes, Geistliche und Weltliche, schlichte und vornehme, ungekrönte und gekrönte, alles personifizierte Seelen. Auffallend bleibt bloss die Einteilung in gerade neun getrennte übereinandergestellte Chöre. Es erklärt sich dies jedoch aus einer Vermischung der beiden Vorstellungen der Engelhierarchien und des himmlischen Staates, die in der That hie und da vorkommt, wie denn auch im Hortus Deliciarum sich ein, der Kölner und der Strassburger Darstellung verwandtes Bild befunden hat, auf dem in den neun Abschnitten die verschiedenen Vertreter der himmlischen Stände mit Engeln vermischt zu sehen waren, im Einklang womit der dazugehörende Text aussagte, dass am himmlischen Hof die Heiligen den Engeln gleich seien.

Am ehesten könnte man vielleicht erwarten, dass bei den häufigen Darstellungen des himmlischen Staates an gotbischen Kirchenportalen, wo derselbe ja in ganz schematischer Einteilung typische Verwendung gefunden hat, die Engelshierarchien Berücksichtigung gefunden hätten. Wir denken an jene Beihen von Gestalten, die übereinander unter Baldachine gesetzt die Bogenlaibungen von fast allen reicher ausgebildeten gothischen Portalen anfüllen, und die, unserer Ansicht nach, den himmlischen Staat repräsentieren. In der einen Laibung sieht man da meist die Patriarchen und Propheten, in der nächsten die Kirchenväter und Evangelisten, in der folgenden allerhand Heilige, und in der letzten meist die Engel. Bei den Letzteren ist aber nun fast nie die Neunteilung berücksichtigt worden; wenn sie sich einmal findet, — wie am Portal des Basler Münsters, wo an jeder Seite des Bogens neun Engel angebracht sind, — so scheint es bloss absichtsloser Zufall zu sein. —

Es lag uns daran, zu zeigen, wie die Erfindung der Engelsvorstellung und der Engelshierarchien mystischen Prinzipien ihren Ursprung verdankt ; dennoch erklären wir, dass es uns gar nicht Wunder nimmt, die Engelchöre in ihrer Neunteilung in der mystischen deutschen Kunst nicht auftreten zu sehen, und dass wir in dieser Nichtaufnahme der alten mystischen Anschauung durch die Kunst nicht im Mindesten einen Umstand erblicken, der gegen die Meinung unserer vorliegenden Untersuchungen spräche. Im Gegenteil. Wenn nicht die Engelshierarchien, so finden ja bekanntlich die Engel überhaupt eine weitgehende, ja überreiche Verwendung in der spätmittelalterlichen Kunst und zwar in einer Weise, wie sie durchaus der deutschen Mystik entspricht. In der Letzteren sind nämlich zwei Arten der Behandlung der Engelsvorstellung zu konstatieren; die eine folgt streng der alten Tradition, die andere jedoch schaltet und waltet frei und selbsterfinderisch; und gerade die Letztere ist es natürlich, welche charakteristisch für die spätere Mystik im Gegensatz zur antiken ist, und gerade sie ist es, ebenso natürlicher Weise, welche wiederum Anregungen und Vorbilder für die bildende Kunst gegeben hat. Da die mittelalterlichen Mystiker im Dionysius Areopagita ein ihnen verwandtes Element erkannten, nahmen sie unbedenklich seine Theorien auf; ihrem innersten Wesen konnten diese Anschauungen jedoch nicht mehr ganz genügen. Jene Kluft zwischen einem ausserhalb stehenden Gott und der Welt gab es ja für sie nicht mehr auszufüllen ; ihre Mystik war ja eine weit ausgebildetere, höhere, in den glücklichsten Momenten bis zu den letzten Folgerungen gelangte: sie hatten das Göttliche auch im Irdischen erkannt, sie brauchten keine Stufenfolge von Engelshierarchien, die von Gott ausging abwärts zur Welt, sie bedurften nicht der Annahme von Mittelwesen zwischen Gottheit und Menschenseele! Dennoch bedienen sich alle deutschen Mystiker der Engelsvorstellung; ja, jeder von ihnen bildet sich dieselbe selbständig und erfinderisch möglichst reich aus, jedoch nicht — und darin liegt der charakteristische Unterschied — als wichtiges Glied in einem theologischen System, sondern bloss, wie so vieles andere, was wir schon besprachen, als ein willkommenes Mittel, mystischen Gedanken und dem mystischen Gefühlsverhältniss zu irdischem und überirdischem Sein einen entsprechenden poetischen, anschaulichen Ausdruck zu verleihen. Darin erkennen wir wieder das ausserordentlich künstlerische Element der mittelalterlichen Mystik. Was Wunder, zu sehen, dass die Art, wie die spätmittelalterliche Kunst das Engelsmotiv verwendet, in ihrer ganzen reichen Mannigfaltigkeit schon in den poetischen Betrachtungen der deutschen Mystiker vorgebildet ist.

Wie in der Kunst, so wurden schon von der dichterischen Anschauung der Mystik den Engeln die verschiedensten Funktionen zuerteilt, und für ihr Wesen fand man die mannigfachsten Erklärungen, die mit Dogma und theologischem System gar nichts mehr zu thun hatten, sondern einzig dem poetischen Spiel der Phantasie entsprangen. Bezeichnend ist schon die Art, wie die neun Chöre des Dionysius oftmals eingeführt werden, wie man die einzelnen mit gewissen Attributen ausstattete oder ihnen gewisse Thätigkeiten zuschrieb, um die ganze Vorstellung bildlich anschaulicher zu machen.

So werden im «Speculum spiritualis gratiae» die Hierarchien folgendermassen beschrieben: die höchste Hierarchie, die der «Throne» sieht man sitzen auf elfenbeinernen Sitzen, die «Cherubim» halten Spiegel in den Händen, die «seraphischen Geister» Kerzen, die Engel von der Ordnung der «Gewalten» tragen Schwerter, die «Herrschaften» Kronen, die der «Mächte» sind durch blühende Scepter gekennzeichnet, die «Kräfte» durch güldene Becher, die «Erzengel» tragen Vorhänge herbei, um Maria zu bedeckeo, die eigentlichen «Engel» aber «stehen bei ihrem König und dienen ihm». Das alles erschaute die Verfasserin, Mechthild von Hackeborn in einer Vision. — Bei Tauler heisst es, dass in dem untersten Chor die Engel seien, die «dem äusseren Menschen dienen und helfen»; «in dem anderen Chor sind die Erzengel, die malet man als Priester, deren würkliche Eigenschaft ist, dass sie dienen dem hochwürdigen Sakrament», «in dem dritten Chor sind die Virtutes, die mahnen und treiben den Menschen, dass er nach Tugenden strebe, erwerben und bringen ihm zu Wege die göttlichen Tugenden, den Glauben, die Hoffnung und die Liebe» ; die drei nächsten Hierarchien nehmen nach ihm Bezug auf den «vernünftigen», die drei höchsten aber auf den «Gott- gleichförmigen Menschen». Von den kleinen Engelskindern, welche die Phantasie, ganz Abstand nehmend von der Theorie der Hierarchie, sich als Spielgenossen des Jesusknaben dachte, heisst es im «Heiligenleben» des Hermann von Fritzlar, dass dieselben die Seelen der zu Bethlehem erschlagenen Kinder seien:

«Si hänt aber nu den trost des ewigen libes und sint des Kindes spilgenöze worden dä zu himele». Schon Berthold von Regensburg denkt sich die Engel als Kinder und behauptet, dass man sie so male; in einer besonderen Predigt über die Engel lautet eine Stelle: «Wan got alse übergröze ere unde sö gröze klar-heit unde sö gröze freude an die heiligen engel geleit hät, daz ez niemer munt vollesagen mac, sö waere ez der groesten tör-heit einiu an mir, die diu werlt ie gewan, daz ich mich des annaeme die heiligen engele ze loben. Ir seht wol, daz sie alle samt sint alse juncliche gemälet als ein kint daz dä fünf jär alt ist, swä man sie mälet». —

Ein ander Mal sagt Hermann von Fritzlar: «die juncvrowen sint der engele swester, und di engele wonen gerne bi in». — Nach dem «fliessenden Licht der Gottheit» der Mechthild von Magdeburg sind die Enge)

«Gottes Kinder und doch seine Knecht; die Menschenseele aber ist die Tochter des Vaters und Schwester des Sohnes und wahrlich eine Braut der heiligen Dreifaltigkeit».

Die Stelle ist sehr bezeichnend. Die Engel sind für die deutsche Mystik nicht mehr die erstgeschaffenen Mittelglieder zwischen Gott und Menschheit; sie schieben sich nicht ein zwischen Gottheit und Menschenseele, da diese Beiden ohne Bindeglied unmittelbar vereinigt sind. Wohl aber kennt die Phantasievorstellung die Engel als «Gottes Kinder», als seine «Knechte», deren Thätigkeit im geheimnisvollen Wirken von Natur und Geist allüberall erkennbar ist. Bisweilen möchte man fast etwas von der Poesie des Heidnisch-Mythologischen in solchen dichterischen Vorstellungen der deutschen Mystik sehen.

So erscheinen die Engel als der menschlichen Seele fast untergeordnet, als Wesen, die stets bereit sind, zu helfen und zu unterstützen, wenn es gilt, das Göttliche zu erkennen und schon hier im irdischen Leben eine möglichst freie und ungehemmte mystische Vereinigung mit der Gottheit zu erreichen. Fast als Personifikationen des Guten, des Reinen, des Gottgleichen im Leben der einzelnen Individuen werden sie gedacht. Dementsprechend ist die Vorstellung eines oder mehrerer persönlicher Engel, die den einzelnen Menschen während ihres irdischen Lebens als Diener und Hüter des göttlichen Seins in ihnen beigegeben sind, den meisten Mystikern durchaus geläufig. «Es hat ein jeder Mensch einen sonderlichen Engel, der ihm in der heiligen Taufe zugeordnet worden, der ihm beisteht, und bei ihm ist ohn Unterlass», sagt Tauler. Die mystische Visionärin und Nonne Adelheid Langmann aus dem Kloster Engelthal bei Nürnberg, erweitert in ihren «Offenbarungen» diese Vorstellung in naiver Weise derart, dass sie annimmt, der Mensch habe einen um so höheren Engel, d. h. einen Engel aus einem um so höheren Chor, — wobei ihr dann wieder halb und halb die Theorie des Dionysius vorschw’ebt, — zum Beschützer und Begleiter, als er selbst auf Erden einen höheren Rang einnimmt als andere Menschen, so dass z. B. schon ein Herzog einen geringeren Engel habe wie ein König. Die Nonne Christina Ebnerin glaubte bei einer Vision in der Schaar der Engel, die Christus umgaben, ihren eigenen Engel und denjenigen ihres Beichtigers zu erkennen. Mechthild von Hackeborn weiss zu berichten, dass sie während einer Feier der Messe in Verzückung geraten sei und im hellsichtigen Schauen erkannt habe, dass vor jeder ihrer Mitschwestern ein Engel stand in Gestalt eines schönen Jünglings; «etliche hatten Scepter von blühenden Blumen, etliche aber güldene Blumen». Bei der Communion sah sie, wie jeder dieser Engel seine Schutzbefohlene an den Altar führte. Das innigste Verhältnis zu seinem angenommenen Engel, den er in seinen Visionen oft mit dem inneren Auge erblickte, wie wenn er wirklich vorhanden, hatte Suso. In dessen Lebensbeschreibung heisst es von einer seiner Visionen: «Da däuchte ihn, dass sein Engel gar gütlich vor ihm stünde zu seiner rechten Hand. Der Diener (sc. «der ewigen Weisheit», nämlich Suso) fuhr geschwind auf und empfing den geliebten Engel und umschloss ihn und drückte ihn an seine Seele so er immer lieblichst konnte, dass kein Mittel war zwischen ihnen zweien, wie ihn däuchte; und er hub an mit kläglicher Stimme und mit weinenden Augen und sprach aus einem vollen Herzen: 0 Engel meiner, den mir der getreue Gott zu Trost und zu Hut gegeben hat, ich bitte durch die Minne, die du zu Gott hast, dass du mich nicht lassest.»

Auch im himmlischen Hofstaat nehmen die Engel nur eine untergeordnete Stellung ein. Bei der Ausstattung und Einrichtung des Reiches nach dem weltlichen und ritterlichen Vorbilde wurde ihnen die Rolle der Pagen oder der Kämmerer zuerteilt, die überall unentbehrlich und erwünscht sind, die aber niedriger stehen wie die vornehmen Heiligen und Märtyrer und auch wie die Seelen derjenigen, die der Vermählung mit dem hohen Bräutigam teilhaftig geworden sind. Sie erscheinen im Gefolge der Grossen des Himmelreiches, vor allem umgeben sie den Thron Gott Vaters und Gott Sohnes und auch Mariens, gewärtig jeden Winkes. So bilden sie das «himmlische Ingesinde», wie es oft heisst, namentlich bei Suso.

Als Sendlinge werden Einzelne oder ganze Schaaren derselben von dem Throne der Gottheit ausgesandt zur Verkündigung froher Botschaften oder als Bringer schöner erfreulicher Gaben, namentlich solcher des Geistes ins Leben der Irdischen. «Und eines Mals, nach seiner leidenden Zeit», so heisst es bei Suso,

«da geschah es eines Morgens früh, dass er umgeben war mit dem himmlischen Ingesind in einem Gesichte; da begehrte er von einem der klaren Himmelsfürsten, dass er ihm zeigte, in welcher Weise Gottes verborgene Wohnung in seiner Wohnung gestaltet. Da sprach der Engel zu ihm also: Nun thue einen fröhlichen Einblick in dich und lug wie Gott mit deiner liebenden Seele sein Minnespiel treibt».

Tauler meint:

«Wenn du in steter Uebung des Gebets und deiner Andacht verharrest, so ist der König reich und mild; und giebt er dir nicht den starken lauteren Wein, so giebt er dir zum Wenigsten den schwachen Wein, d. i. inwendigen Trost in betrübten Thränen. Und dieser Trank wird dir unwissend von des Königs Dienern, von den heiligen Engeln geschenket.» —

Die häufigste und wichtigste Thätigkeit des himmlischen Ingesindes ist jedoch stets diejenige als Musikanten; ihr Singen und Musizieren durchschallt das himmlische Reich und um den Thron der Gottheit drängen sie sich und lassen ihre Stimmen erschallen, ihre Saitenspiele erklingen, ihre Schalmeien ertönen ihr herrlichsten, beseligenden Harmonieen. Die mystischen Visionäre haben nicht Worte genug, um die Wonne dieser Töne, die sie in der Verzückung vernommen, zu beschreiben. Suso vergleicht allen inneren Trost, welchen er durch mystisch-religiöse Erhebung gewinnt, mit dieser englischen Musik; so behauptet er, dass ihn bei einer schweren Krankheit das «himmlische Ingesind» besuchte, um ihn zu trösten mit himmlischem Singen,

«das erklang so süssiglich in seinen Ohren, dass alle seine Natur verwandelt ward».

Ein anderes Mal sieht er sich in einer Vision umgeben von einer Schaar von Engeln in Jünglingsgestalt, die ihn in höchster Verzückung einschliesst in ihren Reigen. Ein Engel fällt vor den anderen auf «als ob er wäre ein Fürstenengel»; dieser tanzt voran und dient als Vorsinger. Suso selbst giebt dann eine symbolische Deutung dieses visionären Engelreigens indem er sagt, er bedeute «ein himmlisches Auswallen und Wiedereinwallen in den wilden Abgrund der göttlichen Togenheit» (Verborgenheit); also er sieht darin ein Sinnbild für den Zustand seiner mystisch fühlenden Seele.

Bisweilen werden die Engel in Beziehung gesetzt zu dem Licht und den Lichtstrahlen. Es erscheint diese Vorstellung fast wie eine verklärte Erinnerung an jene uralte, welche die Engel als Mittelglieder zwischen Irdischem und Ueberirdischem annimmt, zugleich aber auch als eine wunderschöne poetische Belebung des Lichtes überhaupt, der geheimnisvollsten aller Naturerscheinungen. Während des Gesanges beim Gottesdienst glaubte Mechthild von Hackeborn einmal zu sehen, wie der heilige Geist in Gestalt eines Adlers durch den Chor flog und wie von ihm Lichtstrahlen ausgingen auf alle Personen, die in der Kirche waren, «und jeglichem Strahl dieneten tausend Engel». —

Auch hier brauchen wir wieder nicht für alles, was im Obigen erzählt ist, aus dem überreichen Schatz analoger Beispiele, der sich in der bildenden Kunst findet, einzelnes namhaft zu machen. Jedermann wird sich an mannigfaltige Darstellungen und an die reiche abwechslungsvolle Verwendung des Engels-motives erinnert haben und empfinden, dass diese Verwendung von Seiten der Künstler ganz im Sinne der Anschauungen und poetischen Phantasien der Mystiker geschehen ist. Als wir hörten, dass Hermann von Fritzlar und Berthold von Regensburg, mit vielen anderen übrigens, sich die Engel als kleine Kinder, als die personifizierten Seelen der Unschuldigen und Unmündigen, vor allem derjenigen, die zu Bethlehem ihren grausamen Tod fanden, vorstellten und dieselben die Spielgenossen des Jesusknaben sein Hessen, wird man an die reizenden Engelsputten gedacht haben, die so oft auf den Scenen der Geburt des Heilandes zu sehen sind, wie sie zu dem Neugeborenen heranflattern, um ihm nun von jetzt an durch seine Kinderzeit hindurch fröhliche Spielgenossen zu bleiben, wie man es hinwiederum auf so manchen Madonnen bildern — namentlich der Kölner Schule — sieht. Man wird sich weiterhin an viele Fälle erinnert haben, wo die Engel als holde Jungfrauen geschildert, an unzählige Fälle, wo sie musizierend und jubilierend dargestellt sind, sei es um den himmlischen Thron gedrängt, sei es auf Erden oder in den Lüften. Man hat sie gesehen als Pagen im Dienste Gottes oder der Heiligen, Kronen, Scepter und allerhand Attribute tragend, Brokatvorhänge haltend oder Thronsessel stützend. Man wird sich einiger Fälle entsinnen, wo man auf den, von der Gottheit ausgehenden Lichtstrahlen kleine Engelsfiguren sich wiegen gesehen (so in dem besonders herrlichen Beispiel auf dem Bilde der Maria mit dem Kinde in einer Landschaft mit der Erscheinung Gottes in der Höhe auf einem Flügel des Isenheimer Altars des deutschen «Lichtmalers» Grünewald), oder man wird sie selbst als Leuchterträger erblickt haben. Kurz man wird gemahnt worden sein an hundert entzückende Motive, die durch diese freiere Auffassung, welche das Mystikertum der Engelsvorstellung gegeben hat, erst bedingt und ermöglicht worden sind. —

Bei alledem mag auch hier wieder betont werden, dass die philosophische Mystik an die reale Existenz aller der, mit so viel Poesie und Phantasie anschaulich gemachten Gestalten nicht glaubte. «Die Engel haben weder Hände, noch Füsse noch Form, noch Materie», sagt Tauler in einer Predigt seinen Zuhörern, denen er dieselben sonst so körperlich und so menschenähnlich wie möglich ausmalte.

In der uns erhaltenen Anklageschrift der Inquisition gegen die mystische Sekte, der «Brüder vom freien Geiste», finden sich als einer der vielen anzufechtenden Glaubenssätze derselben die Worte:

«Dicere, angelos nihil esse nisi virtutes et daemones nihil esse nisi vitia*; und ganz ähnlich wird in demselben Codex von den Begharden behauptet: «Dicunt quod non sint angeli nisi tantum virtutes hominum, etiam quod non sint de-mones nisi vitia et peccata hominum » Beim Meister Eckhart findet sich die, auf den Zustand nach dem Tode bezügliche Stelle: «ich bin dä, dä ich was, ä ich geschaffen wurde, daz ist blöz got unde got. Dä ist weder engel noch heilige noch koere noch himel. Manige liute sagent von aht himeln unde von niun koeren; der enist dä niht, dä ich bin. Ir sult wizzen, allez daz man alsus wortiget unde den liuten für leit mit bilde, daz ist niht dan ein reizen ze gote.»

Aehnliches wie für die Engel gilt für die Teufel und ihren Wohnsitz, die Hölle.

«Helle ist niht dan ein wesen. Waz hie der liute wesen ist, daz blibet ewicliche ir wesen, also ob sie drinne funden werden»

heisst es bei Eckhart; und unter den Sätzen der Begharden liest man weiter: «Dicunt item quod non sit infernus.» Nichtsdestoweniger ergeht sich die Phantasie der Mystiker auch hier wieder in mannigfaltigster bildlicher Gestaltung. Alle die spukhaften Höllenerscheinungen, oft in den sonderbarsten Bildungen, wie sie die spätere Kunst in so reicher Fülle bringt, zaubern uns die populären mystischen Schilderungen und besonders die Beschreibungen der Visionen vor Augen. Auch hier fusst man einesteils wieder ganz auf den Anschauungen der alten Traditionen, wie auf der Theorie von der Entstehung der Teufel durch den Sturz der obersten Engel, andern-teils jedoch werden die ganzen Vorstellungen von Hölle und Teufel auf die originellste Weise ganz frei ausgebildet. —

«Es hat auch ein jeder Mensch einen besonderen Teufel, der ihn ohn Unterlass plagt und stets zuwider ist»

, sagt Tauler, entsprechend seiner Vorstellung vom persönlichen Engel. Dieser persönliche Teufel, oft aber auch ganze Schaaren von missgestalteten Abgesandten Lucifers oder die phantastische Ungeheuergestalt dieses Höllenfürsten selbst greifen beständig auf ihre schlimme Art in das irdische Leben ein, erscheinen in beängstigenden Visionen, von welchen die Erinnerung grauenhafte Schilderungen genug zu geben weiss. Besonders reich an Teufelserscheinungen wird uns das Leben der mystischen Visionärin Christina von Stommeln bei Köln beschrieben, deren ganzes irdisches Dasein dargestellt wird eigentlich bloss als ein beständiger Kampf mit höllischen Wesen, welch’ Letzterer Aussehen und Gebahren der Biograph nicht toll genug zu schildern weiss. Als ein Ort voller Finsternis, nur hie und da schaurig erleuchtet von grässlichen Flammen, mit Schrecknissen aller Art erfüllt, wird im «Fliessenden Licht der Gottheit» die Hölle ausgemalt; und der Verfasserin selbst erschien einmal «ein grosse tufel, furig, blütig, swartze mit takken und mit hörnen glasogen». Unzählig sind auch hier die Beispiele dieser Art; jeder Mystiker und jeder Visionär lässt seine Phantasie frei walten und gestalten. Suso will in einer Nacht z. B. eine Teufelschaar vor seiner Zellenthür gesehen haben, «wie eine Schaar eines micheln (grossen) Gevögels; und waren gar ungestalt, und war einer nicht als der andere»; ein anderes Mal erschien ihm aber der «böse Geist» wie ein ungestalteter Mohr, mit feurigen Augen; «und hatte einen höllischen Blick und führte einen Bogen in der Hand.» Solch” einen bogenschiessenden Dämon fanden wir unter den Darstellungen der Holzschnitzereien am Chorgestühl des Kölner Domes, wie denn die Chorgestühlschnitzereien gothischer Kirchen überhaupt eine der ausgiebigsten Fundgruben sind für phantastische Teufel- und ähnliche Gestalten. Eine andere Fundgrube bilden die bekannten Darstellungen der «Ars mo-riendi», die uns als Miniaturen, Zeichnungen, Holzschnittblockbücher und Kupferstichfolgen in so vielfachen Exemplaren überkommen sind. An sie wurden wir erinnert, als wir bei Suso eine Beschreibung des Augenblicks des Sterbens lasen, wo es heisst:

«Das Licht dieser Welt beginnt mir abzufallen, ich beginne in jene Welt zu sehen: o Gott, welch’ ein Anblick! Es sammeln sich die greulichen Bilde der schwarzen Mohren; die höllischen Tiere haben mich umgeben: sie sehen auf die arme Seele, ob sie ihnen werden möge.» —

Mit den Engeln und Teufelsgestalten lernten wir die letzten Vertreter des überirdischen Reiches kennen, so wie die Phantasie der Mystiker ihren Absichten zu lieb es sich ausmalte. Es sei uns jetzt noch gestattet eine längere Beschreibung des Himmels und des himmlischen Heeres abzudrucken, so wie Suso s Phantasie ihn erschaute, eine Beschreibung, die uns manche der wichtigsten unter den Phantasievorstellungen, auch der Symbolbezüge noch einmal vor Augen führen wird, und die ausserdem ein so herrliches, poesievolles Bild entrollt, dass man uns gewiss nur für die vollständige Wiedergabe danken wird. Im «Büchlein der ewigen Weisheit» lässt Suso diese göttliche Weisheit sprechen:

«Nun mache dich auf mit mir; ich will dich in dein Vaterland führen in Betrachtung, und will dich einen fernen Einblick thun lassen, nach einer groben Gleichnis. Sieh, ob dem neunten Himmel, der unzählig mehr denn hunderttausend mal weiter ist denn alles Erdreich, da ist erst ein anderer Himmel oben, der da heisst Coelum empyreum, der feurige Himmel, also geheissen nicht von dem Feuer, sondern von der unmässigen, durchglänzenden Klarheit, die er an seiner Natur hat, unbeweglich und unwandelbar; und das ist der herrliche Hof, in dem das himmlische Heer wohnet, in dem mich miteinander lobet das Mettengestirn, und jubilieren alle Gotteskinder. Da stehen die ewigen Stühle umgeben mit unbegreiflichem Lichte, von denen die bösen Geister verstossen wrurden, darein die Auserwählten gehören. Siehe, die wonnigliche Stadt glänzet hin von durchschlagenem Golde, sie leuchtet hin von edlen Margarithen, durchlegt mit edlem Gestein, durchkläret als ein Krystall, wiederscheinend von roten Rosen, weissen Lilien und allerlei lebendigen Blumen. Nun luge selber auf die schöne Haide; eia, hier ganze Sommerwonne, hier des lichten Maien Aue, hier das rechte Freudenthal; hier sieht man fröhliche Augenblicke von Lieb zu Lieb gehen; hier Harfen, Geigen, hier Singen, Springen, Tanzen, Reihen und ganzer Freude immer pflegen; hier Wunschesgewralt, hier Lieb ohne Leid in immerwährender Sicherheit. Nun lug um die unzählige Menge, wie sie aus dem lebendigen ausklingenden Brunnen trinken nach aller ihrer Herzensbegierde; lug, wie sie den lauteren klaren Spiegel der blossen Gottheit anstarren, indem ihnen alle Dinge kund und offenbar sind. Verstiel (schleiche) dich noch fürbass, und lug, wie die süsse Königin des himmlischen Landes, die du so herzinniglich minnest, mit Würdigkeit und Freuden obschwebet allem himmlischen Heere, geneiget von Zartheit auf ihren Geminnten, umgeben mit den Blumen der Rosen und der Lilien Convallium. Sieh, wie ihre wonnigliche Schönheit Wonne und Freude giebt und Wunder allem himmlischen Heere. Eia, nun thu ein Gesicht, das dein Herz und Gemüt erhüget, und lug, wie die Mutter der Barmherzigkeit die milden barmherzigen Augen so mildiglich gekehrt hat gen dir und allen Sündern, und wie gewaltiglich sie bittet und sühnet gen ihrem geminnten Kinde. Nun kehre dich mit den Augen der lauteren Verständnis und lug auch, wie die hohen Seraphim und die minnereichen Seelen desselben Chores ein inbrünstiges Aufflammen haben ohn Unterlass in mich; wie die lichten Cherubim und ihre Gesellschaft einen lichten Einfluss und Ausfluss haben meines ewigen unbegreiflichen Lichtes, wie die hohen Throne und Schaaren ein süsses Ruhen haben in mir, und ich in ihnen. So schaue denn, wie die Dreiheit der anderen Schaaren, die Herrscher, Kräftiger und Gewaltiger ordentlich vollbringen die wonnigliche ewige Ordnung in der Allheit der Natur. Siehe auch, wie die dritte Schaar der englischen Geister vollbringt meine hohe Botschaft und mein Gesetz in den sonderlichen Teilen der Welt; und siehe, wie herziglich und wonniglich und ungleich die grosse Menge geordnet ist, wie ein schöner Anblick dies ist! So kehre das Auge hin und luge, wie meine auserwählten Jünger und meine allerliebsten Freunde sitzen in so grosser Ruhe und Ehre auf den ehrwürdigen Richtstühlen; wie die Märtyrer scheinen in ihren rosenroten Kleidern, die Beichtiger leuchten in ihrer grünenden Schönheit; wie die zarten Jungfrauen glänzen in englischer Lauterkeit; wrie alles himmlische Heer hinfleusset von göttlicher Süssigkeit. Eia, wie eine Gesellschaft, wie ein fröhlich Land! Gesahe ihn Gott, dass er je geboren ward, der da immer wohnen soll. Siehe, in dieses Vaterland führe ich heim meine liebe Gemahl unter meinen Armen aus dem Elende, mit der hohen Reichheit ihrer reichen Morgengabe. Ich giere sie inwendig mit dem schönen Gewrand des ewigen Lichtes der Glorie, das sie erhebet über alle ihre natürliche Mögenheit. Sie wird auswendig gekleidet mit dem verklärten Leibe, der siebenmal lichter wird, denn der Sonne Schein, schnell, kleinfüg und unleidig. Ich setze ihr auf eine wonnigliche Krone und darauf ein güldenes Kränzlein.» —

Text aus dem Buch: Deutsche Mystik und deutsche Kunst (1899), Author: Alfred Peltzer.

Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Einleitendes und Litterarisches
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Historisches.
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Die Kunst der Visionen.
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Die Kunstpflege in den mystischen Klöstern.
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Die spekulativen Mystiker in ihrem Verhältnis zur Kunst.
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Die Mystik als Wesensausdruck des Bürgertums und die bürgerliche Kunst.
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Der Künstler und die Mystik.
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Schlussbetrachtung.
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Ikonographisches – Mystik, Religion und Kunst.
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Ikonographisches – Die Passion Christi.
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Ikonographisches – Die «minnende» Seele
Deutsche Mystik und deutsche Kunst – Ikonographisches – Mystik, Kunst und weltliche Dichtung.
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    27. September 2015

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