Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Nehalennia

Von einer Göttin Nehalennia weiß man erst wieder seit dem 5. Januar 1647. Heftige Ost- und Nordostwinde tobten an der batavischen Insel Walcheren (an der Scheldemündung) und legten bloß, was Jahrhunderte lang unter dem Dünensande verborgen gewesen war. Beim Eintritt der Ebbe erblickten die Bewohner von Doomburg, einem Städtchen an der Nord Westküste, 45 Trümmer von Säulen, Altären und Statuen mit Inschriften und Darstellungen. Aus ihnen ging hervor, daß man die Reste eines Tempels der Nehalennia vor sich hatte. Von diesen Denksteinen sind 22 noch heute erhalten, die übrigen bei einem Brande verloren gegangen. Im Herbst 1870 wurde abermals bei Doomburg aus dem FJug-sande des Strandes ein Altar der Nehalennia ans Tageslicht getrieben.

Zwar war schon im Jahre 1600 im alten Ubierlande, in Deutz, ein derselben Göttin geweihter Altar gefunden, aber nicht bekannt geworden; 1776 oder 1777 fand man in Deutz eine neue Inschrift.

Auf 18 Altären ist Nehalennia bildlich dargestellt, viermal stehend, viermal sitzend. Sämtliche Bilder zeigen die Göttin in einen weiten, mit einem großen Kragen versehenen Mantel gehüllt, der durch eine Agraffe zusammen gehalten wird. Auf einigen trägt sie eine Kappe oder Flügelhaube, wie 6ie noch im 13. und 14. Jhd. in ganz Deutschland üblich war und in den Niederlanden noch heute vorkommt. Auf 11 Altären sitzt, bald zur Rechten, bald zur Linken der Göttin ein Hund mit horchend zu ihr erhobenem Kopfe.

Auf 3 Altären erscheint neben ihr ein Schiffsvorderteil, auf einem hält sie außerdem ein Ruder in der Rechten: einmal ruht der linke Fuß der stehenden Göttin auf dem Steven (Abbildung 12), das andere Mal beide Füße, auf dem dritten Stein stützt sie sitzend den linken Fuß auf den Kiel. Auf einem Doomburger Altäre löst ein seefahrender Kaufmann der Göttin Nehalennia ein Gelübde für die glückliche Errettung seiner Waren. Auf 10 Altären, wo die Göttin sitzend dargestellt ist, trägt sie einen Korb oder eine Schale mit Äpfeln und andern Früchten. Auf 5 Steinen ist sie mit Füllhörnern abgebildet, die sich nebst Bäumen und Reben auch öfters an den Seitenwänden finden. Auf einem Altar ist ein Jagdknecht abgebildet, an einem Stabe schreitend und auf dem Rücken einen erbeuteten Hasen tragend.

Die Verehrung der Göttin ist also für den Rhein und die Nordseeküste bezeugt. Daß die Inschriften von Deutschen herrühren, bezeugen die deutsche Kleidung der Nehnlennia, der verhüllende Mantel, der deutsch gekleidete Jagdknecht, der einen Hasen am Stocke trägt, und das Vorkommen deutscher Namen auf den Altären. Der röm. Soldatendienst, bei dem die lateinische Sprache gebraucht wurde, erforderte, daß die Germanen sich neben ihrem heimischen Namen auch einen römischen beilegten; aber an der Verehrung ihrer Götter wurden sie nicht gehindert.

Wie auf Seeland das Nerthusheiligtum der sieben ingw. Stämme gelegen war, so wird auf der Insel Walcheren ein Tempel der Nehalennia gestanden haben. Vielleicht ist dieses das Heiligtum, das der hl. Willibrord im Jahre 694 besuchte (V. Willibrordi, 14).

Als der ehrwürdige Mann nach seiner Gewohnheit unterwegs war, um zu predigen, kam er an ein Dorf namens Walichrum, wo ein Götzenbild als Rest des alten Irrwahns geblieben war. Dieses zertrümmerte der Mann Gottes in seinem Eifer vor den Augen des Hüters dieses Götzen. Der aber schlug rasend vor Zorn, um die seiner Gottheit zugefügte Beleidigung zu rächen, in der Leidenschaft seines törichten Sinnes mit dem Schwerte nach dem Haupte des Priesters Christi. Aber Gott verteidigte seinen Knecht, so daß er durch den Hieb nicht verletzt wurde. Als aber seine Gefährten das sahen, eilten sie herbei, um die frevelhafte Vermessenheit des gottlosen Menschen durch seinen Tod zu rächen. Aber der Mann Gottes befreite frommen Sinnes den Schuldigen aus ihren Händen und entließ ihn frei.

Auf Walcheren befand sich also noch im 7. Jhd. ein Tempel der Nehalennia mit einem Götterbilde; der Hüter des ,,Götzen“ war der Gauvorsteher, der das Heiligtum und die Kultgegenstände vor frevelhafter Entweihung zu schützen hatte. Diesen Versuch, den seiner Obhut anvertrauten Tempel gegen die christlichen Eindringlinge zu verteidigen, mußte er fast mit dem Leben büßen; das Heiligtum selbst ward dem Boden gleich gemacht, kein Stein sollte mehr auf dem andern bleiben, die Überreste wurden ins Meer gestürzt. Aber etwa tausend Jahre später spülten dieselben Wogen die Denkmäler deutschen Glaubens wieder ans Land und gaben der Nachwelt die heiligen Schätze der Vorfahren zurück.

Der verhüllende Mantel der Nehalennia scheint auf eine Göttin der Unterwelt zu deuten. Auch der Hund, der fast beständig als ihr Begleiter erscheint, ist ein Symbol der Todesgottheit. Durch das Schiff, das Kuder und eine Inschrift wird sie als Beschirmerin der Schiffahrt und des Seehandels vor den Gefahren des Meeres bezeichnet, durch die Schale mit den Äpfeln als Göttin der Ehe und des Kindersegens, durch die Füllhörner und Früchte als Spenderin der Fruchtbarkeit, gleich Nerthus. Im Gefolge der Frau Harke befinden sich ebenfalls Hasen. Nehalennia ist also eine Gottheit, die über das Reich des Todes herrscht, der gesamten Natur Fruchtbarkeit verleiht und den Menschen und seine Habe vor den Unbilden des Meeres schützt. Sie ist wie die kolchische Göttin in Grillparzers Gastfreund „Menschenerhalterin, Menschentöterin, die des Halmes Frucht und des Weidwerks herzerfreuende Spende gibt, das Feld segnet und den beutereichen Wald“.

Nehalennia wird als die Unterweltsgöttiu, die Erdgöttin erklärt (idg. neqos, zd. na<;u, gr. vexvs, germ. *nehal- und Suffix—innjo, Nehalinnjö) die „Töterin“ oder die „Totenbergerin“ (—haleni, Wurzel verhehlen); oder als die „Gewährende“, Reichtum Spendende. Wegen ihres Abzeichens, des Schiffes, bringt man *Nealeni mit newa-lo (navalis; mhd. näwe, naewe = Nachen) zusammen: die Göttin, die es mit den Schiffen zu tun habe. Aber der Name lautet überall Nehalennia, nicht Nealennia.

Schiff und Pflug, Wagen und Schlitten sind Symbole der germ. Frühlings- und Sommergöttin; bei ihren Festen wurden sie in feierlichen Aufzügen umhergeführt. Die wichtigsten Sagen der Frija-Holda-Perchta erzählen von ihrer segensreichen Umfahrt auf einem der vier Fahrzeuge. Namentlich am Rhein und in Schwaben bedient sich Frija bei ihrer Fahrt eines Schiffes und bringt im Frühjahre Fruchtbarkeit.

Etwa um 1133 wurde am Niederrhein ein lange Zeit vergessener Brauch wieder aufgefrischt; gegen den Willen der Geistlichkeit gestattete die Obrigkeit ein seltsames Fest und erzwang sogar die unmittelbare Beteiligung der Bevölkerung. Im Frühjahr, als die Tage noch ganz kurz waren, zimmerte ein Bauer aus Inden im Jülischen (Gornelimünster) mit Hilfe seiner Gesellen im Walde selbst ein Schiff, das er unten mit Rädern versah. Vor dieses „Landschiff* wurden Weber gespannt und gezwungen, es an Stricken nach Aachen und Maastricht zu ziehen, wo Mast und Segel hinzukamen, und von da nach Tungern und Looz und weiter im Lande umher; von da sollte es über Löwen und Antwerpen auf die Schelde gebracht werden, vor deren Mündung die Insel Walcheren liegt. In Aachen ward das Schiff unter großem Zulaufe von Männern und Frauen feierlich eingeholt. Den Städten, die der Umzug berührte, wurde das Eintreffen der Prozession voraus gesagt, und wie dem trpjanischen Pferde, heißt es in Rudolfs Chronik von St. Trond, wurden dem Schiffe die Tore geöffnet Allabendlich bildete es den Mittelpunkt eines Reigentanzes, an dem beide Geschlechter, Frauen mit aufgelösten Haaren und losem Gewände, sogar Matronen trotz der halbwinterlichen Frühjahrszeit in bereits sommerlicher Kleidung teilnahmen; wenn der Reigen sich löste, ertönte Musik, Gesang, wie unsinniges Gejuchze und Jubelgeschrei. Es galt für schimpßich und, unglücklich, das Schiff nicht weiter zu befördern; wo man hinkam, lösten die Weber des Ortes die Ziehenden ab; kamen sie zu spät, verfielen sie der Strafe. Auch sonst spielten die Weber bei dem Volksfeste eine besondere Rolle. Tag und Nacht mußten sie in vollem Waffenschmuck Ehrenwache bei dem Schiffe halten. Nur sie durften es berühren; wer es sonst anfafite, mußte ein Pfand von seinem Habe geben oder sich durch beliebige Gaben lösen.

Der Geistlichkeit war dieser Umzug zuwider, und sie suchte ihn auf alle Weise als ein sOndhaftes, heidnisches Werk zu hintertreiben. Sie nannte das Schiff ein Abzeichen böser Geister, ein Teufelsspiel; sie nahm an, daß es unter unheilvollen Wahrzeichen und iu heidnischer Gesinnung aufgeschlagen sei, daß in ihm böse Geister umherzögen, ja, daß es ein Schiff des Neptun oder Mars, des Bacchus oder der Venus heißen könne; man solle es verbrennen oder sonst wogschaffen. Allein die weltliche Obrigkeit hatte die Feier gestattet und schützte sie. Selbst ab der Graf von Löwen, dem Geschrei der Pfaffen uachgebend, die Tore verschloß und die Fortsetzung des Umzuges mit Feuer und Schwert bedrohte, nahmen sich der Klostervogt von St. Trond und die Grafen von Duras der Volksfeier an. Ihre Truppen stürzten sich auf die Gegner und gRÜen deren Häuser und Kirchen den Flammen und dem Verderben preis.

Bloßer Gesang und Tanz konnte den Geistlichen unmöglich solchen Ärger bereiten, selbst nicht, daß dabei Lieder gesungen wurden, die ihr anstößig erscheinen mußten. Sie sah in dem Umzuge offenbar einen Überrest aus heidnischer Zeit, der, Jahrhunderte lang eingeschränkt, nicht völlig hatte ausgerottet werden können. Auf den äußern Hergang der alten Feier kam die Lust des Volkes von Zeit zu Zeit wieder zurück und fand darum Verständnis und Unterstützung bei der Obrigkeit. Der Name der Gottheit war längst vergessen, nur die gelehrten Mönche witterten etwas von altem Heidentum. Es war offenbar eine altgermanische Frühlingsfeier, die in allen Hauptstücken an das Xerthusfest erinnert. Auch hier ist der Ausgangspunkt der Prozession ein Wald; denn es ist sicher uralte Erinnerung, wenn das Schiff nicht auf der bequemen Werft in der Stadt, sondern im Walde gebaut wird. Auch hier wird der Grund derselbe sein: im Haine konnte man am frühesten die ersten Pflanzentriebe wahrnehmen. Wie der Umzug der Nerthus zuletzt am einsamen See endet, so soll das Schiff am Niederrhein an der Küste der Nordsee halten und von da nach der Insel Walcheren geführt werden; beidemal ist das Heiligtum auf einer Insel gelegen. Beide Umzüge sind von Gesang und Tanz begleitet. In dem Pfände, durch das man sich lösen mußte, steckt offenbar ein altes Opfer, das. man ehedem der Göttin dargebracht hatte, dessen Bedeutung sich aber im Laufe der Jahre verloren hatte. Wie die Weber jetzt dieses Opfer erhielten, so empfingen es einst die Priester. Bedeutsam erscheinen die Worte des Chronisten, es sei eigentlich wunderbar, daß man die Weber nicht gezwungen habe, vor dem Schiffe zu opfern; vielleicht wirkt noch eine dunkle Erinnerung nach, daß dergleichen früher wirklich geschah. Wenn es heißt, daß nur sie das Schiff anfassen durften, so stimmt das genau zu den Worten des Tacitus: den Wagen der Nerthus zu berühren ist nur einem Priester gestattet. Auch in dem niederländischen Gebrauche lebte die Verstellung fort, daß das „Landschiff“ die Wohnung der Gottheit sei; es entspricht dem mit einem Tuche bedeckten Wagen der Nerthus. Beidemal erstreckt sich der im Frühling unternommene LTmzug über einen größeren Landstrich, berührt Dörfer und Städte und wird überall mit Jubel begrüßt; man ist versucht, auch am Niederrheine für die alte Zeit, wie an der Ostseeküste, eine Art Amphiktyonie anzunehmen. Da die Prozession in derselben Gegend stattfindet, wo nachweislich die Nehalennia verehrt wurde, liegt der Schluß nahe, daß es sich um eine Frühlingsfeier der Nehalennia handelt; auch der Endpunkt der Fahrt soll die Insel Walcheren sein, wo im Altertume der Tempel der Nehalennia stand.

Wie im Mittelalter silberne Pflüge in die Kirchen geliefert, sogar als Abgabe gefordert wurden, so pflegt man noch heute in holsteinischen Dörfern, wo viele Schiffer wohnen, in den Kirchen kleine Schiffe aufzuhängen, die zur Zeit des Frühlings, wenn die Schiffahrt beginnt und der Acker bestellt wird, mit Blumen und Bändern geschmückt werden. In Oldenburg Betzt man zuweilen während der Pfingstnacht kleine Schiffe auf einen Wagen, mit dem man am folgenden Morgen durch die Straßen fährt. Pflug und Schiff entsprechen einander. Am Rhein und im Frankenland sammelten die jungen Gesellen alle Tanzjungfrauen und setzten sie auf einen Pflug (1534. Seb. Franks Weltbuch, 51). Im Kopenhagener Nationalmuseum gehören zu den merkwürdigsten Funden dieser unvergleichlichen Sammlung ungefähr hundert aus dünnem Goldbleche gefertigte und ineinander gesetzte Schiffe, die nur Opfergaben oder Votivsachen sein können.

Solche Abzeichen, wie ein leichtes Schiff geformt (signa in inodum liburnae figurata) erwähnt auch Tacitus bei der suebi-schen Göttin, die er Isis nennt (Germ. 9). Die schwäbische Überlieferung hat fest gehalten, daß sich ihre Hauptgöttin Frija bei ihrer Umfahrt im Frühjahr eines Wagens oder eines Schiffes bedient. Ein Ulmer Ratsprotokoll von 1530 verbietet am Nikolausabend den Umzug des mit Masken in Fastnachtstracht besetzten Schiffes: es soll sich niemand mehr weder bei Tage noch bei Nacht vermummen, verkleiden, noch Fastnachtskleider anziehen, auch soll sich jeder des Herumfahrens des Pfluges und mit den Schiffen enthalten. Das Verbot des Ulmer Rates setzt also die Umfahrt des Schiffes und das Pflugumziehen einander gleich; beide sind Symbole der Fruchtbarkeit spendenden Frühlings- und Erdgöttin. Noch heute zieht man in den bayr. Donaugegenden Fastnachts (mhd. vasenahten d. h. „an den Tagen der Ausgelassenheit“) Kähne auf Rollen durch die Ortschaften, die Maste mit Eßwaren behängt, im Mastkorbe Feuer.

Auf schwäbischem Boden also, bei den Nachkommen der erminonischen Sueben, der alten Tiusverehrer, ist ein Umzug mit Schiff und Pflug bezeugt, ein Bittfest an die große Göttin, das im Lenze dem Landmanne reiche Ernte, dem Schiffer günstige Fahrt sichern sollte. Einen derartigen Umzug scheint Tacitus zu meinen (Germ. 9): Ein Teil der Sueben opfert auch der Isis. Von wo Grund und Ursprung diesem fremdem Dienste ward, habe ich nicht ganz ergründet: nur soviel weiß ich, daß ihr Kultus ans der Fremde übers Meer gekommen ist; das bezeugt schon das wie ein Nachen gestaltete Symbol der Göttin Daß Tacitus an die germ. Hauptgöttin denkt, geht daraus hervor, daß er sie unmittelbar nach den drei Hauptgöttern Wodan, Donar, Tius erwähnt (Germ. 9). Seine Quellen berichteten ihm, die Sueben hätten einen mit dem Isisdienste übereinstimmenden Kultus. Den germ. Namen der Göttin gab er wegen ihres Symbols, des Nachens, durch die ägyptisch-römische Isis wieder. Im römischen Bauernkalender hieß der 5. März „Schiff der Isis“ (navigium Isidis), es war das Frühlingsfest der Isis, „die zuerst den Menschen die Frucht gab“, und in Deutschland fand der Schiffsumzug später zu Fastnachten, d. h. zu Beginn des Frühlings statt. Auch die Isisbilder sind den Darstellungen der Nehalennia ähnlich; der Kopfputz der beiden Göttinnen bietet eine gewisse Gleichheit, auch der Hund, der Fruchtkorb, die Füllhörner und selbst das Schiff kehren wieder. Die Römer konnten daher leicht an ihre Isis erinnert werden. Wie die Gewährsmänner des Tacitus kein Bedenken trugen, das deutsche Frühlingsfest als ein Fest der Isis zu erklären, so trugen römische Kaufleute kein Bedenken, der Nehalennia als einer Erscheinungsform ihrer „tausend-namigen“ Isis Dankopfer darzubringen; so erklärt sich, daß sich römische und germanische Namen auf den Nehalennia* steinen finden.

Daß die Sueben zur Zeit des Tacitus ihre Hauptgöttin Nehalennia nannten, ist natürlich nicht zu beweisen; aber mag sie Nehalennia oder Frija geheißen haben, die Gottheit ist dieselbe, die Erd- und Frühlingsgöttin, nur ihre Namen sind verschieden. Ein merkwürdiges Spiel des Zufalls ist es, daß unsere ältesten Quellen bei den seeanwohnenden Ingwäonen der Ostsee die Göttin ihren Umzug in einem Wagen halten lassen, bei den Deutschen des Binnenlandes aber auf einem Schiffe; das auf Rädern gezogene Schiff am Niederrhein vereinigt beide Fahrzeuge.

Text aus dem Buch: Deutsche mythologie in gemeinverständlicher darstellung (1906), Author: Paul Herrmann.

Siehe auch:
Deutsche Mythologie – Seelenglaube und Naturverehrung
Deutsche Mythologie – Der Seelenglaube
Deutsche Mythologie – Die Seele als Atem, Dunst, Nebel, Schatten, Feuer, Licht und Blut
Deutsche Mythologie – Die Seele in Tiergestalt
Deutsche Mythologie – Die Seele in Menschengestalt
Deutsche Mythologie – Der Aufenthaltsort der Seelen
Deutsche Mythologie – Der Seelenkultus
Deutsche Mythologie – Zauberei und Hexerei
Deutsche Mythologie – Der Maren- oder Alpglaube
Deutsche Mythologie – Schicksalsgeister
Deutsche Mythologie – Der Mütter- und Matronenkultus
Deutsche Mythologie – Naturverehrung
Deutsche Mythologie – Naturerscheinungen in Tiergestalt
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Elfen und Wichte
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Zwerge
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Hausgeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Wassergeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Waldgeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Feldgeister
Deutsche Mythologie – Die Riesen – Name und Art der Riesen
Deutsche Mythologie – Die Riesen – Luftriesen
Deutsche Mythologie – Die Riesen – Berg- und Waldriesen
Deutsche Mythologie – Die Riesen – Wasserriesen
Deutsche Mythologie – Der Götterglaube
Deutsche Mythologie – Name und Zahl der Götter
Deutsche Mythologie – Mythenansätze und Mythenkreise
Deutsche Mythologie – Mythenansätze und Mythenkreise – Der Feuergott
Deutsche Mythologie – Mythenkreise – Licht und Finsternis. Gestirnmythen.
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Tius
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Foseti
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Wodan
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Donar
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Balder
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Deus Requalivahanus
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen
Deutsche Mythologie – Die Mutter Erde
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Nerthus

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