Friedrich der Grosse als Kronprinz

Friedrich der Große und die Musik Friedrich der Große und Voltaire Friedrich der Grosse als Volkswirt Friedrich II. (Preußen)-Der Alte Fritz  Friedrich der Grosse, eine Einleitung

Es ist ein köstlich Ding einem Manne, daß er das Joch seiner Jugend trage!“ Dies Bibelwort hat seine vollste Bedeutung für den Preußenkönig, der mit 28 Jahren den Thron bestieg und schon ein Lustrum später von seinen jubelnden Untertanen als der „Große König“ begrüßt wurde. Daß Friedrich beim Antritte der Regierung bereits ein ganzer König war, daß sein Herrscherprogramm ihm feststand nach innen wie nach außen, das entsprang, neben den unwägbaren Kräften des in ihn gelegten Genius, der Stählung, der Härtung seines Charakters, wie er aus dem Feuer von Jugendkämpfen und Jugendleiden sich herausbildete. Diese gipfelten in der schmerzlichsten, aber heilsamsten Erkenntnis, die ein werdender Mann erlangen kann, von den Grenzen des Sichselbstdurchsetzens, in der Einsicht, wie hart die leicht beieinander wohnenden Gedanken des reichsten Geistes sich im Raume stoßen, den der einzelne eben nicht schrankenlos zu beherrschen vermag.

Eine Tragödie war der Zusammenprall des äußerlich stürmisch rauhen, innerlich weichen, nach Kindesliebe verlangenden königlichen Vaters, des größten „inneren“ Königs, als den die Geschichtsforschung Friedrich Wilhelm I. immer voller zu würdigen lehrt, mit dem genialen, ästhetisch gestimmten Sohne; allzuweit schien sich dieser von dem zu entfernen, was der Vater von der Pflichttreue, der soldatischen Straffheit, der peinlichen Sorgsamkeit für einen Herrscher des Staates, den seine unermüdliche, zermürbende Arbeit erst zu einer Einheit zusammenschweißte, verlangen zu müssen sich bewußt war. Kein Zweifel, die Mittel, durch welche der Vater den Sohn auf die der Zukunft seines Preußens allein heilsamen Wege lenken wollte, waren sehr hart, sie führten zunächst das Gegenteil der erstrebten Wirkung herbei: innerliche Abkehr, Heimlichkeiten, Intrigenspiel. Ob aber mildere Mittel besseren Erfolg erzielt hätten?

Der Konflikt wurde verschärft dadurch, daß der Sohn einen Rückhalt gegen den Vater fand in der Mutter, der Königin Sophie Dorothea, der Tochter und Schwester englischer Könige, die selber unter der knappen „spartanischen“ Hofhaltung des Soldatenkönigs und wohl auch unter dessen impulsivem Temperamente litt, was sie vor ihren ältesten Kindern, der Prinzessin Wilhelmine, der späteren Markgräfin von Bayreuth, und dem Kronprinzen, zu verbergen nicht über sich gewann. Ja, in der wichtigsten äußeren Differenz mit dem Könige, in der Frage der englischen Heiraten dieser beiden Kinder, ließ sich die Königin dazu hinreißen, nicht nur selbst gegen den königlichen Willen gerichtete englische Korrespondenzen zu pflegen, sondern auch den Kronprinzen zu solchen Zetteleien mit dem Auslande anzuhalten.

Aus diesem Widerspiele erwuchs für den Kronprinzen freilich ein innerer Gewinn: der starke Zusammenhalt mit seiner älteren Schwester und die innige Liebe zu seiner Mutter. Aber dieser Gewinn war doch wohl zu teuer erkauft mit der wachsenden Entfremdung von seinem Vater, die sich dann bis zu dem Fluchtversuche des achtzehnjährigen Kronprinzen steigerte, einer Katastrophe im eigentlichsten Sinne des Wortes, die zugleich den Umschwung in sich trug. Der bitterste Ernst, der dem Kronprinzen hierbei entgegentrat, wie das Haupt seines Freundes Karte dem gerechten Urteilsspruche seines königlichen Vaters zum Opfer fiel, und wie dann, wenn auch nur auf Stunden, die Gefahr für das eigene Leben sich greifbar vor ihm aufzubäumen schien, brachte in dem jungen Gemüte des Kronprinzen, der sein Thronfolgerecht mit wunderbarer Geistesfassung im Drange der quälenden Verhöre nicht hatte aufgeben wollen, die innere Umkehr, die contritio cordis hervor, welche für eine neue Lebensführung die Vorbedingung bieten mußte.

Hier darf nicht irreführen, wenn nicht viel später aus Küstrin von einem zuverlässigen Beobachter berichtet wird, der Kronprinz sei wieder munter wie ein Buchfink; die hierzu gehörige Elastizität des Geistes war ebendieselbe wundervolle Gabe, die späterhin den König nach Kolin und Kunersdorf so rasch aufrichtete.

Im innersten Herzen blieb dem Kronprinzen der Ernst jener schweren Stunden doch unverrückbar, und der war es, der nun reiche Früchte für seine Entwicklung zeitigte. Grausam früh war dem Jüngling das: „Stirb und werde!“ aufgezwungen worden; aber nun blieb er auch wahrlich kein „trüber Gast auf der dunklen Erde“. Die praktische Arbeit war es, die, streng geregelt nach des KönigsWillen, an den ersten Platz in sein Leben rückte, an Stelle der philosophischen, literarischen, künstlerischen Liebhabereien, die bald zu ernsten Studien werden sollten. Denn ausrotten konnten diese tief aus der Seele des Kronprinzen herausgewachsenen Bestrebungen keine noch so streng gefaßten Vorschriften, auch wenn sie sich hätten so durchführen lassen, wie es des Königs Wille war. Glücklicherweise nicht! Aber glücklicher noch, daß sie nunmehr doch nicht die Alleinherrschaft behaupteten. Als jüngster Rat an der Küstriner Kriegs und Domäne-Kammer lernte der künftige Herrscher in die Einzelheiten der Verwaltung hineinsehen, die Bedürfnisse, die Lebensbedingungen des kleinen Landmannes wie des Städtebürgers ermessen, denWert des Geldes aus dem Grunde kennen.

Mochte das auch halb widerwillig getan werden, es geschah und blieb haften. Aufgehen freilich konnte und durfte dieser reiche Geist nicht in solchem „Kleinbetriebe“. Aus der ersten Küstriner Zeit stammt- ein, gleichsam um sich selbst hierüber hinauszuheben, hingeworfener Aufsatz: „Über die gegenwärtige Politik Preußens“, in welchem Friedrich die Möglichkeiten der Abrundung des quer durch ganz Deutschland sich erstreckenden preußischen Landgebietes durch neue Erwerbungen mit flüchtigen, aber sicheren Strichen umschrieb. Und hier in der Oderfestung entstand der „Plan wegen des Commercii nach Schlesien“, eine handelspolitische Ausarbeitung des Kronprinzen, die er dem König überreichen durfte, deren Kern der war, daß für den Handel der Mark Brandenburg durchgreifende Besserung nur zu erwarten sei durch Vereinigung mit dem schlesischen Handelsgebiete. König Friedrich fand dann die durchgreifendste Lösung dieses Problems!

Erst nach fast eineinhalbjähriger Eingeschlossenheit in Küstrin fand der Kronprinz die Verzeihung seines Vaters; er trug wieder den Offiziersrock und erhielt als zwanzigjähriger Oberst das Kommando des Infanterieregiments in Ruppin. Die volle Freiheit blieb noch teuer zu erkaufen: aus der Hand des Königs mußte er die ungeliebte Gattin empfangen, nach schmerzlichstem inneren Widerstreben, das um so tiefer griff, je weniger er ihm nach außen hin Ausdruck geben durfte. Diesmal aber gelangte er leichter wieder zu innerem Gleichgewichte: der Preis war doch zu nahe und zu lockend, und fest war er entschlossen, seinen Einsatz, die verhaßte Verbindung, zu lösen, sobald er der Herr sein würde. Das Opfer dieses inneren Kompromisses, die Prinzessin Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern, wird man bedauern, ohne Friedrich verdammen zu dürfen, daß er als König diesem Entschlüsse gemäß handelte.

Den Dienst bei seinem Regimente tat der Kronprinz, nicht ohne gelegentliche Herzensergießungen über den „Exerzierteufel“, das Exerzieren „comme il faut“, aber doch pflichtgemäß und mit Eifer auch für die Kleinigkeiten des Dienstes, wie er sie dann als König seinen Offizieren ans Herz legte: „Aimez donc ces details, ils ne sont pas sans gloire, C’est lä le premier pas qui möne ä la victoire.“ Und nicht lange währte es, da durfte der Kronprinz, seinem heißen Wunsche entsprechend, selbst ins Feld ziehen, im Sommer 1734, zu der Rheinkampagne der Österreicher gegen die Franzosen, wegen der polnischen Thronstreitigkeiten. Ein preußisches Hilfskorps stieß zu den Kaiserlichen, und der Kronprinz ging als „Volontär“ in das Hauptquartier des Heerführers, des ruhmgekrönten Prinzen Eugen von Savoyen, den er mit der feinen Wendung begrüßte: er wolle Zusehen, wie ein Held Lorbeeren sammele.

Aber die eigene Kampfeslust und Ruhmbegierde blieb ungestillt, der Feldzug verlief unblutig und erfolglos, wenn auch nicht unfruchtbar für den Kronprinzen, der hier die österreichische Armee in ihren inneren Schwächen kennen lernte, in vierteljährigem Feldlager doch ein lebendiges Bild vom Kriegsleben gewann und selbst Gelegenheit hatte, seine unbefangene Unerschrockenheit unter sausenden Kugeln zu bewähren. Den Wunsch, auch dem Feldzuge des folgenden Jahres beizuwohnen, versagte ihm der König aus politischen Gründen und in der Voraussicht, daß es doch wieder zu nichts Rechtem kommen werde, was zu erleben „eben nicht glorieux für einen Kronprinzen von Preußen sein kann“.

Ruppin blieb auch nach der Verheiratung und der Gründung einer Hofhaltung in dem „Kronprinzlichen Palais“ zu Berlin sein ständiger Aufenthaltsort, bis er sich in dem ihm vom Könige geschenkten Schlosse zu Rheinsberg einen Sitz geschaffen hatte nach seinem Herzen, von Wald und See umgeben, fern von Berlin und Potsdam, procul a Jove, procul a fulmine: „Friderico tranquilli-tatem colenti“ ließ er sich über das Schloßportal schreiben. Hierher siedelte der Kronprinz im Herbst 1736 über, nun wirklich Herr im eigenen Hause, imstande und gewillt, sein Leben nach seiner Art zu gestalten, und dies so, daß er hier zum großen Menschen reifte, bevor er ein großer König ward, zu einem Manne, den jeder, der ihm nahetrat, bewunderte und liebte, der alles Große, Schöne, Gute mit erstaunlicher Vielseitigkeit und Intensität umfaßte und in sich aufnahm. Auf die Studien warf er sich hier, in erster Reihe auf die der Philosophie. Hatte er sich schon als sechzehnjähriger Jüngling als „Frederie le philosophe“ selbst bezeichnet, hier in Rheinsberg wurde er es in der Tat, durch Gelehrsamkeit, durch rastloses Streben nach geistiger Durchdringung philosophischer Systeme, durch Erarbeitung einer eigenen Weltanschauung; abgeklärter, durchgeistigter wird uns der „Philosoph von Sanssouci“ vor Augen stehen, aber auch der von Rheinsberg darf, in jugendkräftiger Frische und Wissensdrang, wohl daneben genannt werden. Für sein Königsamt erwuchs ihm aus diesen Studien die wahre Toleranz, die seiner Regierung den ausgeprägtesten Stempel aufdrückte, dem preußischen Staate für die Dauer der höchste Ruhmestitel. Eifrig betrieb er das Studium der Kriegs Wissenschaften; niemand hat die Napoleonische Mahnung: „Lisez et relisez“ bei militärischen Klassikern nachhaltiger befolgt. Neben diesen ernsten Studien durften auch die schönen Künste, Musik und Poesie, zu ihrem vollen Rechte kommen, so gut verstand er schon jetzt, seine Tage auszunutzen. Und in dieser Fülle geistigen Lebens trat eine der wundervollsten Gaben seines Genius hervor: sich auszubreiten, ohne sich zu zersplittern.

Nicht als „Karthäuser“ wollte er hier hausen: „Ein Mensch, der die Wissenschaften pflegt und ohne Freunde lebt, ißt ein gelehrter Wärwolf.“ Jetzt endlich nicht mehr beschränkt in der Wahl seines Umganges, versammelte er in Rheinsberg die ihm geistesverwandten, seinem Herzen sympathischen Männer um sich. Sein Vorleser Jordan, seine militärischen Freunde Keyserlingk, Stille, Fouque bildeten den Kern dieser Genossenschaft vom „Remusberg“, wie der frohe Kreis, eine örtliche Sage gern aufgreifend, das Schloß benannte; der hier gestiftete „Bayard-Orden“, nach dem Ritter ohne Furcht und Tadel, verband die Mitglieder ebenso zu Tapferkeit und Treue wie zu kriegswissenschaftlichen Studien. Und über die wechselnde Schar der persönlich anwesenden Freunde hinaus greift der rege und eingehende Briefwechsel des Kronprinzen mit fern weilenden bekannten und unbekannten Geistesgenossen; jetzt beginnen die Beziehungen zu Voltaire, dessen Eintreten in Friedrichs Leben von eingreifendster. Bedeutung für diesen geblieben ist. Auch die Damen fehlten dem Rheinsberger Kreise nicht, da die Kronprinzessin — es waren die wenigen, unvergeßbar glücklichen Jahre ihres langen, einsamen Lebens — hier gleichfalls residierte. In frohen Festen schien äußerlich das kronprinzliche Leben, durch den Ruppiner Dienst nicht allzusehr unterbrochen, sich hier auszuschöpfen; aber das war eben nur der Schein, der ernste Hintergrund blieb unverrückbar bestehen: das Bereitsein für den Königsberuf, der bei des Königs wankender Gesundheit, deren ursprüngliche Kraft seine fast maßlose geistige und körperliche Arbeitsleistung vorzeitig untergrub, immer näher herantrat.

Wie die philosophischen und wissenschaftlichen Anschauungen Friedrichs sich im wesentlichen in Rheinsberg durchgebildet haben, so hat er auch seine politischen Gedanken und Absichten hier bereits festgelegt, praktisch und theoretisch: im Frühjahr 1738 schrieb er sein erstes politisches Flugblatt, die „Betrachtungen über den gegenwärtigen Zustand Europas“, mit scharfer Spitze gegen das immer weiter um sich greifende Frankreich, im Frühjahr 1739 den „Anti-Macchiavell“. Wir übersehen heute sehr wohl, daß Friedrich dem Florentiner Staatsmanne historisch Unrecht tat, wenn er die für italienische Kondottierenzustände des Cinquecento berechneten Lehren des „Principe“ als gemeingültig aufgestellte bekämpfte. Aber als Zeugnis für die eigene Auffassung des künftigen Königs von dem Fürstenberufe hat diese Schrift des 27 jährigen Kronprinzen eine welthistorische Bedeutung. Gleich im ersten Kapitel der „Widerlegung“ findet sich hier das berühmte Wort, der Herrscher müsse der erste Diener, „le premier domestique“, des Staates sein, und im Schlußkapitel faßt er sein Fürstenideal in lapidaren Sätzen zusammen: frei von politischen Vorurteilen, den Blick aufs Wesentliche gerichtet, müssen große Fürsten, des eigenen Ichs vergessend, nur das Gemeinwohl im Auge haben.

In der äußeren Politik war der Kronprinz auf die kriegerische Abrechnung mit Österreichs „Hochmute“ völlig vorbereitet. Wies der Vater, nach schwerster Enttäuschung über den ;,Dank vom Haus Ostreich“, auf den Thronfolger hin: „Hier steht Einer, der mich rächen wird“, so wollte der Kronprinz gegenüber politischen Demütigungsversuchen auf den König von Preußen den stolzen Vers angewandt wissen:

„La nobile palma

Se spiantare si tenta allor inalza la cima altiera.“

In der Rheinsberger geistigen Freiheit reifte dem Kronprinzen eine gerechtere Beurteilung des Königs; als er mit ihm 1739 das aus schlimmster Pestverwüstung durch des Königs Tatkraft und Fürsorge wiederaufgerichtete Litauen bereiste, wurde er zu ehrlicher Bewunderung dieser „heroischen“ Leistung des Königs hingerissen. So besserte sich das seinerseits mehr auf vorsichtiges Lavieren als auf vertrauensvolle Pietät gestimmte Verhältnis zu seinem Vater immer mehr, zumal auch dieser allmählich in dem Sohne einen „würdigen Successor“ erkannte.

Rührend und erhebend war das von beiden Seiten unzweifelhaft aufrichtige Verhalten von Vater und Sohn bei ihrem letzten Zusammensein: der dem Tode sich nahe wissende König legte dem Kronprinzen die politische Stellung Preußens ausführlich dar mit der schließlichen Mahnung, einen als unbedingt notwendig erkannten Krieg auch mit Festigkeit durchzuführen; im Kreise seiner Minister und Generale umarmte er den weinenden Sohn: „Ich sterbe zufrieden, da ich einen so würdigen Sohn und Nachfolger hinterlasse.“

Ganz zu eigener Persönlichkeit hatte sich der Kronprinz entwickelt, kraft seines eingeborenen Genius und der Energie der Selbstausbildung seiner Geistesgaben; und doch verdankte er dem harten Eingreifen seines Vaters sehr wesentliche Charakterumbildungen, die mitbestimmend waren für seine Königsgröße: aus dem schrankenlosen Individualismus ward er zur Grenze des für ihn Erreichbaren geführt, aus trotzigem Eigenwillen hatte er sich zu festgeprägter Eigenart durchgerungen.

Siehe auch:
Deutsche Geschichte-Zeittafel
Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.
Die Schmach von Versailles und die Republik.