Hausbau in Nordwest-Kamerun

Im Grasland von Nordwest-Kamerun, im Gebiet von Bali, Bamenda, Pontem, Baimim usw. wohnen Negerstämme, die sich kulturell verhältnismässig hoch entwickelt haben, wie U. a. die sorgfältige Ausgestaltung ihrer Wohnstätten beweist. Die Bauart ist dem Klima trefflich angepasst, weshalb auch die Baulichkeiten der deutschen Stationen, wenigstens die Nebengebäude, in jener Gegend nach Art der Eingeborenenhäuser aufgeführt werden. Unser Bild veranschaulicht den Bau eines Viehstalles in der landwirtschaftlichen Station Dschang. Als Baumaterial dienen Bambusstangen, die Zwischenräume werden mit Lehm ausgefühlt. Aut das Dach kommt eine dichte Lage Gras. Häufig sind die Eingeborenenhäuser mit Schnitzereien und an den Friesen mit Einlagen aus farbigem Flechtwerk verziert.