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Alle Beiträge mit Bezug zum Nationalsozialismus, zum Dritten Reich und zu verwandten Themen werden nur aus den in § 86 III StGB genannten Gründen veröffentlicht.

§ 86 Abs. 3 StGB

Absatz 1 gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.

 


Der Geist einer Zeit spricht sich am deutlichsten und eindringlichsten in ihren Kunstwerken aus. Die Kunst aus dem Museum verbannen hieße die Seele verbannen. Und das Geistige, Seelische ist doch — wie Steinhausen betont — auch in aller Kulturgeschichte die Hauptsache.

WAS WIR WOLLEN.

Das Programm ist einfach: das grosse Reich der Kunst soll durchwandert werden. Mit der Würdigung alter und neuer Meister soll die Schilderung klassischer Kunststätten, die Beschreibung von Museen, die Erörterung kulturgeschichtlicher und ästhetischer Fragen wechseln. Das war ja alles schon da. Es giebt kaum ein Thema, das nicht mit Tinte begossen ist. Doch wird nicht das älteste neu, wenn es neue Augen betrachten? Wird nicht, was langweilig schien, amüsant, wenn eine nicht langweilige Feder es schildert?

Auf diese Erwägung bauen wir unseren Plan.

Es giebt schon Sammelwerke, die vom Schweiss der Gelehrsamkeit triefen. Auch solche giebt es, die dem Publikum hübsche Bilder in der Bettelsuppe seichten Textes servieren. Wir wollen nicht seicht sein, auch nicht lehrhaft trocken. Dinge, die auf Wissen beruhen, wollen Wir in lesbarer Form kredenzen. Erforscht, durchdacht, empfunden, geschrieben soll alles sein, was die Sammlung bringt.

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Was klagen wir über die Natur? Sie hat sich gütig erwiesen: das Leben ist lang, wenn man es recht zu brauchen weiß. Aber den einen hält unersättliche Habsucht in ihren Banden gefangen, den anderen eine mühevolle Geschäftigkeit, die an nutzlose Aufgaben verschwendet wird; der eine geht ganz in den Freuden des Bacchus auf, der andere dämmert in trägem Stumpfsinn dahin; den einen plagt der Ehrgeiz, der immer von dem Urteil anderer abhängt, den anderen treibt der gewinnsuchende, rastlose Handelsgeist durch alle Länder, durch alle Meere; manche hält der Kriegsdienst in seinem Bann; sie denken an nichts anderes, als wie sie anderen Gefahren bereiten oder ihnen selbst drohende Gefahren abwehren können; manche läßt der undankbare Herrendienst sich in freiwilliger Knechtschaft aufreiben; viele kommen nicht los von dem Glücke anderer oder von der Klage über ihre eigene Lage; die meisten jagt mangels jeden festen Zieles ihre unstäte, schwankende, auch sich selbst mißfällige Leichtfertigkeit zu immer neuen Entwürfen. Manche wollen von einer sicher gerichteten Lebensbahn überhaupt nichts wissen, sondern lassen sich vom Schicksal in einem Zustand der Schwäche und Schlaffheit überraschen, so daß ich nicht zweifle an der Wahrheit des Wortes jenes erhabenen Dichters, das wie ein Orakelspruch klingt:

«Ein kleiner Teil des Lebens nur ist wahres Leben»; der ganze übrige Teil ist nicht Leben, ist bloße Zeit.«


Delacroix schrieb in sein Tagebuch:

„Es ist doch klar, daß der Fortschritt, das heißt die fortschreitende Entwicklung der Dinge nach der guten wie nach der schlechten Seite hin, die Gesellschaft augenblicklich an den Rand des Abgrunds gebracht hat, wo sie vielleicht hineinstürzen kann, um einer vollständigen Barbarei Platz zu machen.“

Aus „Wald- und Feldkulte“:

Alle lebenden Wesen vom Menschen bis zur Pflanze haben Geborenwerden, Wachstum und Tod miteinander gemein und diese Gemeinsamkeit des Schicksals mag in einer feinen Kindheitsperiode unsers Geschlechts so überwältigend auf die noch ungeübte Beobachtung unserer Voreltern eingedrungen sein, daß sie darüber die Unterschiede übersahen, welche jene Schöpfungsstufen von einander trennen.

Der Mensch blüht, wächst und welkt; in seiner Vergänglichkeit gleicht er dem Grase des Feldes; der Mann in seiner Kraft erinnert an die starke Eiche, das hingebende anmutige Weib an den umrankenden Epheu, die duftende Blume.

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