Kunstmuseum Hamburg Posts

Heraldik (Wappenkunde) ist die Lehre oder die Wissenschaft von den Regeln und Rechten der Wappen.
Das heißt, sie lehrt nicht nur die Regeln, nach denen vorhandene Wappen beschrieben (blasoniert) werden müssen, sondern bietet auch die Mittel, zu untersuchen, welche Personen das Recht haben, Wappen zu verleihen und solche zu führen.

Heraldische Helme giebt es nur 3 Hauptformen: den Topf- der Kübelhelm des 13. und 14. Jahrhunderts, den Stech- oder Tournierhelm und den Spangenhelm.

Den Topfhelm (ältesten Kübelhelm) findet man nur zum frühgothischen Spitzschild und stets ohne Helmdecken, aber mit Helmkleinod. Den Kübelhelm (etwas grösser als ersterer und eben nicht flach, sondern gewölbt) zum spätgothischen Spitzschild und mit mantelartigen Helmdecken. Den Stechhelm zum Spitzschild, Rundschild und der Tartsche (Tounierschild) mit getadelten oder schlanken, einfachen arabeskenartigen Helmdecken. Den Spangenhelm zur Tartsche, zum abgerundeten und neueren Spitzschilde, ja selbst zur Kartusche. In der Zeit der Frührenaissance mit schlanken einfach arabeskenartigen, später mit vielfach verschlungenen arabeskenartigen Helmdecken.

Der Platz des Helmes ist: auf dem Oberrand des Schildes aufgesetzt und zwar bei einem geradestehenden Schilde in der Mitte, durch einem geneigten auf der höchststehenden Ecke und selbstredend dann im Profil. Eigentlich hat jeder Schild nur einen Helm, da aber in einem Schild mehrere Wappen vereint sein können, so setzt man auch die Helme jedes einzelnen Wappens auf den Schild, der sie zusammen enthält. Bei zweien steht der Vornehmere rechts, der Andere links, beide zu einander geneigt. Bei dreien der Haupthelm in der Mitte en face, die zur Seite en profil, rechts der nächst Vornehmere. Bei mehreren gerader Anzahl wird die eine Hälfte rechts neigend, die andre Hälfte links neigend gestellt, bei ungerader Anzahl ist der Mittelhelm gerade gestellt.

Helmkleinode.

Diese sind unzertrennlich von einem Wappenhelm. Es sind meist plastische Darstellungen des Wappenbildes, haben daher auch immer dessen oder des Schildes Farbe und sind so zu zeichnen, als ob sie wirklich fest auf dem Helme sind, wie sie ja einst auch wirklich getragen wurden. Auch hier ist auf den Styl des Wappens bei ihrer Darstellung Acht zu nehmen. Die Haupthelmzierden sind: Hörner, Flüge, Schirmbretter, Hüte, Federn, Fahnen, ganze und halbe Figuren, als Menschen, Thiere, u. s. w. Sie können direct aus dem Helm oder dessen Decken kommend oder durch eine Wulst oder Helmkrone mit diesem verbunden, oder auf einem Kissen ruhend dargestellt werden.

Siehe auch:
Heraldik-Wappenkunde
die heraldischen Farben
Heraldik-Heraldische Bilder
Heraldik-Beizeichen
Heraldik-Erdichtete Figuren
Deutsche Exlibris
Heraldik – Heraldisches Handbuch
Französische Heraldik
Dame Heraldik
Schottische Heraldik
Peeps at Heraldry
Die Kunst der Heraldik Teil 1
Die Kunst der Heraldik Teil 2
Die Kunst der Heraldik Teil 3
Galerie – Die Kunst der Heraldik
Heraldik – Faksimile eines alten Wappenmanuskript Teil 1
Heraldik – Faksimile eines alten Wappenmanuskript Teil 2
Galerie – Faksimile eines alten Wappenmanuskript
Heraldik – Ungarn

Heraldik

Heraldik (Wappenkunde) ist die Lehre oder die Wissenschaft von den Regeln und Rechten der Wappen.
Das heißt, sie lehrt nicht nur die Regeln, nach denen vorhandene Wappen beschrieben (blasoniert) werden müssen, sondern bietet auch die Mittel, zu untersuchen, welche Personen das Recht haben, Wappen zu verleihen und solche zu führen.

Erdichtete Figuren.

Es können mehrere Figuren in einem Felde angebracht werden werden, jedoch selten über 7, nie über 20. Sie müssen stets immtlich dieselbe Grösse haben und symmetrisch vertheilt sein, [an legt sie gleichgewendet, abgewendet, gegengewendet und ückgewendet. Auch können verschiedene Figuren zusammen in inen Platz gestellt werden.

Die hauptsächlichsten Anbringungsarten nennt man gesät, wenn die Anzahl nicht bestimmt ist, und einige davon halb im Schildrand verlaufen, gestreut, in derselben Weise, jedoch ohne dass einige halb im Schildrand verlaufen, belegt, wenn auf ein Bild eine oder mehrere Figuren gelegt werden, begleitet, wenn die Hauptfigur von kleinen Figuren umgeben ist, gesetzt, wenn auf den Rand eine Figur oder mehrere gesetzt sind, gesteckt, wenn die Hauptfigur eine oder mehrere kleine Figuren trägt, durchsteckt, wenn durch die Öffnung einer Figur eine andere gesteckt ist, gestürzt, wenn die Figur mit der oberen Kante oder Spitze nach unten gekehrt ist, hervorbrechend, eine Thierfigur, welche nur mit dem Kopfe und Halse aus einer anderen Figur oder einem Bande heraussieht, hervorgehend, wenn z. B. Thiere aus einem anderen Bilde heraus schreiten, oder ein Arm (z. B. aus Wolken) hervorragt, schreitend, Thiere, die einen Vorderfuss heben und einen Hinterfuss vorsetzen steigend, Thiere, die auf den Hinterfüssen stehen und einen derselben vorsetzen, springend, Thiere, die mit erhobenem Oberkörper, ausgreifenden Vorderfüssen, mit den Hinterfüssen nebeneinander stehen,stehend, wenn das Thier mit allen Füssen auf dem Boden steht.

Heraldik

Heraldik (Wappenkunde) ist die Lehre oder die Wissenschaft von den Regeln und Rechten der Wappen.
Das heißt, sie lehrt nicht nur die Regeln, nach denen vorhandene Wappen beschrieben (blasoniert) werden müssen, sondern bietet auch die Mittel, zu untersuchen, welche Personen das Recht haben, Wappen zu verleihen und solche zu führen.

NB. Beim Steg ist man nicht an die heraldische Regel, Farbe auf Metall und umgekehrt anzuwenden, gebunden, sondern man kann auch Farbe auf Farbe nehmen.

A. Gemeine Figuren.

Man belegt damit die ganzen Schilde, Theilungen oder Plätze und zwar so, dass sie diese ausfüllen, ohne in die Ränder zu kommen, höchstens auf einer Seite. Sie bestehen aus allerlei Figuren der Natur, Kunst oder Erdichtung

B. Natürliche Figuren.

Menschen, Thiere, Bäume, Pflanzen, Elemente oder Theile derselben.


Heraldik

Heraldik (Wappenkunde) ist die Lehre oder die Wissenschaft von den Regeln und Rechten der Wappen.
Das heißt, sie lehrt nicht nur die Regeln, nach denen vorhandene Wappen beschrieben (blasoniert) werden müssen, sondern bietet auch die Mittel, zu untersuchen, welche Personen das Recht haben, Wappen zu verleihen und solche zu führen.

A. Heroldstücke oder, weil sie in die Schildränder verlaufen, auch „Schildtheilungen“ genannt. Sie können in den verchiedensten Zusammensetzungen auf den verschiedenen Plätzen Anwendung finden.



Heraldik