POLITISCHER UND SOZIALER ZUSTAND DEUTSCHLANDS IM ZEITALTER DES BAROCK

Um die Entwicklung und den besonderen Charakter des deutschen Barock zu verstehen, ist es unerläßlich, sich die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse im damaligen Deutschland zu vergegenwärtigen.

Die Grundlagen der deutschen Verfassung sind durch den Dreißigjährigen Krieg nicht wesentlich geändert worden. Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wurde nach wie vor von den Kurfürsten gewählt auf Grund der Goldenen Bulle Karls IV. aus dem 14. Jahrhundert, deren wichtigstes Original in dem Frankfurter Römer aufbewahrt wurde. Die Abhängigkeit des erwählten Reichsoberhauptes von den Kurfürsten und Ständen war indessen durch den Krieg nur noch größer geworden. Die Macht des Kaisers im Reiche war beschränkter als je vorher. Der Westfälische Friede hatte Deutschland geradezu in eine Reihe souveräner Staatsgebilde gelockert. Die Fürsten des Reiches hatten ihre eigenen Steuerrechte, ihre eigene Münze, eigene Rechtsprechung und Armee. Der Friede von Münster und Osnabrück hatte den Fürsten sogar das Recht zugestanden, auf eigene Faust Bündnisse zu schließen. So wurde der unerhörte Zustand, den der Dreißigjährige Krieg geschaffen, verewigt, daß deutsche Reichsfürsten mit auswärtigen Mächten verbündet gegen Kaiser und Reich zu Felde zogen. Nur mit äußerster Schwierigkeit vermochte der Kaiser in den Zeiten gemeinsamer Gefahr ein Heer aus dem Reiche zusammenbringen. Jedes Hilfskorps, jede Geldbewilligung der Fürsten und Stände mußte der Kaiser mit der Gewährung neuer Privilegien erkaufen. Die ganze Politik scheint ein Tauschgeschäft von Regimentern und Geldsummen gegen Titelerhöhungen, Steuerrechte, Monopole und Landerwerbungen zu sein. Aber auch die Reichsfürsten ihrerseits hatten mit den Unabhängigkeitsbestrebungen ihres landsäßigen Adels zu kämpfen. Was konnten bei solchen verwickelten Verhältnissen die Zentralbehörden, der in Regensburg in Permanenz tagende Reichstag, das Reichskammergericht, das erst in Speier, dann in Wetzlar saß, der Reichshofrat in Wien ausrichten? So geht denn Straßburg und das Elsaß an Ludwig XIV. verloren, so wird die Pfalz verwüstet und den Franzosen eine strategische Stellung am Oberrhein überlassen.

Der Kaiser freilich ging den übrigen Fürsten voran in der Verfolgung einseitiger Hausinteressen. Das Haus Habsburg hatte seine Herrschaft durch den Krieg in den österreichischen Stammlanden und in Böhmen unter tätiger Mithilfe der Kirche neubefestigt. Unter der unglaublich langen Regierung Leopolds I. (Abb. 1), unter Joseph I. und Karl VI. (Abb. 2) breitete sich die Macht Habsburgs infolge der glänzenden Siege des Prinzen Ludwig von Baden. Karls von Lothringen und des Prinzen Eugen donauabwärts über Ungarn aus. Die Verschwägerung des Hauses mit den italienischen Dynastien eröffnete die politischen Beziehungen zu Italien. Sogar die spanische Krone schien wie zu Karls V. Zeiten dem Kaiserhause zuzufallen, als durch den Einspruch der Bourbonenmonarchie der große Spanische Erbfolgekrieg ausbrach. Siegreich fechten Habsburgs und des Reiches Waffen im Süden Deutschlands, in den belgischen Niederlanden und in Italien — Prinz Eugen gewinnt die Schlachten von Höchstädt, bei Turin, bei Malpla-quet und Audenarde, in denen zuerst Brandenburgs Fahnen den Franzosen entgegentreten. Der Frieden von Utrecht 1713 und der von Rastatt und Baden 1714, die den Krieg beendigen, sichern dem Kaiser die belgischen Niederlande und einen Teil der italienischen Besitzungen. Es beginnt jetzt unter Karls VI. Regierung eine außerordentliche Blüte des wirtschaftlichen und des künstlerischen Lebens in Österreich. Wien wird für die nächsten dreißig Jahre der Mittelpunkt für die Baukunst, die Bildnerei, die Malerei, für Musik und Oper im deutschen Reiche. Im Anschluß an die kaiserlichen Erblande entwickeln sich nach dem Dreißigjährigen Kriege die übrigen katholischen Gebiete im Reiche, deren Schwerpunkt im Süden Deutschlands lag. Die Scheidung zwischen dem katholischen und dem protestantischen Deutschland blieb, wie man sich erinnern muß, nach dem großen Religionskriege bestehen. Mißtrauisch standen sich die katholischen und protestantischen Reichsstände gegenüber. In den katholischen, namentlich in den geistlichen Fürstentümern, arbeitete die Gegenreformation ruhig weiter, wenn auch mehr mit den Mitteln des sanften Drucks und der Überredung als mit roher Gewalt. Die protestantischen Landschaften gaben an Unduldsamkeit oft wenig nach. Die Restaurierung des Landesglaubens in den Zeiten nach dem Dreißigjährigen Kriege kam der Stärkung der absoluten Fürstenmacht zustatten, was natürlich doppelt für die geistlichen Gebiete gilt. Der mächtigste katholische Reichsfürst war der Kurfürst von Bayern, der nicht nur die Kurwürde sondern auch die Oberpfalz aus dem Dreißigjährigen Kriege davontrug. Eine glänzende Persönlichkeit war der Kurfürst Max Emanuel (Abb. 3), der Schöpfer von Schleißheim und Nymphenburg. In jugendlichen Jahren hatte er an der Seite Österreichs vor Belgrad hohen Kriegsruhm errungen. Die Teilnahme am Spanischen Erbfolgekriege im Bunde mit Ludwig XIV. brachte ihm die schweren Niederlagen von Höchstädt und am Schellenberg und langjährige Verbannung aus seinem Lande. Neben dem bayerischen erhob sich unter den katholischen Fürstenhäusern als das glänzendste das kurpfälzische. Es ging hervor aus der Linie Pfalz-Neuburg, dem Wolfgang Wilhelm, einer der eifrigsten Restauratoren des Katholizimus vor dem Dreißigjährigen Kriege, angehörte. Im Rahmen des deutschen Barock um 1700 haben aus diesem Hause Jan Wilhelm (Abb. 4), der Verschönerer Düsseldorfs — der Hauptstadt der kurpfälzischen Herzogtümer Berg und Jülich —, sowie sein Bruder Karl Philipp (Abb. 5), der Erbauer des Mannheimer Schlosses, Bedeutung. Am Oberrhein ist noch die Markgrafschaft Baden anzureihen. Markgraf Ludwig Wilhelm, der berühmte Türkensieger, gründete die Residenz Rastatt, und seine Gattin Susanna ist die Schöpferin des köstlichen Lustschlößchens Favorite. Die große Zahl kleinerer katholischer Reichsfürsten, Grafen und Herren, die namentlich in Schwaben und am Main saßen, können wir übergehen. Dagegen verlangen die geistlichen Fürsten eine kurze Betrachtung. In alter Kraft blühen die drei ehrwürdigen Kurstifter Mainz, Trier und Köln, und neuverjüngt haben sich aus dem Dreißigjährigen Kriege die Bistümer Bamberg und Würzburg am Main, Eichstätt, Pas-sau, Salzburg, Freising und Augsburg im Süden und endlich im Nordwesten Münster und die westfälischen Hochstifte erhoben. Überall hatten willensstarke Männer den Krummstab ergriffen und mit dem alten Glauben zugleich eine verbesserte Staatswirtschaft hergestellt. Aus der Reihe dieser bedeutenden Kirchenfürsten des späteren 17. und des beginnenden 18. Jahrhunderts seien hier hervorgehoben: der Erzbischof Thun in Salzburg, Carl Caspar von der Leyen in Trier, Kurfürst Lothar Franz von Schönborn in Mainz und Bamberg, der Gründer der untergegangenen vielgerühmten Favorite in Mainz, der Schlösser von Bamberg und Pommersfelden; der Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn in Speier, der Schöpfer Bruchsals; der Reichsvizekanzler Josephs I. und Karls VI., der staatskluge Friedrich Karl von Schönborn, Fürstbischof von Bamberg und Würzburg, der eigentliche Erbauer der Residenz in Würzburg; in Münster Bernhard von Galen und Friedrich Wilhelm von Plettenberg, der Schöpfer des Schlosses Nordkirchen, und in Paderborn Ferdinand von Fürstenberg. Die Domkapitel, die das Land verwalteten und den Fürsten wählten, wurden aus dem eingesessenen Adel gebildet. Mit Vorliebe wählten sie wieder den Bischof aus dem Landesadel. Auch die Söhne der souveränen Häuser gelangten mehrfach auf die Bischofsitze. So hatte das Haus Bayern wiederholt den Kölner Erzstuhl inne, und ein Sohn des Max Emanuel, Clemens August, vereinigte mit dem Kölner Erzstift die westfälischen Bistümer nebst der Deutschmeisterwürde, deren Sitz in Mergentheim war. Die Besetzung dieser hohen geistlichen Fürstentümer spielte eine bedeutende Rolle in der Politik der um die Vorherrschaft in Deutschland ringenden Mächte Habsburg, Bayern und Preußen. Schließlich sind noch die großen Reichsabteien zu nennen, an denen wiederum Süddeutschland, vor allem Schwaben und Franken, reich war. Da in ihnen nicht nur die Stiftsherren, sondern selbst die Äbte aus dem landständigen Bürgerund Bauernstand hervorgingen, so waren sie ein besonders günstiges Feld für das Wachstum eines volkstümlichen Kulturlebens.

Unter den protestantischen Staaten steht an der Spitze Brandenburg-Preußen. Der Große Kurfürst hatte den Staat durch die Einverleibung der Bistümer Magdeburg, Halberstadt und Minden vergrößert und völlig neu aufgebaut Sein Sohn Friedrich I. fügte den Glanz der Königskrone hinzu. Das stehende Heer, vom Großen Kurfürsten seit 1660 nach schwedischem Muster gegründet, wurde durch Friedrich Wilhelm I. zu einer bis dahin unerreichten Schlagfertigkeit gebracht. Einheitliche Uniformierung, Gleichschritt und Salvenfeuer wurden hier unter Mitwirkung des Fürsten Leopold von Anhalt ausgebildet. Der karge und vielfach sumpfige Boden wurde unter der Regierung der drei Herrscher durch Entwässerungswerke und sorgfältigen Landbau verbessert. Hunderttausende fleißiger Kolonisten, darunter viele um ihres Glaubens aus Frankreich vertriebene Protestanten, fanden Aufnahme und brachten landwirtschaftliche, gärtnerische und handwerkliche Fertigkeiten in ihre neue Heimat. Auch die vertriebenen böhmischen und mährischen Brüder fanden Aufnahme. Den von dem Erzbischof Firmian ausgewiesenen Salzburger Protestanten wies Friedrich Wilhelm I. Distrikte in Ostpreußen an und erbaute ihnen die Stadt Gumbinnen. Auch Cleve und Mark, die preußischen Enklaven am Niederrhein, wurden der Segnungen der musterhaften Verwaltung der preußischen Könige teilhaftig. In einer viel glücklicheren Lage als das dünn bevölkerte brandenburgisch-preußische Land befand sich von Hause aus das südlich angrenzende, durch den Handel und Verkehr volkreicher Städte, durch Bergbau und Industrie seit langem ausgezeichnete Kurfürstentum Sachsen, dessen Kurfürsten durch geschickte Politik die Furie des Dreißigjährigen Krieges den Grenzen ferngehalten hatten. Am sächsischen Hofe entwickelte sich mit am frühesten die glänzende Kultur des Barock. Ihren Höhepunkt erreichte sie mit August dem Starken, der seit 1698 auch König von Polen war (Abb. 6). Allerdings war der Kurfürst zwecks Erlangung dieser Würde zum Katholizismus übergetreten. Das Haus Hannover, das die neunte Kurwürde innehatte, gelangte 1714 auf den englischen Königsthron. Damit kamen die hoffnungsvollen Ansätze einer bodenständigen höfischen Kultur nicht zur Entfaltung. Politisch war Hannover mit England durch Personalunion verbunden. Das Haus Hannover hat zwei der bedeutendsten Frauen auf deutschen Fürstenthronen hervorgebracht, Sophie Charlotte, die Gründerin Charlottenburgs, die Großmutter, und Sophie Dorothea, die Mutter Friedrichs des Großen. Bedeutungsvoll für die künstlerische Kultur des Barock waren ferner die Herzoge von Braunschweig, Landgraf Karl von Hessen, der Gründer der Neustadt Cassel und der Kaskade von Wilhelmshöhe, die Fürsten von Anhalt und Waldeck, der Markgraf von Baden-Durlach, Begründer der Residenz Karlsruhe, ferner Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg, der Schöpfer Ludwigsburgs, der Landgraf von Hessen-Darmstadt, die Markgrafen von Ansbach und von Bayreuth und von den thüringischen Fürsten u. a. die Herzoge von Gotha und Weimar.

Mit der Steigerung der absoluten Fürstenmacht war allerdings der Rückgang der Städte verbunden. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts sind die städtischen Rechte vielerorts gebrochen worden, z. B. durch den Großen Kurfürsten in Ostpreußen, durch den Herzog von Wolfenbüttel in Braunschweig, durch Bischof Bernhard von Galen in Münster. Würzburg und Mainz gingen ihrer reichsstädtischen Rechte verlustig. Viele Städte verarmten durch die Verschiebungen der Handelswege. Köln und Lübeck waren nur ein Schatten der Größe zur Zeit der Hansa. Von den süddeutschen Reichsstädten bewahrten Nürnberg und Augsburg einen Schimmer ihres früheren Glanzes. Dagegen erlangten neben den Residenzen die Handelsstädte Frankfurt, Leipzig und Hamburg eine wachsende Bedeutung.

Die Fürsten verstanden es, durch Besitznahme vieler öffentlicher und privater Rechte, wie des Salzhandels, der Forsten und der Jagd, der Zölle und der Manufaktur-Monopole, ihre Einnahmen beträchtlich zu erhöhen. Dadurch wurde die beispiellose Bautätigkeit der Fürsten ermöglicht, die das hervorstechendste Merkmal der Barockepoche ist. In dem Bauwesen sahen sie zugleich die wichtigste Förderung des Geldumlaufs im Lande. Die ganze Handels- und Gewerbepolitik beruhte wesentlich auf dem zuerst von Colbert in Frankreich durchgeführten Merkantilsystem, d. h. möglichste Zollabsper-tung der Grenzen und Deckung des Bedarfs durch die inländische Industrie.

Es wurde schon darauf hingewiesen, welche bevorzugte Stellung damals der Adel einnahm. Mit der Fürstenmacht hatte sich die Lage des Adels, die seit dem Ende des Mittelalters gesunken war, wieder gehoben. Die Fürsten verknüpften ihre Interessen mit denen des Adels. Ihm standen allein die Minister- und höheren Beamtenstellen, sowie die Offizierslaufbahn offen. Der Gütererwerb war nahezu auf den Adel beschränkt. So erklärt sich die große Zahl der Adelspaläste in Wien, in Prag, in München, in Dresden, in Münster, in Berlin und in anderen Residenzen. So auch die Erscheinung, daß es nur immer wenige Namen sind, die neben dem Fürsten als Kunstmäzene stetig wiederkehren; und zwar sind es meistens die Namen der Staatsminister und Günstlinge. In Wien z. B. die Liechtenstein, die Starhemberg, die Schönborn, die Trautson, in Dresden Graf Flemming, Feldmarschall Wackerbarth, Graf Brühl, in Berlin Minister Kreuz, Danckelmann, Kamecke. Am ungünstigsten war in diesem Jahrhundert die Lage der Bauern. Sie blieben in den meisten Territorien leibeigen, zum Boden gehöriges Inventar. Neben den Frondiensten waren für sie besonders die fürstlichen Jagdgesetze drückend, wodurch sie oft um den Ertrag ihrer Arbeit gebracht wurden. Nichts ist merkwürdiger als das Fortbestehen der feudalen Zustände in diesem Jahrhundert der Aufklärung.

Somit ist die monarchische und aristokratische Tendenz des Barockzeitalters gekennzeichnet. Nur sie, nur der Wille einzelner konnte Deutschland aus den verworrenen Zuständen des 17. Jahrhunderts herausführen. Nur der Absolutismus und die Aristokratie vermochten die Grundlagen zu schaffen, auf denen das Zeitalter des Barock erwuchs. Und das gleiche gilt auch von der Kunst. Im Gegensatz allerdings zu Frankreich hat die in viele Wege gespaltene Entwicklung Deutschlands nicht entfernt den großartigen Zug angenommen, den die Erscheinung Ludwigs XIV. und seiner Zeitgenossen zur Schau trägt. Aber dafür ist Deutschland auch vor der einseitigen Überspannung der absolutistischen und aristokratischen Vorherrschaft, vor dem tiefen Elend der unteren Schichten und schließlich vor den Greueln der Revolution verschont geblieben.

Aus dem weiteren Gang der Dinge in Deutschland sei noch kurz erinnert an den Krieg Preußens, Dänemarks, Sachsens und Rußlands gegen Karl XII. von Schweden, der August den Starken im Besitze Polens bestätigte und Preußen um Hinterpommern mit Stettin vergrößerte. Kaiser Karl VI. konnte als den wichtigsten Erfolg langwieriger Verhandlungen die Pragmatische Sanktion verzeichnen, durch die die Thronfolge seiner Tochter Maria Theresia gesichert wurde. Er vermählte sie dem Prinzen Franz von Lothringen, der dann Großherzog von Toskana wurde. Zwei seiner Schwestern vermählte er den Kurprinzen von Sachsen und Bayern. Der Polnische Erbfolgekrieg zwischen dem Kaiser und Frankreich, 1734—1735, endete mit der Anerkennung Augusts III. von Sachsen als Königs von Polen, dagegen mit dem Verlust des Herzogtums Lothringen — dessen Hauptstadt Nancy der äußerst kunstsinnige Stanislaus Leszcinsky von Polen als Residenz erhielt. Denkwürdig ist dieser Feldzug, da hier der größte Staatsmann und Feldherr der Barockepoche, der greise Prinz Eugen, Seite an Seite ritt mit dem größten Staatsund Kriegsgenie des Rokokozeitalters, dem dreiundzwanzigjährigen Kronprinzen Friedrich. In diesen Jahren, wo Friedrich sein Rheinsberg, und seine Schwester Wilhelmine. die Markgräfin von Bayreuth, die Eremitage begannen, wandelt sich der Barock bereits zum Rokoko. Mit dem Jahre 1740, dem Todesjahre Kaiser Karls VI. und Friedrich Wilhelms I., mit der Thronbesteigung der Maria Theresia und Friedrichs II.. beginnt die Blütezeit des deutschen Rokoko.

Aus dem Buch: Kunst und Kultur des 18. Jahrhunderts in Deutschland (1922), Author: Schmitz, Hermann.

Siehe auch:
Kunst und Kultur des 18. Jahrhunderts in Deutschland – Einleitung
ÜBERBLICK ÜBER DIE KUNST DES JAHRHUNDERTS DIE STILEPOCHEN: BAROCK, ROKOKO U. FRÜHKLASSIZISMUS

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