Prag, Prague, Praha

Böhmen und Mähren waren längst von Germanen besiedelt, als slwawische Stämme von Osten her in diesen Länder eindrangen. Später sind sie dann zu einem der wichtigsten Kraftfelder deutscher Kultur geworden. Vor allem Prag errang eine überragende weitbeherrschende Stellung, nachdem Kaiser Karl IV. die Stadt im 14. Jahrhundert zum Haupt des Reiches erhoben hatte und in ihren Mauern die erste deutsche Universität begründet worden war. Noch heute begegnen wir überall in den Straßen und auf den Plätzen der schönen Moldaustadt den Spuren großer deutscher Kulturleistungen.

Die Karlsbrücke, ein Glanzstück Peter Palmers, des berühmten Vertreters einer alten rheinischen Baumeisterfamilie.

Hof und Portal des Doms im Hradschin, dem alten Regierungssitz Prags, von dem aus der Betrachter einen weiten Blick über die ehrwürdige Stadt mit ihren zahlreichen Türmen und Toren genießt.

Die Südfront des Altstädter Rathauses mit der schönen Erkerkapelle und der bekannten Kunstuhr.

Über breite Treppen führt der Weg, immer neue lohnende Ausblicke auf das Gewirr der Straßen und Gassen bietend, hinauf zur Burg.