Römischer Imperialismus

Eine Weltgeschichte in einem Bande.

Bei dem Transvaalkriege spielte der Wunsch, die Goldfelder des Witwatersrandes unter die britische Flagge zu stellen, eine große Rolle. Die Küste von Venezuela wurde bombardiert, um chuldforderungen einzutreiben. Das marokkanische Abenteuer hatte in den Hoffnungen, die französische Spekulanten auf die Bodenreichtümer und den Handel Marokkos hegten, seine Ursache. Auch die Kriege Roms hatten einen hervorstechend kapitalistischen Charakter. Das römische Volk war in seiner Gesamtheit spekulativ veranlagt. Jetzt wurde das Börsenspiel eine Passion der vornehmen Gesellschaft. Die großen Syndikate, die sich namentlich mit der Steuereintreibung befaßten, hatten schon nahezu jede Kontrolle abgeschüttelt. Sie übten in den außeritalischen Ländern so gut wie unumschränkte Selbstherschaft aus. Die einzelnen Steuerbezirke wurden alle fünf Jahre von den Zensoren ausgeboten. Angehörige des Ritterstandes ersteigerten die Bezirke. Sie verstanden es dann, das Vielfache des Auktionsgeldes herauszuschlagen. Sie scheuten dabei vor keiner Gewalt, keiner grausamen Strafe zurück. Cicero sagte zu Verres:

„Wer gäbe nicht lieber deinen Steuerpächtern, was sie verlangen, als daß er von deiner Bande zur Zahlung des vierfachen Betrages verurteilt würde?“

Nun wurden aber auch die Geschworenen-Gerichte mit Rittern besetzt. Keine Krähe hackt der andern die Augen aus. Wenn daher wirklich einmal jemand wegen Erpressungen, die allzulaut zum Himmel schrien, belangt wurde, so war er fast sicher, freigesprochen zu werden. Fand sich aber doch ein Richter, der ihn verurteilte, so verfiel dieser der gesellschaftlichen Achtung. So sehr arbeiteten sich die einflußreichen Kreise gegenseitig in die Hände, daß nicht selten ein Steuerpächter nachträglich erklärte, sein Angebot sei in der Hitze des Gefechtes zu hoch ausgefallen, deshalb eine Ermäßigung des Pachtschillings nachsuchte und erhielt. Die Steuern waren nur ein Gebiet für die wirtschaftliche Betätigung. Reichen Gewinn versprach vor allem der Handel. Besonders lockten Feldzüge, denn nach jeder Schlacht, nach jeder Erstürmung einer Stadt wurde eine Menge von Waren und Kleinodien erbeutet, die meist sofort an Händler verkauft wurden; dazu wurde die Bevölkerung der eroberten Stadt in die Sklaverei verkauft, ein Geschäft, das ausnehmend flott ging und großen Nutzen abwarf. Mitunter hat ein Prokonsul oder ein Propraetor eigens einen kleinen Krieg entfacht, eigens mit berechneter Grausamkeit die Menschen zur Verzweiflung und dadurch zum Aufstand getrieben, um Beute zu machen und zu verkaufen. Der erste Schritt bei einem solchen Aufstand war stets die Niedermetzlung der römischen Händler, der Ritter wie des kleinen Mittelstandes; von ihrer Gier hatten die Provinzen am meisten zu leiden. Ein Schwarm von Glücksjägern und Abenteurern zog den römischen Heeren voraus, genau so wie heutige Pioniere in Rhodesia und Süd-Westafrika den Truppen voraufgingen. Überall suchten diese Glücksjäger die Leute in ihre Fallen zu locken. Da erwachte der Widerstand und nun mußte die bewaffnete Macht auftreten. Cicero sagt:

Oft zogen unsere Voreltern in den Krieg, um einen Schimpf zu rächen, den man unseren Kaufleuten und Schiffsherrn zugefügt.

Schon im jahre 70 unternahm kein Gallier ein Geschäft ohne die Mithilfe eines römischen Bürgers. Nicht eines Hellers Wert wurde in Gallien umgesetzt, ohne daß die römischen Bankiers ihre Hand im Spiele gehabt hätten. Mit der gewalttätigen Ausbeutung der Provinzen ging daher der Wucher Hand in Hand. Wenn nämlich die Provinzen keine Steuern mehr zahlen konnten, mußten sie Anlehen aufnehmen, die mit 40 bis 50% zu verzinsen waren. Als Lucullus zum zweiten Mal nach Asien ging-, um den Krieg gegen Mithridates fortzusetzen, wurde er aus seiner glänzenden Laufbahn abberufen, weil er die Wuchertaxe herabsetzte. Verres, dessen Prozeß durch den unerschöpflichen Redeerguß Ciceros berühmt geworden ist, wurde nicht deshalb verurteilt, weil er die Bevölkerung Siziliens zu Grunde richtete, sondern weil er mit den Bankgewaltigen von Syrakus in Zwist geraten war. Von Kleinasien sagt Cicero: Die Steuerpächter und die Wucherer, die das ganze Land in Knechtschaft hielten und es in Elend und Jammer stürzten, zwangen die Einwohner, ihre schönsten Söhne und ihre jungfräulichen Töchter zu verkaufen, sie raubten ihnen die Opfergaben, die Bilder und heiligen Bildwerke. Doch auch die Väter entgingen ihrem Schicksale nicht, sie wurden ihren Gläubigern als Sklaven zugesprochen.“ Wenn die Zinsen von einer der gemeldeten Anleihen nicht bezahlt werden konnten, so veranstaltete man eine Razzia auf die Bewohner einer Provinz und verkauft sie als Sklaven. Als man dem König von Bithynien vorwarf, daß er keine Hilfstruppe stelle, antwortete er: die Steuerpächter hätten alle seine waffenfähigen Untertanen weggeführt. Als Mithridates seinen ersten Kriegsplan entwarf, forderte er seine Statthalter auf, alle Römer in seinem Reiche zu töten; namentlich der Schuldner, der seinen Gläubiger ermorde, solle nichts zu fürchten haben. Ebenso hat Jugurtha ein Blutbad unter den Negotiatores, den römischen Händlern veranstaltet. Der große Gallieraufstand, der gewissermaßen eine Quittung für die Tätigkeit Cäsars darstellte, begann damit, daß zahlreiche Ritter über die Klinge mußten. Noch viel später hat das wucherische Vorgehen eines Mannes, der bis heute im Rufe eines humanen Philosophen steht, des Seneca, einen schweren Krieg in Britannien verursacht. Ein Duodezfürst wie Ariobarzanes von Kappadokien hatte jährlich fast zwei Millionen Mark lediglich an Zinsen zu zahlen. Von den Gütern des Ptolemäus auf Cypern wurden 34 Millionen Mark nach Rom abgeführt, wobei möglicherweise der Geschäftsführer, der als ehrlich berühmte Cato, eine beträchtliche Summe noch in seine eigene Tasche geleitet hat. Selbst Brutus, der ewig nach den Worten Shakespeares als der ehrenwerte Mann fortleben wird, verlangte einen Zins von 48%; um das Geld einzutreiben, wurde eine Kavallerieabteilung abgesandt. Überhaupt war Brutus schon allein gegen seine Freunde roh und hoch fahrend, gefühllos aber und hartherzig gegen seine Schuldner. Und solchen Leuten diente Cicero, den man mit Fug den heutigen Anwälten eines Trusts vergleichen kann. Auch er fand seinen Nutzen dabei. Er hat trotz einer recht verschwenderischen Lebensführung Millionen aufgespeichert.

Wann immer das alte Rom durch die Macht der Waffen seinen Besitz erweitert und das römische Weltreich um eine neue Provinz bereichert hatte, dann begann für die herrschsüchtige und unersättliche Geldaristokratie der ewigen Stadt eine Zeit der Ernte, und in kurzer Frist war alles Land, aller Landbesitz aufgesogen, die Finanzmagnaten hatten ihren Reichtum vergrößert und die Zahl ihrer Sklaven vermehrt. Es waren gewaltige Vermögen, die auf diese Weise aufgehäuft wurden. Atticus, der Freund des Cicero, verfügte über eine Rente von rund zwei Millionen Drachmen, und zur Zeit des Augustus häufte der Augure Lentulus ein Vermögen von über achtzig Millionen in kurzer Zeit auf. Den gleichen Reichtum erwarb Narcissus, der berühmte kaiserliche Freigelassene, und Seneca, der gelassene Philosoph, hinterließ bei seinem Tode ein Vermögen von weit über fünfzig Millionen. Die reichsten Senatoren hatten zur Zeit der ersten Kaiser, eine Rente von durchschnittlich zwei bis drei Millionen. Dieser Überfluß an Reichtümern drängte finanzielle Bedächtigkeit in den Hintergrund, und führenden Politikern gewährte man gern riesige Darlehn. So konnte Cäsar eine Schuldenlast von 5 1/2 Millionen anhäufen, die Schulden des Antonius beliefen sich auf acht Millionen, und Milon hatte seinen Kredit bis zu vierzehn Millionen ausgenutzt. Das rasche Zufiießen des Geldes stumpfte die Sinne ab, man wurde sorglos, und viele steinreiche Männer ruinierten sich durch die unerhört prunkvollen Bankette, die sie aus Freude am Glanze ihren Freunden gaben. Nicht selten wurden für irgend einen exotischen Fisch, der in Rom schwer zu erlangen war, 2000 Mark bezahlt. Aber daneben blühte der Wucher, eine Verzinsung, die heute vom Strafgesetzbuch geahndet würde, war ortsüblich, ja wenn man für verliehenes Geld drei oder vier Prozent Zinsen für den Monat beanspruchte, galt das als völlig normal. Brutus, der wirklich als ehrenwerter Mann berühmt war, verlangte 48 Prozent, und Atticus war keineswegs weniger selbstlos. Die Pächter der Staatseinnahmen in Asien, die unter Sulla der Republik ein Darlehn von 100 Millionen gegeben hatten, erhielten nach zwölf Jahren 600 Millionen zurückgezahlt.

In dieser kapitalistischen Welt entstand eine große Kultur. Man hat es noch immer gesehen, daß erst Reichtum das Aufkommen von Geschmack und Verfeinerung ermöglicht. Kunst und Schrifttum erlebten erst jetzt in Rom ihre Blütezeit. Gewiß, es haftete der Entwicklung bereits etwas Dekadentes an. Aber auch mit der vollen Entfaltung der Rose beginnt zugleich ihr Verfall; sie fängt an zu welken. Auch vor der französischen Revolution gingen Korruption, Sittenlosigkeit und die Entfaltung höchsten Genies Hand in Hand.

Um die römische Kultur zu beurteilen, muß man sich jedoch erinnern, daß bisher Italien völlig unter dem Banne der Hellenen gestanden hat. Auch in die Zeit Casars und Ciceros ragt noch der Einfluß der Hellenen hinein. Noch immer gilt Athen als die Mutter aller Bildung; noch wird griechisch in ganz Unteritalien und Sizilien, sowie in der Gegend von Neapel von der Bevölkerung gesprochen, noch werden einzelne Werke von hervorragenden Römern auf griechisch verfaßt. Langsam aber unwiderstehlich machte sich jetzt indessen eine einheimische römische Kultur geltend. Die Art des Römers war ja keineswegs auf die Künste des Friedens gerichtet. Sein Ehrgeiz ging darauf, die Welt auszubeuten und zu beherrschen. Künstler und Literaten waren für ihn Federfuchser und Windbeutel. Sie standen den Griechlein (graeculi), wie sie verächtlich hießen, gegenüber, wie ungefähr preußische Offiziere der Friderizianischen Zeit einem französischen Operettendichter, oder bestenfalls wie der große König selbst einem Voltaire, dessen Schwächen später wenigstens er mit beißendem Spotte bloßstellte. Nur allmählich erkannten die Römer, daß sie noch viel zu lernen hatten, bevor sie eine wirklich große Nation würden. Allerdings, ihre Begabung war recht einseitig. Auf weiten Gebieten des Wissens und der Kunst haben sie denn auch niemals etwas Hervorragendes geleistet, und niemals ist ihnen ein Zeitalter erblüht, das sich mit dem des Perikies hätte messen dürfen. Merkliches Talent hatten sie jedoch für Satire und Rhetorik, obzwar auch darin ein Aristophanes und ein Demosthenes weit vorzüglicher waren. Unbestritten Großes wirkten sie nur in der Baukunst. Die Architektur liegt großen Eroberervölkern ganz besonders. Seldschukken und Mongolen, wie die Osmanen, Völker mithin, die für roh und barbarisch gelten, haben grandiose bauliche Schöpfungen hinterlassen. Die römischen Bauten tragen den Stempel der Herrschaft an sich. Sie sind großzügig in Plan und Ausführung, gediegen in ihrem Material, weiträumig in der Anlage und doch wohl gedacht in ihren Verhältnissen. Sie haben denn auch die Jahrtausende überdauert und legen in Italien selbst, wie in den Provinzen, in Nordafrika, Frankreich und Westdeutschland, Zeugnis ab von der gewaltigen Kraft der Erbauer. Noch ein anderes Gebiet haben Eroberer stets mit Erfolg gepflegt, die Geschichtsschreibung. Wie Mongolen und Tataren, so sind auch die Römer in ihr groß gewesen und stehen darin kaum den Griechen nach. Die Zahl freilich hervorragender Historiker ist nicht beträchtlich. Sallust, Cäsar, Tacitus — damit ist die Reihe erschöpft. Die philosophische Geschichtsschreibung aber, die Herausarbeitung großer Entwicklungsreihen, das Betonen des Universalen, wie das Thuky-dides, Polybios, Poseidonios verstanden, fehlt den Römern fast gänzlich. Nur Seneka gibt verdünnte Proben davon. In der Lyrik haben die Lateiner zweierlei Gutes hervorgebracht. Horaz ist hervorragend in der Kunst, praktische Lebenserfahrung zu einem kurzen Spruche auszumünzen. Das Liebes- und Stimmungsgedicht findet in Katull, dessen keltisches Blut nicht zu vergessen ist, seinen bedeutendsten Meister.

Es ist nicht zufällig, daß zu derselben Zeit wie Rom, so auch China einen mächtigen, kulturellen Aufschwung erlebt. In beiden Ländern gab der aufstrebende Imperialismus die Unterlage. Die Kaiser der Han-Dynastie bauten gediegene, dauerhafte Straßen, fast wie Römerstraßen. Sie begünstigten Verkehr und Handel, sie brachten China zu wirtschaftlicher Blüte. Sie begünstigten freilich auch den Militarismus und führten Luxus und Üppigkeit ein. Sie brachen so manches Bollwerk der Freiheit und nivellierten, aber sie kolonisierten und waren Mehrer des Reiches. Das alte China, das sich nur vom Hoangho zum Jangtse erstreckt hatte, war schon unter den Tsin auf das Dreifache ausgedehnt; unter den Han wuchs es zu einer Territorialmacht an, die einigermaßen mit ganz Ostasien außer den Inseln gleichbedeutend war. Auf Grund solcher materieller Blüte konnte sich denn auch eine reichere Geisteskultur entfalten. Wie in Rom wurden große Bauten ausgeführt.

In die Zeit der Han ist wohl die große Spaltung, die bis zum heutigen Tage andauert, zwischen der Gruppe der nordchinesischen und der südchinesischen Sprachen zu verlegen. Im Ganzen sind zwar diese Sprachen einheitlicher als die Mundarten der Neger, der Melanesier und der Kas, aber sie sind nicht so einheitlich wie die der Arier, wobei man allerdings von Halbariern, wie Armeniern und Albanern absehen muß. Den Zwiespalt zwischen Nord und Süd in China mögen drei Wörter erläutern. Die Zahl zwei ist im Norden das unerklärte ör, im Süden ni; Fluß ist im Norden ho, wie in dem Hoangho, in den mandschurischen, während des letzten Krieges so oft genannten Flüßen Teitseho und Teiho; im Süden heißt er Kiang, wie im Jangtse-Kiang und im Westfluße, dem Si-kiang. Endlich ist Mensch im Norden jin, im Süden lang.

Herrschgewalt ist auch Kulturgewalt. Zugleich mit der äußeren Ausdehnung der Herrenvölker konnte, wie berührt, auch ihre innere Entwicklung eine glänzende Blüte entfalten. China, dessen Altertum ja so maßlos überschätzt worden ist, sah erst jetzt den Beginn einer wirklichen Malerei, brachte erst jetzt eine Baukunst von Belang hervor, und nicht minder eine leistungsfähige Wissenschaft. Auch wurden nun jene breiten und bequemen Straßen gebaut, die einen regeren Verkehr ermöglichten, während der eeverkehr noch viel später einsetzte. Der erste Geschichtsschreiber Ostasiens, der den Namen verdient, blühte um 90 v. Chr. Es war Szemasien. Er lebte also nur ein Menschenalter vor Cäsar und Sallust. Auch Rom begann erst jetzt seine berühmten Bauten aufzuführen. Es erlebte eine Blüte der Beredsamkeit, der Dichtung, der Geschichtsschreibung und derWissenschaft. Die Hindu aber sammelten die großen Erinnerungen ihres Volkes in dem gewaltigen Epos Mahabharata, dem umfangreichsten, das die Weltgeschichte kennt. Es hat über hunderttausend Verse. Der Grammatiker Panini, der den kürzesten Stil seiner Gilde hat —

„den Weisen erfreut die Ersparnis einer Silbe mehr, als die Geburt eines Sohnes“ —

fand feste Gesetze für die Formen der Sprache. Allein noch ragte kein einziges jener Bauwerke zum Himmel, die wir heute auf dem Boden Indiens bewundern. Nur auf Ceylon wurden Stupas angelegt, deren Reste bis heute dauern. Dasselbe Ceylon erzeugte eine Chronik, die, bei dem schwachen historischen Sinne der Hindu, nebst einer Chronik Kaschmirs, für lange hinaus die einzige geblieben ist. Die Bildung Ceylons erwuchs ganz im Rahmen des Buddhismus. Die Lehre des Buddha gewann nun allmählich größere Verbreitung. Sie drang in Assam, in Afghanistan und sogar im Tarimbecken vor. Die Perser sammelten zunächst ihre religiösen Erinnerungen, und zwar im Zendavesta, dessen endgültige Zusammenstellung jedoch erst unter den Sassaniden erfolgte. Fernerhin tauchen vereinzelte Ansätze dazu auf, die alten Heldensagen wieder zu beleben, die dann viel später, ebenfalls unter den Sassaniden, zu dem „Königsbuche“ vereinigt wurden. Als Bauwerke waren die Schahpaläste zu Ktesiphon berühmt. Auf dem chinesischen Karawanenwege durch Fergana wanderten persische Waren, persische Kunst und persische Weltgedanken nach Ost- und Nordasien. Selbst die feindlichen Juetschi wurden sehr bald verpersert. Zum mindesten übernahm ihr Oberhäuptling den alten Titel Schahanschah, König der Könige, und nahm in sein Pantheon verschiedene persische Gottheiten auf.

Text aus dem Buch: Männer, Völker und Zeiten, eine Weltgeschichte in einem Bande, Verfasser: Wirth, Albrecht.

Siehe auch:
Männer, Völker und Zeiten – Anfänge
Der alte Orient und Griechenland
Arier und Chinesen
Juden und Phönizier
Feudalherrschaften in China, Indien, Vorderasien und Hellas
Homer
Assyrer und Perser
Religionsstifter und Philosophen
Perserkriege
Peloponnesischer Krieg
Anfänge Roms
Politischer Niedergang Athens
Alexander der Große
China und Rom
Punische Kriege
Der Staatsbegriff im Altertum
Kelten und Romanen
Hellenismus
Wuti und Cäsar