Na, Klein-Lieschen, ob du wohl die Schürze jetzt mal aus dem Mund nimmst – bist doch sonst nicht so schüchtern?

Arbeitsmaiden und Kinder — das beides läßt sich nicht trennen, denn kaum sind die Arbeitsmaiden in ihr neues Lager im Dorf eingezogen, da sind auch schon die ersten Kleinen da — ein wenig scheu noch und schüchtern sind sie, aber da gibt es bald so vieles, dem ein Kinderherz nicht lange widerstehen kann: beim Einkäufen darf man mitgehen — abends singen die Arbeitsmaiden immer so schön an der Linde vor dem Lager, und sonntags zeigen sie den Kindern feine Spiele — am schönsten aber ist es, wenn sie Märchen und Geschichten erzählen!

„- und da kamen viele, viele Soldaten anmarschiert, und sie sangen und winkten allen Kindern auf der Straße zu – – seht Ihr?“
Die Arbeitsmaid mit Ihren Schützlingen im NSV.-Kindergarten.

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3. Reich

Und wieder steige unsre Fahne auf.
Hoch übers ganze Lager soll sie weh’n.
Wir wollen wieder unserm Tageslauf
Mit frohem Mute heut entgegenseh’n.

– Die Fahne grüßt das junge Morgenlicht
und jeden, der ein fröhlich Herz gewann.
Ein froher Mut macht leichter jede Pflicht.
So laßt uns froh ans Werk denn gehn:
Fangt an!

Arbeitsmaid Anneliese Jasse, Lager Marienrachdorf

Jeden Morgen, ehe die Arbeitsmaiden zu ihren Bauern gehen, ist Appell — mit blauem Kleid, rotem Kopftuch und der Windjacke steht der „Außendienst“ bereit und wird von der Lagerführerin und der Führerin vom Dienst verabschiedet. Ein Teil der Arbeitsmaiden bleibt im Lager und arbeitet im Haus, in der Küche, in der Waschküche und im Garten.

 

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3. Reich

3. Reich Abbildungen

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