Abbildungen Weltgeschichte

Das Wort „Pommern“ entstand einmal aus „po morju“, das bedeutet „am Meere“. Für Hunderttausende deutscher Menschen aus allen Gauen des Reiches, die am goldhellen Sandstrand von Pommern und Rügen selige Sonnenstunden verbrachten und aus den schäumenden Wellen der Ostsee Kraft, Gesundheit und Schönheit für ihren Körper eroberten, ist Pommern das Land am Meer geworden, auch ohne daß sie um die Herkunft seines Namens gewußt hätten. Pommerns Gäste aus dem Binnenland staunten von den in Deutschland einzigen, gewaltigen, weißleuchtenden Kreidefelsen von Stubbenkammer in die unendliche Weite des Meeres hinub, dunkel umrauscht von der Brandung, aber auch von der Wipfelbrandung der herrlichen Buchenwälder der Stubnitz, die im Frühling Milliarden winziger Knospenflämmchen entzünden. Sie wanderten wohl auch in tiefer Einsamkeit an den Steilküsten oder an den weiten Strandbögen von Usedom und Wollin mit ihrem reichen Bäderkranz; sie schlummerten, von Möwen umflogen, zwischen Fischernetzen und Fischerbooten auf den Dünen, und immer war Glanz, Friede und Lieblichkeit um sie. Denn heiter und lachend schön ist die pommersche Sommerlandschaft, am Meere gekennzeichnet von Pommerns strahlenden Wappenfarben, weiß und blau. Weiß die leuchtenden Kreideklippen, weiß die Dünen, tiefblau das Meer und tiefblau der Himmel mit den schwer gelagerten weißen Wolken am Horizont.

Read More Pommern – das Land am Meer

Leitgedanken