Schlagwort: Bewaffnung

Im Urteil des New Yorker Polizeikommissars RICHARD ENRIGHT.

Polizeikommissar RICHARD ENRIGHT hat sich in Berlin bereits in Worten höchsten Lobes über die dortige Polizei geäussert; er war Augenzeuge der grossen Demonstration „zum Schutze der Republik“, er sah die Hunderttausende in musterhafter Ordnung und mit tiefem Ernste gegen die Intriguen und Ränke der monarchischen Klique protestieren und bewunderte die Massen, die ohne nennenswertes Polizeiaufgebot, selbst dafür sorgten, dass keinerlei Ruhestörungen oder Ausschreitungen vorkamen. Das amerikanische Volk ist bekannt für seine tadellose Haltung bei Massendemonstrationen und grossen Ansammlungen; Kommissar Enright hielt indessen mit seinem Lob für die Berliner nicht zurück, weil dort diese „Selbstzucht“ der Massen fast ohne jede Polizeiaufsicht geschah, während hier doch immer der Blaurock dabei sein muss, wenn auch nur pro forma.

Kommissar Enright hat die Berliner Polizei während seines Aufenthaltes bis in’s Kleinste studiert und die Summe seines Studiums im folgenden zusammengefasst:

„Ich traf am 2. Juli in Berlin ein, gerade rechtzeitig, um der grossen Protestkundgebung gegen die monarchischen Umtriebe am 4. Juli beizuwohnen.

An diesem Tage wurde in allen Geschäften um ein Uhr mittags der Betrieb eingestellt, und Eisen- und Strassenbahnarbeiter, Droschkenkutscher, Kellner, Küche, Büro- und andere Angestellte gingen bis 6 Uhr abends an den Streik.

Deutsch-Amerikaner

In der Frühzeit seiner Entwicklung bildete das Kriegsflugzeug mit seiner Bewaffnung noch keine vollkommene Einheit. Das Flugzeug war zuerst entstanden mit dem einzigen Zweck, sich im Luftraum bewegen zu können, und erst später hatte es, nachdem seine militärische Bedeutung feststand, Waffen als erwünschte Beigabe erhalten. Heute bilden das Kriegsflugzeug und seine Waffen eine unlösbare Einheit. Bauform des Flugzeuges und Bewaffnung sind aufeinander abgestimmt; das Wichtigste sind die Waffen, das Flugzeug selbst ist nur das Mittel, um sie an den Feind zu bringen. Grundsätzlich sind zu unterscheiden: Bordwaffen und Abwurfwaffen. Erstere sind Schußwaffen, die der Bekämpfung von Luft-und Erdzielen dienen; zu den letzteren zählen in der Hauptsache die Bomben mit den dazugehörigen Abwurfeinrichtungen.

Bordwaffen.

Als Schußwaffen für Flugzeuge sind nur selbsttätig arbeitende Maschinenwaffen tauglich. Da infolge der hohen Fluggeschwindigkeiten das Schießen vom Flugzeug aus auf ein bestimmtes Ziel sich im allgemeinen in sehr kurzer Zeit abspielt, kann die gewünschte Feuerwirkung nur durch hohe Feuergeschwindigkeit und eine Vielzahl von Waffen erreicht werden. Besonders starre Waffen werden daher meist in mehrfacher Anzahl angeordnet, und auch bewegliche Waffen werden neuerdings immer häufiger in Mehrfachlafetten zusammengefaßt eingebaut, um die Feuerwirkung zu vervielfachen.

Als Bordwaffen finden Verwendung luftgekühlte Maschinengewehre (MG.) bis zu einem Kaliber von rund 8 mm und überschwere Mg.s bis zu einem Kaliber von etwa 13,7 mm. Diese Maschinenwaffen verfeuern Vollgeschosse mit einer Feuergeschwindigkeit von 1000 bis 1200 Schuß je Minute.

Zum Überprüfen der Schußlage ist es üblich, in die Munition in regelmäßigen Abständen Leuchtspurgeschosse einzustreuen. Die Wirkung der kleinkalibrigen Maschinenwaffen ist gegen lebende Ziele ausreichend, aber nicht immer gegen tote Ziele, wie z. B. Fahrzeuge und Flugzeuge.

Aus diesem Grunde ist man bereits im Weltkriege dazu übergegangen, Maschinenkanonen (MK.) als Bordwaffen heranzuziehen, und zwar überwiegend vom Kaliber 20 mm. Diese Kanonen verfeuern mit empfindlichen Aufschlagzündern versehene Sprenggeschosse, die beim Auf treffen zerspringen und weitaus stärkere Zerstörungen anrichten als Treffer kleinkalibriger Vollgeschosse. Flugzeuge, die von solchen Sprenggeschossen getroffen werden, erleiden mindestens schwere Beschädigungen, wenn sie nicht sofort der Vernichtung anheimfallen. Seitdem die zunehmenden Abmessungen der Kampfflugzeuge in Verbindung mit dem Übergang zur Ganzmetallbauweise die Wirkung kleinkalibriger Vollgeschosse immer mehr herabgesetzt haben, ist die Flugzeugkanone in den Vordergrund getreten. Sie bildet besonders bei Jagdflugzeugen, deren wichtigste Aufgabe die Bekämpfung feindlicher Kampfflugzeuge ist, die Hauptbewaffnung. Bei Beginn dieses Krieges verfügte die deutsche Luftwaffe fast allein über Jagdflugzeuge mit Kanonenausrüstung ; ihr britischer Gegner ist erst sehr viel später zur Verwendung von Flugzeugkanonen übergegangen.

Bild:
1. Generalfeldmarschall im Feldanzug
2. Major (Flakartillerie) im Paradeanzug
3. Leutnant (Luftnachrichtengruppe) im Feldanzug
4. Stabsfeldwebel (Fliegertruppe) im Dienstanzug

Siehe auch:
Alarm im Feldflughafen
Fliegerprüfung auf „Herz und Nieren“
BV 138 : Das neue Flugboot für Seeaufklärung
Straßenkampf – Fallschirmjäger erobern eine Stadt
Die brennende Stadt: Der deutsche Großangriff auf Southampton
Wir jagen Panzer
Wie die Luftwaffe einer Großstadt den Lebensnerv abschneidet
Der Feldpostbrief
Flak auf Skiern
Angriff !
Fliegerschützen auf der Schulbank
Bunker, Stollen, Panzertürme
Flak sinkt in die Erde
Die Deutsche Wehrmacht-Gedenktage der Luftwaffe
Die Deutsche Wehrmacht-Luftnachrichtentruppe
Die Deutsche Wehrmacht-Flakartillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Seeflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Jagdflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Kampfflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Aufklärungsflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Bodentruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Sonderausbildung
Die Deutsche Wehrmacht-Torpedo u. Torpedoboot
Die Deutsche Wehrmacht-Schiffsartillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben II
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben III
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben IV
Die Deutsche Wehrmacht-Kriegsschiffe
Die Deutsche Wehrmacht-Kriegsschiffe II
Die Deutsche Wehrmacht-Führung-Tradition-Parade
Die Deutsche Wehrmacht-Kasernenleben
Die Deutsche Wehrmacht-Kasernenleben II
Die Deutsche Wehrmacht-Ausbildung
Die Deutsche Wehrmacht-Ausbildung II
Die Deutsche Wehrmacht-Ausbildung III
Die Deutsche Wehrmacht-Infanterie
Die Deutsche Wehrmacht-Infanterie II
Die Deutsche Wehrmacht-Infanterie III
Die Deutsche Wehrmacht-Kavallerie
Die Deutsche Wehrmacht-Kavallerie II
Die Deutsche Wehrmacht-Artillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Artillerie II
Die Deutsche Wehrmacht-Pionierdienst
Die Deutsche Wehrmacht-Pionierdienst II
Die Deutsche Wehrmacht-Nachrichtendienst
Die Deutsche Wehrmacht-Nachrichtendienst II
Die Deutsche Wehrmacht-Gebirgstruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Kraftfahrtruppen-Motorisierung
Die Deutsche Wehrmacht-Kraftfahrtruppen-Motorisierung II
Die Deutsche Wehrmacht-Kraftfahrtruppen-Motorisierung III
Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver
Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver II
Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver III
Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver IV
Die Deutsche Wehrmacht-Ehrung der Fahnen der alten Armee
Die Deutsche Wehrmacht-Kesselpauker
Die Deutsche Wehrmacht-Fahnenkompanie
Die Deutsche Wehrmacht-Posten am Ehrenmal
Die Deutsche Wehrmacht-Parademarsch der Artillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Parade der Panzertruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Wachablösung am Brandenburger Tor
Die Deutsche Wehrmacht-Feierlicher Zapfenstreich
Die Deutsche Wehrmacht-Einzug der Rekruten
Die Deutsche Wehrmacht-Empfang von Bettwäsche und Eßgeschirr
Die Deutsche Wehrmacht-Zum ersten Essen in der Kaserne
Die Deutsche Wehrmacht-Bettenbauen
Die Deutsche Wehrmacht-Einkleidung auf Kammer
Die Deutsche Wehrmacht-Fahneneid

3. Reich Wehrmacht