Verzeichnis der 262 Abbildungen unten.






































































































































































































































































Verzeichnis der Abbildungen:

Admiral Graf Spee
Aufklärungsflugzeug-Wehrmacht
Bettwäsche-Wehrmacht
Ehrung der Fahnen der alten Armee
Fahnenkompanie
Feldküche-Wehrmacht
Flaggensignale-Wehrmacht
Flakartillerie-Wehrmacht
Flakbatterie-Wehrmacht
Fliegerdeckung-Wehrmacht
Gorch Fock
Jagdflugzeuge-Wehrmacht
Jagdflugzeug-Wehrmacht
Jagdgeschwader-Richthofen
Kampfflugzeug-Wehrmacht
Kesselpauker
Lastkraftwagen-Wehrmacht
Maschinengewehr-Wehrmacht
Motorradfahrer-Wehrmacht
Panzerabwehrgeschütz-Wehrmacht
Panzerkampfwagenverband-Wehrmacht
Panzerkampfwagen-Wehrmacht
Panzerschiff-Deutschland
Panzerschiff-Wehrmacht
Panzertruppen-Parade
Pferdereiter-Wehrmacht
Posten am Ehrenmal
Rekruten-Wehrmacht
Richthofen-Grab
Scheinwerfer-Wehrmacht
Schifferklavier
Seeaufklärungsflugzeuge-Wehrmacht
Tarnung-Wehrmacht
Taucher-Wehrmacht
Torpedo-Wehrmacht
U-Boot-Ehrennmal
U-Boot-Kieler Förde
Wachablösung-Brandenburger Tor
Wehrmacht-10-cm-Kanone
Wehrmacht-Äquatortaufe
Wehrmacht-Artillerie
Wehrmacht-Artillerieleitung
Wehrmacht-Artillerieschütze
Wehrmacht-Artilleristen
Wehrmacht-Aufklärung
Wehrmacht-Aufklärungsabteilung
Wehrmacht-Aufklärungsflugzeug
Wehrmacht-Bäckerbetrieb
Wehrmacht-Bahntransport
Wehrmacht-Bär
Wehrmacht-Baumbeobachtung
Wehrmacht-Baumsperre
Wehrmacht-Befehlsstelle
Wehrmacht-Befehlsübermittlung
Wehrmacht-Bekleidungshandwerk
Wehrmacht-Bettenbauen
Wehrmacht-Blinktrupp
Wehrmacht-Bodenfunkstelle
Wehrmacht-Bootsmanöver
Wehrmacht-Bordflugzeug
Wehrmacht-Brieftauben
Wehrmacht-Brieftaubenschlag
Wehrmacht-Brückenbau
Wehrmacht-Brückenkolonne
Wehrmacht-Brückenträger
Wehrmacht-Brückenunterstützung
Wehrmacht-Deckwaschen
Wehrmacht-Ehrenmal
Wehrmacht-Einkleidung
Wehrmacht-Entfernungsmesser
Wehrmacht-Entfernungsmessung
Wehrmacht-Exerzieren
Wehrmacht-Fahneneid
Wehrmacht-Fahnenverleihung
Wehrmacht-Feldhaubitze
Wehrmacht-Fernerkundung
Wehrmacht-Fernsprechkabel
Wehrmacht-Fernsprechleitung
Wehrmacht-Fernsprechleitungen
Wehrmacht-Fernsprechleitungsbau
Wehrmacht-Fernsprechvermittlung
Wehrmacht-Feuer
Wehrmacht-Feuerkampf
Wehrmacht-Feuerstellung
Wehrmacht-Flaggensignal
Wehrmacht-Flakwaffen
Wehrmacht-Fliegersicherung
Wehrmacht-Floß
Wehrmacht-Flottenbegleiter
Wehrmacht-Flottenparade
Wehrmacht-Flugdisziplin
Wehrmacht-Flugschule
Wehrmacht-Flugzeugkanzel
Wehrmacht-Flugzeugkennzeichen
Wehrmacht-Flugzeugkommunikation
Wehrmacht-Flugzeugmaschinengewehr
Wehrmacht-Flugzeugpersonal
Wehrmacht-Flugzeugstaffel
Wehrmacht-Flugzeugträger
Wehrmacht-Flußübergang
Wehrmacht-Friedensbiwak
Wehrmacht-Führerbesuch
Wehrmacht-Funkanlage
Wehrmacht-Funkstation
Wehrmacht-Funkstelle
Wehrmacht-Funkunterricht
Wehrmacht-Funkwagen
Wehrmacht-Gasmaske
Wehrmacht-Gebirgsgeschütz
Wehrmacht-Gebirgsjäger
Wehrmacht-Gefechtsschießen
Wehrmacht-Generaladmiral
Wehrmacht-Geschützreinigen
Wehrmacht-Geschützreinigen II
Wehrmacht-Gespannexerzieren
Wehrmacht-Gewehr
Wehrmacht-Gewehranschlagsarten
Wehrmacht-Gewehrpyramiden
Wehrmacht-Gewehrschütze
Wehrmacht-Gleitschutzkette
Wehrmacht-Gorch Fock
Wehrmacht-Handflaggen
Wehrmacht-Handgranaten
Wehrmacht-Handgranatenkampf
Wehrmacht-Haubitzbatterie
Wehrmacht-Hindernisbahnen
Wehrmacht-Hindernislauf
Wehrmacht-Hochgebirgsjäger
Wehrmacht-Hufbeschlag
Wehrmacht-Infanteriefeuer
Wehrmacht-Infanteriegepäck
Wehrmacht-Infanteriegeschütz
Wehrmacht-Infanteriegeschützkompanie
Wehrmacht-Infanteriespitze
Wehrmacht-Infanterist
Wehrmacht-Jagdflieger
Wehrmacht-Jagdstaffel
Wehrmacht-Kampfflugzeugverband
Wehrmacht-Kampfstaffel
Wehrmacht-Kanoniere
Wehrmacht-Kartoffeln
Wehrmacht-Kaserne
Wehrmacht-Kavallerie
Wehrmacht-Kavallerie MG.
Wehrmacht-Kavallerie II
Wehrmacht-Klarinettensolo
Wehrmacht-Kradschützen
Wehrmacht-Kraftfahrkampftruppe
Wehrmacht-Kraftsäge
Wehrmacht-Kraftwagenkolonne
Wehrmacht-Kreuzer
Wehrmacht-Kriegsbrücken
Wehrmacht-Kriegsschiff
Wehrmacht-Kübelwagen
Wehrmacht-Küche
Wehrmacht-Küstengeschütz
Wehrmacht-Leichte Batterie
Wehrmacht-Leichtes Maschinengewehr
Wehrmacht-LMG
Wehrmacht-Luftkampf
Wehrmacht-Malen
Wehrmacht-Mannschaftstransportwagen
Wehrmacht-Marineluftstreitkräfte
Wehrmacht-Marschpausen
Wehrmacht-Marschübung
Wehrmacht-Maschinengewehrwagen
Wehrmacht-Maschinentelegraph
Wehrmacht-Matrose
Wehrmacht-Matrosen
Wehrmacht-Matroseninfanterieangriff
Wehrmacht-Meldehunde
Wehrmacht-MG
Wehrmacht-Minensuchboot
Wehrmacht-Minensuchflottille
Wehrmacht-Minenwerfer
Wehrmacht-Mittelartillerie
Wehrmacht-Motorbootförderwagen
Wehrmacht-Motorenwartung
Wehrmacht-Motorisierte Artillerie
Wehrmacht-motorisierte Kanone
Wehrmacht-Motorradfahrer
Wehrmacht-Mündungspropfen
Wehrmacht-Munitionswagen
Wehrmacht-Nachtgefecht
Wehrmacht-Nachrichtenleute
Wehrmacht-Nachrichtenmittel
Wehrmacht-Nachtschießen
Wehrmacht-Nebelgeschosse
Wehrmacht-Nürnberg
Wehrmacht-Offiziersnachwuchs
Wehrmacht-Packpferd
Wehrmacht-Panzerabwehrkanone
Wehrmacht-Panzerkampfwagen
Wehrmacht-Panzerspähwagen
Wehrmacht-Parademarsch
Wehrmacht-Peilanlage
Wehrmacht-Pferde
Wehrmacht-Pferde II
Wehrmacht-Pferdeausbildung
Wehrmacht-Pferdemarsch
Wehrmacht-Pferdereiter
Wehrmacht-Pferdeschuß
Wehrmacht-Pferdeübungen
Wehrmacht-Pioniere
Wehrmacht-PKW
Wehrmacht-Ponton
Wehrmacht-Preßlufthammer
Wehrmacht-Radfahrverbände
Wehrmacht-Reifenreparatur
Wehrmacht-Reitübungen
Wehrmacht-Rudern
Wehrmacht-Sanitätsmannschaften
Wehrmacht-Scheibenschlepper
Wehrmacht-Scherenfernrohr
Wehrmacht-Schießübungen
Wehrmacht-Schiffstau
Wehrmacht-Schlauchboot
Wehrmacht-Schulkreuzer
Wehrmacht-Schützengraben
Wehrmacht-Schwere Haubitze
Wehrmacht-Schwimmen
Wehrmacht-Seeflugzeug
Wehrmacht-Signale
Wehrmacht-SMG
Wehrmacht-Soldatenspind
Wehrmacht-Soldatenverpflegung
Wehrmacht-Sportübungen
Wehrmacht-Staffelkeil
Wehrmacht-Startdienst
Wehrmacht-Stechbahn
Wehrmacht-Steg
Wehrmacht-Stiefelappell
Wehrmacht-Tarnung
Wehrmacht-Taucher
Wehrmacht-Technik
Wehrmacht-Tiefangriff
Wehrmacht-Torpedo
Wehrmacht-Torpedoboot
Wehrmacht-Torpedodaten
Wehrmacht-Torpedokampf
Wehrmacht-Torpedorohr
Wehrmacht-Torpedozielapparat
Wehrmacht-Tragetier
Wehrmacht-Treibladungen
Wehrmacht-Treibstoff
Wehrmacht-Turnierreiter
Wehrmacht-U9
Wehrmacht-U-Boot
Wehrmacht-Übung
Wehrmacht-Unterricht
Wehrmacht-Verpflegung
Wehrmacht-Veterinär
Wehrmacht-Voltgieren
Wehrmacht-Waffengattungen
Wehrmacht-Waffenmeisterei
Wehrmacht-Waffentraining
Wehrmacht-Weihnachten
Wehrmacht-Wetterdienst
Wehrmacht-Wettsegeln
Wehrmacht-Winter
Wehrmacht-Wohndeck
Wehrmacht-Zapfenstreich

3. Reich Wehrmacht 300 deutsche Wehrmachtsbilder Abbildungen

Die Entwicklung besonderer Waffen zur Bekämpfung von Flugzielen wurde in Deutschland bereits längst vor dem Weltkriege aufgenommen. Weil damals das Flugzeug als Waffe noch keine Bedeutung besaß, sollten die in jener Zeit geschaffenen Sonderwaffen vorzugsweise der Bekämpfung von Ballonen und Luftschiffen dienen; sie trugen daher auch die Bezeichnung „Ballonabwehrkanonen“. Als Grundlage dienten die beim Heer verwendeten leichten Feldgeschütze, denen durch besondere bauliche Ausgestaltung ein größeres Seiten- und Höhenrichtfeld gegeben wurde. . Aus diesen ersten Ballonabwehrkanonen entstanden später als vollkommen neue Waffen Flakgeschütze leichten und schweren Kalibers (Flak = Flugabwehrkanone). Bereits Ende des Weltkrieges waren leistungsfähige Flakwaffen vorhanden, die als unmittelbare Vorläufer der heute verwendeten Geschütze anzusprechen sind. Die grundlegenden Anforderungen an die Waffen der Flakartillerie sind: Leichte und schnelle Richtbarkeit nach allen Seiten, um den Bewegungen der heute sehr schnell fliegenden Flugziele nachkommen zu können; hohe Geschoßgeschwindigkeit, um die Flugzeit bis zum Ziel möglichst gering zu halten, damit das beschossene Ziel nur geringe Ausweichmöglichkeiten hat; hohe Feuergeschwindigkeit, damit in der kurzen Zeit, während derer ein vorbeifliegendes Ziel beschossen werden kann, möglichst viele Schüsse abgegeben werden können. Außerdem muß leichte Beweglichkeit gefordert werden, damit der Feuerschutz gegen Luftangriffe schnellstens da eingesetzt werden kann, wo es notwendig ist.

Kommandogerät.

Das Verfahren, nach dem das Schießen der schweren Flakartillerie erfolgt, ist anders, als es bei der Artillerie des Heeres üblich ist. Ein Flugzeug, das sidi mit großer Geschwindigkeit im Raum bewegt, kann nicht unmittelbar mit einem Geschütz anvisiert werden, da es sich während der Flugzeit des Geschosses unter Umständen einen Kilometer und mehr fortbewegt. Es -bleibt auch keine Zeit zum Einschießen auf das Flugziel, d. h. zum Verbessern der Richtwerte der Geschütze auf Grund der beobachteten Trefferlage, weil beim raschen Vorbeiflug ohnehin nur Zeit für die Abgabe weniger Schüsse vorhanden ist. Die Grundlage für das Schießen der schweren Flakgeschütze muß vielmehr eine genaue Zielvermessung bieten. Hierzu und zur Ausrechnung der Angaben, nach denen die Geschütze gerichtet werden müssen, dient das Kommandogerät.

Die Vermessung eines Flugzieles erfolgt laufend, und zwar durch immer wiederkehrende Messung der Entfernung, der Seiten- und Höhenrichtung des Zieles zum Geschütz bzw. zur Batterie. Nach diesen als „Ortungswerte“ bezeichneten Meßwerten kann ein Flakgeschütz jedoch nicht gerichtet werden, vielmehr muß es auf den Punkt im Raum feuern, an dem sich das Ziel nach Ablauf der Geschoßflugzeit befinden wird. Dieser Punkt wird „Vorhaltepunkt“ genannt. Die hierfür notwendigen Werte sind die Schußwerte.

Die Ermittlung der jeweiligen Entfernung des Flugzeuges von dei Batterie erfolgt u. a. mittels eines großen Entfemungsmeßgerätes durch einen Entfernungsmeßmann (E-Meßmann). Die Umwandlung dieser Werte (Ortungswerte = Werte für Entfernung, Seitenwinkel und Höhenwinkel) in die für den Vorhaltepunkt gültigen „Schußwerte“ (Seitenwinkel, Rohrerhöhung und Zünderstellung) besorgt das Kommandogerät, das grundsätzlich eine Art Rechenmaschine darstellt und die Durchführung notwendiger Rechenoperationen in kürzester Frist ermöglicht. Das Endergebnis dieser Rechnung sind die für das Richten der Geschütze erforderlichen Angaben über Rohrerhöhung und Seitenrichtung sowie über die Zünderlaufzeit. Alle diese Werte werden laufend auf elektrischem Wege an jedes Geschütz der Batterie gegeben. Das Kommandogerät berücksichtigt sogar die durch Wettereinflüsse bedingten Verbesserungen der Schußwerte.

Mit Hilfe des Kommandogerätes ist es möglich, die Flakgeschütze laufend gerichtet zu halten, so daß beim Feuerbefehl die Kanoniere lediglich die Patronen aus der Zünderstellmaschine zu nehmen, in das Rohr zu schieben und abzufeuem haben. Die während dieser Handhabung verstreichende Zeit wird bei der Angabe der Schuß-werte bereits im vorhinein berücksichtigt.

Siehe auch:
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Starre Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Bewegliche Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Anordnung der Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Abwurfwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Bomben
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Flugzeugtorpedos
Die Waffen der Flakartillerie-Schwere Flakgeschütze
Die Waffen der Flakartillerie-Leichte Flakgeschütze
Alarm im Feldflughafen
Fliegerprüfung auf „Herz und Nieren“
BV 138 : Das neue Flugboot für Seeaufklärung
Straßenkampf – Fallschirmjäger erobern eine Stadt
Die brennende Stadt: Der deutsche Großangriff auf Southampton
Wir jagen Panzer
Wie die Luftwaffe einer Großstadt den Lebensnerv abschneidet
Der Feldpostbrief
Flak auf Skiern
Angriff !
Fliegerschützen auf der Schulbank
Bunker, Stollen, Panzertürme
Flak sinkt in die Erde
Deutsche Kriegsflugzeuge
Die Notzeit der deutschen Luftfahrt

3. Reich Wehrmacht

Die Entwicklung besonderer Waffen zur Bekämpfung von Flugzielen wurde in Deutschland bereits längst vor dem Weltkriege aufgenommen. Weil damals das Flugzeug als Waffe noch keine Bedeutung besaß, sollten die in jener Zeit geschaffenen Sonderwaffen vorzugsweise der Bekämpfung von Ballonen und Luftschiffen dienen; sie trugen daher auch die Bezeichnung „Ballonabwehrkanonen“. Als Grundlage dienten die beim Heer verwendeten leichten Feldgeschütze, denen durch besondere bauliche Ausgestaltung ein größeres Seiten- und Höhenrichtfeld gegeben wurde. . Aus diesen ersten Ballonabwehrkanonen entstanden später als vollkommen neue Waffen Flakgeschütze leichten und schweren Kalibers (Flak = Flugabwehrkanone). Bereits Ende des Weltkrieges waren leistungsfähige Flakwaffen vorhanden, die als unmittelbare Vorläufer der heute verwendeten Geschütze anzusprechen sind. Die grundlegenden Anforderungen an die Waffen der Flakartillerie sind: Leichte und schnelle Richtbarkeit nach allen Seiten, um den Bewegungen der heute sehr schnell fliegenden Flugziele nachkommen zu können; hohe Geschoßgeschwindigkeit, um die Flugzeit bis zum Ziel möglichst gering zu halten, damit das beschossene Ziel nur geringe Ausweichmöglichkeiten hat; hohe Feuergesdiwin-digkeit, damit in der kurzen Zeit, während derer ein vorbeifliegendes Ziel beschossen werden kann, möglichst viele Schüsse abgegeben werden können. Außerdem muß leichte Beweglichkeit gefordert werden, damit der Feuerschutz gegen Luftangriffe schnellstens da eingesetzt werden kann, wo es notwendig ist.

Leichte Flakgeschütze.

Zur Abwehr tieffliegender, oder im Sturzflug angreifender Flugzeuge dienen in der Hauptsache leichte Flakgeschütze. Auch sie werden gelegentlich im Erdkampf eingesetzt, z. B. zur Panzerabwehr und zur Niederkämpfung schwerer Infanteriewaffen.

Bei der deutschen Flakartillerie finden leichte Flakgeschütze vom Kaliber 2 cm und 3,7 cm Verwendung. Ihre Lafetten lassen eine besonders leichte und schnelle Kichtbarkeit zu, tun auch sehr tieffliegenden und sich daher sehr rasch durch das Gesichtsfeld bewegenden Zielen folgen zu können. Es gibt leichte Flakgeschütze, bei denen mehrere Rohre in einer Lafette vereinigt sind. Derartige Zwillings- oder Vierlingsgeschütze besitzen eine außerordentlich hohe Feuerkraft.

Leichte Flakgeschütze sind Maschinenwaffen, die Reihenfeuer abgeben und kleine Granaten verfeuern. Die Geschosse sind mit empfindlichen Aufschlagzündern versehen, die sich, wenn sie ihr Ziel verfehlen, nach einer bestimmten Flugzeit von selbst zerlegen; hierdurch wird vermieden, daß sie beim Wiederauftreffen auf den Boden Schaden anrichten. Die Ziele werden durch optische und mechanische Visiereinrichtungen unmittelbar anvisiert, wobei das auf Grund der Entfernung des Zieles und seiner Fluggeschwindigkeit ermittelte Vorhaltemaß zu berücksichtigen ist. Da che Geschosse mit einem Leuchtsatz versehen sind, lassen sich ihre Flugbahnen an der Leuchtspur mit dem Auge verfolgen, so daß notfalls die Visiereinstellung verbessert werden kann.

Auch die leichten Flakwaffen sind mit wenigen Ausnahmen motorisiert. Sie werden im Kraftzug, d. h. an gelandegängige Kraftwagen angehängt, fortbewegt. In Sonderfällen sind leichte Flakgeschütze auch unmittelbar auf Kraftfahrzeugen aufgebaut (Selbstfahrlafetten).

Siehe auch:
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Starre Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Bewegliche Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Anordnung der Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Abwurfwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Bomben
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Flugzeugtorpedos
Die Waffen der Flakartillerie-Schwere Flakgeschütze
Alarm im Feldflughafen
Fliegerprüfung auf „Herz und Nieren“
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Flak sinkt in die Erde
Deutsche Kriegsflugzeuge
Die Notzeit der deutschen Luftfahrt

3. Reich Wehrmacht

Die Entwicklung besonderer Waffen zur Bekämpfung von Flugzielen wurde in Deutschland bereits längst vor dem Weltkriege aufgenommen. Weil damals das Flugzeug als Waffe noch keine Bedeutung besaß, sollten die in jener Zeit geschaffenen Sonderwaffen vorzugsweise der Bekämpfung von Ballonen und Luftschiffen dienen; sie trugen daher auch die Bezeichnung „Ballonabwehrkanonen“. Als Grundlage dienten die beim Heer verwendeten leichten Feldgeschütze, denen durch besondere bauliche Ausgestaltung ein größeres Seiten- und Höhenrichtfeld gegeben wurde. . Aus diesen ersten Ballonabwehrkanonen entstanden später als vollkommen neue Waffen Flakgeschütze leichten und schweren Kalibers (Flak = Flugabwehrkanone). Bereits Ende des Weltkrieges waren leistungsfähige Flakwaffen vorhanden, die als unmittelbare Vorläufer der heute verwendeten Geschütze anzusprechen sind. Die grundlegenden Anforderungen an die Waffen der Flakartillerie sind: Leichte und schnelle Richtbarkeit nach allen Seiten, um den Bewegungen der heute sehr schnell fliegenden Flugziele nachkommen zu können; hohe Geschoßgeschwindigkeit, um die Flugzeit bis zum Ziel möglichst gering zu halten, damit das beschossene Ziel nur geringe Ausweichmöglichkeiten hat; hohe Feuergesdiwin-digkeit, damit in der kurzen Zeit, während derer ein vorbeifliegendes Ziel beschossen werden kann, möglichst viele Schüsse abgegeben werden können. Außerdem muß leichte Beweglichkeit gefordert werden, damit der Feuerschutz gegen Luftangriffe schnellstens da eingesetzt werden kann, wo es notwendig ist.

Schwere Flakgeschütze.

Die Hauptwaffe der Flakartillerie ist das schwere Flakgeschütz. Es dient zur Bekämpfung hochfliegender Flugzeuge, d.h. von Flugzielen, die sich in Höhen von etwa über 1000 m bewegen.

Die schwere Flakartillerie der deutschen Luftwaffe ist in diesem Kriege auch vielfach im Erdkampf eingesetzt worden, vor allem zur Abwehr von Panzerkampfwagen und zur Niederkämpfung von Befestigungsanlagen. Hierzu sind die neuzeitlichen Flakgeschütze wegen ihrer hohen Feuergeschwindigkeit, der gestreckten Flugbahn und großen Durchschlagskraft ihrer Geschosse vorzüglich geeignet. Die deutsche Flakartillerie verfügt in der Hauptsache über Geschütze vom Kaliber 8,8 cm. Diese unterscheiden sich von den bei der Heeresartillerie verwendeten Waffen vor allem dadurch, daß sie nach allen Seiten und nach oben bis zur Senkrechtstellung gerichtet werden können. Mit Ausnahme von ortsfesten oder auf Kriegsschiffen befindlichen Flakgeschützen ist die schwere Flakartillerie voll motorisiert. Ihr Gerät wird von gelandegängigen Zugmaschinen, die zugleich die Bedienungsmannschaften befördern, gezogen. Nach dem Abprotzen in Feuerstellung steht das schwere Flakgeschütz auf einer Kreuzlafette. In der Regel bilden vier Geschütze eine Batterie mit gemeinsamer Feuerleitung.

Schwere Flakgeschütze feuern im Einzelschuß. Sie werden mittelbar nach den Angaben eines sogenannten Kommandogerätes gerichtet; nur im Erdkampf werden Bodenziele unmittelbar anvisiert. Als Munition werden je nach Zielart Granaten mit Zeitzünder, Aufschlagzünder oder Panzergranaten verwendet; Geschoß und Kartusche mit Treibladung sind, um schnellstes Laden zu ermöglichen, zu einer Patrone vereinigt. Bei sehr hoher Geschoßgeschwindigkeit werden Sdiußhöhen von über 10000 m erreicht. Infolge der Schwierigkeiten, die für die schwere Flak bei der Bekämpfung schnellfliegender Flugzeuge bestehen, sind Volltreffer nur unter günstigsten Bedingungen möglich. Die Flakgranate besitzt deshalb eine große Sprengwirkung, die, sofern die Granate in unmittelbarer Nähe des Flugzeuges detoniert, erhebliche Beschädigungen des Flugzeuges und damit auch seinen evtl. Absturz bewirken kann.

Siehe auch:
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Starre Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Bewegliche Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Anordnung der Bordwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Abwurfwaffen
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Bomben
Die Waffen des Kriegsflugzeuges-Flugzeugtorpedos
Alarm im Feldflughafen
Fliegerprüfung auf „Herz und Nieren“
BV 138 : Das neue Flugboot für Seeaufklärung
Straßenkampf – Fallschirmjäger erobern eine Stadt
Die brennende Stadt: Der deutsche Großangriff auf Southampton
Wir jagen Panzer
Wie die Luftwaffe einer Großstadt den Lebensnerv abschneidet
Der Feldpostbrief
Flak auf Skiern
Angriff !
Fliegerschützen auf der Schulbank
Bunker, Stollen, Panzertürme
Flak sinkt in die Erde
Deutsche Kriegsflugzeuge
Die Notzeit der deutschen Luftfahrt

3. Reich Wehrmacht