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Abbildungen Braunschweig im Bild Stadtansichten


Alle Kinder der DDR besuchen pflichtgemäß vom 6. bis 16. Lebensjahr die zehnklassige allgemeinbildende polytechnische Oberschule. Der Besuch der Schule sowie aller anderen Bildungseinrichtungen ist kostenlos.

Mit dem Abschluß der 10. Klasse, den rund 90 Prozent aller Schüler erreichen, sind jedem Abgänger bereits ein Lehrvertrag oder die Aufnahme an einer Fachschuleinrichtung gesichert. Für Schüler, die die 10. Klasse nicht erreichen, stehen ebenfalls genügend Lehrstellen zur Verfügung, die mit dem Facharbeiterabschluß enden. Jugendliche mit sehr guten schulischen Leistungen und dem Wunsch, einmal zu studieren, können nach dem Abschluß der 10. Klasse für zwei weitere Jahre zur erweiterten Oberschule delegiert werden, die sie mit dem Abitur, der Hochschulreife, beenden.

Alle Schüler der 11. und 12. Klassen erhalten eine monatliche finanzielle Unterstützung, alle Lehrlinge ein Lehrlingsentgelt und alle Studenten ein nichtrückzahlbares staatliches Stipendium. Es gibt weder Jugendliche ohne Lehrstelle noch junge Facharbeiter ohne Arbeitsplatz, denn jeder Betrieb ist verpflichtet, mit dem Jugendlichen nach Abschluß der Lehre einen Arbeitsvertrag abzuschließen. Ebenso erhalten ausnahmslos alle Studenten, die ihre Ausbildung an den 54 Universitäten und Hochschulen sowie 240 Fachschulen abgeschlossen haben, 1984 waren es 67000, einen Arbeitsplatz.

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