Schlagwort: Gleichheit

Frankreichs Griff nach der Herrschaft.
Die Freimaurerlogen peitschen auf.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts war in England die gefährliche Gesellschaft der Freimaurer entstanden. Von hier aus zog sich das Netz ihrer „Logen“ mit „Brüdern“, „Meistern“ und „Großmeistern“ über alle Länder.

Die Freimaurer waren ein Geheimbund und erkannten sich an geheimen Zeichen. Wer eintrat, mußte einen furchtbaren Eid schwören, daß er nichts von ihren Taten und Plänen verraten wolle. Bald traten auch Juden in die Freimaurerlogen ein und übernahmen in den „Hochgraden“ die Führung. Durch eine „Weltrevolution“ wollten die Freimaurer „Throne und Altäre“ stürzen und eine „Weltrepublik“ errichten. Auch die Völker sollten verschwinden und in einer einzigen, großen Mischrasse untergehen. Das nannten die Freimaurer „Menschenveredlung“ und „Menschheitsbeglückung“. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ waren die Schlagworte, mit denen sie das Volk einfingen. Sie sorgten dafür, daß ihre Meister überall an die führenden Stellen kamen. Sie wurden Minister und Generale, sie schrieben die Zeitungen und beeinflußten dadurch die Öffentliche Meinung; sie bestimmten durch ihr Geld Kunst und Wissenschaft. Und überall arbeiteten sie geheim für ihre verderblichen, internationalen Ziele. Auf diese Weise verfälschten sie den Willen zur Freiheit und zu einer neuen völkischen Lebensordnung, der sich besonders bei den nordischen und nordisch geführten Völkern regte. Sie lenkten diese gewaltige Kraft in eine Richtung, die zur Weltherrschaft des Judentums führen mußte.

Eine blutige Revolution.

In Frankreich fanden die Freimaurer einen besonders günstigen Boden. Der „Ruhm“ des Landes war in den Kriegszügen gegen Friedrich den Großen, bei Roßbach, verflogen; die Kolonien hatte England geraubt. Das verschwenderische Leben der Könige hatte eine große Schuldenlast auf das Land gelegt. Die ganze Last ruhte auf den Bauern und armen Bürgern, die zwar alle Steuern zu zahlen, aber im übrigen den Mund zu halten hatten. Sie waren politisch ohne alle Rechte. Adel und Geistlichkeit waren steuerfrei. Darauf baute die Freimaurerei ihren furchtbaren Plan, die Vorbereitung der Revolution. Sie predigten die „allgemeinen Menschenrechte“ und versprachen dem Volke „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Einer der Hetzer fragte in einer Flugschrift, warum man den germanischen Adel nicht wieder in die Wälder Deutschlands zurückjage. König Ludwig XVI. war zu schwach, dem Treiben Einhalt zu gebieten. Der aufgehetzte Straßenpöbel 1789 stürmte das Staatsgefängnis, die Bastille, befreite die darin befindlichen Verbrecher und machte die Wache nieder. In wüstem Zuge trug er die Köpfe der Erschlagenen durch die Straßen. Diese Mordtat und Verbrecherbefreiung feierte Frankreich lange als seinen Nationalfeiertag, als Geburtstag der „Demokratie“, der „Volksherrschaft“. Immer schlimmer wurde die Lage des Königs, der keinen Mut und keine Kraft hatte. In ihrer Verzweiflung schrieb die Königin Marie Antoinette, eine Tochter Maria Theresias, an ihren Bruder, den deutschen Kaiser:

„Nehmen Sie sich dort unten gut in acht vor jeder Freimaurerverbindung. Die hiesigen Ungeheuer rechnen darauf, in allen Ländern das gleiche Ziel zu erreichen. O Gott, schütze mein Vaterland und Sie vor solchem Unglück!“

Deutsche Geschichte