Schlagwort: Goethe

Das Bild stellt eine ideale Vereinigung der großen Geister Deutschlands dar, die neben Goethe und Schiller um das Jahr 1803 in Weimar wirkten.

1. Goethe; 2. W. von Humboldt; 3. A. von Humboldt; 4. Wielandt; 5. Niebuhr; 6. Schleiermacher; 7. Herder; 8. Gauß; 9. W. von Schlegel; 10. Gleim; 11. Iffland; 12. Schiller; 13. Klinger; 14. Tieck; 15. Jean Paul; 16. Pestalozzi; 17. Fichte; 18. Klopstock; 19. Blumenbach; 20. Hegel; 21. H. von Kleist; 22. Voß; 23. Oken; 24. Schlosser; 25. Cornelius

Siehe auch:
Deutsche Geschichte-Zeittafel
Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.
Die Schmach von Versailles und die Republik

Deutsche Gedenkhalle Deutsche Geschichte Kunstdrucke

Abbildungen Johann Wolfgang von Goethe

Verzeichnis der 40 Abbildungen unten.







































Bildverzeichnis:
Friedrich Nietzsche
Friedrich Schiller
Goethe-Aquarell
Goethe-Bleistiftzeichnung
Goethe-Büste
Goethe-Büste II
Goethe-Büste III
Goethe-Büste IV
Goethe-Büste V
Goethe-Büste VI
Goethe-Büste-Profil
Goethe-Dreizehnjährig
Goethe-Gemälde
Goethe-Gemälde II
Goethe-Gemälde III
Goethe-Gemälde-Profil
Goethe-Gesichtsprofile
Goethe-Handabguß
Goethe-Jung
Goethe-Kleider
Goethe-Kopf
Goethe-Kopfbüste
Goethe-Maskenbüste
Goethe-Maske-Schadow
Goethe-Maske-Weisser
Goethe-Portrait von K. Bauer
Goethe-Portraitzeichnung von K. Bauer
Goethe-Profil
Goethe-Rötelzeichnung
Goethe-Schädellinie
Goethe-Schwarzdruck
Goethe-Selbstbildnis
Goethe-Statue
Goethe-Tischbein
Goethe-Zeichnung
Immanuel Kant
Nasenbildung-Goethe und Schiller
Schädelbildung-Beethoven
Schädelbildung-Luther
Schädelbildung-Napoleon und Friedrich der Große

Siehe auch:
Album der Goethe-Gallerie
Acropolis of Athens
On the Nile – Cairo to Luxor
Egypt, Ägypten, Egyptian Arabic
Switzerland, Schweiz, Suisse, Svizzer, Svizra
Venezia, Venedig, Venesia, Venice
Austria: Schönbrunn, Prague, Trieste
Wien – alte Stadtansichten
Nürnberg/Heidelberg und Umgebung im Bild
Newfoundland and Labrador
Tangier-Moorish & Oriantal Bazaar
Mailand, Milano, Milàn, Mediolanum
Sternenkriegsalbum – Britische Flagge
Sternenkriegsalbum – Amerikanische Flaggen
British Ensigns
American Ensigns
French Flag and Ensigns
South Africa – Photographie
Indian Photographs
Great European War
Theatrum Orbis Terrarum
Montreal
Tower of London
Kunst der Naturvölker – Afrika
Atlanta U.S.A.

Abbildungen Johann Wolfgang von Goethe

Die stille beschauliche Tätigkeit eines Radierers schildert Goethe im zweiten Teil von „Dichtung und Wahrheit“. Diese Stelle im 8. Bande, die ich immer mit besonderem Vergnügen lese, ist so schön, daß ich sie hier wiedergeben möchte:
„…..Nun sollte ich in diesem Hause noch eine andere Art von Verbindung eingehen. Es zog nämlich in die Mansarde der Kupferstecher Stock. Er war aus Nürnberg gebürtig, ein sehr fleißiger und in seinen Arbeiten genauer und ordentlicher Mann. Auch er stach, wie Geyser, nach Oeserischen Zeichnungen größere und kleinere Platten, die zu Romanen und Gedichten immer mehr in Schwung kamen. Er radierte sehr sauber, so daß die Arbeit aus dem Ätzwasser beinahe vollendet herauskam und mit dem Grabstichel, den er sehr gut führte, nur weniges nachzuhelfen blieb. Er machte einen genauen Überschlag, wie lange ihn eine Platte beschäftigen würde, und nichts war vermögend, ihn von seiner Arbeit abzurufen, wenn er nicht sein täglich vorgesetztes Pensum vollbracht hatte. So saß er an einem breiten Arbeitstisch am großen Giebelfenster, in einer sehr ordentlichen und reinlichen Stube,wo ihm Frau und zwei Töchter häusliche Gesellschaft leisteten. Von diesen letztem ist die eine glücklich verheiratet und die andere eine vorzügliche Künstlerin: sie sind lebenslänglich meine Freundinnen geblieben. Ich teilte nun meine Zeit zwischen den oberen und den unteren Stockwerken und attackierte mich sehr an den Mann, der bei seinem anhaltenden Fleiße einen herrlichen Humor besaß und die Gutmütigkeit selbst war.

Mich reizte die reinliche Technik dieser Kunstart, und ich gesellte mich zu ihm, um auch etwas dergleichen zu verfertigen. Meine Neigung hatte sich wieder auf die Landschaft gelenkt, die mir bei einsamen Spaziergängen unterhaltend, an sich erreichbar und in den Kunstwerken faßlicher erschien als die menschliche Figur, die mich abschreckte. Ich radierte daher unter seiner Anleitung verschiedene Landschaften nach Thiele und andern, die, obgleich von einer ungeübten Hand verfertigt, doch einigen Effekt machten und gut aufgenommen wurden. Das Grundieren der Platten, das Weißanstreichen derselben, das Radieren selbst und zuletzt das Ätzen, gab mannigfaltige Beschäftigung, und ich war bald dahin gelangt, daß ich meinem Meister in manchen Dingen beistehen konnte. Mir fehlte nicht die beim Ätzen nötige Aufmerksamkeit, und selten, daß mir etwas mißlang; aber ich hatte nicht. Vorsicht genug, mich gegen die schädlichen Dünste zu verwahren, die sich bei solcher Gelegenheit zu entwickeln pflegen, und sie mögen wohl zu den Übeln beigetragen haben, die mich nachher eine Zeitlang quälten.“ —
Nach dieser kurzen Abschweifung wollen wir uns jetzt mit Energie daran machen, das etwas trockene Gebiet der Technik zu bearbeiten. Wenn ich hier auch früher Gesagtes wiederhole, so ist es nur, damit es sich dem Gedächtnis besser einpräge.

Text aus dem Buch: Die Kunst des Radierens, Verfasser: Hermann Struck

Siehe auch:
Theoretisches über den Unterschied zwischen Malerei und Radierung
einiges vom Kupferstich
von den anderen Graphischen Verfahren

Die Kunst des Radierens Johann Wolfgang von Goethe