An den berühmten Baumeister des Klassizismus erinnern der sechssäulige Portikus des Leineschlosses, die Waterloosäule und das Opernhaus. Aus den letzten drei Stilperioden haben sich einige Inneneinrichtungen und zahlreiche Grabdenkmäler erhalten. Besonders hervorzuheben ist noch beim Leineschloß, daß sich hier neben den klassizistischen Prachträumen mit dem berühmten Intarsienparkett der barocke Rittersaal aus der Zeit des Kurfürsten Ernst August erhalten hat und daß 14 Prunkräume als Heeresgedenkstätte der Hauptstadt Hannover eingerichtet sind.

Gruß aus der Gauhauptstadt Hannover

Der gotischen Stilperiode gehören die meisten der Kirchen Althannovers an, so die in der Mitte des 14. Jahrhunderts vollendete Marktkirche mit ihrem hochragenden Turm, dem Wahrzeichen Hannovers; seine Giebel sind durch riesige Fünfsterne und Sechssterne, Sinnbilder aus alter Zeit, verziertt. Ein Jahrhundert später, aber gleichfalls noch in Backsteingotik errichtet, ist das Alte Rathaus, von dem die beiden Giebel und der Tonfries aus dem Jahre 1455 mit seinen Bildnissen und Wappen als Kunstwerke größte Beachtung verdienen.

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Von der alten Befeftigung haben sich mehrere recht erhebliche Reste erhalten, so vor allem der Beguinenturm, der 1357 erwähnt wird. Der Turm am Neuen Wege, der am Spreenswinkel und der am Loccumer Hofe, sowie einige Stücke der Stadtmauer, von denen die hinter der Friedrichstraße und hinter der Georgstraße am beachtenswertesten sind. Von der Befestigung der Landwehr stehen jetzt noch der Döhrener Turm und der Pferdeturm, von der 1371 zerstörten Burg Lauenrode rührt die hohe und lange Mauer her, die man jetzt noch in der Neustadt hinter der Bockstraße sehen kann.

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