Schlagwort: Jesuiten

Der Papst rüstet zum Kampf.

Der Gegenangriff der Papstkirche zur erneuten Unterdrückung der Glaubensfreiheit ließ nicht lange auf sich warten. Auf dem Konzil zu 1545—63 Trient wurde die Säuberung der katholischen Kirche in Sitte und Lehre durchgeführt und die unbedingte Machtstellung des Papstes erneut begründet.

Seine zuverlässigste Kampftruppe war der Jesuitenorden, die „Gesellschaft Jesu“. Ein spanischer Ritter, Ignatius von Loyola, hatte den Orden zusammen mit mehreren getauften Juden aus Spanien und Italien gegründet, ein Papst, der selbst aus Judenblut stammte, bestätigte seine Regeln. Die Aufgabe des Jesuitenordens war „Krieg gegen die Ketzerei. Friede ist ausgeschlossen. Auf Loyolas Geheiß haben wir auf den Altären ewigen Krieg geschworen1! Damit er erfolgreich geführt werden konnte, mußten sich die Jesuiten zu unbedingtem Gehorsam gegen den Papst und den Ordensgeneral verpflichten. „Wie ein Stock, der sich überall hintragen läßt, wie ein Leichnam, der nicht sehen kann“, so müssen sie blind jedem Befehl gehorchen.

Vater und Mutter, Bruder und Schwester sollen sie verlassen und verleugnen, kein Volk und Vaterland dürfen sie kennen. Auch ihr eigenes Gewissen soll sie nicht mehr warnen dürfen. Deshalb bekamen sie ein eigenes Sittengesetz, nach dem jedes Mittel, auch das verwerflichste, recht ist, wenn mit ihm der jesuitische Zweck erreicht werden kann. Diese gefährliche Kampftruppe wurde in alle Länder geschickt, wo sich Glaubensfreiheit zu regen begann. Wo eine Bibel im Hause gefunden wurde, wo ein verdächtiges Wort gehört wurde, wo jemand der Beichte femblieb, da hieß cs: „Ketzer, widerrufe oder brenne!“ Mit furchtbaren Folterwerkzeugen arbeitete die „Inquisition“. Furcht und Schrecken zogen durch die deutschen Lande. Zwar ertrugen Hunderttausende den Flammentod oder flüchteten aus der Heimat, aber viele Herzen verzagten. Als das neue Jahrhundert anbrach, war ein Drittel Deutschlands wieder katholisch geworden. Die katholischen Fürsten standen, in der „Liga“ (Bund) fest zusammengeschlossen, hinter Kaiser und Papst.

Siehe auch:
Deutsche Geschichte-Zeittafel
Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.

Deutsche Geschichte

Über dem Beginn der griechischen Geschichte steht wie ein Morgenrot die homerische Poesie.

Hellenische und asiatische Fürsten verlassen ihre schimmernden Stadtpaläste, um zehn Jahre hindurch auf dem Gefilde zwischen dem schiffbedeckten Gestade, Priams hoher Feste und dem waldigen Idagebirge um schöne Weiber, Waffen, Schätze und Ruhm mit einander zu ringen. Dann fahren sie von Trojas rauchenden Trümmern in ihren dunklen Schiffen heim, manche von Insel zu Insel, von einem Abenteuer zum andern verschlagen, bis in die Tiefe des Hades hinab. Über alles ragt der Berg Olympos, auf dessen Gipfel unter Vater Zeus Lenkung die glanzvolle Götterfamilie wohnt, ewig und selig und doch oft von Liebe und Haß unter sich entzweit und in Liebe und Haß dem Treiben der Sterblichen dort unten zugewandt. So schwingen sie sich denn auch hilfreich oder verderblich zu ihnen herab oder empfangen droben den Fettdampf ihrer reichen Schlachtopfer oder die Gebete, die aus einfachen Tempeln zu ihnen aufsteigen. Auf einer nicht weiten und fest umrissenen Bühne, den Wogen und Inseln und Küsten des östlichen Mittelmeers, bewegen sich diese Menschen und diese Götter, nach Alter und Geschlecht, Geburt und Schicksal, Wuchs und Gemüt, Rang und Beruf scharf von einander geschieden. Ihre klare, milde, freie Schönheit, die reife und doch so frische Frucht einer langen Kultur, erquickt uns fremde Ungläubige noch heute, und ihr phantastisches Bild schwebt noch heute uns vor Augen wie eine zwar zerronnene, einst aber lebendig gewesene Wirklichkeit.

Und nach Homer verkündeten den Glauben an diese Wunderwelt und viele andere Götter und Dämonen und ihre mannigfachen Schicksale, Dienste und Feste Hunderte von hochbegabten Dichtem, Geschichtschreibern, Reiseschriftstellern und fast lauter noch zahllose Baumeister, Bildhauer und Vasenmaler durch unvergleichliche Werke, jeder in seiner, jeder aber in echt griechischer Weise. Schier unerschöpflich fließen die reinen Brunnen hellenischer Überlieferung.

Der Urkundenschatz unsrer germanischen Mythologie ist weit ärmer an alten, vollen heimischen und echt heidnischen Zeugnissen und ist untermischt mit viel fremdem Gut. Denn er ist bunt zusammengesetzt aus Berichten römischer Offiziere, Inschriften fremder Steinmetzen, Straf- und Bußparagraphen kirchlicher Synoden und Mönchsorden und aus Anekdoten christlicher Bekehrungsgeschichten, aus deutschen Zaubersprüchen, nordischen Götterliedern und isländischen Romannotizen, aus noch heute nicht verschollenen Sagen und still geduldeten Bräuchen unsrer Bauern. Es fehlt ein klares, echtes zusammenfassendes Bild, denn die altnordische Völuspa, die von der Götterdämmerung singt, ist voller Rätsel und noch dazu aus christlichen Ideen erwachsen; es fehlt auch fast völlig der Schmuck der Bildnerei. Aber überall, wo er nicht zu stark verschüttet ist, bricht auch aus germanischem Boden ein reicher Strom von Glaubenspoesie hervor, die denn doch trotz aller Renaissance und allem Humanismus uns oft tiefer ergreift als alle andre Heidenpracht, weil sie aus einem Geist geboren ist, von dem wir noch immer einen Hauch in uns selber verspüren.

die Quellen der germanischen Mythologie Mythologie der Germanen


Friedrich der Große stand allein gegen eine Welt. Er hatte zu gleicher Zeit gegen Österreicher, Franzosen, Russen und Schweden, sowie die Reichsarmee und das ferne Spanien zu fechten. Er hat mit unerhörter Zähigkeit und mit nie verzagendem Mute das ungeheure Wagnis durchgeführt. Es handelte sich um den Besitz Schlesiens. Nur die zwei ersten Jahre, da er die Siege von Lobositz, Prag, Roßbach und Leuthen gewann, gingen für den König gut aus. Von 1758 bis 1762 mußte er sich auf die Verteidigung beschränken. Sein Unglück wurde durch die Niederlage bei Hochkirch eingeleitet, an der allerdings Friedrich in seiner Tollkühnheit nicht ganz unschuldig war, und durch Kunersdorf, das dem Könige 25000 Mann kostete, verschärft. Dagegen blieb Friedrich in der Schlacht bei Liegnitz überlegen, ebenso Ziethen bei Torgau. Trotzdem zog sich der Ring der Feinde immer enger und enger, sodaß der König schon bei den Tataren in der Krim und bei der Hohen Pforte Hilfe suchte: da kam die Rettung durch Rußland, das aus einem Feinde zum Freunde wurde.

Im übrigen ging es den Österreichern wenigstens finanziell noch schlechter als den Preußen, die durch straffe Ordnung und Sparsamkeit die finanzielle Rüstung bis zu Ende auf der Höhe hielten.

Wenn man die Sache genau betrachtet, so muß man trotz aller Bewunderung Friedrichs doch sagen, daß seine Taten wohl die höchste moralische und kriegstechnische, hingegen im Grunde keine weltpolitische Bedeutung hatten. Die deutsche Frage blieb ungelöst, und das Verhältnis zwischen Österreich und Preußen blieb bis zum Jahre 1866 in der Schwebe. Auch ist unmittelbar nach den Erfolgen des Siebenjährigen Krieges, ist schon zu Lebzeiten Friedrichs das preußische Heer, und ist nach seinem Tode das Ansehen des Staates zurückgegangen. Immerhin war die Angliederung Schlesiens ein dauernder Gewinn. Durch dieses Land, das keilförmig in die Slawenwelt hineinragt, kann Preußen am leichtesten Einfluß auf Südosteuropa gewinnen.

Friedrich war nicht nur als Feldherr und Staatsmann groß, sondern auch als Verwalter, und weiters als Förderer der Kultur. Er schrieb Verse, die freilich nicht sehr hervorragend waren, er war Geschichtschreiber von hohem Wurf, wenn es ihm auch mehr auf die Zusammenhänge, und gelegentlich (genau wie dem Julius Cäsar) mehr auf die Beschönigung seiner Schritte, als auf die Genauigkeit ankam; er war endlich ein Philosoph und liebte Kunst und Wissenschaft. Wie das ganze Zeitalter war auch er für „Aufklärung“, und er stellte als obersten Grundsatz auf, daß jeder nach seiner Fasson selig werde. Freidenker und Jesuiten waren ihm gleich willkommen, wenn sie nur dazu beitrugen, nützliche Kenntnisse zu verbreiten. In einem entfernte ersieh stark von dem volkstümlichen Empfinden: er bevorzugte französische Gelehrte, und schrieb sogar seine eigenen Werke ausnahmslos auf Französisch.

Eigentlich war die Aufklärung, der Friedrich und mit ihm ganz Berlin (Nikolai) und Leipzig (Gottsched) huldigte, ein Überbleibsel einer schon entschwindenden Zeit. Siegreich hatten Dichter und Männer der Wissenschaft den Kampf gegen sie aufgenommen. Die Aufklärung begann um 1700 in England, und wurde dann von den Enzyklopädisten in Frankreich weiter ausgebildet. Sie war der Rückschlag gegen die strenge Orthodoxie, aber sie entartete zuletzt selber und verfiel in Plattheit und Nüchternheit. Das rief dann seinerzeit einen Rückschlag hervor. Man suchte das Leben wieder farbig zu gestalten, suchte den Glauben und die Begeisterung wieder zu beleben. Auf religiösem Gebiete bemühten sich darum die Pietisten und Herrenhuter seit 1715, auf literarischem tat dies eine Bewegung, die um 1770 begann, seit 1773 (Götz von Berlichingen) anschwoll und die nach einem Schauspiel des Frankfurters Klinger „Sturm und Drang“ genannt wird. Vorkämpfer der Bewegung waren Goethe und Schiller, Herder und Kleist. Die Geisteswissenschaften beleben sich wieder.

Die deutsche Philosophie, die schon durch Leibnitz (um 1710) eine hohe Stufe erreicht hatte, erringt durch Kant, Fichte, Schel-ling und Hegel den ersten Rang in der Welt. Die Geschichtschreibung erlebt in Göttingen einen glänzenden Aufschwung und erweitert sich, durch die Auffassung Voltaires vorbereitet, zu weltumspannender Forschung. Neue Fächerentstehen: Anthropologie und vergleichende Naturkunde. Von großem Einfluß auf die Gemüter war die Entstehung der Kunstgeschichte, zu deren Bau Winckelmann (um 1760) die ersten Steine zusammentrug. Erfindungen der Technik kamen hinzu.

In diesem Zeitalter geistiger Rührigkeit erstarkte der Hang zur Freiheit und Unabhängigkeit. Die Vereinigten Staaten rissen sich von England los, und die französische Revolution verkündete die Menschenrechte.

Die Polen dagegen verloren ihre Freiheit, weil sie keinen guten Gebrauch davon zu machen wußten. Schon Voltaire sagte in einem Briefe an den Marquis d’Argenson:

J’ai toujours regarde la Pologne comme un beau sujet de harangue et comme un gouvernement miserable; car, avec tous ses beaux Privileges, qu’est ce qu’un pays oú les nobles sont sans discipline, le roi un zero, le peuple abruti par l’esclavage, et oü Ton n’a d’argent que celui qu’on gagne á vendre sa voix?

Polen wurde 1773 zwischen Rußland, Preußen und Österreich aufgeteilt. Weitere Teilungen folgten 1793 und 1795.

Im Jahre 1774 hob der Papst Innocenz XIV. Ganganelli den Jesuitenorden auf. Die Jesuiten hatten überall den bedeutendsten Einfluß erlangt und wurden der Kurie selbst unbequem. Sie hatten sich in vielen Ländern verhaßt gemacht. In Frankreich hatten sich ihrer Einführung mehr als drei gewichtige Faktoren widersetzt: die Sorbonne, das Parlament und der Erzbischof von Paris. Aus katholischen Ländern wurden die Jesuiten im ganzen siebenundzwanzig Mal vertrieben. Zuerst geschah dies in Graubünden im Jahre 1561. England folgte bald nach, weil die Jesuiten Mordversuche gegen die Königin Elisabeth gemacht oder unterstützt hatten. Eine ganze Reihe von Ländern, darunter Frankreich, die Niederlande, Venedig, und selbst so streng katholische Länder wie Polen, das Königreich beider Sizilien und Spanien schlossen sich an. Der Papst tat mit seiner Aufhebung nur, was die ganze Welt von ihm zu fordern schien. Kurz darauf starb Ganganelli — wie es heißt, vergiftet.

Text aus dem Buch: Männer, Völker und Zeiten, eine Weltgeschichte in einem Bande, Verfasser: Wirth, Albrecht.

Siehe auch:
Männer, Völker und Zeiten – Anfänge
Der alte Orient und Griechenland
Arier und Chinesen
Juden und Phönizier
Feudalherrschaften in China, Indien, Vorderasien und Hellas
Homer
Assyrer und Perser
Religionsstifter und Philosophen
Perserkriege
Peloponnesischer Krieg
Anfänge Roms
Politischer Niedergang Athens
Alexander der Große
China und Rom
Punische Kriege
Der Staatsbegriff im Altertum
Kelten und Romanen
Hellenismus
Wuti und Cäsar
Römischer Imperialismus
Germanen
Christentum
Die Cäsaren und die späteren Han
Römische Spätzeit – Anfänge Japans
Völkerwanderung – Weltstellung des Christentums
Die Reiche der Völkerwanderung
Der Islam
Karl der Große
Anfänge der modernen Völker
Papsttum und Kaisertum – Aufstieg des Papstes
Die Kreuzzüge
Westöstliche Kulturvermittlung
Der Kampf der Weltreligionen
Der Staatsbegriff im Mittelalter
Mongolensturm
Aufschwung der Seestädte
Die Geburt heutiger Volkstümer und Sprachen
Die Zünfte
Die Condottieri
Entdeckungen und Erfindungen : Renaissance und Reformation
Entdeckungen und Erfindungen : Europäer in Afrika, Asien und Amerika
Entdeckungen und Erfindungen : Südeuropa gegen Nordeuropa
Aufstieg der Nordvölker : Holländer und Engländer
Aufstieg der Nordvölker : Kämpfe in Ostasien
Aufstieg der Nordvölker : Abschließung Ostasiens
Aufstieg der Nordvölker : Peter der Große
Aufstieg der Nordvölker : Das Wachstum Preußens
Aufstieg der Nordvölker : England und Frankreich werden Weltmächte

Männer; Völker und Zeiten

Durch die Renaissance war hauptsächlich der Süden in seiner Bildung, wie auch seiner politischen Macht gefördert worden. Es war eben Fleisch von seinem Fleisch und Bein von seinem Bein, das die Renaissance, die Wiedererweckung des südeuropäischen Altertums ihm bot. Bei den Germanen war es dagegen ein Fremdstoff, der erst allmählich verdaut werden mußte. So ist eigentlich die Renaissance eine Wiedergeburt des Südens und eine Auflehnung gegen die Übermacht des Norden gewesen. Spanien war fortan das maßgebende Land in Europa. Durch den Einbruch der Osmanen war ohnehin das Schwergewicht der Weltgeschichte wiederum nach den Küsten des Mittelmeeres verlegt worden. Die strategisch so wunderbare Stellung Spaniens, die es zum Knauf Europas und zugleich zum Ausgangspunkt afrikanischer und amerikanischer Fahrten macht, kam in jeder Konjunktur aufs glänzendste zur Geltung. Zudem war Spanien der erste Einheitsstaat, nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt. Selbst den Franzosen ging es in dieser Hinsicht noch um hundert Jahre voraus und noch weit mehr Rußland, Großbritannien und den anderen Ländern. Den Spaniern kam nun endlich die angeborene militärische Tüchtigkeit zugute, die sie bisher lediglich zur Verteidigung angewandt hatten, außer in Sizilien und Neapel, wo seit längerem Fürsten von Aragon herrschten. Im sechzehnten Jahrhundert waren die Spanier die besten Soldaten der Welt. Das mußten auch die Holländer verspüren. Sie ertrugen sechs Jahre das Schreckensregiment eines Herzogs von Alba. Nachdem sie sich unter Leitung Wilhelms von Oranien (eines Ahnherrn Kaiser Wilhelms des Zweiten) empört hatten, war es ihnen lange unmöglich, gegen die wohlgeübten technisch überlegenen Truppen des Feindes im Felde zu bestehen. Mit nur 7000Mann brachten es die Spanier fertig, Antwerpen, eine der größten und blühendsten Handelstädte Europas, einzunehmen. Übrigens spielte der religiöse Gegensatz zwischen dem katholischen Südvolke und den protestantischen Niederländern keine maßgebende Rolle. Der Aufstand brach erst aus, als sich die Niederländer in ihrem Geldbeutel bedroht sahen, als die fiskalischen Maßregeln Philipps des Zweiten (1555—1581) die wirtschaftliche Blüte des Landes dem Untergange nahe brachten. Gerettet hat die Holländer im Grunde England. Denn auch der Kleinkrieg, den die Geusen zur See führten, hat wohl den Feind belästigt und ihm hier und da Abbruch getan, aber hat nichts entschieden. England war gleich Frankreich, wo 1572 in der Bartholomäusnacht (23. August) die Hugenotten vernichtet wurden, lange durch religiös gefärbte Bürgerkriege beschäftigt. Unter Elisabeth gewann jedoch der Protestantismus die Oberhand. Nun wandte England seine junge Kraft gegen Philipp den Zweiten. Es brachte die katholische Schottenkönigin aus dem Hause der Guise 1587 aufs Schafott. Es schickte die Flibustier gegen die spanischen Silberschiffe aus, es unterstützte die Holländer, und reizte dadurch schließlich Philipp, der den Guisen in Frankreich half, dermaßen, daß er eine gewaltige Flotte, die große Armada in den Ärmelkanal entsandte. Im Hochsommer scheiterte die Armada durch Stürme, und der Rest fiel den Engländern in die Hände. Den Nutzen davon hatten jedoch zunächst die Holländer. Sie schlugen nicht nur die Spanier zurück, sondern errichteten auch in Asien, Afrika und Amerika große Kolonialreiche, zumeist auf Kosten Portugals, das seit der Spätzeit Philipps an Spanien angegliedert war. Zwar waren die Engländer nicht ganz untätig. Im Jahre 1591 kam Lancaster nach Indien.

Ein ewiger Kampf tritt zwischen die alte Kultur und die neu ihr unterworfene Rasse. Neben diesem Kampfe und durch ihn entbrennt zugleich ein Wettstreit verschiedener Kulturen untereinander, ein Streit, der ebenfalls die Eigenart der Gegnerinnen umgestaltet, zerstörend oder befruchtend, verflachend und vertiefend. So die Wechselwirkungen zwischen aztekischer und spanischer Kultur, zwischen Islam und Hinduismus, zwischen Buddhismus und der chinesischen Bildungswelt, zwischen der frisch belebten Antike, der Renaissance, und dem Vorstellungskreise der Scholastik, zwischen der verknöcherten, altüberkommenen, schemenhaft gewordenen Bildung der Chinesen und der angriffslustigen, jungen Zivilisation des Westens.

Durch das Aufkommen Portugals sank Venedig. Der verstorbene v. Zwiedeneck sagt darüber: Bei dem riesigen Kapitale, das die Venezianer angesammelt hatten, mit dem vortrefflichen Materiale von Matrosen, das ihnen reichlich zur Verfügung stand, und den ausgezeichneten technischen Einrichtungen ihrer Schiffs-werfte konnten sie die Konkurrenz mit den um so viel ärmeren Portugiesen ohne Zweifel aufnehmen. Die Strecke von den adriatischen, griechischen und apulischen Häfen bis zur Straße von Gibraltar verteuerte die Fahrten nach Indien nicht so bedeutend, um nicht ebenfalls auf dem neuen Wege die für den Handel erforderlichen Artikel erwerben zu können. Venedig hatte ein ausgedehntes Hinterland, dessen Aufnahmefähigkeit im Steigen begriffen war; das ganze Ostalpengebiet,Süddeutschland bis an den Main, Böhmen, Polen und Ungarn waren auf den Handel mit Venedig angewiesen, das ihnen für die Produkte beider Indien gewiß nicht höhere Preise abzunehmen brauchte, als die Holländer und Hanseaten, die sich ihre Waren aus Lissabon abholen mußten. Es war ja nicht notwendig, sich auf den gewohnten Verkehr mit deutschen Kaufleuten und Spediteuren im Fondaco und in Portugruaro zu beschränken, man konnte ihm neue Bahnen brechen, ihn verdoppeln und verdreifachen. Das Projekt des Suezkanals war für die Lagunentechniker, die täglich Baggerungen undKüstensicherungen vorzunehmen hatten, durchaus nicht unausführbar, es hätte nur Geld und Unternehmungslust gebraucht, es wäre nötig gewesen, alle anderen Interessen der Herstellung des nächsten und bequemsten Seewegs nach Indien unterzuordnen.

Diesen Entschluß hat die Signorie aber nicht gefaßt, ja sie hat ihn nicht fassen können, weil ihre Auftraggeber, die Familien des Libro d’oro, weder den Opfermut noch die Unternehmungslust ihrer Vorfahren besaßen. Allzu leicht und rasch erzielter Gewinn macht träge und genußsüchtig, nicht in der ersten, vielleicht auch noch nicht in der zweiten, um so gewisser in der dritten und in den folgenden Generationen. Die Reichtümer Venedigs waren aber schon seit einem Jahrhundert und länger aufgespeichert, und nun trennte man sich schwer für lange Zeit von ihrem Genüsse. Weite, beschwerliche und gefährliche Seefahrten waren nicht mehr nach dem Geschmacke der aristokratischen Jugend, die im Weichbilde von S. Marco aller Lebensfreuden teilhaft werden und sich mit der höfischen Gesellschaft in den vornehmsten fürstlichen Residenzen in ritterlichem Auftreten messen konnte. Die Schiffsherren waren Landbarone geworden; statt den Takt der Ruderschläge zu bestimmen und die Segel zu stellen, tummelten sie feurige Rosse und machten Jagdpartien. Darum hielten sie es für wichtiger, ihr Territorium zu vergrößern als sich die Herrschaft im Mittelmeer zu bewahren und mit den atlantischen Seefahrern zu wetteifern.

Das ist der Wendepunkt in den Geschicken der stolzesten und mächtigsten Republik, die seit dem Untergange der römischen entstanden war.

Während 1595 die Holländer einen großen Zug nach Inselasien und einen anderen, um die sehnsüchtig gesuchte nordöstliche Durchfahrt zu finden, nach Nowaja Semlja unternahmen, und die Spanier in Japan erschienen, während Batavia 1619 auf Java gegründet wurde und 1622 die Holländer sich auf den Peskadoren und dann auf Formosa festsetzten, versuchten die Engländer Ende des sechzehnten Jahrhunderts und dann zum zweiten Male 1607 die Kolonisation Virginias, besetzten 1608 Spitzbergen (das ja augenblicklich ein Streitapfel zwischen vier Nationen geworden ist); ferner entdeckte Hudson 1609 den Hudsonfluß und die nach ihm benannte Bai. Engländer tauchten in Grönland und in dem indischen Surate auf, sie entdeckten 1615 die Baffinsbai und besiedelten die Bermudainseln; endlich gingen 1620 die „Pilgerväter“ mit dem Schiffe Mayflower nach Plymouth in den „Neu-Englandstaaten“. Nur ungern sahen die Holländer das Eindringen ihrer Glaubens- und Rassegenossen in die überseeischen Länder. Sie veranstalteten 1622 eine Niedermetzelung aller Engländer auf der Mollukkeninsel Amboina. Aber der Tatendurst der Briten war nicht zu löschen. Sie landeten in dem letztgenannten Jahre auf der Insel Ormuzd. Sie schlugen 1630 die Portugiesen bei Surate, sie faßten das Jahr darauf in Westafrika Fuß und gewannen Barbados, eine der kleinen Antillen; 1634 wagen sie sich schon nach China. Das folgende Jahr errichten sie Niederlassungen in Connecticut, Maryland und Massachusetts, während Delaware von Schweden und Deutschen eingenommen wurde.

China hatte 1368 die Mongolen vertrieben.

Nun erfolgte abermals der Gegenstoß des Nordens gegen den Süden. Die Mandschu brachen 1618 auf, um das himmlische Reich zu erobern. Die goldenen Khane errichteten das Kalmückenreich und brachten Tibet in Abhängigkeit, die Mogule bemächtigten sich Südindiens. Im Westen zwangen die Großrussen Kleinrußland zum Anschluß, und Gustav Adolf zog aus Skandinavien bis nach München und in die Nähe von Wien. Die Besitzungen der Spanier und Portugiesen gingen allmählich in die Gewalt der Holländer und Engländer über. Zwar machte noch Frankreich, das zwischen Nord und Süd in der Mitte liegt, erfolgreiche Anstrengungen. Es gründete 1608 Quebeck. Lassalle erforschte den Mississippi, dessen Becken französisch wurde, ln Europa wurde Frankreich die ausschlaggebende Macht.

Dazu half in erster Linie die Schwächung der Habsburger. Durch den Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) wurde der spanisch – österreichische Block zerstört. Als die erste Hälfte des Krieges zu Ende ging, da schien es freilich, als ob Wallenstein jenem Block die Weltherrschaft zu Füßen legen könne. Der Kaiser Ferdinand II. aber, der die römische Kirche und den Romanismus in seinen Erblanden wieder befestigt hatte, beging den Fehler, Wallenstein abzusetzen.

Zu der Wiedererstarkung Roms trugen vor allem die Jesuiten bei. Ihr Orden, von dem baskischen Ritter Ignatius von Loyola gegründet, war jetzt drauf und dran, die größte geistige Macht in der ganzen Welt zu werden. Die katholischen Fürsten in Europa waren von Jesuiten beraten und auch über See, in Indien, Japan und Amerika, übte der Orden bedeutsamen Einfluß aus. In Paraguay bildete sich sogar ein Staat, der völlig von Jesuiten geleitet wurde.

Die zweite Hälfte des Dreißigjährigen Krieges, wobei die Franzosen zielbewußt eingriffen, entschied gegen die Habsburger. Die Schweden, von dem Kardinal Richelieu unterstützt, errangen Sieg auf Sieg. Wallenstein wurde zwar zum anderen Male an die Spitze der kaiserlichen Armeen gesetzt, allein da er nur lau vom Hofe unterstützt wurde und daher seinerseits lau wurde, so verdächtigte man ihn in Wien des Verrats und ließ ihn durch Meuchelmord aus dem Wege räumen. Ein wirres Durcheinander folgte, eine allgemeine Zermürbung und Zerrüttung unseres Vaterlandes, an der lediglich die Franzosen, Schweden und Polen ihre Freude haben konnten. Der Krieg hat die Bevölkerung Deutschlands und seinen Wohlstand sehr vermindert Er verschärfte die Übel, die aus mangelhafter Organisation entspringen. Auf politischem Gebiete zeigte sich der Mangel in der Viel- und Kleinstaaterei, auf wirtschaftlichem Gebiet in dem Auseinanderfallen und getrennten Wirken der ökonomischen Kräfte. Der Westen kümmerte sich nicht um das, was im Osten vorging, und der Süden wußte nicht, was der Norden tat. Das österreichische Wirtschaftsgebiet war mit Italien und Spanien in Verbindung, das preußische und sächsische neigte nach Skandinavien und Rußland. Von einer Industrie, wie sie in Frankreich und England erblühte, war noch kaum die Rede. Auch hatte Deutschland wenig Vorteil von den überseeischen Kolonien. Eigene Versuche, die von Augsburgern und Nürnbergern und später von Preußen gemacht wurden, verliefen im Sande. Die Kolonisation Pennsylvaniens, die von Frankfurt am Main aus durch Prätorius ins Werk gesetzt wurde, hatte zwar den schönsten Erfolg, aber kam lediglich den Angelsachsen zugute.

Trotz alldem war auf kulturellem Gebiete der Süden noch immer vorherrschend. Die spanische Tracht wurde in der vornehmen Gesellschaft Europas maßgebend; nicht minder romaniche Sprachen in aller Welt, insofern Portugiesisch und Spanisch bis ins 18. Jahrhundert hinein die ozeanischen Küsten beherrschte, während Italienisch und Französisch an den Höfen den Vorrang hatten. Das Vorbild der französischen Lebensart wurde auf dem ganzen Kontinent befolgt, und zwar in immer steigendem Maße von Franz I. bis auf Ludwig XV. Es waren glänzende Zeiten, wie sie uns für die Renaissance am schönsten die Schriften Ferd. Conrad Meyers, für das 17. Jahrhundert die drei Musketiere von Dumas schildern. Der Ruhm der Könige war nicht unverdient. Man nehme ein Abenteuer wie das des ritterlichen Franz I.

Es war am Tage der Vermählungsfeier des Herzogs von Guise mit Renata von Montpensier, der Tochter des Herzogs von Este-Ferrara und Enkelin Ludwigs II., als ein seit langen Jahren gefangengehaltenes Hauptschwein von nicht dagewesener Stärke und äußerster Wildheit im inneren Schloßhofe zu Amboise freigelassen ward, um es den Gästen zu präsentieren. Durch die vieltönigen Stimmen der Damen in den Fenstern und anhaltende Neckerei erregt, zertrümmert die wütende Bestie wider Erwarten ein kleines Nebenpförtchen, das in die Innenräume des Schlosses leitet; bricht sich, ehe jemand dazwischen zu treten vermag, Bahn und stürmt nun, mit dem charakteristischen Wetzen und Schlagen seiner Waffen, geradeswegs gegen das offene Gemach der übermütigen Neckerinnen.

Alles das hatte sich in wenigen Augenblicken vollzogen; niemand unter den Anwesenden war auf die Möglichkeit eines ähnlichen Angriffes und seine Abwehr im geringsten vorbereitet. Die unmittelbare Gefahr, der wildgrausige Anblick des jählings auf harten Schalen über die steinernen Fliesen des hohen Korridors heranpolternden Riesentieres mit wutfunkelnden Lichtern und schaumtriefendem Gebrech, aus dem die mächtigen Hauer blendend emporstehen, übt auf alle eine eigentümlich lähmende Wirkung: für eine Sekunde sitzt alles, wie gebannt, lautlos da — keiner der Kavaliere wagt, sich zu rühren, der Schrei selbst erstirbt auf den Lippen der Damen. Der König ist der einzige, der fast momentan die Fassung wiedergewinnt und sich dem Ernste des Augenblicks gewachsen zeigt. Er erhebt sich vom Sessel und tritt, mit Blitzesschnelle den Degen ziehend, von keinem gefolgt, festen Schrittes dem heranrasenden Keiler mitten in den Weg. Man sieht die hohe Gestalt sich tief Vorbeugen, und gleichzeitig erfolgt, fast vor der Schwelle des Gemachs, der furchtbare Zusammenstoß. Ein heiserer, eigentümlich pfeifender Laut wird vernommen — der grimme Basse sinkt verendend in sich zusammen. Die Gestalt des Königs richtet sich auf, unversehrt, indessen er die fast bis ans Heft eingedrungene Klinge aus der Brust des toten Keilers zieht. Fahle Blässe auf dem Antlitz, ein eigentümliches Leuchten im Auge, und mit einem Lächeln auf den Lippen reicht er die edle Waffe einem der herbeispringenden Edelleute zur Säuberung, sich selbst mit anmutigen Scherzen zu den Damen zurückbegebend.

Nicht verzeichnet hat uns die Chronik die Gefühle, welche in diesem Augenblicke die Brust des königlichen Weidmanns schwellten, dem — nach seinem eigenen Ausspruche — ein Hof ohne Frauen einem Jahr ohne Frühling zu vergleichen war, oder einem Lenz ohne Rosen.

Es bestätigte sich von neuem, daß Kriegszeiten auch die fruchtbarsten Kulturzeiten sind. Der Kanonenhall großer Schlachten erschüttert erfahrungsgemäß die Wolken, aus denen dann erwünschter Regen auf die Saaten herniederträufelt. Die wechselvolle Unruhe der Epoche spiegelte sich in den lebensvollen Dramen Shakespeares und den kräftigen, farbegesättigten Bildern eines Rubens und Velasquez. Der Krieg hatte aber auch Folgen in der Schichtung der Gesellschaft.

Da tritt kein andrer für ihn ein,

Für sich selber steht er da ganz allein!

Kleine Fehden sind zum Vorteil des Adels. Durch sehr große und sehr lange Kriege wird jedoch die Blüte des Adels dahingemäht. Man greift, um die Lücken der Heere auszufüllen, zum Ersatz aus anderen Schichten, nimmt Bauern und Handwerker und jüngere Söhne aus Bürgerkreisen. Auch ändert sich die Beschaffenheit des Adels selbst. Der Geburtsadel tritt zurück, der Grünadel von Beamten, reichen Kaufleuten und höfischen Günstlingen tritt hervor. Es ist jetzt nachgewiesen, daß auch die deutschen Patrizier lediglich aus dem Kaufmannsstande hervorgingen. Geld allein entschied. In Frankfurt wurde ein reich gewordener Krämer oder Handwerker geradezu gedrängt, in den Reihen der Patrizierseinen Platz zu suchen. Schon diedeutsche Kultur der Reformation ist zu einem guten Teile von reichen Kaufleuten getragen. Darnach werden die deutschen Fürsten wieder rühriger. Namentlich vollbringen sie große Bauten. Das Heidelberger Schloß ist eine der herrlichsten Schöpfungen aller Zeiten. Inzwischen wächst auch die untere Schicht der Gesellschaft. Das Volk, vielfach auf sich selbst angewiesen, wird selbstbewußter und trotziger. Die ersten Wehen des neuen Geistes zeigten sich in England und den Niederlanden. Der Herrscher wurde in den Niederlanden verjagt, in England sogar geköpft (Karl I. im Jahre 1648), und dafür erhob sich die Gewalt des Volkes. Für Holland war das nicht allzu günstig; in Großbritannien hatte das Volk hingegen das Glück, einen genialen Führer in der Person Cromwells zu erhalten. Der Feldherr der Puritaner, Cromwell, zwang nicht nur die vier Königreiche England, Schottland, Wales und Irland zur Einheit, zu einer strafferen, als sie selbst heute besteht, insofern Irland einfach zur englischen Provinz wurde, während es heute unter einem eigenen Vizekönig steht und die home rule, das heißt die Selbstverwaltung, anstrebt, sondern erverhalf dem englischen Namen auch nach außen zu frischem Ruhme.

Vom Glanz der Renaissance wurde ganz Europa geblendet; ihre Kunst erreichte England und Skandinavien und Polen. Aber auch das Barock (rund 1600—1715) ging von romanischen Ländern aus, um freilich in germanischen seine Vollendung zu finden. Nicht minder setzten sich italienische Oper und französisches Schauspiel auf dem ganzen Kontinente bis nach Rußland durch, während Shakespeare erst von 1770 an allgemeinere Geltung erlangte. Germanische Musik edleren Stils begann mit Bach um 1680, die höhere Schauspielkunst sogar erst ein Jahrhundert später.

Text aus dem Buch: Männer, Völker und Zeiten, eine Weltgeschichte in einem Bande, Verfasser: Wirth, Albrecht.

Siehe auch:
Männer, Völker und Zeiten – Anfänge
Der alte Orient und Griechenland
Arier und Chinesen
Juden und Phönizier
Feudalherrschaften in China, Indien, Vorderasien und Hellas
Homer
Assyrer und Perser
Religionsstifter und Philosophen
Perserkriege
Peloponnesischer Krieg
Anfänge Roms
Politischer Niedergang Athens
Alexander der Große
China und Rom
Punische Kriege
Der Staatsbegriff im Altertum
Kelten und Romanen
Hellenismus
Wuti und Cäsar
Römischer Imperialismus
Germanen
Christentum
Die Cäsaren und die späteren Han
Römische Spätzeit – Anfänge Japans
Völkerwanderung – Weltstellung des Christentums
Die Reiche der Völkerwanderung
Der Islam
Karl der Große
Anfänge der modernen Völker
Papsttum und Kaisertum – Aufstieg des Papstes
Die Kreuzzüge
Westöstliche Kulturvermittlung
Der Kampf der Weltreligionen
Der Staatsbegriff im Mittelalter
Mongolensturm
Aufschwung der Seestädte
Die Geburt heutiger Volkstümer und Sprachen
Die Zünfte
Die Condottieri
Entdeckungen und Erfindungen : Renaissance und Reformation
Entdeckungen und Erfindungen : Europäer in Afrika, Asien und Amerika

Männer; Völker und Zeiten