Deutsche Gedenkhalle Deutsche Geschichte Kunstdrucke


Deutsche Gedenkhalle: Cheruskerfürst Hermann
Deutsche Gedenkhalle: Karl der Große
Deutsche Gedenkhalle: Kaiser Otto I.
Deutsche Gedenkhalle: Friedrich Barbarossa
Deutsche Gedenkhalle: Kaiser Friedrich II.
Deutsche Gedenkhalle: König Heinrich V.
Deutsche Gedenkhalle: Graf Rudolf von Habsburg
Deutsche Gedenkhalle: Ludwig der Bayer/Ludwig IV.
Deutsche Gedenkhalle: Konzil zu Konstanz
Deutsche Gedenkhalle: Karl V. in Antwerpen
Deutsche Gedenkhalle: Martin Luther
Deutsche Gedenkhalle: König Gustav Adolf
Deutsche Gedenkhalle: Westfälischer Friede
Deutsche Gedenkhalle: Schlacht bei Fehrbellin
Deutsche Gedenkhalle: Friedrich I.
Deutsche Gedenkhalle: König Friedrich I.
Deutsche Gedenkhalle: Friedrich der Große
Deutsche Gedenkhalle: Schlacht von Zorndorf
Deutsche Gedenkhalle: Friedrich der Große und die Österreicher
Deutsche Gedenkhalle: König Friedrich II. und Kaiser Joseph II.
Deutsche Gedenkhalle: Vereinigung der großen Geister Deutschlands
Deutsche Gedenkhalle: Friedrich Wilhelm IV. und Kaiser Wilhelm I.
Deutsche Gedenkhalle: Schillsche Jäger/Schillsches Freikorps
Deutsche Gedenkhalle: Volksopfer im Jahre 1813
Deutsche Gedenkhalle: Aufruf an mein Volk
Deutsche Gedenkhalle: Gebhard Leberecht von Blücher
Deutsche Gedenkhalle: Belle Alliance im Jahre 1815
Deutsche Gedenkhalle: Huldigung vor König Friedrich Wilhelm IV.
Deutsche Gedenkhalle: Krönung König Wilhelms I. zu Königsberg
Deutsche Gedenkhalle: 2. Bataillion des 24. preußischen Infanterieregiments
Deutsche Gedenkhalle: Abreise des Königs Wilhelm I. zur Armee
Deutsche Gedenkhalle: Sturm des 1. Garderegiments auf St.Privat
Deutsche Gedenkhalle: Bismarck und Napoleon
Deutsche Gedenkhalle: Generalfeldmarschall Graf von Moltke
Deutsche Gedenkhalle: König Wilhelm I., Bismarck und Graf von Moltke
Deutsche Gedenkhalle: Kaiserproklamation in Versailles
Deutsche Gedenkhalle: Prinzregent Luipold von Bayern
Deutsche Gedenkhalle: Berliner Kongreß
Deutsche Gedenkhalle: Kaiser Wilhelm I.
Deutsche Gedenkhalle: Fürst Otto von Bismarck
Deutsche Gedenkhalle: Letzte Heerschau Kaiser Friedrichs III.
Deutsche Gedenkhalle: Erste deutsche Linienschiffsgeschwader 1903
Deutsche Gedenkhalle: Die Deutschen an die Front
Deutsche Gedenkhalle: Eröffnung des deutschen Reichstages
Deutsche Gedenkhalle: Ein Reich, ein Volk, ein Gott

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Auf der Fahrt zur Kaiserkrönung landete Karl V., nach seiner Zusammenkunft mit König Heinrich von England, am 1. Juni 1520 zu Vlissingen. Von da begab er sich nach Antwerpen. In Dürers Tagebuch finden wir beschrieben, wie der Kaiser bei seinem „Einreiten in Antwerpen“ mit einem köstlichen Triumph empfangen wurde, -„da waren die Pforten gar kostbar verziert- mit Schauspielen, großer Freudigkeit und so schönen Mädchengestalten, dergleichen er wenig gesehen!“

Siehe auch:
Deutsche Geschichte-Zeittafel
Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.
Die Schmach von Versailles und die Republik

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Der deutsche Bauernkrieg; Untersuchungen über seine Entstehung und seinen Verlauf.

Die ersten Wochen des Oktober 1524 waren nicht nur insofern von Bedeutung, als in ihnen der Aufruhr an Ausdehnung zunahm. Jetzt wie vor- und nachher gab sich die große Masse der Bauern gern zufrieden, wenn sich die geringste Aussicht auf ein Entgegenkommen zeigte. Zu irgendwelcher kraftvollen Aktion ließ sie sich, wohl im Hinblick auf die Macht der Habsburger, die sie kannte, nicht hinreißen. Aber an eben diese Zeit konnte aiikiiüpfen, wem es auf den Nachweis ankam, daß die Gegensätze unversöhnbar seien, daß die Herren gar nicht daran dachten, sich auch nur in ernstliche Diskussion mit ihren Untertanen einzulassen, ln jenen Oktobertagen erfolgte wahrscheinlich der erste bewaffnete Zusammenstoß; er hatte zwar keinen blutigen Ausgang, aber die Bauern wußten nun, woran sie waren. Das Feuer schwelte also immer weiter. Je mehr die katholische Reaktion von sich reden machte, desto rascher breitete es sich aus.

Und die Gegensätze vertieften sich dabei. In der Schweiz, wo die Lage für die evangelisch gesinnten Kantone immer bedrohlicher ward, dachte Zwingli im Spätherbst an einen Krieg gegen die Waldstätte und das Haus Habsburg zugleich.1) In Vorderösterreich verschwand in der zweiten Hälfte Oktober nach den Anständen von Riedheim und Ewatingen unter dem Druck anderer gleich zu berührender Geschehnisse die Gefahr, die soeben noch so nahe gewesen war. Hubmaier kehrte deshalb nach Waldshut zurück. Und nun begann unter seinen Auspizien eine immer stärkere Abwendung vom römischen Katholizismus. Bald konnte selbst die radikalste Richtung, die der Wiedertäufer, hier sich eines Anhangs rühmen. Eben um diese Zeit fand Thomas Münzer den Boden in diesen Grenzgebieten vorbereitet genug, den Samen seiner giftigen Predigt auszustreuen.2) Naturgemäß setzte mit alledem zugleich eine religiöse Propaganda ein, deren Spuren bald sichtbar wurden. Noch die Bauei n im Hegau und die Untertanen des Abts von St. Blasien, die im November ihrem Herrn die Leibeigenschaft mit all den Gefällen und Leistungen aufsagten, die ihm daher gebührten, verlangten nur, daß man sie bei Recht bleiben lasse, worunter sie eben Befreiung von jenen Pflichten begriffen.3) Seit dem Dezember aber taucht unter den Bauern des südlichen Schwarzwalds jenes Schlagwort vom göttlichen Recht als Bezeichnung für eben diese Forderungen auf.

Read More Der deutsche Bauernkrieg : Momente der Fortentwicklung der Unruhen, Kräfte des Widerstandes.

Der deutsche Bauernkrieg