3. Reich Wehrmacht 300 deutsche Wehrmachtsbilder Abbildungen

Flugzeugkennzeichen. Für den Jagdflieger, der nur im Verbande fliegt und kämpft, ist es besonders wichtig, die Zugehörigkeit der Maschinen in der Luft mit einem Blick zu erfassen. Die verschiedenen Flugzeuge der Jagdverbände tragen deshalb gut sichtbare Kennzeichen.

Jagdflugzeug. Jagdflugzeuge sind meist einsitzige Doppeldecker. Sie kämpfen mit dem den durch den Luftschraubenkreis feuernden Maschinengewehren oder einer durch die Propellernabe schießenden Flugzeugkanone.

Im Staffelkeil. Das Fliegen im Verband baut sich auf der Grundform der Kette, das heißt einer Einheit aus 3 Flugzeugen auf. Drei Ketten in der Flugordnung, wie das Bild sie zeigt, bilden den Staffelkeil.

Flieger und Wolken. Die Zeiten, da der Flieger die Wolken fürchten mußte, sind längst vorüber. Heute sind sie seine Bundesgenossen; sie helfen ihm, seinen Angriff zu verschleiern und, selbst angegriffen, sich der Sicht zu entziehen.

Luftkampf. Der Angriff gegen jeden fliegenden Feind und der Luftkampf mit ihm ist die wichtigste Aufgabe des Jagdfliegers. Ihre erfolgreiche Bewältigung setzt höchste fliegerische Kunst und alle Eigenschaften eines schnellen, sicheren Schützen voraus.

Jagdstaffel über den Rhein. Am 7.März 1936 gab der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht dem militarisierten Rheinland die Wehrfreiheit zurück. Mit den Truppen des Heeres rückten auch die ersten Verbände der Luftwaffe in ihre rheinischen Standorte ein.

Siehe auch:
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Kampfflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Aufklärungsflieger
Die Deutsche Wehrmacht-Luftwaffe-Bodentruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Sonderausbildung
Die Deutsche Wehrmacht-Torpedo u. Torpedoboot
Die Deutsche Wehrmacht-Schiffsartillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben II
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben III
Die Deutsche Wehrmacht-Seemansdienst und Leben IV
Die Deutsche Wehrmacht-Kriegsschiffe
Die Deutsche Wehrmacht-Kriegsschiffe II
Die Deutsche Wehrmacht-Führung-Tradition-Parade
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Die Deutsche Wehrmacht-Übung und Manöver
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Die Deutsche Wehrmacht-Ehrung der Fahnen der alten Armee
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Die Deutsche Wehrmacht-Fahnenkompanie
Die Deutsche Wehrmacht-Posten am Ehrenmal
Die Deutsche Wehrmacht-Parademarsch der Artillerie
Die Deutsche Wehrmacht-Parade der Panzertruppen
Die Deutsche Wehrmacht-Wachablösung am Brandenburger Tor
Die Deutsche Wehrmacht-Feierlicher Zapfenstreich
Die Deutsche Wehrmacht-Einzug der Rekruten
Die Deutsche Wehrmacht-Empfang von Bettwäsche und Eßgeschirr
Die Deutsche Wehrmacht-Zum ersten Essen in der Kaserne
Die Deutsche Wehrmacht-Bettenbauen
Die Deutsche Wehrmacht-Einkleidung auf Kammer
Die Deutsche Wehrmacht-Fahneneid

3. Reich Wehrmacht Die Deutsche Wehrmacht

In der Frühzeit seiner Entwicklung bildete das Kriegsflugzeug mit seiner Bewaffnung noch keine vollkommene Einheit. Das Flugzeug war zuerst entstanden mit dem einzigen Zweck, sich im Luftraum bewegen zu können, und erst später hatte es, nachdem seine militärische Bedeutung feststand, Waffen als erwünschte Beigabe erhalten. Heute bilden das Kriegsflugzeug und seine Waffen eine unlösbare Einheit. Bauform des Flugzeuges und Bewaffnung sind aufeinander abgestimmt; das Wichtigste sind die Waffen, das Flugzeug selbst ist nur das Mittel, um sie an den Feind zu bringen. Grundsätzlich sind zu unterscheiden: Bordwaffen und Abwurfwaffen. Erstere sind Schußwaffen, die der Bekämpfung von Luft-und Erdzielen dienen; zu den letzteren zählen in der Hauptsache die Bomben mit den dazugehörigen Abwurfeinrichtungen.

Bewegliche Bordwaffen.

Obwohl starre Bordwaffen große Vorteile bieten, so läßt sich doch auf bewegliche Waffen nicht verzichten. Denn mit starren Waffen kann man wohl angreifen, aber sich im Luftkampf nicht verteidigen. Flugzeuge, die sich dem Angriff des Gegners durch überlegene Geschwindigkeit oder bessere Steigleistung nicht entziehen können, wie z. B. Kampfflugzeuge oder solche, die ihren Flug zur Erfüllung ihres Auftrages unbeirrt fortsetzen müssen, wie z. B. Aufklärungsflugzeuge, werden daher mit beweglichen Abwehr-waffen ausgerüstet.

Als solche finden überwiegend Maschinengewehre Verwendung. Maschinenkanonen werden nur selten, und zwar bei größeren Kampfflugzeugen, eingebaut, die in der Lage sind, die erforderliche schwere Kanonenlafette aufzunehmen.

Die beweglichen Maschinenwaffen ruhen in Lafetten, die ein Bewegen der Waffen über einen bestimmten Bereich ermöglichen; meist genügt es, wenn von den Waffen ein beschränktes Schußfeld bestrichen werden kann. Von den verschiedenen Lafettenarten sind als wichtigste zu nennen die Drehkränze und die Schwenklafetten.

Die Drehkränze werden in der Regel auf dem Rumpfrücken eingebaut und gestatten ein Drehen der dazugehörigen Waffe nadi den Seiten. Bei den Schwenklafetten sind die Waffen gewöhnlich in einem beschränkten Bereich um einen Zapfen nach allen Richtungen drehbar. Besondere Lafettenbauarten finden sich beispielsweise im Rumpfboden großer Kampfflugzeuge; es sind die sogenannten Bodenlafetten (Bolas), die das Schießen nach unten, also auch den Angriff auf Erdziele, ermöglichen.

Bei neuzeitlichen Flugzeugen mit hoher Geschwindigkeit ist es erforderlich, die Schützen dem starken Flugwind zu entziehen. Daher sind die Waffenstände mehr oder minder durch Hauben oder Kuppeln abgededct. Vielfach sind diese Windschutzverkleidungen mit den Lafetten der beweglichen Waffen vereinigt und bilden dann z. B. die sogenannten Kuppel- oder Linsenlafetten.

Eine besondere Art von beweglichen Waffeneinbauten hat sich im englischen Flugzeugbau herausgebildet. Dort sind bei größeren Kampfflugzeugen motorgetriebene Kupellafetten, auch MG.-Türme genannt, in Gebrauch, die bis zu 4 Maschinengewehre vereinigen und sich vom Schützen mit Hilfe von Elektromotoren oder Druckölantricb bewegen lassen. Besonders als Hedestände am Rümpfende sind derartige motorgetriebene Kuppeln üblich.

Jede bewegliche Bordwaffe oder jede in einer Mehrfachlafette zusammengefaßte Gruppe von Waffen muß von einem besonderen Schützen bedient werden. Je nachdem, wo die Waffe eingebaut ist, muß der Schütze die Waffe stehend, kniend oder liegend bedienen. Gezielt wird entweder über Visiere mit Kreiskom oder über optische Visiere, die eine Berücksichtigung der Ziel- und Eigenbewegung gestatten. Die Munitionszuführung bei beweglichen Waffen erfolgt in der Regel aus Trommeln, kann jedoch auch durch Gurte vorgenommen werden, die durch bewegliche Zuleitungsschläuche laufen.

Siehe auch:
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Fliegerprüfung auf „Herz und Nieren“
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Straßenkampf – Fallschirmjäger erobern eine Stadt
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Bunker, Stollen, Panzertürme
Flak sinkt in die Erde
Die Deutsche Wehrmacht-Gedenktage der Luftwaffe
Die Deutsche Wehrmacht-Luftnachrichtentruppe
Die Deutsche Wehrmacht-Flakartillerie
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In der Frühzeit seiner Entwicklung bildete das Kriegsflugzeug mit seiner Bewaffnung noch keine vollkommene Einheit. Das Flugzeug war zuerst entstanden mit dem einzigen Zweck, sich im Luftraum bewegen zu können, und erst später hatte es, nachdem seine militärische Bedeutung feststand, Waffen als erwünschte Beigabe erhalten. Heute bilden das Kriegsflugzeug und seine Waffen eine unlösbare Einheit. Bauform des Flugzeuges und Bewaffnung sind aufeinander abgestimmt; das Wichtigste sind die Waffen, das Flugzeug selbst ist nur das Mittel, um sie an den Feind zu bringen. Grundsätzlich sind zu unterscheiden: Bordwaffen und Abwurfwaffen. Erstere sind Schußwaffen, die der Bekämpfung von Luft-und Erdzielen dienen; zu den letzteren zählen in der Hauptsache die Bomben mit den dazugehörigen Abwurfeinrichtungen.

Starre Bordwaffen.

Die ersten Waffeneinbauten bei Flugzeugen waren behelfsmäßiger Art. Man versuchte, zuerst mit einfachen Handfeuerwaffen und später mit drehbar angeordneten, beweglichen Maschinengewehren den Gegner in der Luft zu bekämpfen. Es zeigte sich sehr bald und wird auch durch die Überlegung bestätigt, daß die Treffgenauigkeit beim Schießen vom Flugzeug aus dann am größten ist, wenn Flugrichtung und Schußrichtung zusammenfallen; in diesem Falle nämlich braucht beim Zielen die Eigengeschwindigkeit nicht berücksichtigt zu werden, die sonst, etwa beim Schießen seitwärts zur Flugrichtung, das Treffen erheblich erschwert.

Am einfachsten wird also das Schießen aus dem Flugzeug, wenn eine Waffe fest in der Flugzeuglängsachse oder parallel dazu eingebaut ist. Der Schütze kann dann nicht mehr mit der Waffe selbst zielen, sondern muß das ganze Flugzeug auf das Ziel richten; mit anderen Worten, der Schütze muß gleichzeitig Flugzeugführer sein. Dementsprechend sind starre Waffen immer in Flugrichtung schießend angeordnet und werden vom Flugzeugführer selbst bedient, der dadurch zielt, daß er sein Flugzeug unmittelbar auf das Ziel zusteuert. Starre Bordwaffen sind daher ausgesprochen für den Angriff brauchbar.

Die natürliche Stelle für den Einbau starrer Bordwaffen im Flugzeug liegt in der Nähe der Flugzeuglängsachse, d. h. im Rumpf, Bevor jedoch an die praktische Verwendung im Rumpf starr eingebauter MG.s bei einmotorigen Flugzeugen üblicher Bauart zu denken war, blieb die Aufgabe zu lösen, wie die Waffen vom Rumpf aus nach vom feuern können, ohne dabei die davorliegende, schnell umlaufende Luftschraube zu treffen.

Diese Aufgabe wurde bereits im Weltkriege in Deutschland gelöst und das Ergebnis später von allen kriegführenden Staaten übernommen. Um das Schießen von Maschinengewehren durch den Luftschraubenkreis ohne Gefahr für die Luftschraube selbst zu ermöglichen, werden die Waffen derart gesteuert, daß ein Schuß nur dann freigegeben wird, wenn gerade kein Luftschraubenblatt vor der Gewehnnündung steht. Eine solche Steuerung kann vom Motor her entweder über eine Steuerwelle auf mechanischem Wege erfolgen, oder auch mit Hilfe hydraulischer, pneumatischer oder elektrischer Einrichtungen.

Wiewohl sich die Steuerung starrer Bordwaffen auf das beste bewährt hat und auch heute noch in großem Umfange angewendet wird, ergaben sich doch mit der fortschreitenden Leistungsverbesserung der Flugzeuge gewisse Schwierigkeiten. Wenn nämlich im Luftkampf Sturzflüge ausgeführt werden, so haben diese unter Umständen eine erhebliche Steigerung der Luftschraubendrehzahl zur Folge. Bei gesteuerten Maschinenwaffen muß nun aber die erhöhte Drehzahl zwangsläufig eine schnellere Schußfolge herbeiführen; können die Waffen jedoch eine erhöhte Schußleistung nich.t mehr aufbringen, so treten naturgemäß Störungen auf. Außerdem ist die Anordnung Mehrerer Waffen im Rumpf und die Unterbringung eines genügenden Munitionsvorrates begrenzt; mehr als 2 MG.s sind beispielsweise beim einmotorigen Flugzeug nur schwer einzubauen. Deshalb ist man im Kriegsflugzeugbau dazu übergegangen, die starren Bordwaffen teilweise oder ganz außerhalb des Luftschraubenkreises im Flügel einzubauen und ungesteuert feuern zu lassen. Letzteres ist beispielsweise bei den englischen Jagdflugzeugen vom Muster „Spitfire“ und „Hurricane“ der Fall deren Flügel auf jeder Seite 4 MG.s trägt. Nur bei zwei- oder viermotorigen Flugzeugen besteht hierzu keine Veranlassung, weil der freie Rumpfbug genügend Raum für mehrere starre Bordwaffen bietet und die Luftschrauben der Flügelmotoren nicht stören.

Für Flugzeugkanonen ist ein Einbau im Rumpf und ein Schießen durch den Luftschraubenkreis überhaupt nicht möglich. Die Gefahr eines Versagens der Waffensteuerung ist naturgemäß nie ganz auszuschalten. Trifft aber einmal ein Sprenggeschoß einer Kanone ein Luftschraubenblatt, so wird dies zu einer schweren Beschädigung des Flugzeuges und mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Absturz führen. Daher werden Flugzeugkanonen grundsätzlich so eingebaut, daß sie ungesteuert und nicht zwischen den umlaufenden Luffschraubenblättern hindurchschießen. Vielmehr werden sie bei Einmotorenflugzeugen entweder im Rumpf in Verbindung mit einem sogenannten Kanonenmotor eingebaut oder im Flügel außerhalb des Luftschraubenkreises. Beim Anbau an einen Kanonenmotor feuert die Kanone durch eine hohle Luftschraubenwelle, also mitten durch die Luftschraubennabe. Der Motor selbst ist, um dies zu ermöglichen, so ausgebildet, daß seine Kurbelwelle über ein Getriebe die gesondert angeordnete und über oder unter dem Motorgehäuse liegende Luftschraubenwelle antreibt. Diese Art einer Motorkanone ist bisher nur bei Triebwerken in Reihenbauart verwirklicht worden.

Vor ihrer Verwendung im Flugzeug müssen starre Bordwaffen sorgfältig eingerichtet werden, damit sie genau in Flugrichtung feuern. Da viele Flugzeuge mehrere starre Waffen besitzen, die nicht alle in der Längsachse, sondern nur parallel dazu eingebaut werden können, werden diese so eingerichtet, daß sich ihre Schußgarben in einem bestimmten Punkt vor dem Flugzeug kreuzen. Auf diese Weise wird für die günstigste Schußentfernung eine zusammengefaßte Feuerwirkung erreicht. Die Munitionszuführung bei starr eingebauten Flugzeugwaffen erfolgt in der Regel mit Hilfe von Gurten, die es gestatten, einen beträchtlichen Vorrat an Munition unterzubringen. Das Auslösen der Waffen erfolgt im allgemeinen durch Betätigung von Drudeknöpfen an der Steuersäule im Führerraum des Flugzeuges. Bei neuzeitlichen Einbauten ist die Bedienung der Waffen, z. B. Behebung von Ladehemmungen, auch dann möglich, wenn die Waffen vom Flugzeugführer nicht unmittelbar zu erreichen sind. Hierzu gibt es Fembetätigungsanlagen, mit deren Hilfe auch im Flügel eingebaute Waffen bedient werden können.

Für das Zielen mit dem ganzen Flugzeug, wie es bei der Verwendung starrer Bordwaffen erforderlich ist, bedient sich der Flugzeugführer besonderer Visiereinrichtungen. Die früher üblich gewesenen einfachen Visiere sind heute meist durch hochwertige optische Geräte, wie z. B. Reflexvisiere, ersetzt.

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