Schlagwort: Ostafrika

Verzeichnis der 85 Abbildungen unten.




















































































Bildverzeichnis:
Ahnenfigur-Kongo
Ahnenfigur-Ostafrika
Ahnengestalt-Kamerun
Ahnengestalt-Kamerun-Frau
alte Signaltrommel-Kamerun
Antilopen Aufsatz-Niger
Axt-Kongo
Axt-Messer-Kongo
Bettgestelle-Holz-Kamerun
Bewaffnete Wächter-Bronzeplatte-Nigeria
Bogenhalter-Kongo
Bronze Anhänger-Nigeria
Bronzegußarbeiten-Anhänger-Armring-Trinkhornknauf-Kamerun
Bronze-Hängeampel-Nigeria
Bronzesitz-Nigeria
Doppelmaske-Gesicht des Lebens-Kamerun
Doppelmaske-Gesicht des Todes
Elfenbeinschmuck-Kongo
Felsenmalerei-Buschmänner-Südafrika
Felsenmalerei-Südafrika
Fetisch-Kongo
Flechtarbeiten-Kamerun
Gelbgußarbeiten-Aschanti-Nigeria
Geschnitzter Türrahmen-Kamerun
Glocke und Armbandt-Bronze-Nigeria
Halsring-Kamerun
Halzring-Buschmänner-Südafrika
Häuptling-Bronzeplatte-Nigeria
Häuptlingsgestalt-Bronze-Kamerun
Häuptlingsgestalt-Kongo
Häuptling-Shamba-Bolongongo-Kongo
Häuptlingsstab-Kongo
Holzbecher-Holzglocke-Kongo
Holzmaske-Tanzmaske-Kamerun
Holzplastik-Nigeria
Holz-Sessel-Kamerun
Holzstühle-Kamerun
Holzstuhl-Kongo
Hütte-Usafua-Ostafrika
Jäger-Wildbret-Bronzeplatte-Nigeria
Joruba-Plastik-Menschenkopf-Affenkopf-Nigeria
Joruba-Plastik-Nigeria
Kalebasen-Kamerun
Kalebasen-Kamerun II
Kamerun-Musgugehöft
Kamerun-Wohnhaus
Kamm-Pfeiffenkopf-Ostafrika
Kleid-Hererofrau-Südwestafrika
Kochgeschirr-Südafrika
Kongo-Tanzmaske
Kopf-Holzplastik-Joruba-Nigeria
Korbflechtarbeiten-Kongo
Korbflechtarbeiten-Ostafrika
Kunst-Naturvölker-Tamberma Burg
Ledertasche-Joruba-Nigeria
Löwenjagd-Flußpferdjagd-Buschmänner-Südafrika
Madungo-Doppelmaske-Kongo
Modell-Ewe-Haus
Mutter und Kind-Holzplastik-Joruba-Nigeria
Perlenbestickte Tanzmütze-Kamerun
Signaltrommel-Kamerun
Steinidole-Sierra Leone
Stockgriff-Zulu-Südafrika
Straußenei-Südafrika
Tabakpfeife-Löffel-Stuhl-Ostafrika
Tabakpfeifen-Kamerun
Tabakpfeife-Schnupftabakbehälter-Südafrika
Tanzmaske-Brustpanzer-Ostafrika
Tanzmaske-Kamerun
Tanzmaske-Kongo
Tanzmaske-Kongo II
Tanzmaske-Kongo III
Tanzmaske-Kongo-Bakuba
Tanzmaske-Kongo-Bakuba II
Tanzmaske-Ostafrika
Tanzplatz-Felsenmalerei-Südafrika
Tanzrassel-Elfenbein-Kongo
Thronsessel-Kamerun
Tiergestalt-Kongo
Togo-Hütte
Tonpfeife-Aschanti-Elfenbein-Kamerun
Tontöpfe-Kamerun
Trinkhörner-Kongo
Trinkhorn-Kamerun
Trommel-Kongo

Abbildungen Kunst der Naturvölker

Abbildungen Dreissig Jahre deutsche Kolonialpolitik im Bild

Im Kinga-Gebirge und im Unjika am Njassasee, ferner in Unjamwesi und einigen Gebieten um das Südende des Viktoriasees herum trifft man, nicht gerade häufig, auf niedrige, feste Lehmbauten von der Gestalt eines abgestumpften Kegels, deren Bedeutung dem Uneingeweihten nicht so ohne weiteres kenntlich wird. Es sind dies Hochöfen, in welchen von den Eingeborenen auf eine zwar primitive, aber für ihre Bedürfnisse völlig ausreichende Art das Material für die einheimische Eisenindustrie gewonnen wird. Diese Hochöfen sind etwa knapp 2 Meter hoch. Unten haben sie einen äusseren Durchmesser von etwa 1,90 bis 2,00 Meier und verjüngen sich nach oben auf etwa 0,90—1,00 Meter. Am Busse sind einige Luftlöcher, durch die während des Betriebes mit Blasebälgen aus Fell, meist wohl Ziegenfell, Luft zugeführt wird, und das sogenannte Abstichloch angebracht, durch welches nach Beendigung des Schmelzprozesses das glutflüssige Eisen in eine kleine Grube abgelassen wird.

Kolonie und Heimat


In den ersten Jahren nach Errichtung der „Deutschen Ostafrika-Linie“ bestand bei ihr der Brauch, dass ihre Dampfer nach erfolgter Einfahrt in die Häfen an der ostafrikanischen Küste in der Regel einen Böllerschuss lösten, um den Bewohnern dieser Plätze ihre Ankunft anzukünden. Hauptsächlich aber wohl zu dem Zwecke, damit die Postbehörden in die Lage kamen, die Abholung der eingelangten Europa-Post durch ihre Bootsmannschaften rechtzeitig in die Wege zu leiten. Die Deutschen Ostafrika-Linicn-Dampfer hatten es in damaliger Zeit, als in Deutsch-Ostafrika an Frachtgütern noch sehr wenig zur Einfuhr und gar nichts zur Ausfuhr gelangte, eben immer recht eilig, wieder aus jenen Häfen herauszukommen, die sie eigentlich lediglich der Post, und der damit zusammenhängenden Subvention wegen, anzulaufen verpflichtet waren. Oft genug blieben sie sowohl in Daressalam, wie auch in Tanga ausserhalb des Hafenbeckens auf der offenen Reede liegen, nur um die Einfahrtsmanöver zu sparen, die besonders bei Niedrigwasser dort ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Das „Geschäft“ lohnte nicht, und so wurde die Verpflichtung der Anfahrt der deutschen Küste von manchem Kapitän geradezu als lästige Hemmung des Betriebes empfunden.

Kolonie und Heimat