Schlagwort: Riesen

Die niedere Mythologie pflegt sich nicht mit einer einzigen Art der Naturpersonifizierung zu begnügen, sondern sie schafft sich noch eine zweite, davon geschiedene: zu den Elfen die Riesen.

Und nicht so sehr hat ein sittlicher Gesichtspunkt, der auf eine Scheidung von Gut und Böse Bedacht genommen hätte, diese Zweiteilung veranlaßt, sondern der Eindruck der bloß äußerlichen Größen- und Machtunterschiede der Naturgewalten. So erheben sich hinter den Elfen deren kolossale Gegenbilder, die Riesen, die dieselben Naturmächte wie jene verkörpern, aber in ihrem wilden Aufruhr, in ihrem verwüstenden Übermaß und in ihrer alles Andere überragenden Massenhaftigkeit oder gar in ihrer schrankenlosen Ausdehnung. Gewitter-, Sturm und Wolkendämonen sind auch sie wie die Elfen, aber vom allerheftigsten Temperament. Selbst die hohen starren Berge und das unabsehbare Meer werden zu Riesen, der alles hüllende und füllende Nebel, die tiefe undurchdringliche Finsternis und endlich die ewige Nacht der Unterwelt. Doch kommen einzelne Riesen auch in sanfteren Winden herbei, und im schneeweißen Gewölk strecken schöne Riesinnen ihre Glieder.

Im Norden, wo die Mythologie schon eine mittelalterliche Wissenschaft ist, wurde früh ein übrigens nur halb gelungener Versuch gemacht, das Riesengeschlecht als eine wohlgegliederte Einheit zu umspannen. Man richtete verschiedene Riesenstammbäume auf, die aber alle unvollständig und einseitig sind. In einer solchen besonders nordisch gearteten Genealogie heißt der Ahnherr einfach Fornjótr der alte Jüte, der die drei Söhne Hlér, und Kári hat Hlér Brauser, Brander oder Aegir, bei Saxo Ler oder Eyr, d. i. das Meer, haust auf der nach ihm benannten Insel Hlésey oder Lessö mitten im verrufenen Kattegat, dessen jütischer Küste große Sandbänke und dessen schwedischer viele offene, sowie tückischere verborgene Klippen vorlagern. Ihm gebar seine Gattin die Räuberin, neun Töchter, die Wellenmädchen Udr, Hrönn, Bylgja, Bára, ferner die Taucherin Dúfa, die Branderin K´ölga, die Stürmerin Hefring, die Blutlockige Blódughadda, die vom Blut der an den Klippen Zerschmetterten bespritzt ist, und die Himmelshelmige, d. h. wohl die bis zum Himmel gischende Himinglaefa. Auf Hlésey hausen nach dem Harbardslied Berserkerweiber und Wölfinnen, die Thor schlägt, weil sie alle Leute betrügen und sein Schiff schütteln. Das werden jene Wellenmädchen sein. Aegir ist sonst den Göttern ein guter Wirt; zu ihrem Festmahl bei ihm trägt das Bier sich selber auf. Fomjots zweiter Sohn Logt die Lohe hat ein unbestimmteres Gepräge als seine Gattin Glöd, die Heitere, Glänzende. Soll er nur das irdische Feuer, nicht auch die Himmelslohe, das drohende Wetterleuchten, bedeuten, wonach er auch Hálogi die Hochlohe heißt? Der dritte Sohn Kári der Rauscher, d. i. der Wind, tost hoch über dem Meer in der Schnee- und Eiswüste des norwegischen Dovrefjelds um den Sneehätta. Sein Sohn ist Jökull der Eisberg oder Frosti der Frost, dessen Sohn Snaer der Schnee, und dessen Kinder wieder Thorri, die Dürre, dann die Schneehäuferin, die Schneewirblerin und die Schneestäuberin sind. Die großartigen Züge der norwegischen Natur, das rauhe Meer und das stürmische Schneegebirge, sind hier deutlich verkörpert, vielleicht auch die an diesen Küsten so häufig bis in den Winter hineinleuchtende Gewitterscenerie. Aber die Wolkenriesinnen und die Waldriesen fehlen und manche andere.

Mythologie der Germanen

Eine uralte germanische Bezeichnung der Riesen hat bereits Tacitus überliefert (Germ. 46). Jenseits der Finnen im hohen Nordosten beginnt die Fabelwelt: die Ellusier und Etionen haben Gesichter und Antlitze von Menschen, Leiber und Gliedmaßen wilder Tiere (S. 146). Etja, Etio (urgerm. *etanaz), an. iotunn, ags. eoton, as. etan (as. Etanasfeld, thür. Etenes-leba) gehört zu etan „essen“ und bedeutet „gefräßig“. Noch im 11. Jhd. (Adam. Brem. 4, 25. 19) wird, wie in der nordischen Mythologie durchgängig, das Heim aller Unholde und Riesen in den Nordosten verlegt. Diese merkwürdige Übereinstimmung läßt sich nur dadurch erklären, daß“ seit unvordenklichen Zeiten die germanische Weltansicht sich die Riesen im Nordosten hausen dachte. An der Grenze der Welt lebt nach der Dichtung des Mittelalters ein ungeheueres, nur zu Fuß und mit Stahlkolben kämpfendes Geschlecht, das mit dem grünen Home der Drachen bedeckt und mit ihrer Schnelligkeit begabt ist (Wolfram Wilh., Titurel), und ein besonderes Riesenreich begegnet auch sonst in der Sage (Rother 767). Eine andere urgerm. Bezeichnung war urisaz, stark, kraftvoll (ahd. turs; vgl. den Ortsnamen Tursinriut, Tirschenreut; Turislöon = Riesen walden, jetzt Dorla bei Fritzlar, und die Eigennamen Thurismund, Thurisind; mhd. türse, Schweiz, türsch, dürst, ags. dyrs, an. Jjurs). Der Name von Armins Gattin, Thusnelda, gehört nicht hierher, er bedeutet nicht die Riesen (Thursen) Kämpferin (Thursinhilda), sondern büsnello ist die Kraftkühne.

Nur in Deutschland findet sich der Name Riese, der Kräftige, Männliche, Starke (skr. vrSan, ahd. risi, riso, as. wrisil, mhd. rise; nicht zu risan „sich erheben“ gehörend). Auch urgerm. *hünaz ist der Kräftige, Starke (mhd. hiune, mds. hune, Hürne; vgl. an. hunn Bär, skr. <jüra cler Held, und die Ortsnamen: Hauna, Hünfeld, Personennamen: Hünila, Hünirix, Hünimund, Humbert, Hünbolt = Humbold). Da aber für Hüne die Bedeutung „Riese“ nicht vor dem 13. Jhd. belegt werden kann, ist es einfacher, die Hünen aus dem Namen den Hunnen abzuleiten (S. 120). Ein anderer alter Ausdruck liegt noch vor in ags. ent, bayer.-österr. Enz, enterisch, enzerisch = ungeheuer groß, seltsam: Enzenberg (Inselberg) = Riesenberg.

Alle diese Namen bezeichnen das Gewaltige, Ungeheuere. In einem ags. Gedichte heißt es: „ich kann mächtiger schmausen und essen als ein alter Riese.“ Von der Gefräßigkeit der Riesen ist der allgemeine Name Etionen wie der besondere Eigenname Wolfesmäge entlehnt (Virg. 882). Selbst von rohem Fleisch oder gar von Menschenfleisch nähren sie sich: so entstand der Menschenfresser unserer Märchen. Soweit an leiblicher Größe und Stärke der Mensch den Zwergen überlegen ist, bleibt er hinter den Riesen zurück.

Den ungefügen Ecke vermag kein Roß zu tragen, in weiten Sprüngen, einem Leoparden gleich, rennt er durch den Wald; das Wild flüchtet in den Wald und schaut neugierig seinem gewaltigen Laufe nach. Der Bauch eines auf der Erde ausgestreckten Riesen sieht aus wie ein kleiner Berg (K. H. M. Nr. 134); ihre Leiber sind elf und wohl sechszehn Fuß lang (D. S. Nr. 326). Für das Pferd eines Riesen muß ein besonderer Stall gebaut werden, es ist mehr denn zehn Ellen hoch und liegt an einer gewaltig dicken Kette, die ihm statt des Halfters dient; die Königstochter muß auf einer Leiter hinaufsteigen und drückt dem Rappen die ellenlangen Sporen in die Seite, als er vom Hexentanzplatz über die brausende Bode setzt; vier Fuß tief schlägt das Roß seinen Huf in das harte Gestein, das noch heute die Roßtrappe heißt (D. S. Nr. 318).

In fast allen gebirgigen Gegenden ist die Sage vom Riesenspielzeug bekannt. Das Riesenfräulein von der Burg Nideck streicht mit einer Hand Bauern, Pferde und Pflug in ihre Schürze, erreicht mit einem Schritte den jähen Berg, wo die väterliche Burg ragt, und stellt das Spielzeug auf den Tisch (D. S. Nr. 17, 319, 324). In Steine, mit denen sich die Riesen geworfen oder auf denen sie gestanden haben, findet man die Male von ihren Händen und Füßen eingedrückt (D. S. Nr. 19, 134 ff., 166). Der kleine Sohn der Riesenkönigin Frau Hütt knickt sich eine Tanne als Steckenpferd ab (D. S. Nr. 233). Der junge Riese zerbricht eine eiserne Stange, die kaum vier Pferde fortschaffen können, reißt zwei der größten Bäume auB und schleppt sie mit dem Wagen und den Pferden nach Hause; Mühlsteine, die auf ihn geworfen werden, hält er für Sandkörner und trägt einen Mühlstein als Halsband (K. H. M. Nr. 90).

Die Fußtritte der Riesen bilden Täler in die weicho Erde, sie machen meilenweite Sprünge, von den Tränen eines Riesenweibes rühren die Flüsse her, und die Berge sind nur Helme der Riesen, die tief in der Erde stecken. Die Kraft und Wildheit der Riesen übt sich am liebsten in mächtigen Steinwürfen, Bergversetzungen und Ungeheuern Bauten. Wenn sie von Wut entbrennen, so schleudern sie Felsen, reißen secbzigjährige Eichen samt den Wurzeln aus und fechten damit (K. H. M. Nr. 90; D. S. Nr. 318), werfen Löwen an die Wand (Rother 1150), reiben Flammen oder drücken Wasser sub den Steinen (Roth. 1048, K. H. M. Nr. 20), flechten Tannen wie Weiden (Nr. 166) und stampfen mit dem Fuße bis ans Knie in die Erde (Roth. 943). Sie müssen von den Helden, denen sie dienen, in Fesseln gelegt werden, und nur im Kriege läßt man sie gegen den Feind los. Nach Tiroler Sagen fährt der Bauer in einen gestrüppvollen Hohlweg — es ist aber das Nasenloch eines Waldriesen, der ihn samt Ochsen und Wagen in die weite Welt hinausniest; von dem Brüllen eines Riesen in seiner Höhle wird ein ganzer Berg morsch und stürzt ein; der Riese, dem ein Hauer dient, ist so hoch, daß das Erdenwurm auf eine Tanne steigen muß, wenn es seinem Herrn etwas zurufen will. Der Riese Harpin fällt wie ein Baum zu Boden (Iwein 5074), Asprian tritt den Verwundeten in den Mund (Roth. 4275), die Stimme des Riesen Velsenstöz erbraust wie eine Orgel, davon Berg und Tal erschallt (Virg. 732, 864, 870): auch Glockeböz, der Glockenschläger und Klingelbolt sind Sturmriesen, deren heulender Ruf furchtbar im Hochgebirge erdröhnt. Wenn der schlafende Sigenot atmet, biegen sich die Baumäste, er rauft in dem Tann Bäume aus und trägt den Berner unter den Armen fort (60, 73, 74, 110, 158). Die Riesin Runse nimmt einen Baum mit Wurzeln und Ästen, daß zwei Wagen sie nicht gefahren hatten; eine andere schreitet über alle Bäume und bedarf der Häute zweier Rinder zu ihrer Beschuhung. Der ungeheuere Körper der Riesen ist zuweilen mit mehreren Händen und Häuptern ausgestattet: ein mhd. Gedicht nennt einen dreihäuptigen Thursen; Heime, der Sohn einer Meerminne, hat vier Ellenbogen, Asprian vier Hände.

Seit alter Zeit waren Sagen vom Streite berühmter Helden gegen die Riesen berühmt, vor allem Beowulfs Sieg über Grendel und seine Mutter. In der Vorrede zum Heldenbuche heißt es: „Gott schuf zuerst die kleinen Zwerge, damit sie das wüste Land bauten und das Gebirge mit seinen Schätzen ergründeten. Darauf ließ er die Riesen werden, damit sie die wilden Tiere und die großen Würmer erschlügen, auf daß die Zwerge sicherer wären, und das Laud besser bebaut werden könnte. Die Riesen wurden jedoch böse und untreu und taten den Gezwergen Leid an. Da schuf Gott die starken Helden, zwischen Zwergen und Riesen in der Mitte, die die Zwerge vor den Riesen schützten und die
wilden Tiere und Würmer bekämpften. Er gab deshalb den Helden die Natur, auf Mannheit und Ehre, auf Streiten und Jagen Mut und Sinn zu stellen.“

Das Altertum kannte zwar auch die Riesen als wild und gefährlich, stellte sie sich aber auch leiblich schön, erfahren, gutmütig, wenn auch plump vor. Die schönste geistige Blüte der Riesenwelt ist der urweise Herrscher der Binnengewässer Mimiaz. Noch in vielen Sagen lagert der kindliche Frohsinn friedlich heiterer Verhältnisse über ihnen, und daraus eutspringt ihre Treue und Redlichkeit. Hoher, strebender Sinn ist ihnen eigen, wie der Name Höhermuot zeigt (Virg. 890). Als sie aber vertrieben wurden, ward ihr gutmütiger, heiterer Sinn bitter und finster, dumpf und stumpf: so erklären sich die Namen Bitterbüch, Bitterkrüt und Tuinbo. Gewissermassen die Mitte zwischen den guten und bösen Seiten der Riesen nehmen in der as. Genesis die Nachkommen Kains ein (119 ff.). Der Dichter folgt zwar der Bibel, nimmt aber die lebhaftesten und eindrucksvollsten Farben aus dem heimischen Glauben. Von Kain stammen kräftige Leute, hartgemute Helden, herben Gemütes, wilden Willens, sie wollten des Waltenden Befehle nicht erfüllen, erhüben schlimme Fehde, erwuchsen zu Riesen. Der Riese auf Nideck duldet nicht, daß sich seine Tochter an den Menschen vergreift. Rübezahl, der schlesische Wetterherr, erweist armen Leuten Wohltaten, wenn sie es verdienen. Die riesischen wilden Frauen der Tiroler Sage treten als Mägde bei Bauern in den Dienst. Namentlich in Tirol kennt die Sage noch alte gute Eigenschaften der Ungeheuern Gesellen. Weichherzig weinen sie über verunglückte Tiere, schützen die Waldvögel und das Alpenvieh, sagen das Wetter voraus und lehren die Bauern manches Nützliche, denn sie sahen den Urwald schon neunmal fällen und wachsen und erfuhren deshalb so mancherlei. Der und jener Wilde sperrt sich auch ein seliges Fräulein in den Singkäfig, statt es zu zerreißen, wie ihre Sitte sonst ist. Auch suchen sich einige den Menschen zu nähern. Mancher Riese kehrte über den Winter in Bauernhöfen ein und erwies sich im Sommer darauf für die Herberge dankbar, indem er den Hof vor wilden Wassern und Bergfällen schirmte. Riesentöchtor spannen Liebschaften mit starken Kauern an, und wenn diese nicht beim ersten Kuß an gebrochenen Rippen verschieden, heirateten sie sich und wurden die Stammeltern der Unholde und der „Starken“, die an vielen Orten bis in die jüngste Zeit fortlebten. So zeigten die Riesen neben der plumpen Kraft eine gewisse treuherzige Gutmütigkeit. Aber wir verstehen auch, daß in den Bergen und Tälern der wilden Gebirgslandschaft, in der Wildnis des Tiroler Hochgebirges wie im Norden an der Küste des Meeres besonders das Furchtbare der Riesenerscheinung ausgebildet wurde, und können die Vorliebe nachempfinden, mit der mhd. Dichter altes mythisches Volksgut ihrer Heimat bearbeiteten. Dietrichs Kämpfe mit Riesen sind noch voll des frischen Naturlebens, von dem sie den Ausgang nahmen; und die Rolle, die Dietrich als gewaltiger Streiter im Kampfe mit den Riesen und Drachen spielt, ist durchaus mythisch, wenn auch gerade erst die jüngsten Dichtungen davon berichten. Dietrich ist zwar nicht in die Stelle eines alten Donner- oder Sonnengottes gerückt, er ist zwar kein verkappter Donar, noch auch dessen Hypostase — wohl aber enthalten die auf seine Person übertragenen Sagen Reste alter Sturm- und Gewittermythen. Im Eckenliede tritt deutlich der alte Sturinriesenmythus zutage, da rauscht noch immer der unbändige Sturmgeist, zum Schrecken der Vöglein und alles Getieres, durch die krachenden Bergwälder. Selbst in dem späten Dichtwerke Virginal waltet noch immer ein regerSinn für die großartige Gebirgswelt, deren gewaltsame Erscheinungen als Riesenvolk mal Drachenbrut dargestellt sind. Donnerartig wie ein niederstürzender Bergbach ertönt das gräßliche Schreien der Riesen. Als Dietrich mit tödlichem Steinwurf einen jungen Riesen getroffen hat, stößt dieser einen so grimmen Schrei aus, als bräche der Himmel entzwei, und seine Genossen erheben eine Wehklage, die man vier Meilen weit über Berg und Tann vernimmt; die stärksten Tiere fliehen aus der Wildnis, es ist, als wären die Lüfte erzürnt, der Grimm Gottes im Kommen, der Teufel herausgelassen, die Welt verloren, der jüngste Tag herangebrochen. Ein starker Riese Felsenstoß läßt seine Stimme gleich einer Orgel erdröhnen, man hört sie über Berg und Tal, überall erschrecken die taute, und selbst der sonst unersättliche Kämpe Wolfhart meint, die Berge seien entzwei, die Hölle aufgeweckt, alle Recken sollen flüchtig werden. Die Riesen hausen wie die Drachen am betäubenden Lärm eines Bergwassers, bei einer Mühle und zunächst einer tiefen Höhle. Der Zusammenhang dieser riesischen Gestalten mit ihrer landschaftlichen Umgebung hat sich frisch und lebendig erhalten.

In der Volkssage hat sich die Eigenart der Riesennatur am echtesten fortgepflanzt. Aber einige altertümliche Züge finden sich auch in der höfischen Ritterdichtung des Mittelalters.

Selbst in den Artusromanen gehören ungeschlachte Riesen, .ungefüge Knaben zur notwendigen Ausstattung. In dem Romane des Strickers Daniel sind sie unverwundbar wie auch sonst (S. 104). Ihr Vater hat sie so hart gemacht, daß sie nur durch ein ganz besonderes Zauberschwert verwundet werden können. Dieses Schwert erwirbt Daniel vom Zwerge Juran und tötet sie (S. 140). Ebenso muß Dietrich erst vom Zwerge Alberich Nagelring das gute Schwert erhalten, um das Riesenpaar zu bezwingen. Ein altes mythisches Motiv ist auch, daß der Kiese nur durch ein Schwert besiegt werden kann, das ihm selbst gehört: es muß Eisen und Stein wie Holz schneiden können. Mit der Waffe, die Kuperan ihm gewiesen, tötet Siegfried den grimmen Drachen. Beowulf findet in Grendels Wohnung oin Riesenschwert, aller Waffen Krone, das alte Erbkleinod und tötet damit das mächtige Meerweib, die Wölfin des Grundes (1558 f.). Ein gewöhnliches Eisenschwert schneidet auf die Riesen nicht ein, bloß mit dem Schwertknopfe können sie erschlagen werden (Ecke 178).

Auch das komische Element fehlt nicht, das den Riesen anhaftet.

Der Senoschall Keie schilt die Tafelbrüder, weil Bie vor einem Riesen fliehen und reitet mutig auf ihn los. Der aber packt ihn wie die andern und schwenkt ihn wie eine Waffe in der Luft Zufälligerweise hat er nur die Rüstung gefaßt. Von dem Schwingen saust Keie aus Halsberg und Waffenrock heraus; vom tödlichen Fall wird er aber durch eine nahe Linde gerettet, die ihn mit ihrer Krone auffängt, so daß er von Ast zu Aste sachte niederfällt. Auch der Riese Widolt schwenkt einen Feind als Waffe und wirft einen über vier Mann hin, daß seino Füße die Erde nicht berühren (Roth. 1701, 1718).

Steine und Felsen sind des Riesengesehlechtes Waffen.

Mit Felsen und Bäumen bekämpfen sie einander und schleudern ungeheuere Blöcke wider die verhaßten Kirchen. Von großen Steinen, die einsam in weiter Ebene liegen, sagt das Volk, daß Riesen oder Hünen sie geworfen hätten. Auch Steinhämmer und Äxte werfen sie sich zu (D. S. Nr. 20, 16); ein Felsen bei Bonn heißt Fasolts Keule. Spätere Sagen geben den Riesen Stahlstangen, von vierundzwanzig Ellen, eiserne und stählerne Kolben. Widolt beißt in die Stahlstange, die zwei gewöhnliche Männer nicht zu heben vermögen, daß Feuer daraus fährt und schlägt damit wie ein schneller Donner (Roth. 650, 2734). Mit einer eisernen Stange haut der Riese, der Siegfrieds Reich bewacht, dem Helden den Schild in Stücke (N. L. 461). Wiederholt wird ausdrücklich hervorgehoben, daß die Riesen ritterliche Waffen nicht führen, sondern nur eine mächtige Stange (Strickers Daniel; Er. 5384).

Kleine Sandhügel und erratische Granitblöcke schreibt norddeutsche Sage den Hünen zu, die erst vor hundert Jahren ausgestorben seien. Bauten der Vorzeit, die lange Jahrhunderte überdauert haben, und die das heutige Geschlecht nicht mehr unternimmt, stammen von den Riesen her.

Das Wort der Bibel (Matth. 5, 4) „es mag die Stadt, die auf dem Berge liegt, nicht verborgen bleiben“, wird im Heliand so wiedergegeben: „die Burg, die auf Bergen steht, der hochragende Fels, das Werk der Riesen, kann nicht verhohlen bleiben“ (1395 ff.). Die Höhle des Drachen, den Beowulf erschlagen, heißt der Riesen Werk: Felsenbogen halten mit Stützen das ewigo Erdhaus innen fest (2717). In mhd. Dichtungen wird den Riesen in den alten Zeiten der Bau von Burgen zu geschrieben. In Bayern und Salzburg nennt man gepflasterte Heerstraßen, die dem Volke uralt und nicht geheuer erscheinen, enterisch. In Hessen zeigt man neun gewaltige, große, steinerne Säulen und daran die Handgriffe, wie sie von den Riesen im Arbeiten herumgodreht wurden; denn sie wollten damit eine Brücke über den Main bauen (D. S. Nr. 19). Überall verbreitet sind die Erzählungen, daß Riesen ganze Hügel von ihren Schuhen abstreifen oder daraus schütten, wie wenn es Sandkörner seien, oder kleine Berge aus der löcherigen Schürze verlieren (D. S. Nr. 323 ff.); der Riese ist der Sand und Steinchen führende Wirbelwind, der Bäume entwurzelt und schwere Lasten in die Lüfte hebt. Ein Hüne fiel mit solcher Gewalt auf einen großen Feldstein, daß er das Nasenbein zerschmetterte, und ihm ein Strom von Blut entstürzte, dessen Überreste noch heute zu sehen sind. Ein anderer ritzte beim Springen seine große Zehe an der Turmspitze; das Blut spritzte in einem tausendfüssigem Bogen aus der Wunde und sammelte sich iu einer nie versiegenden Lache (D. S. Nr. 325). Das Blut des versteinerten Sturmriesen und wilden Jägers Watzmann fließt in ein weites, tiefes Seebecken.

Der Norden und Süden Deutschlands sind reicher an Kiesensagen als das mittlere Deutschland; die Hochgebirge (Tirol) und die Küsten der Nordsee reden vorzugsweise von ihnen. Aus der Urzeit stammt der allgemeine Typus, aber Farbe und Gepräge hat ihnen die Gegend gegeben, die sie zu lebensvollen mythischen Persönlichkeiten ausgebildet hat.

Text aus dem Buch: Deutsche mythologie in gemeinverständlicher darstellung (1906), Author: Paul Herrmann.

Siehe auch:
Deutsche Mythologie – Seelenglaube und Naturverehrung
Deutsche Mythologie – Der Seelenglaube
Deutsche Mythologie – Die Seele als Atem, Dunst, Nebel, Schatten, Feuer, Licht und Blut
Deutsche Mythologie – Die Seele in Tiergestalt
Deutsche Mythologie – Die Seele in Menschengestalt
Deutsche Mythologie – Der Aufenthaltsort der Seelen
Deutsche Mythologie – Der Seelenkultus
Deutsche Mythologie – Zauberei und Hexerei
Deutsche Mythologie – Der Maren- oder Alpglaube
Deutsche Mythologie – Schicksalsgeister
Deutsche Mythologie – Der Mütter- und Matronenkultus
Deutsche Mythologie – Naturverehrung
Deutsche Mythologie – Naturerscheinungen in Tiergestalt
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Elfen und Wichte
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Zwerge
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Hausgeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Wassergeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Waldgeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Feldgeister

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Kunstwerke aus der altnordischen Mythologie
Germanische Schöpfungsgeschichte
Walhall – Germanische Götter- und Heldensagen

Deutsche Mythologie

Allvater heißt er, der älteste und mächtigste der Götter. Er lebt und herrscht überall und allzeit, und alles, was ist, Himmel und Erde wurde aus seiner Macht.

In der Urzeit, als es weder Sand und Meer noch rinnende Woge gab, ward Nebelheim (Niflhel) geschaffen mit dem Brunnen Rauschekessel, aus dem zwölf Ströme flössen. Und weit im Süden entstand Muspelheim, das Reich des Surt; dort herrscht Feuer und Hitze, daß niemand da wohnen kann. Ein Strom von Gift ergoß sich gen Norden, und je weiter er floß von seiner Quelle, um so mehr erstarrte seine Flut, bis sie zu hartem Eise wurde. Das Gift aber dunstete aus der Flut, und als Reif sank es nieder, und so legte sich Eis zu Eise bis hinauf nach Ginungagap, der gähnenden Kluft. Im Norden ist sie erfüllt von Regen und kalten Stürmen, aber im Süden wird sie erwärmt von Glut und Funken aus Muspelheim.

In dieser Wärme schmolzen Eis und Schnee, Tropfen fielen herab, und aus ihnen entstand durch Allvaters Willen ein Wesen in Mannsgestalt. Es ist Ymir, der Brüller, und von ihm stammt das Geschlecht der Reifriesen. Kein Ase ist er, sondern bösen Sinnes wie all sein Geschlecht. Als er schlief, begann er zu schwitzen, und da wuchsen ihm unter der Achsel Mann und Weib.

Auch eine Kuh entstand aus dem tauenden Eise, und sie leckte an dem salzigen Eis. Da kam Menschenhaar hervor und am andern Tage ein Manneshaupt und am dritten ein lebendiger Mann; der wurde Buri geheißen, d. i. der Ge­borene. Sein Sohn hieß Bör; er nahm eines Riesen Tochter zum Weibe, und sie gewannen Söhne miteinander: Odhin, Wili und We, die göttlichen Asen.

Börs Söhne erschlugen den Riesen Ymir, und in dem Strom seines Blutes erstickten sie das ganze Riesengeschlecht bis auf einen; der floh in einem Boote, und von ihm stammt das junge Geschlecht der Riesen.

Aus dem Leib des erschlagenen Ymir bildeten die Asen die ganze Welt: sein Fleisch ward zur Erde, sein Blut zu Strom und Meer, aus seinen Knochen wurden Felsen und Berge, aus seinen Zähnen die losen Steine. Ymirs Schädel wurde aufgerichtet über Erde und Meer und heißt nun Himmel; vier Zwerge tragen ihn: Nord, Süd, West und Ost.

Funken, die geflogen kamen aus Muspelheim, fingen die Asen, setzten sie an den Himmel und wiesen ihnen Weg und Stunde, daß sie die Erde erleuchteten. Ymirs Gehirn warfen sie an den Himmel; daraus wurden die hartgesinnten Wolken. Aus seinen Augbrauen bildeten sie einen mächtigen Wall, und jenseits des Walles, am Meere, erlaubten sie den jungen Riesen zu wohnen; dort ist Jötunheim, die Welt der Thursen oder Riesen. So wurde die Erde erschaffen in­mitten von Ginungagap, der gähnenden Kluft, und Midgard geheißen, d. i. Statt der Mitte.

Darauf wandelten Börs Söhne am Meeresufer und fanden da zwei Bäume; daraus erschufen sie die ersten Menschen: Odhin verlieh ihnen Seele, Wili das Leben und We die Schärfe der Sinne. Dann gaben sie ihnen die Namen Ask und Embla (Esche und Ulme) und wiesen ihnen Midgard zur Wohnstätte. Von Ask und Embla kommt das Geschlecht der Menschen. Hierauf erbauten die Götter Asgard (Man muß sich Asgard nicht auf der Erde vorstellen, sondern schwebend zwischen Himmel und Erde), das Heim der Asen, inmitten der ganzen Welt. Dort wohnt nun Odhin mit seinen Brüdern und dem Geschlecht der Asen, das von ihnen stammt.

Narfi, ein Riese aus Jötunheim, hatte eine Tochter, die war dunkel und schwarz und wurde die Nacht geheißen. Ihr Gemahl war aus dem Geschlecht der Asen und beider Sohn schön und licht wie seines Vaters Geschlecht, und sie nannten ihn Tag. Da nahm Allvater den Tag und die Nacht, gab ihnen Rosse und setzte sie an den Himmel, daß sie, jeder in zwölf Stunden, die Erde umführen. Zuerst reitet die Nacht, und ihr Roß heißt Reifmähne; mit dem Schaum seines Gebisses betaut es die Erde. Hinter der Nacht reitet der Tag, sein Roß heißt Scheinmähne, und von dem Licht seiner Mähne leuchten Luft und Erde.

Gar schnell aber fährt die Sonne am Himmel daher, denn hinter ihr jagen die Wölfe Skol und Hali. Sie stammen von einem Riesenweibe im Eisenwalde, das noch anderen Un­holden zur Mutter wurde.

Von der Erde zum Himmel (von Midgard nach Asgard) haben die Asen eine Brücke gebaut; sie heißt Bifrost und bei den Menschen Regenbogen. Sie ist dreifarbig und mit großer Kunst errichtet. Aber wie stark sie auch ist, so wird sie doch brechen, wenn Muspels Söhne geritten kommen. Das Rot in Bifrost ist brennendes Feuer, und brennte es nicht, so würden die Reifriesen über Bifrost kommen und Asgard erstürmen.

Zum Thing- und Gerichtsplatz über das Geschick der Menschen hat Allvater das Idafeld bestimmt; inmitten von Asgard ist es gelegen. Dort ist die hohe Halle errichtet und die hohen Stühle der Asen um Allvaters Hochsitz. Wunder­bar ist diese Halle, und sie erglänzt wie lauteres Gold von innen und außen. Gladsheim, d. i. Haus der Freuden, heißen sie die Menschen. Auch den Asinnen bauten die Götter eine Halle, ein treffliches und schönes Heim, und bei den Menschen heißt es Wingolf, d. i. die freundliche Halle.

Die Asen bauten nun Öfen und schmiedeten Hammer und Zange, Amboß und anderes Werkzeug, und dann bearbeiteten sie Erz, Eisen, Holz und Stein und schmiedeten alles Gerät für Tisch und Halle, Roß und Mann. Und den Zwergen, die als Maden gewohnt hatten in Ymirs Fleisch, gaben sie Menschengestalt und Menschenwitz und erlaubten ihnen zu Wohnen in Berg und Stein und ihre Kunst zu pflegen. Bessere Kleinode, als die Zwerge schufen, besitzen die Asen nicht.

Auf Idafeld wächst der größte und beste aller Bäume, die Weltesche, die Yggdrasil geheißen wird. Ihre Krone wölbt sich über alle Welt; in den Himmel hinauf wachsen ihre Zweige. Drei mächtige Wurzeln halten sie: die eine ist bei den Asen, die andere bei den Reifriesen und die dritte über Nebelheim, und an dieser Wurzel nagt Nidhogg, der Neid­drache. Unter der Wurzel bei den Reifriesen quillt der Brunn der Weisheit; aus ihm trinkt Mimir, aller Riesen weisester. (Einmal kam Allvater zu Mimir und bat um einen Trunk aus Mimirs Brunnen; dafür mußte er Mimir ein Auge als Pfand lassen. Mimir schmiedete einen Becher daraus, und nun trank er täglich aus Allvaters Auge.)

Unter der ersten Wurzel, nahe bei der Thingstatt der Asen, ist der Brunnen der Urd. Dorthin reiten die Götter jeden Tag auf ihren Hengsten über Bifrost, die Götterbrücke, zum Gericht. Nur einer schreitet zu Fuß und watet durch die Ströme; das ist der Ase Thor; denn sooft Thor kommt Wenn Thor kommt, d. h. während des Gewitters, ist Bifrost unsichtbar), steht Bifrost in Flammen. Auch eine Halle steht am Brunnen der Urd, und aus ihr schreiten die Jungfrauen, die Nornen (Die freundlichen Nornen stammen von Asen und Lichtelfen, die bösen von den Schwarzelfen. Der germanische Weltbau kennt acht Welten oder reiche: Niflheim, Muspelheim, Jötunheim, Schwarzalbenheim – die Welt des Bösen – und Midgard, Asgard, Nornenheim, Lichtalbenheim – die Welt des Guten) heißen: Urd, Werdandi und Skuld. Die Nornen bestimmen jedem Menschen sein Schicksal, und jedem ist eine Norne zugesellt. Die Nornen sind verschiedenen Geschlechtes; diese stammen von den Asen, andere von den Lichtelfen, andere von den Schwarzelfen, und nach dem Geschlecht ihrer Norne ist das Geschick der Menschen verschieden. Die Nornen edlen Stammes schaffen dem Menschen freundliches Los; wer aber eine böse Norne hat, der fällt ins Unglück.

Ein Adler sitzt in den Zweigen Yggdrasils, und große Weisheit ist ihm eigen. Auf und ab am Stamm der Esche rennt Ratatosk (Rattenzahn), ein Eichhorn, und es trägt die Neidworte, die da gesprochen werden, vom Neiddrachen zum Adler und vom Adler zum Neiddrachen.

Die Nornen schöpfen Wasser aus dem Brunnen der Urd und begießen den Baum, damit er nicht verdorre. Von den immergrünen Blättern Yggdrasils träuft der Tau, den die Menschen Honig heißen.

Noch viele prächtige Wohnstätten sind in Asgard erbaut worden. Da ist Walhall, Odhins Saal; daran haben alle Götter gebaut und sein Dach mit weißem Silber belegt. Darin ist auch Odhins Hochsitz, Hlidskjalf, und sitzt er darin, so schaut er über alle Welt und sieht alles Geschehen. Schöner und prächtiger aber als jede andere Halle ist die, welche oben im höchsten Himmel liegt und Gimle heißt, d. i. Edelsteindach. Sie wird bleiben, wenn Himmel und Erde verbrennen, und dann werden dort alle Guten wohnen in Ewigkeit. Jetzt aber hausen dort nur die Lichtelfen und hüten sie, wenn Surts Lohe Himmel und Erde verbrennt.

Quelle: „Germanische Göttersagen“ von Severin Rüttgers, Bielefeld und Leipzig 1943, S. 5 – 9



























Deutsche Mythology:
Deutsche Mythologie – Seelenglaube und Naturverehrung
Deutsche Mythologie – Der Seelenglaube
Deutsche Mythologie – Die Seele als Atem, Dunst, Nebel, Schatten, Feuer, Licht und Blut
Deutsche Mythologie – Die Seele in Tiergestalt
Deutsche Mythologie – Die Seele in Menschengestalt
Deutsche Mythologie – Der Aufenthaltsort der Seelen
Deutsche Mythologie – Der Seelenkultus
Deutsche Mythologie – Zauberei und Hexerei
Deutsche Mythologie – Der Maren- oder Alpglaube
Deutsche Mythologie – Schicksalsgeister
Deutsche Mythologie – Der Mütter- und Matronenkultus
Deutsche Mythologie – Naturverehrung
Deutsche Mythologie – Naturerscheinungen in Tiergestalt
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Elfen und Wichte
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Zwerge
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Hausgeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Wassergeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Waldgeister
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Deutsche Mythologie – Die Riesen – Name und Art der Riesen
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Deutsche Mythologie – Die Riesen – Wasserriesen
Deutsche Mythologie – Der Götterglaube
Deutsche Mythologie – Name und Zahl der Götter
Deutsche Mythologie – Mythenansätze und Mythenkreise
Deutsche Mythologie – Mythenansätze und Mythenkreise – Der Feuergott
Deutsche Mythologie – Mythenkreise – Licht und Finsternis. Gestirnmythen.
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Tius
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Deutsche Mythologie – Die Göttinnen
Deutsche Mythologie – Die Mutter Erde
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Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Nehalennia
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Tanfana
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Hludana
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Haeva
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Frija
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Ostara
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Baduhenna
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Walküren
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Schwanjungfrauen
Deutsche Mythologie – Der Kultus
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Gottesdienst, Gebet und Opfer
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Opferspeise
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Opferfeuer
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Der Götterdienst im Wirtschaftsverbande
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Der Götterdienst itn Staatsverbande
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Der Götterdienst im Kriege
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Der Götterdienst des Einzelnen im täglichen Leben
Deutsche Mythologie – Das Priesterwesen
Deutsche Mythologie – Wahrsagerinnen und Priesterinnen
Deutsche Mythologie – Das Erforschen der Zukunft
Deutsche Mythologie – Ort der Götterverehrung
Deutsche Mythologie – Tempel
Deutsche Mythologie – Tempelfrieden
Deutsche Mythologie – Tempelschatz
Deutsche Mythologie – Götterbilder
Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt
Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt – Der Anfang der Welt
Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt – Die Einrichtung der Welt
Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt – Das Ende der Welt

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