Schlagwort: Zaunkönig

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Singdrossel
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Star
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Vogeleier
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Waldbaumläufer
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Weidenmeise
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Zaun-Grasmücke
Zaunkönig
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Einzelne Vogelbeschreibungen:
Die Singvögel der Heimat – Einleitung
Haussperling
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Hausbaumläufer
Seltenere Arten und Ausnahme-Erscheinungen der deutschen Singvogelwelt.
Vogeleier Abbildungen
Schwebende Nestbauten
Rückblick auf das Singvogelleben in der Gesamtheit

Ein Ausspruch Kants über den ästhetischen Wert der Singvögel.

Die „Natur, die keinem Zwange künstlicher Regeln unterworfen ist,“ kann dem „Geschmacke für beständig Nahrung geben“. — „Selbst der Gesang der Vögel, den wir unter keine musikalische Regel bringen können, scheint mehr Freiheit und darum mehr für den Geschmack zu enthalten als selbst ein menschlicher Gesang, der nach allen Regeln der Tonkunst geführt wird; weil man des letztem, wenn er oft und lange Zeit wiederholt wird, weit eher überdrüssig wird. Allein hier vertauschen wir vermutlich unsere Teilnehmung an der Lustigkeit eines kleinen beliebten Tierchens mit der Schönheit seines Gesanges, der, wenn er vom Menschen (wie es mit dem Schlagen der Nachtigall bisweilen geschieht) ganz genau nachgeahmt wird, unserem Ohre ganz geschmacklos zu sein dünkt“

Text und Bild aus dem Buch: Die Singvögel der Heimat (1921), Author: Kleinschmidt, Otto.

Abbildungen Die Singvögel der Heimat

Zaunkönig, Troglódytes*) troglodytes L.

Die geringe Größe ist für das Vögelchen ein großer Vorteil. Überall findet es augenblicklich einen Ausweg, durch den es seinen Verfolgern entgehen kann, während es andrerseits den Insekten, Spinnen und sonstigen Kleintieren in manchen Winkel zu folgen vermag, in den sie sich verkrochen haben. So ist sein Tisch im Winter so reich gedeckt wie im Sommer, denn im Winterversteck ist seine Beute ihm erst recht verfallen. Wie das Rotkehlchen kommt der Zaunkönig im Winter gern ins Innere der Scheunen, Dachböden usw. Besonders gern hält er sich das ganze Jahr an Grabenrändern mit überhängendem Wurzelwerk über kleinen Wasserläufen auf.

Name: Der Name „König“ beruht vielleicht auf alter Verwechslung mit dem (gekrönten) Goldhähnchen. „Troglodytes“ = Höhlenbewohner (vom höhlenartigen Nestbau?).

Vorkommen: Überall.

Artmerkmal: Nicht zu verwechseln.

Größe: Nächst dem Goldhähnchen und Laubvögeln der kleinste deutsche Vogel, Flügel aber kürzer, nur 4,5—5,0 cm; etwa 9,5 g.

Weibchen: Gleichgefärbt.

Junge: Nicht auffällig verschieden.

Lockton: „Tzr, zerrr“ und „zick zick zick“ usw.

Gesang: Wohlklingend mit Roller in der Mitte, auch im Winter oft zu hören.

Eier: 6—7, weiß, meist braun gefleckt, Mai (Juli?), zwei Bruten.

Nest: Kugel aus Moos (Laub usw.) mit seitlichem Eingang**). Taf. 88.

Nistplatz: Unter Wurzeln umgefallener Bäume, Strohdächern, an Efeuwänden, Grabenrändern, in jungen Fichten usw.

Nahrung: Insekten, Spinnen, Milben.

Zug-, Strich-und Standvogel: Wohl meist das letztere.
Einzige nachgewiesene Form der weit verbreiteten, formenreichen Realgattung Troglodytes Pdrvulus.
*) Die Gattung Troglodytes dürfte die altertümlichste Gestalt unserer Singvogelwelt sein. Der fast immer aufrecht ^getragene Schwanz und die kurzen Flügel kennzeichnen ihr Äußeres.
**) Es werden nicht nur Nester zur Brutpflege gebaut, sondern auch leere, sog. Spielnester, die sogar häufiger zu finden sind als erstere.

Siehe auch:
Die Singvögel der Heimat – Einleitung
Haussperling
Feldsperling
Steinsperling
Heckenbraunelle
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Bergfink
Kernbeißer
Grünling
Stieglitz
Erlenzeisig
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Rohrammer
Feldlerche
Haubenlerche
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Mauer- oder Turmsegler
Seidenschwanz
Grauer Fliegenschnäpper
Trauerfliegenschnäpper
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Schwarzkehliger Wiesenschmätzer
Braunkehliger Wiesenschmätzer
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Rotkehlchen
Nachtigall
Amsel
Wacholderdrossel
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Pirol
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Wasserschwätzer

Ein Ausspruch Kants über den ästhetischen Wert der Singvögel.

Die „Natur, die keinem Zwange künstlicher Regeln unterworfen ist,“ kann dem „Geschmacke für beständig Nahrung geben“. — „Selbst der Gesang der Vögel, den wir unter keine musikalische Regel bringen können, scheint mehr Freiheit und darum mehr für den Geschmack zu enthalten als selbst ein menschlicher Gesang, der nach allen Regeln der Tonkunst geführt wird; weil man des letztem, wenn er oft und lange Zeit wiederholt wird, weit eher überdrüssig wird. Allein hier vertauschen wir vermutlich unsere Teilnehmung an der Lustigkeit eines kleinen beliebten Tierchens mit der Schönheit seines Gesanges, der, wenn er vom Menschen (wie es mit dem Schlagen der Nachtigall bisweilen geschieht) ganz genau nachgeahmt wird, unserem Ohre ganz geschmacklos zu sein dünkt“

Text und Bild aus dem Buch: Die Singvögel der Heimat (1921), Author: Kleinschmidt, Otto.

Die Singvögel der Heimat